BILDUNGSFEST

von Schöneberg Nord

*** ab 5 Jahren

Freitag, 10. September um 13:00 Uhr

Nach einer Zeit mit Einschränkungen, nun wieder gemeinsam: Losgehen und Ankommen!

Zum 6. Mal findet dieses Jahr das Bildungsfest im Schöneberger Norden statt – wieder groß und alle gemeinsam auf dem Winterfeldtplatz! Mit einem bunten Angebot für Groß und Klein feiern wir alte Freiheiten und die Schritte in neue Lebensabschnitte.

„Gemeinsam losgehen und ankommen!“ – unter diesem Motto hat der Bildungsverbund Schöneberg Nord ein vielseitiges Programm aufgelegt, rund um den Wechsel von Familie in die Kita, über den Übergang in die Grundschule und weiterführenden Schulen bis hin zu Möglichkeiten, was danach kommen kann. Ergänzt wird das Ganze von einem Bühnenprogramm, Sport-, Spiel- und kreativen Angeboten, einer Rallye für Kinder und den vielfältigen allgemeinen Informationen zu Bildung im Kiez.

Sei dabei und bring Familie und Freund*innen mit!

Eine Veranstaltung des Bildungsverbund Schöneberg Nord.

DINGE DINGEN

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

*** PERFORMANCE *** *** ab 6 Jahren *** Dauer: 55 Minuten *** im Rahmen der Generator Platform

tanzendes Philosophieren über Dinge für Neugierige

Montag, 30. August um 18:00 Uhr

Ich wusste nie, dass ein Ding so viel kann. Ich dachte nie, doch nun fange ich an. Was kann ich und was kann der Schwamm? Denk ich noch oder denkt der Kamm?

DINGE DINGEN – weißt du was das ist? Hast du das schon einmal gehört? DINGEN?! Ist Dingen ein Ding? Oder ist Dingen mehrere Dinge? Welche Dinge gibt es überhaupt um uns herum und was kann man mit Dingen alles so machen? Und vor allem: was können Dinge so alles mit uns machen? Können Dinge eigentlich denken und Gedanken dingen?

Mit DINGE DINGEN laden Julia Keren Turbahn und Jan Rozman in eine übervolle Welt der Dinge ein. In eine Welt der Möglichkeiten, in der sie den Dingen und die Dinge ihnen auf unterschiedliche Weisen begegnen. Ist das dein Ding? Dann sei dabei: In einer spielerischen Performance lassen Julia und Jan Raum für Interpretation, Entdeckung und Begegnung und laden alle ab sechs Jahren zum Dingen ein.

Konzept, Choreografie, Performance: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo, Jan Rozman / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Musik, Komposition: Andres Bucci/Future Legend / Komposition, Text ‚Dinge Dingen‘: Alexander Patzelt / Übersetzung, Gesang ‚Reči, reči‘: Manca Trampuš / Illustration: Matija Medved / Mentoring: Gabi dan Droste / ausführende Produktion (Deutschland): Patricia Oldenhave / ausführende Produktion (Slowenien): Sabrina Železnik. Eine Produktion von emanat, in Koproduktion mit dem Puppentheater Ljubljana und in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Entwicklung des Begleitplakates gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

ONONON

von Clément Layes / Public in Private

*** POP-UP TANZ *** ab 6 Jahren *** Dauer: 30 Minuten
schulinterne Termine in der Rosa-Parks-Grundschule

Montag, 16. August um 10:00 und um 12:00 Uhr
Dienstag, 17. August um 10:00 Uhr

Zipp, Krap, Bang, Tschhhh… Eine riesige Holzkiste! Drumherum, drinnen und darauf entfaltet sich eine rhythmische und klangvolle Geschichte. Da entdeckt man eine Hand, hier sieht man einen Kopf. Ist er schon wieder verschwunden? Was verbirgt sich in der Kiste? Und was genau entfaltet sich daraus? Bewegungen, Geräusche und Objekte erscheinen, bauen aufeinander auf und verschwinden wieder. Und doch, bevor man es bemerkt, hat uns der Rhythmus in eine andere Schleife mitgenommen. Clément Layes entwickelte gemeinsam mit Kindern der Freien Schule Potsdam das erste Pop-Up im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum. Das Pop-Up versteht sich als mobiles Stück, das außerhalb des Theaterraums gezeigt werden kann. explore dance wurde mit dem Perspektivpreis DER FAUST 2019 ausgezeichnet.

Von: Clément Layes, mit: Clément Layes, Cécile Bally, Asaf Aharonson, Mentoring: Gabi dan Droste. ONONON ist Teil des langfristigen Projektes ONON von Public in Private / Clément Layes, Fotos: Elise Scheider, gefördert durch die Senatverwaltung für Kultur und Europa, in Koproduktion mit Plattform 0090 Belgium. Eine Produktion von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, einem Kooperationsprojekt von fabrik moves Potsdam, Fokus Tanz / Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Mit Dank an Kunstraum c/o Waschhaus.

GESEHEN WERDEN

von Vivien Roos

*** TANZ *** Eintritt frei *** ab 6 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

für Menschen, die Gemeinschaft, Zusammenhalt und Vielfalt wichtig finden

Freitag, 6. August um 16:00 Uhr
Samstag, 7. August um 16:00 Uhr

„Und wenn sie tanzt, ist sie wer anderes; ist sie woanders…“– und doch im Hier und Jetzt. Dieses Andere und Woanders sind Orte und Geschichten aus dem Leben von Mädchen aus Berliner Flüchtlingsunterkünften im Alter von 6-12 Jahren. Sie mussten einst ihre Heimat und Familien verlassen und sich auf eine ungewisse Reise in eine neue Welt begeben: auf der Flucht sein, auf einem unbekanntem Weg sein, das Vertraute verlassen, im Fremden das Vertraute finden und etwas Neuem begegnen.

Diese Kernerfahrungen übersetzt die Choreografin und Tänzerin Vivien Roos gemeinsam mit den Mädchen in zeitgenössischen Tanz. Die Tänzerinnen kommen aus Syrien, Afghanistan, Dagestan, Tschetschenien, Iran, Irak, Italien und England.

Als Kollektiv finden sie eine gemeinsame Sprache, in der sie ihre Einzigartigkeit sowie ihre individuellen Erfahrