Tanz-Video Workshop

Mit der Performance Gruppe KÖRPER DELUXE * Josep Caballero García

Für Kinder von 11 bis 14 Jahren

25. – 26. Juni 2022 / 10:00-14:00 Uhr

Wenn du ganz tief schläfst, wofür würdest du aufwachen und kämpfen? Und wie würdest du dann wieder verschwinden wollen? Oder wann bist du zum ersten Mal in deinem Leben verschwunden?

Ihr seid herzlich eingeladen zu unserem 2- tätigen Tanz-Video- Workshop: Wir wollen mit euch durch Tanz und Bewegung erforschen, was Aufstand und Verschwinden bedeutet und wie das aussieht.

In dem Workshop entstehen kleine Tanz-Videos von euch, die ihr selbst nutzen könnt und die – in Absprache mit euch – in einer Tanz-Performance auf Kampnagel gezeigt werden können (Oktober 2022).

Der Workshop ist kostenlos und wird per Video dokumentiert.

Wir freuen uns auf Euch!

Körper Deluxe Team

Anmeldung über: josepcaballero@web.de

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien und durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Melde dich: FSJ-Kultur am FELD!

Wir freuen uns sehr, dass wir in der kommenden Spielzeit 2022/23 zum ersten Mal einen FSJ-Kultur Platz im FELD Theater für junges Publikum anbieten können. Bei einem FSJ Kultur im FELD kannst du den Theaterbetrieb eines Hauses in der freien Szene kennenlernen. Dabei kannst du dich tatkräftig in die verschiedene Bereiche unseres Hauses einbringen.

Wir suchen eine Person, die Lust hat:
a) in den Bereich Technik einzutauchen, in Licht- und Tontechnik eingeführt werden möchte, unsere Umbauten zwischen den Stücken unterstützt und ggf. lernt eine Produktion technisch zu betreuen.

ODER
b) in den Bereich Produktion u.a. von audiovisuellen Medien einzutauchen, kleine Videobeiträge schneiden kann und unsere Social-Media Kanäle mitgestaltet.

Außerdem erwarten dich gängige Aufgaben des Theaterbetriebs, wie z.B. Vorstellungsbetreuung, Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit, Begleitung von theaterpädagogischen Projekten und unseren regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen für Künstler:innen.

Wir freuen uns auf dich!

Hier kannst du dich für einen FSJ Platz bei uns bewerben.

Das FSJ-Kultur wird durch die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (lkj) Berlin e.V. ermöglicht.

STREIT_KULTUR#3 – MITMISCHEN

Streitkultur#3: MITMISCHEN findet als mittlerweile in das dritte Jahr gehende Kooperation von FELD – Theater für junges Publikum und dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin statt.

Für diese Ausgabe fragen sich Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene: Wie gehen wir mit der gestiegenen Chancenungleichheit um? Wie können im Kontext Schule verschiedene Interessen sichtbar gemacht werden? Wie kann ein Mitmischen aussehen, das marginalisierten Perspektiven Raum gibt? Denn schnelle Krisen-Entscheidungen von „oben“ anstelle von demokratischer Beteiligung war auch im Mikrokosmos Schule eine häufig gemachte Erfahrung. In unterschiedlichen Formaten zeigen beim FELD-Lager was sie denken, sie zeigen sich gegenseitig und den eingeladenen Erwachsenen ihre Perspektiven.

Hintergrund der Projekte sind die gemeinsamen Befragungen, was die persönlichen und politischen Entwicklungen der Corona-Jahre 2020 und 2021 mit unserer Solidarität, mit unserem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit, unserem Gefühl von Gemeinschaft gemacht haben. Schüler:innen von der 1sten bis zur 12ten Klasse von 12 Berliner Schulen haben gemeinsam mit Künstler:innen und ihren unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen verschiedenes realisiert: Kinder aus der Marzahner Peter-Pan-Grundschule etwa, plakatieren ihre Fragen und Antworten zu „Armut?“ im Stadtraum. Jugendliche des Schöneberger Robert-Blum-Gymnasiums untersuchen, was das Recht auf Demonstration für sie bedeutet und wie sie es nutzen können. Kinder der Kreuzberger Rosa-Parks-Schule bewegen sich in die Welt nonverbaler Kommunikation. Jugendliche der Neuköllner Fritz-Karsen-Schule befragen sich selbst: Wer von ihnen ist bereit, sich wofür zu engagieren – und wo liegen die Unterschiede? Kann Diversität ein Motor sein, um etwas in Bewegung zu bringen?

Flankiert wird Streitkultur#3 von mehreren Austausch-Projekten. 3 Radio-Reporter:innen-Teams aus 3 Schulen begleiten mit StreitRADIO die Teilprojekte und entwickeln, unterstützt von Künstler:innen des Kollektivs Cola Bora Dio, aus Soundschnipseln, Interviews und eigenen Reflexionen 3 Radiosendungen, die auf Freie Radios B-B(88,4FM) gesendet werden. In der Zeit vom 13.6. bis zum 24.6.2022 wird das FELD Theater für junges Publikum zum FELDlager und bietet damit Raum für das Finale der diesjährigen Streitkultur. In dieser Zeit gehört das Theater ganz den Schüler:innen. Es wird geprobt, gegenseitig präsentiert und miteinander in Austausch gegangen. Ein jugendliches Kurator:innen-Team entwickelt für den 24. Juni eine Bespielung des gesamten Hauses. Mit Präsentationen aus den Projekten, mit Spielen und Diskussionsrunden.

Streitkultur#3:Mitmischen ist ein Kooperationsprojekt des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin und dem FELD Theater für junges Publikum und wird gefördert vom Berliner Projektfonds für kulturelle Bildung.

Die einzelnen Schulen und Projekte:

Armut?
Peter-Pan-Grundschule (Marzahn)

Künstler*in: Sebastian Wagner
Kulturagent*in: Carsten Cremer

Einfach Aufstehen
Fritz-Karsen-Schule (Neukölln)

Künstler*innen: Gabi dan Droste und Gaetane Douin
Kulturagent*in: Michaela Schlagenwerth

Von Zwischentönen, Kontrapunkten und dem richtigen Garpunkt 
Bettina-von-Arnim Schule (Reinickendorf)

Künstler*in: Nina Behrendt
Kulturagent*in: Stefanie Ippendorf

Unsichtbare Grenzen: Demonstrieren
Robert Blum Gymnasium (Tempelhof-Schöneberg)

Künstler*in: Joao Albertini, Lea Martini
Kulturagent*in: Nadin Reschke

Rosa-Parks-Grundschule (Friedrichshain-Kreuzberg)

Künstler*innen: Jan Kress, Gabriel Galindez Cruz & N.N.
Kulturagent*in: Michaela Schlagenwerth

Über das Stimmgewirr
Hermann-Ehlers-Gymnasium (Steglitz-Zehlendorf)

Künstler*innen: Nina Behrendt
Kulturagent*in: Kristin Reinhardt

Wenn die Wut einen Kopfstand macht
Werbellinsee-Grundschule (Schöneberg)

Künstler*innen: Felix Marchand, Ulrike Ertl
Kulturagent*in: Lena Vorholt

Picture this!
Wedding-Grundschule (Mitte)

Künstler*in: Bastian Sistig
Kulturagent*in: Anne Krause

Rassismus/Antirassismus (AT)
Reinhold-Burger-Schule (Pankow)

Künstler*innen: Heidi Zengerle, Franz-Josef Becker
Kulturagent*in: Karin Schreibeis

Institut für Einsamkeit
Kurt-Tucholsky-Oberschule (Pankow)

Künstler*in: Franz-Josef Becker
Kulturagent*in: Karin Schreibeis

Urban Transformers (AT) 
Fichtelgebirge-Grundschule (Friedrichshain Kreuzberg) 

Künstler*in: N.N.
Kulturagent*in: Kristin Reinhardt 

TANZAKTION ZUM WELTTANZTAG!

mit Lea Martini

Zum Welttanztag am 29. April 2022 lädt das FELD zum gemeinsamen Erkunden der Umgebung ein – tanzend, hüpfend, schlitternd und schwingend! Wir sind eine von sehr vielen Aktionen, die am Welttanztag an verschiedensten Orten der Stadt stattfinden. Später werden die Videos aller Veranstaltungen im Netz zu sehen sein. Was braucht ihr, um teilnzunehmen? Ein aufgeladenes Handy zum Lesen von QR-Codes und vor allem: Lust auf Bewegung!

Wir freuen uns auf euch!

Wenn ihr dabei sein wollt, gebt uns gerne kurz per E-Mail Bescheid: springins@jungesfeld.de

Freitag, 29. April von 16:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltet von FELD, initiiert von Aktion Tanz. Konzeption von Alexandra Benthin.

DER GROßE KÖNIG FERDINAND

Sharon On

Performance auf dem Spielplatz – ab 6-10 Jahren – Dauer: 45 Minuten

Premiere: Samstag, 11. Juni um 15:00 Uhr

„Der große König Ferdinand“ ist eine Theater-Performance für (alle) Kinder auf dem Spielplatz. Drei Performer*innen kommen mit bunten Kostümen auf den Spielplatz und erzählen den Kindern „Die Geschichte vom großen König Ferdinand“ anhand des Buchs von Efreim Sidon: Ferdinand der König war sehr beliebt bei seinem Volk. Nun möchte er testen, wie sehr es ihn wirklich liebt und erlässt komische neue Regeln… So müssen sich auf einmal alle Beamt*innen eine Wäscheklammer auf die Nase setzten. Und das ganze Volk darf nicht mehr auf zwei Beinen, sondern nur noch auf einem stehen. Und schließlich dürfen die Leute die Konsonanten a, e, i und o nicht mehr benutzen! Die Performer*innen laden die Kinder ein, das Geschehen beim Spiel zu unterstützen. Das Ziel ist es, mit Spielfreude das Thema „Regeln“ zu verarbeiten und zu reflektieren, was Regeln mit uns machen.

Nach dem Buch „Der große König Ferdinand“ von Efreim Sidon, übersetzt von Marie S Zwinzscher. Regie: Sharon On. Kostüm und Gestaltung: Julia Kawka. Spiel: Serena Patalano, Natascha Manthe, Raphael Souza Sá. Gefördert vom Berliner Projektfonds für kulturelle Bildung und unterstützt mit dem Stipendium für freischaffende Künstler*innen im Rahmen des Programms für junges Publikum der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin.

Foto: Zeichnung Yossi Abulafia, Grafik Yulia Kawka

FLIP FLOP

Nasheeka Nedsreal & Theater o.N. in Kooperation mit FELD

Premiere im Rahmen des FRATZ-FESTIVALS!

Tanzperformance für Träumer*innen – ab 2 Jahren – Dauer: ca. 30 Minuten + Nachspiel

Freitag, 13. Mai um 9:30 Uhr

Samstag, 14. Mai um 17:30 Uhr

Sonntag, 15. Mai um 17:30 Uhr

Was könnte magischer sein, als seiner Fantasie freien Lauf zu lassen? In dieser Performance nehmen zwei Tänzerinnen die Kinder mit in sichtbare und unsichtbare utopische Traumwelten, wo nichts so ist, wie es scheint. Gemeinsam erleben sie den chaotischen und schönen Prozess der Transformation. Ein Raum entsteht, in dem Dinge, andere Menschen und letztlich das eigene Selbst anders wahrgenommen werden können und Veränderung beginnt.

Tickets bekommt ihr hier über Theater o.N.

Idee, Konzept: Nasheeka Nedsreal. Tanz, Choreografie: Nasheeka Nedsreal, Cíntia Rangel. Dramaturgie: Guilherme Morais. Koproduktion mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert vom Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur. Foto: Theater o.N. Fotos: Zé de Paiva & Kathleen Kunath.

DIORAMA

Hanafubuki

Im Rahmen des FRATZ-FESTIVALS!

Objekttheater für Abenteuerfans – ab 4 Jahren – Dauer: ca. 30 Minuten + Nachspiel

Freitag, 13. Mai um 11:00 Uhr

Samstag, 14. Mai um 15:30 Uhr

Sonntag, 15. Mai um 15:30 Uhr

Die Zuschauer*innen gehen mit »Diorama« auf eine visuelle, poetische und fantastische Reise: In dieser Show werden in einem hölzernen Minitheater Objekte so platziert, dass neue Realitäten entstehen. Die Geschichte beginnt, als an einem schönen Morgen die Sonne nicht – wie sonst – rund aufgeht, sondern als Quadrat. Nun diskutieren die Tiere miteinander, ob sie für oder gegen diese »neue Sonne« sind. In »DIORAMA« wird das Zweidimensionale dreidimensional, geometrische Formen werden zu Tieren, die Oberfläche gewinnt an Tiefe. Eine neue Welt entsteht und führt zu abenteuerlichen, lustigen und berührenden Szenen.

Tickets bekommt ihr hier über das Theater o.N.

Kreation: Sari Veroustraete, Hanne Holvoet, Samuel Baidoo. Spiel: Sari Veroustraete, Samuel Baidoo. Text: Tiemen Hiemstra. Technische Mitarbeit: Joris ‚Sjorre‘ Thiry, Caroline Mathieu. Mit Unterstützung von: Antwerp City Council, Fameus, CC De Kern. Mit Dank an: PodVis Festival Mechelen, Gravenhof Hoboken, Rataplan, De Theatergarage, CoSta, Sven Ronsijn and Marie Luyten. Foto: Hanafubuki

FRATZ INTERNATIOAL 2022: Begegnungen – Symposium – Festival für die Jüngsten

Wir machen mit beim diesjährigen FRATZ-FESTIVAL!

Das Theater o.N. veranstaltet das FRATZ International 2022! Vom 13. bis 19. Mai werden wieder neueste internationale Inszenierungen für die Jüngsten (1-6 Jahre) präsentiert. Getreu dem Motto, das Theater in die Kieze zu den Kindern zu bringen, wird FRATZ wieder an Spielorten in mehreren Berliner Bezirken zu Gast sein. Einer davon ist das FELD, wo das Gastspiel DIORAMA gezeigt wird und FLIP FLOP, eine Koproduktion mit FELD feiert Premiere! Wir freuen uns außerdem auf FRATZ Begegnungen mit Kitas in den Stadtteilen. Auch Forschungslabore und ein Symposium wird es bei FRATZ 2022 wieder geben.

Tickets könnt ihr euch hier übers Theater o.N. holen! Mehr Infos und das ganze Festivalprogramm hier.

FRATZ International wird veranstaltet vom Theater o.N. In Kooperation mit Kulturprojekte Berlin, FELD Theater für junges Publikum, GRIPS Theater Berlin, TANZKOMPLIZEN, Wiesen55 e.V., oyoun StadtNeuDenken, blu:boks und Offensive Tanz für junges Publikum. Gefördert durch das Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Förderung von stadtpolitisch relevanten Festivals 2020 bis 2023.

Du gestaltest FELD mit!

Seit Juni 2021 hat das FELD Theater eine Mini-Außenbühne. Dort können in den warmen Monaten Aktionen, Konzerte und  Workshops stattfinden. Wir laden Kinder ein, dieses Tiny House auf unserer FELD Terrasse neu zu gestalten. Der Künstler Diogo deCalle und sein Atelier SER – Spontaneous Art Movement haben hierfür das Kunstprojekt „Wir sind die Stadt, zusammen!“ entwickelt. Dabei geht es um die Frage: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“


Zusammen mit Diogo entwickelt ihr in Workshops eigene Illustrationen, die nach einer großen Mal-Aktion unser Tiny House am FELD-Vorplatz schmücken werden.

Workshops:

Montag, 6. Juni & Dienstag, 7. Juni jeweils von 10:30 – 13:30 Uhr

Mal-Aktion:

Freitag, 10. Juni von 15:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 11. Juni von 11:00-14:00 Uhr

Sonntag, 12. Juni von 11:00-14:00 Uhr

Hier könnt ihr malbegeisterte Kinder (empfohlen ab 8 Jahren) für die Workshopreihe vormerken: springins@jungesfeld.de

Um die Fassade ganz nach den Ideen der Kinder zu verschönern, brauchen wir Eure Unterstützung: Wir sammeln Spenden für Farben, Mal-Utensilien und die Durchführung von vorbereitenden Workshops. Hier könnt Ihr unsere partizipative Kunst-Aktion mit Eurer Spende ermöglichen.

Herzlichen Dank, Euer FELD-Team!

Gefördert durch KULTUR.GEMEINSCHAFTEN. Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Zeichnung: Diogo deCalle

STREIT_KULTUR#2 – Die Projekte

Mamma Mia!
Die Klasse 4d der Rosa-Parks-Grundschule ist wütend

…Wütend sein! Schimpfworte sagen! Kämpfen! Mamma mia! Auch Kinder einer vierten Klassen teilen schon jede Menge Streiterfahrung miteinander. Meist heißt es dann: Hört auf! Streitet nicht miteinander! Dabei kann streiten so viel Spaß machen. Im Stück „Mamma Mia“ jedenfalls ist das so. Tanzend werden die Fäuste geschwungen und ein bisschen Kung Fu ist auch dabei. Aber Spaß macht so etwas nur eine kleine Weile. Das haben die Kinder im Laufe des Projekts festgestellt und deswegen ist es im Stück jetzt auch so. Erst wird gekämpft und dann ruft ein Junge: „Lasst uns aufhören.“ Hmm, was könnte man miteinander denn noch anderes machen? Spielen zum Beispiel. Miteinander singen. Am Ende ist klar: Es gut miteinander haben ist doch schöner. Und das sagen sich dann alle auch ganz ausgiebig, im Chor, laut und leise: Du bist toll! Du bist phänomenal! Du bist großartig!

(Das Stück wurde als Schulaufführung draußen auf dem Schulhof (es war noch strenge Coronazeit) und in einer Kooperation von Rosa-Parks-Grundschule und dem benachbarten Theater Expedition Metropolis bei dem Theaterfestival Hoffestspiele (ebenfalls draußen) gezeigt.)

Künstler:innen: Lea Martini und Enis Turan
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth

Dare to Share
Ein Film mit dem DS-Kurs der 12. Klasse der Fritz-Karsen-Schule

Würdest du lieber in einem Scheißjob viel Geld verdienen oder eine Arbeit machen, die dir viel bedeutet, aber bei der du dein Leben lang arm bleibst? Im Film „Dare to Share“ stellen sich Schüler*innen der Fritz-Karsen-Schule 40 Minuten lang Entweder-Oder-Fragen zum Thema „Teilen“. Lieber mit jemanden zusammen sein, den man liebt und der einen nicht zurück liebt oder der einen liebt, aber man selbst liebt ihn nicht? Eine schillernde Achterbahnfahrt, in der die Haltungen darüber, wer was mit wem teilt und was nicht, unentwegt freundlich miteinander kollidieren. Der Film fragt dabei nicht nur danach, was Teilen in unterschiedlichsten Lebenslagen bedeuten könnte, er spielt auch damit, was Streitkultur sein kann. In Dialogen, bei denen unterschiedliche Haltungen und Gedanken miteinander in Austausch kommen und auch nebeneinander stehen bleiben dürfen.

Streitkultur eben. Zu sehen ist der Film und eine filmische Anleitung für ein eigenes Projekt zum Thema Streitkultur:
https://kp-materialbox.de/dare-to-share/

Regie: Uta Plate, Bildregie/Schnitt: Aaike Stuart, Künstlerische Mitarbeit / DS-Lehrerin: Sandra Pauly, Tonassistenz: Mercan Güzel, Alexander Maulwurf, Sandra Pauly

Mitwirkende: Maja Ahlvers als Daisy/Maja, Kaan Anac als Zekeriya / Kaan, Mehdi Aubeidy als Thiago Torres Junior / Mehdi, Nour Barjawi als Jennifer / Nour, Andre Emonds als Adam / Andre, Mercan Güzel als Ava / Mercan, Aziz Isa als Murtaza / Aziz, Mohammed Kallam als Wolfgang / Mohammed, Gizem Lapcin als Melike / Gizem, Barney Lubina als Tom (Sunny Boy) / Barney, Katharina Puik, Feres Benzarti

Special Appearance: Veronika Hempe – Foodsharing & Nikolai Wolfert – Leila Leihladen
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth

Teilen und Nicht-Teilen
Die 5c der Rosa-Parks-Grundschule verwandelt sich in tanzende Teilchen

Manchmal können ein paar Bäume schon fast so etwas wie ein kleiner Wald sein. In der Rosa-Parks-Grundschule ist das so. Wenn 25 Kinder genau da an ein paar heißen Sommertagen im Schatten zusammenkommen und sich über das Thema Streitkultur: Teilen tanzend Gedanken machen, dann verändern die Bäume einiges. Sie sind einzeln und trotzdem irgendwie zusammen. Bei Menschen ist das auch so, wir sind auch einzeln und gleichzeitig zusammen. Aber wir können uns bewegen! Uns hinter Bäumen verstecken und auch wieder hervortreten. Wir können zusammenkommen. In Kreisen. In Linien. In merkwürdigen Ketten aus lauter Körpern. Hier geht es hoch und da geht es lang und immer wieder zwischen die Bäume. Sich aneinander und an den Bäumen anlehnen. Ich kann einen Kreis um mich selbst ziehen. Das ist meine Wolke. Ihr bleibt draußen. Ich kann ein Geheimnis für mich behalten oder es teilen, aber nur mit ganz wenigen. Ein Junge trommelt den Takt. Die Sonne stiehlt sich mit kleinen Strahlen zwischen die Blätter. Irgendwie schwebend wirkt alles. Oder schwimmend. Lauter kleine Inseln, die zusammenkommen und genauso schnell wieder auseinanderdriften.

Foto: Michaela Schlagenwerth

Künstler:innen: Viviana Defazio und Kaveh Ghaemi
Lehrerin: Christin Oertel
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth

Wer kriegt das Kuscheltier?
STREITEN und…. zer-TEILEN, auf-TEILEN, zu-TEILEN ver-TEILEN, mit-TEILEN:

Davon erzählen Schüler:innen des Robert-Blum-Gymnasiums mittels inszenierter Fotografie. Zunächst wurde mit der Fotografin Victoria Tomaschko die handwerkliche Basis gelegt. Aus ihren kreativen Impulsen haben die Schüler*innen der Kulturklasse 7a dann ihre ganz eigenen Bildgeschichten entwickelt, in denen sie sich selbst performativ in Szene setzen. Wem gehört die Decke? Wer kriegt das Kuscheltier? Ist Teilen immer die beste Lösung? In fotografischen Sequenzen erzählen die Jugendlichen von der Zuschreibung von Gender-Rollen, vom Streit unter Geschwistern, von der Einigung unter Freund*innen und von Kämpfen verschiedenster Art, die – vielleicht – durch das TEILEN eine Lösung finden.

Künstlerin: Victoria Tomaschko
Lehrer*innen: Armgard von Trotha, Alexandra Mittelstraß
Kulturagent*in: Annika Niemann

Soups and Stories. Streiten früher und heute.

Das Konzept von Soups and Stories war einfach und einfach genial: Während sich Kinder und ältere Menschen in der Fußgängerzone über das Thema „Streiten früher und heute“ unterhalten, löffeln sie einen Teller Suppe. Ein Tauschhandel, Suppe gegen Geschichte. Und daraus machen wir eine Radiosendung!

Leider machte uns das Corona-Virus einen dicken Strich durch die Rechnung, und die Suppe musste entfallen. Trotzdem setzten 30 Kinder einer 6. Klasse der Peter-Pan-Grundschule die Idee um. In der Fußgängerzone vor der Eastgate-Mall und vor der Seniorenwohnwelt Zühlsdorfer Straße interviewten sie ältere Menschen: War Streit früher anderes? Heftiger? Gab es auch Mobbing?

Die Antworten reichten von „früher wurde ehrlich mit der Faust gekämpft“ bis zu „wir haben nie gestritten“. Aus den Interviews entstand eine Radiosendung, die hier zu hören ist.

Die Themen „Umgang mit Konflikten“, Streit schlichten“ und „Zuhören“ wurde im Unterricht vorbereitet. Die Schauspielerin Anja Scheffer führte an zwei Tagen einen Kurs durch zu „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ als Vorbereitung für szenisches Spiel zum Thema Streit. Fotos der Szenen wurden den Interviewten Bewohner*innen Marzahns vorgelegt und leiteten durch das Interview.

Künstler*innen: Anja Scheffer, sideviews e.V.
Kulturagent: Carsten Cremer

Rassismus in unserem Alltag
Streitkultur an der Reinhold-Burger-Schule

Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe setzten sich mit dem Thema Teilen auf der Ebene von (Alltags-) Rassismus auseinander: Inwieweit ist jeder von uns rassistisch?

Um sich dem Thema anzunähern, betrachteten wir die Geschichte Deutschlands während der Zeit des Kolonialismus‘ und ihre Auswirkungen am aktuellen Beispiel der Straßenumbenennung der „Mohrenstraße“. Schaffen wir durch Straßenumbenennungen antirassistisches Bewusstsein oder entledigen wir uns damit nur einem Teil unrühmlicher Geschichte?

Kontrovers wurden Pro und Contra diskutiert und Alternativvorschläge zusammengetragen.Auf die Ausgangsfrage eingehend, benannte jede*r reflektierend erlebtes oder eigenes rassistisches Verhalten. Während des Austausches darüber kam die Frage auf, ob als privilegierte(r) „Weiße(r)“ Rassismus-Erfahrungen überhaupt möglich sind. Beispielsweise:

Wenn beim internationalen Online-Gaming Jugendliche deutscher Herkunft als „Nazis“ beschimpft und verunglimpft werden (Hate Speech), gilt das als rassistisch?

Mit dieser Frage haben sich die Schüler in einem Podcast auseinandergesetzt.

Zudem nahmen die Schüler*innen in Bezug auf manipulative Einflussnahme rechtsextremen Gedankenguts in Videospielen an einem Experiment der Game-Entwickler Caspar Weimann und Enya Zengin (onlinetheater.live) teil und tauschen sich über ihre Erfahrungen während des Spielens aus. Zur Weiterentwicklung des Spiels wurden von den Schülern*innen Verbesserungsvorschläge angeregt.

Künstler*innen: Heidi Zengerle, Franz-Josef Becker
Kulturagent*in: Karin Schreibeis

Internationaler Kinder- und Jugendtheatertag 20. März 2022

Am 20. März ist es wieder soweit: der internationale Welttag für Kinder- und Jugendtheater findet statt. Jedes Jahr ruft die ASSITEJ International die Kinder- und Jugendtheater in aller Welt zum Aktionstag „Take a Child to the Theatre today“ auf.

In diesem Sinne laden wir euch alle zu einem bunten Tag im FELD Theater ein: Wir starten um 11 Uhr mit der Vorstellung „Dornröschen“ vom Theater Lakritz.

Um 12.15 Uhr geht es weiter auf unserem Vorplatz, wo der Künstler Diogo deCalle mit seiner mobilen Druckmaschine schon auf euch wartet. Das Kunstprojekt „Wir sind die Stadt, zusammen!“ wurde anlässlich der Neugestaltung unseres Schaukastens von Diogo und seinem Atelier SER – Spontaneous Art Movement entwickelt. Hierbei nimmt Diogo euch mit in die Welt des Siebdrucks und eure Kreationen kommen auf die Rückseite unseres Schaukastens.

Währenddessen gibt es jede Menge Waffeln und Kaffee. Denn am 20. März feiern wir zudem die Neueröffnung unseres Cafés! Coffee Cult by FELD wird mit leckerem Angebot für euch seine Türen öffnen!

Keine Anmeldung für die Aktionen auf dem Vorplatz erforderlich. Kommt einfach bei uns vorbei!

Wir freuen uns auf euch!

Spenden für die Bemalungs-Aktion des FELD Tiny House gesucht! Diogo deCalle und Atelier SER – Spontaneous Art Movement werden auch zukünftig am FELD künstlerisch mit Kindern arbeiten: beim TINY HOUSE Projekt wird die Fassade des Tiny House auf der FELD Terrasse in Workshops neu gestaltet werden. Hierfür brauchen wir eure Unterstützung und sammeln Spenden für Farben, Mal-Utensilien und die Durchführung der vorbereitenden Workshops. Wenn ihr Spenden wollt, könnt ihr das hier tun.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Diogo deCalle & Atelier SER – Spontaneous Art Movement stellen sich vor!

Neueröffnung: Coffee Cult by Feld

Dornröschen

Theater Lakritz

Rasantes Erzähltheater für Märchen- und Puppenfans! – ab 3-9 Jahren – Dauer: 35 Minuten

Donnerstag, 17. März um 10:00 Uhr

Freitag, 18. März um 10:00 Uhr

Samstag, 19. März um 15:00 Uhr

Sonntag, 20. März um 11:00 Uhr

Menschen, die sich lieb haben, streiten sich auch manchmal. Das wissen auch der König und die Königin, die eigentlich alles haben: ein großes Schloss, eine goldene Kutsche, einen Hubschrauberlandeplatz, und noch vieles mehr… Aber eines hatten sie nicht, und das wünschen sie sich am allermeisten: ein Kind! Eines Tages geht ihr größter Wunsch in Erfüllung…

Spiel: Nicole Weißbrodt, Regieberatung: Juliane Solvång.

Wilde (Wahrnehmung von) Welt

Viviana Defazio / Lea Martini / Jo Parkes / Marcelo Schmitter Daza:

Offene Tanzwerkstatt am FELD in Kooperation mit Mobile Dance

Für Menschen von 9-99 Jahren. Wöchentlicher Workshop ab 16.03.2022 immer mittwochs von 18:30-20:30Uhr
(pausiert in den Schulferien)

Wo nehmen wir die Welt wahr – im Kopf, im Herzen, im Knie oder an ganz anderen Stellen im Körper?
Wie lässt sich die Besonderheit dieser Wahrnehmung vermitteln? Wie können verschiedene Wahrnehmungen nebeneinander bestehen?
Auf welche Weisen können wir uns von einer in eine andere Welt bewegen?
Springen, in andere Häute schlüpfen, sich teleportieren, in Zeitlupe gleiten – welche Möglichkeiten der Transformation finden wir gemeinsam?
Und was passiert in den neu entstehenden Zwischenwelten?

Jede*r ist herzlich willkommen, mit und ohne sensorische oder motorische Einschränkungen, mit und ohne Erfahrung. Einstieg jederzeit
möglich. Wir freuen uns über Teilnehmer*innen, die sich nach einer
Probestunde für den ganzen Prozess engagieren. Anmeldung unter
tanzen@jungesfeld.de

Mi, 27. April um 18:30 Uhr

Mi, 04. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 11. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 18. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 25. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 01. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 08. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 15. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 22. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 29. Juni um 18:30 Uhr

Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Foto: Marta Maluva

Feldmessung

Plus Ou Moins Cirque (POMC) Productions

für Neugierige, Mess- Profis und Werkzeugaffine ab 6 – 12 Jahren * 55 Minuten

Materialtheater mit ein bisschen Zirkus

Freitag, 11. März um 10:00 Uhr

Samstag, 12.März um 16:00 Uhr

Sonntag, 13. März um 16:00 Uhr

Montag, 14. März um 10:00 Uhr

„Feldmessung / Arpentage“ ist eine Performance, die das Messen auf spielerische Weise hinterfragt. Feldmessungen sind zeitlich begrenzt und benutzen spezifische Messtechniken.
Was wollen wir und was können wir überhaupt messen (Orte, Zeit, Körper, Gefühle)? Wie und mit welchen Werkzeugen wird gearbeitet? In dem Stück werden physische Gesetze und räumliche Grenzen durch akrobatische Bewegungen, Lichtexperimente und die musikalische Umnutzung von Werkzeugen untersucht. Die Performerinnen manipulieren Messgeräte, Licht, Sand oder Seile und entwickeln somit ihre eigenen Messtechniken.Dabei vermischt sich Wissenschaft mit Poesie. Auf der Bühne entsteht eine Kartographie des Geschehens, ein Versuch die eigene Position zu bestimmen und Orientierung zu geben. Ungenauigkeiten und eventuelles Scheitern sind möglich und erwünscht.

Fotos: Barbara Fuchs

Konzept, Performance: Claire Terrien, Live-Projektion, Kostüme: Lena Gätjens, Musik: Bianca Iannuzzi, Dramaturgische Begleitung: Barbara Fuchs, Outside Eyes & Ears: Estelle Jullian, Olivia Jenks, Blandine Casen, Musik, Klang, Recherche: Caroline Tallone. Eine Koproduktion von Plus Ou Moins Cirque Productions (POMC) und FELD Theater für junges Publikum. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und Fonds Transfabrik.

Mit Unterstützung von Cube-Studio Théâtre de Hérisson, Arts Printing House Vilnius (Residenz). Die Recherchearbeit wurde gefördert durch das Programm #takecare der Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Schloss Bröllin (Residenz).

Residenz II: ZIELFELDER

April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

Residenz I: PLASTIC FANTASTIC

Februar-März 2021

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Residenz III: Zeitreise

Cathy Walsh und Cécile Bally

Wir freuen uns auf das Choreografinnen & Performance Duo Cathy Walsh und Cécile Bally, die sich durch ihre Residenz in FELD herausfordern lassen, eine eigene partizipative Methodik zu entwickeln um Kinder an ihrem künstlerischen Entwicklungsprozess zu beteiligen.

Cathy Walsh (Berlin) ist eine Choreografin, Performerin und Lichttechnikerin aus Irland. Sie hat ihr Bachelorstudium in Theaterwissenschaften an der University College Cork abgeschlossen und einen Master in zeitgenössischem Tanz an der University of Limerick gemacht. Ihre Praxis ist geprägt von dem Wunsch, interaktive Erfahrungen mit dem Publikum zu schaffen. Sie kombiniert Tanz, Improvisation und spielerische Konversation, wobei der Körper die treibende Kraft ist. Sie hat ihre eigenen Arbeiten international präsentiert und arbeitet gerne mit anderen Künstlern zusammen. Sie freut sich sehr darauf, bei FELD neue Zukünfte zu erforschen und zu schaffen.

Cécile Bally (Berlin) ist Choreografin und Performerin mit Abschlüssen in Tanz (HZT Berlin) und Wirtschaft (École Normale Supérieure de Paris-Saclay). Ihre künstlerische Arbeit schafft Verbindungen zwischen diesen beiden Milieus und hinterfragt auf humorvolle Weise den Platz von Rationalität und magischem Realismus in der Performance. Cécile Bally verankert ihre Arbeit in der Welt des Science-Fiction als Gesellschaftskritik und setzt sich mit den vorherrschenden Entitäten der aktuellen Populärkultur auseinander, die gleichzeitig Träume und Alpträume hervorrufen. Die kollaborative Komponente steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Cécile Bally und Cathy Walsh über ihr Vorhaben:
Unsere Residenz ZEITREISE hat das Ziel Material für eine Performance für Kinder (ab 5 Jahren) zu entwickeln und zu erforschen, in der positive Zukunfts-Szenarien vorgestellt werden. Kleine Kinder verstehen das Konzept Zeit anders als Erwachsene.

Wir werden Zukunftstänze entwickeln, die von Tänzen aus Science-Fiction-Filmen inspiriert sind. Aus einer Science-Fiction-Perspektive ergeben sich spannende alternative Möglichkeiten,wie wir uns in die Zukunft bewegen können!
Mit eigens erarbeiteten und bizarren Bewegungseigenschaften werden wir eine Welt mit besonderen Regeln und Verhaltensweisen schaffen und wir möchten beobachten, ob die unserem jungem Publikum absurd und unterhaltsam erscheinen. 
Wir werden uns von Märchen inspirieren lassen und sie in einer hoffnungsvollen Zukunft neu interpretieren, indem wir die traditionellen Erzählungen unter Berücksichtigung einer feministischen Perspektive und ökologischer Nachhaltigkeit aktualisieren. Wie empfinden Kinder diese Erzählungen?
Unser Projekt spielt mit einer Ästhetik der Metamorphose. Welche Ideen haben die Kinder zu diesem Konzept? Wie können wir Bühnenbild und Kostüme nutzen, um eine Welt zu erschaffen, in der unmögliche Dinge möglich werden?

Unsere Resident*innen erhalten ein Stipendium und werden durch das FELD-Team unterstützt: Künstlerische Leitung & Mentoring: Gabi dan Droste// Kommunikation & Mentoring: Verena Lobert// Kontakte & Betreuung: Charlotte Bartesch // Öffentlichkeitsarbeit: Nuria Zechlin // Technik: Stefan Neumann // Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Maren Witte

FELD ist seit 2020 Host für Tanz-Residenzen im Pilotprojekt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in einem Netzwerk von acht weiteren Berliner Orten. Wir freuen uns sehr, dass nach zwei erfolgreichen Residenzen in 2020/21 (plastic fantastic, Zielfelder) nun die dritte Residenz mit Cécile Bally und Cathy Walsh bei uns stattfinden kann.

Die zwei FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

SPECTACULAR FAILURES

von performing:group

PHYSISCHES THEATER – für Gescheiterte und Erfolgreiche, die noch nicht aufgegeben haben – Dauer: 60 Minuten

ab 13 Jahren

Freitag, 12. November um 09:30 Uhr und 11:30 Uhr
Samstag, 13. November um 18:00 Uhr

Ein Spektakel des Scheiterns. Warum? Tanz und Schauspiel funktionieren ähnlich wie dieser Ankündigungstext: Man vermittelt dem Publikum das Gefühl, den Karren unter Kontrolle zu haben, während die Proben bis zur Premiere oftmals ein Spektakel des Desasters sind. Ein schönes Desaster zwar, aber ein Desaster. Unser Beruf ist es, nur die besten Ausschnitte unserer Prozesse zu zeigen und zwar so, dass man am EndeApplaus bekommt. Und das nicht mal unbedingt, weil das Publikum applaudieren will. Sie müssen es. Um einen Kölner Autor zu zitieren: “Einen Scheiß muss man!“ Desaster ist das neue Kaffeekränzchen!

Tanz: Ying-Yun Chen, Constantin Hochkeppel, Marie-Lena Kaiser, Bianca Sere Pulungan, Stückentwicklung: performing:group und Ensemble, Regie und Choreografie: Leandro Kees, künstlerische Leitung und Dramaturgie: Julia Mota Carvalho, Kostüm & Bühnenbild: Andrea Barba, Musik und Soundcollagen: Martin Rascher, Kulturvermittlung: Laura Cadio, Regieassistenz: Deborah Krönung, dramaturgische Mitarbeit tanzhaus nrw: Mijke Harmsen, dramaturgische Mitarbeit Comedia: Anna Stegherr, Theaterpädagogik Comedia: Sibel Günbatan, Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher. Eine Produktion von performing:group in Koproduktion mit tanzhaus nrw, Comedia Theater und FELD. Gefördert durch take-off: Junger Tanz, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln. Aufführung in Rahmen von KIPPPUNKTE.

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum

Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.

ICH BIN PINGUIN

von Leute wie die

*** THEATER *** Dauer: 50 Minuten

für Taube und Hörende, Pinguinfans und Iglu-Camper
ab 4 Jahren

Samstag, 18. Dezember um 16:00 Uhr

Sonntag, 19. Dezember um 11:00 Uhr

Zusatzvorstellung vormittags am 18.12.21 auf Anfrage für Gruppen möglich

Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein kleiner Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln… Die taube Schauspielerin Pia Katharina Jendreizik und der hörende Puppenspieler Andreas Pfaffenberger erzählen ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.


Schauspiel: Pia Katharina Jendreizik, Puppenspiel: Andreas Pfaffenberger, Regie: Wera Mahne, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot, Video und Dramaturgie: Declan Hurley, Produktionsleitung: Esther Schneider. Eine Produktion von Wera Mahne in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Vorstellungen im FELD werden unterstützt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien. Mit freundlicher Unterstützung der SALO Bildung und Beruf GmbH

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum

ZUM BEISPIEL BIENEN

von DieOrdnungDerDinge & Kirsten Reese

*** MUSIKTHEATER über Insekten *** ab 5 Jahren *** Dauer: 50 Minuten *** Vorstellung am Sonntag, 3. Oktober um 15:00 Uhr mit Audiodeskription, um 14:00 Uhr Tastführung *** für die Tastführung bitte anmelden unter tickets@jungesfeld.de

für Menschen, die aus Fallerslebens summ summ summ schon herausgewachsen sind

Donnerstag, 30. September 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 1. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 2. Oktober 2021 um 11:00 und um 15:00 Uhr
Sonntag, 3. Oktober 2021 um 11:00 und um 15:00 Uhr (um 15:00 Uhr mit Audiodeskription)

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon), Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert , Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfond

FLIEGEN ÜBEN

von Berlocken Theaterkollektiv

*** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** 6-99 Jahre *** Dauer: 60 Minuten *** Workshop-Dauer: 90 Minuten

für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Donnerstag, 7. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 8. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 9. Oktober 2021 um 11:00 Uhr und Workshop um 12:30 Uhr
Sonntag, 10. Oktober 2021 um 16:00 Uhr

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich!

In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

Anmeldung für den Workshop bitte direkt beim KinderKulturMonat.


Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting, Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

FRAGIL

von Theater o.N.

*** PERFORMANCE *** ab 3 Jahren *** Dauer: 40 Minuten

Endlich groß und stark sein – wie toll haben wir uns als Kinder das Erwachsensein vorgestellt! Doch was heißt schon groß und stark?

Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 15. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 16. Oktober 2021 um 15:00 Uhr
Sonntag, 17. Oktober 2021 um 15:00 Uhr

„Eine wichtige Erkenntnis der Arbeit an fragil ist, dass Zerbrechlichkeit nicht als Gegensatz zu Stabilität gedacht werden muss. In vielen Bereichen des Lebens sind wir gerade erst dann stark, wenn wir uns verletzlich machen.“ Clébio Oliveira

Identität und Selbstbewusstsein stehen bei fragil im Mittelpunkt. Was bedeutet es, älter zu werden? Was tun wir als Kind, aber als Erwachsener nicht mehr? Und was verbindet die verschiedenen Generationen miteinander?

Am Beginn jeder Arbeit von Clébio Oliveira stehen umfangreiche Recherchen und Expertenbefragungen. Für fragil arbeitete er anfangs zusammen mit dem gesamten Ensemble des Theater o.N. Die Tänzer*innen und Künstler*innen im Alter von 20 bis 70 Jahren boten eine Basis für den Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen. Im Oktober 2020 feierte die Inszenierung mit den beiden Ensemblemitgliedern Michaela Millar und Olga Ramirez Oferil im Theater o.N. Premiere.

Choreografie: Clébio Oliveira, Spiel: Michaela Millar, Olga Ramirez Oferil, Komposition / Musik: Matresanch, Bühne: Markus Wagner, Kostüme: Atelier Liyanova Migliorati, Produktionsmanagement: Imma Scarpato, Technik: Robert Lange, Künstlerische Leitung: Doreen Markert, Foto: Sebastian Runge, David Beecroft. Eine Produktion von Theater o.N. im Rahmen der »Offensive Tanz für junges Publikum Berlin«, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund und Berliner Senat für Kultur und Europa (Kofinanzierungsfonds) in Kooperation mit FRATZ International.

Das Theater o.N. schafft Kulturangebote für Menschen jeden Alters und unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft. Mit seinen Inszenierungen für ein Publikum von Anfang an sowie den Festivals FRATZ International und Berliner Schaufenster – Darstellende Künste für die Jüngsten setzt das Ensemble seit 2010 international künstlerische Impulse in diesem Feld. Weitere Schwerpunkte liegen in der Stückentwicklung mit Kindern und Jugendlichen mit der Methode des biografischen Theaters. Weitere Infos unter: www.theater-on.de

SHIT! SIND WIR SCHON IN DER ZUKUNFT?

Josep Caballero García

Für queere Kids und Jugendliche sowie queere Erwachsene 60+

Mittwoch, 20. bis Sonntag 24. Oktober
jeweils 14 – 19 Uhr

Wir sind eine Gruppe von Performance-Künstler:innen und möchten mit Menschen arbeiten, die nicht aus der Kunst kommen und ihre eigenen Lebensgeschichten mitbringen. Für unser zukünftiges Stück (Kampnagel Hamburg im Frühjahr 2022) suchen wir nach queeren Kindern und jungen Menschen zwischen 9 und 18 Jahre alt sowie nach queeren Erwachsenen, die über 60 Jahre alt sind, weil wir an den unterschiedlichen Perspektiven auf das Leben interessiert sind: Wie blicke ich in die Zukunft und wie blicke ich zurück?

Ihr seid herzlich eingeladen, euch unseren Workshops anzuschließen:

Darin werden wir uns selbst als schlafende Menschen erforschen und uns fragen, wieviel Lebens- und Zukunftsentwurf in unserem Schlaf steckt. Wer bist Du, wenn Du schläfst? Was träumst du? Was vergißt Du vom Tag, während Du schläfst? Was sind deine Motivationen aufzustehen, wenn Du aufwachst? Wenn du in einer science fiction Hibernation Kapsel wärest, wofür würdest du aufwachen?

Durch Bewegungs- und Stimmarbeit in Gruppe und auch einzeln, wollen wir unsere Schlaf- und Traumerfahrungen teilen und mit Euch über Körper und Biografien der Zukunft nachdenken.

– Der Workshop erfordert keine Vorkenntnisse in Tanz, Schauspiel oder Gesang.

– Man kann zu ein paar Terminen oder zu der ganzen Reihe kommen.

– Alle Workshops sind kostenlos

– Wenn ihr Fragen habt oder euch anmelden wollt, meldet euch bei Josep per Mail oder telefonisch.

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

The End Is Not An Option

von B A G

*** GESCHICHTEN FÜR DIE ZUKUNFT *** ab 10 Jahren

Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 29. Oktober 2021 um 19:00 Uhr

Eintritt frei

Bitte Anmeldung unter tickets@jungesfeld.de

In The End Is Not An Option erzählen, erinnern, (ver)sammeln und tragen 6 Performer*innen Wörter, Tänze, Dinge und Orte vom Jetzt in die Vergangenheit und zurück in die Zukunft.

Sie versuchen dabei allgegenwärtigen apokalyptischen Prognosen zu trotzen. Durch Storytelling, ein Weitertragen, Erinnern und Sammeln von Dingen und Anekdoten, sowie das Recyceln und Wiederverwenden von Wörtern und Tänzen fragt das Stück danach, welche neuen und hoffnungsvollen Fiktionen wir finden können, um nach ihnen zu leben. Wie können wir gemeinsam kreative und nachhaltige Formen des Lebens, Arbeitens und Ruhens kultivieren? Wie eine Gruppe von Sammlern oder ein Wanderzirkus reist das Stück an zwei andere Orte vor seiner Ankunft im FELD Theater und transportiert Stimmen und Träumereien von einem Ort zum nächsten. Das Publikum ist eingeladen in einen kaleidoskopischen Raum, in dem Rotationen eine sich fortwährend wandelnde Landschaft aus Farben, Formationen und Reflexionen schaffen.

Von und mit: Lisa Densem, Roni Katz, Manon Parent, Annegret Schalke, Xenia Taniko, Maya Weinberg, Produktionsleitung: Patricia Oldenhave, Annett Hardegen. Eine Produktion von B A G. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Bildcredits
Design by: Gretchen Blegen
Image Credit © Tabita Hub
Photo by: Federica Teti

DAS MORGEN AN DER ECKE

von Gabriele Reuter & Gabriel Galindez Cruz

ab 14 Jahren

Eine multimediale Tanz-Theaterperformance durch den Kiez. Für Suchende ab 14 Jahren – Dauer: 90 Minuten

Freitag, 5. November 2021 um 16:00 Uhr
Samstag, 6. November 2021 um 16:00 Uhr und 19:00 Uhr

„Liebe Zukunft, wirst Du uns enttäuschen? Werden wir dümmer? Wie können wir einander zuhören? Und wie kann ich Dich besser machen? Wie wird daraus die Welt von morgen?“Jugendliche suchen die Stadt der Zukunft im trubeligen Leben im Schöneberger Winterfeldtkiez. Sie suchen nach Menschlichkeit, Bewegungen und Begegnungen, Klimaschutz, sozialer Gerechtigkeit, unglaublichen Visionen und anderen Räumen. Wir laden euch zu einer interaktiven, multimedialen Tour durch den Winterfeldt-Kiez ein und wollen gemeinsam beobachten, hören, spüren, mit der Stadt atmen und sie durch Bewegung erforschen.

Konzept, künstlerische Leitung, Choreografie: Gabriele Reuter, Gabriel Galindez Cruz, Co-Choreografie und Performance: 13 Jugendliche aus dem Kiez, Bernd Bossmann, Bühne & Kostüm: Oscar Ardila Luna, Sounddesign: Mattef Kuhlmey, Medienkunst: Katalin Pöge, Umsetzung mobile Projektion: Rico Rose (LiCHTPiRATEN.berlin), Dramaturgie: Ilona Sauer, Produktionsleitung: Jutta Polić, Schulkoordination Katholische Schule Sankt Franziskus: Silke Santelman, Projektleitung: Lena Blessing. DAS MORGEN AN DER ECKE ist eine TUSCH Koproduktion in Kooperation mit FELD, gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative, Initiative Kiezkultur Rettet das Theater am Winterfeldplatz. TUSCH Berlin ist ein Projekt der JugendKulturService GmbH. 

DINGE DINGEN

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

Tanzendes Philosophieren über Dinge – für Neugierige ab 5 Jahren – Dauer: 55 Minuten – geeignet für Taube Kinder und Kinder mit Hörbeeinträchtigung – mit DGS am 2.4. und 5.4.

Freitag, 1. April um 10:00 Uhr

Samstag, 2. April um 16:00 Uhr → mit DGS

Sonntag, 3. April um 16:00 Uhr

Montag, 4. April um 10:00 Uhr

Dienstag, 5. April um 10:00 Uhr → mit DGS

Ich wusste nie, dass ein Ding so viel kann. Ich dachte nie, doch nun fange ich an. Was kann ich und was kann der Schwamm? Denk ich noch oder denkt der Kamm?

DINGE DINGEN – weißt du was das ist? Hast du das schon einmal gehört? DINGEN?! Ist Dingen ein Ding? Oder ist Dingen mehrere Dinge? Welche Dinge gibt es überhaupt um uns herum und was kann man mit Dingen alles so machen? Und vor allem: was können Dinge so alles mit uns machen? Können Dinge eigentlich denken und Gedanken dingen?

Mit DINGE DINGEN laden Julia Keren Turbahn und Jan Rozman in eine übervolle Welt der Dinge ein. In eine Welt der Möglichkeiten, in der sie den Dingen und die Dinge ihnen auf unterschiedliche Weisen begegnen. Ist das dein Ding? Dann sei dabei: In einer spielerischen Performance lassen Julia und Jan Raum für Interpretation, Entdeckung und Begegnung und laden alle ab sechs Jahren zum Dingen ein.

Konzept, Choreografie: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn. Performance: Dies., Jan Kress. / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo, Jan Rozman / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Musik, Komposition: Andres Bucci/Future Legend / Komposition, Text ‚Dinge Dingen‘: Alexander Patzelt / Übersetzung, Gesang ‚Reči, reči‘: Manca Trampuš / Illustration: Matija Medved / Mentoring: Gabi dan Droste / ausführende Produktion (Deutschland): Patricia Oldenhave / ausführende Produktion (Slowenien): Sabrina Železnik. Eine Produktion von emanat, in Koproduktion mit dem Puppentheater Ljubljana und in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Entwicklung des Begleitplakates gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

ONONON

von Clément Layes / Public in Private

*** POP-UP TANZ *** ab 6 Jahren *** Dauer: 30 Minuten
schulinterne Termine in der Rosa-Parks-Grundschule

Montag, 16. August 2021 um 10:00 und um 12:00 Uhr
Dienstag, 17. August 2021 um 10:00 Uhr

Zipp, Krap, Bang, Tschhhh… Eine riesige Holzkiste! Drumherum, drinnen und darauf entfaltet sich eine rhythmische und klangvolle Geschichte. Da entdeckt man eine Hand, hier sieht man einen Kopf. Ist er schon wieder verschwunden? Was verbirgt sich in der Kiste? Und was genau entfaltet sich daraus? Bewegungen, Geräusche und Objekte erscheinen, bauen aufeinander auf und verschwinden wieder. Und doch, bevor man es bemerkt, hat uns der Rhythmus in eine andere Schleife mitgenommen. Clément Layes entwickelte gemeinsam mit Kindern der Freien Schule Potsdam das erste Pop-Up im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum. Das Pop-Up versteht sich als mobiles Stück, das außerhalb des Theaterraums gezeigt werden kann. explore dance wurde mit dem Perspektivpreis DER FAUST 2019 ausgezeichnet.

Von: Clément Layes, mit: Clément Layes, Cécile Bally, Asaf Aharonson, Mentoring: Gabi dan Droste. ONONON ist Teil des langfristigen Projektes ONON von Public in Private / Clément Layes, Fotos: Elise Scheider, gefördert durch die Senatverwaltung für Kultur und Europa, in Koproduktion mit Plattform 0090 Belgium. Eine Produktion von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, einem Kooperationsprojekt von fabrik moves Potsdam, Fokus Tanz / Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Mit Dank an Kunstraum c/o Waschhaus.

Die Vorstellungen im FELD werden gefördert durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien.

GESEHEN WERDEN

von Vivien Roos

*** TANZ *** Eintritt frei *** ab 6 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

für Menschen, die Gemeinschaft, Zusammenhalt und Vielfalt wichtig finden

Freitag, 6. August 2021 um 16:00 Uhr
Samstag, 7. August 2021 um 16:00 Uhr

„Und wenn sie tanzt, ist sie wer anderes; ist sie woanders…“– und doch im Hier und Jetzt. Dieses Andere und Woanders sind Orte und Geschichten aus dem Leben von Mädchen aus Berliner Flüchtlingsunterkünften im Alter von 6-12 Jahren. Sie mussten einst ihre Heimat und Familien verlassen und sich auf eine ungewisse Reise in eine neue Welt begeben: auf der Flucht sein, auf einem unbekanntem Weg sein, das Vertraute verlassen, im Fremden das Vertraute finden und etwas Neuem begegnen.

Diese Kernerfahrungen übersetzt die Choreografin und Tänzerin Vivien Roos gemeinsam mit den Mädchen in zeitgenössischen Tanz. Die Tänzerinnen kommen aus Syrien, Afghanistan, Dagestan, Tschetschenien, Iran, Irak, Italien und England.

Als Kollektiv finden sie eine gemeinsame Sprache, in der sie ihre Einzigartigkeit sowie ihre individuellen Erfahrungen, Erlebnisse und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen und uns einen Eindruck von ihrer inneren Welt erlauben.

Künstlerische Leitung und Choreografie: Vivien Roos, Dozenten und Assistenz: Claudia Bechstein, Peyman Ghalambor, Produktion: Peyman Ghalambor, Arnd Siepert, Fotos: Vivien Roos. Eine Produktion im Auftrag von Mahalo gGmbH, in Kooperation mit Albatros gGmbHund FELD Theater für junges Publikum. Im  Rahmen des Programm tanz + theater machen stark des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V. und Kultur Macht Stark. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

WORKING TOGETHER WORKING APART

INTERNATIONALES LAB

30. August – 5. September 2021

Präsentationen, Austausch und Forschung. FELD ist wieder da mit einer Live-Aktion auf dem Marktplatz, Open Air Screenings von DINGE DINGEN, einem Open Air Konzert von Erik Leuthäuser und einem öffentlichen STREIT_FELD zum Thema des LABs in englischer Sprache.

Die Künstler*innen der ZIELFELDER-Residenz führen eine Live-Aktion mit Teilnehmenden, Senior*innen und Grundschüler*innen auf dem Marktplatz durch. Wir präsentieren die Produktion DINGE DINGEN ab 6 Jahren als Open-Air-Screening. Im Rahmen eines Workshops lernen wir neue Tools mit Seppe Baeyens, der zur Förderung des sozialen Austausch in einem Viertel mit heterogenen Zielgruppen arbeitet. Und am Freitag diskutieren wir bei den STREIT_FELDERN #4 mit Seppe Baeyens, Gabriele Reuter, Christoph Lutz-Scheurle, u.a. darüber, wie wir nach der Pandemie arbeiten werden (open for professionals, in englischer Sprache).

Wir reflektieren unsere Arbeitserfahrungen im letzten Jahr zur Entwicklung von hybriden, nachhaltigen, innovativen Ideen für die Zusammenarbeit in Zukunft, international wie lokal. Es entstehen kurze Video-Tutorials der beteiligten Künstler*innen zum Thema working together, working apart, die wir als Toolbox für Kolleg*innen und Interessierte auf den Websites aller beteiligten Theater in fünf Ländern der Generator Plattorm publizieren werden. Stay tuned!

Wir laden euch herzlich zu den öffentlich zugänglichen Veranstaltungen des LABs ein! Der Eintritt ist frei, wir bitten um Reservierung per Mail oder telefonisch 030 92124150.


DINGE DINGEN

OPEN AIR SCREENING
am Montag, 30.08 und Donnerstag, 02.09. um 18:00 Uhr

ein Theatermitschnitt des tanzenden Philosphierens über Dinge von Julia Keren Trubahn und Jan Rozman für alle Neugierigen ab 6 Jahren


WORKING TOGETHER WORKING APART

STREIT_FELDER #4
am Freitag, 03.09 um 18:00 Uhr

Wie arbeiten wir in und nach der Pandemie? Was bedeuten Kontaktbeschränkungen für Tanzer*innen und ihre Arbeit? Was für die Begegnung von Publikum und Peformer*innen? Nach über einem Jahr des Arbeitens unter Pandemiebedingungen halten wir inne und erproben partizipative Formate, neu. Wir tauschen unsere Fragen und Einsichten aus – Was haben wir gelernt, wo wollen wir hin, können wir einen Neubeginn starten und wieder auf dem Marktplatz mit allen tanzen? Was wird in der nächsten Zukunft gebraucht? Von jedem einzelnen. 
Seppe Baeyens, Christoph Lutz-Scheurle, Gabriele Reuter, Sanja Tropp Frühwald im Gespräch mit Gabi dan Droste und Verena Lobert.


ERIK LEUTHÄUSER

OPEN AIR KONZERT
am Samstag, 04.09 um 18:00 Uhr

Solokonzert irgendwo zwischen Modern Jazz und Experimental Pop von Erik Leuthäuser.

Eine Veranstaltung zusammen mit Seppe Baeyens, Diogo de Calle, David Lima, Eva Plischke, Gabriele Reuter, Christoph Lutz-Scheurle, Sanja Tropp Frühwald, Julia Keren Turbahn und den Teilnehmer*innen der Generator Platform aus Kroatien, Italien, Österreich, Slowenien und Berlin. FELD / Konzept: Gabi dan Droste, Koordination: Verena Lobert in Kooperation mit der Generator Platform / Produktion: Dejan Koczak, Miriam Glöckler. Gefördert durch Neustart Kultur – Junges Publikum, findet in Kooperation mit dem Pilotprojekt Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und mit Generator Platform vom 30. August – 05. September 2021 statt.

Weitere Infos gibt es hier

UNTEN IM HIMMEL

Originaltitel: „Unterm Kindergarten“ von Eirik Fauske, aus dem Norwegischen von Geesche Wartemann


Ensemble-Produktion von Gabi dan Droste, Tobias Dutschke, Sabine Hilscher, Lea Martini

*** TANZENDES MUSIKALISCHES OBJEKTTHEATER *** nach der Vorlage „Unterm Kindergarten” von Eirik Fauske *** ab 5 Jahren *** Dauer: ca. 50 min

Für alle, die wissen wollen, was drunter ist, was vorher war und was kommen wird

Samstag, 19. Februar um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

Sonntag, 20. Februar um 11:00 Uhr

Mittwoch, 23. Februar um 10:00 Uhr

Donnerstag, 24. Februar um 15:00 Uhr

Freitag, 25. Februar um 10:00 Uhr

Ein kleiner Vogel prallt gegen die Fensterscheibe. Kinder laufen hinaus und finden das tote Vogelkind. Sein Begräbnis wirft Fragen auf: Was passiert jetzt mit dem Tierchen? Was befindet sich eigentlich im Boden? Eine fantastische und skurrile Reise in die Tiefen der Erde startet. Die beiden Spieler*innen führen ihr Publikum zu erstaunlichsten Begegnungen. Welche Geschichten entdecken Archäolog*innen beim Graben und was erleben Vögel beim Fliegen? Wie klingt der Wind, wie bewegt sich eine Giraffe und wie hängt das alles zusammen? Mit viel Humor und ganz und gar nicht linear, entstehen Bilder davon, wie alles auf der Welt zusammenhängt.

Ausgehend von Eirik Fauskes Stücktext „Unterm Kindergarten“ hat das Ensemble ein Stück rund um die große Frage des Werdens und Vergehens kreiert. Wohin drehen sich die Jahrhunderte, die Erde und unsere Gedanken. Und wo stehen wir, die Menschen, dabei?

Mit viel Bewegung, einem sich drehenden Raum und wundersamen Klängen bringen ein Musiker und eine Tänzerin die Geschichte eines Vogelkindes auf die Bühne. Dabei graben sie sich auf der Suche nach dem Gang des Lebens durch die Luft, durch die Erde, durch das Wasser und durch die ein oder andere Fensterscheibe.

Hier geht`s zum Tailer des Stücks!

Performance, Musik und Tanz: Tobias Dutschke, Lea Martini / Idee, Konzept, Regie: Gabi dan Droste, Sabine Hilscher / Dramaturgie: Gabi dan Droste / Komposition: Tobias Dutschke / Raum: Sabine Hilscher / Choreografie: Lea Martini / Licht: Stefan Neumann / Theaterpädagogische Begleitung: Charlotte Bartesch /
Öffentlichkeitsarbeit: Nuria Zechlin / Grafik und Illustration Plakat: Gabi Altevers

Eine Ensembleproduktion von Gabi dan Droste, Tobias Dutschke, Sabine Hilscher und Lea Martini / Produktion: FELD Zentrale für junge
Performance e.V. / Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und
Europa Berlin. / Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am
Main. Originaltitel: „Unterm Kindergarten“ von Eirik Fauske, aus dem
Norwegischen von Geesche Wartemann.

Premiere und Aufführungen im Rahmen des „Berliner Schaufenster
09.2021 – Berühren & Bewegen. Theater und Tanz für die Jüngsten“. Das
Berliner Schaufenster 2021 ist eine Kooperation von Theater o.N., FELD
Theater für junges Publikum, Schlossplatztheater Köpenick, Tanzhalle
Wiesenburg, Schaubude Berlin und blu:boks. Das Projekt „Berühren &
Bewegen“ (Theater o.N. und Helios Theater) wird gefördert durch den
Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR #TakeNote.

Fotos: Sabine Hilscher

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*** 3G-Regel entfällt - Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske bleibt bestehen***
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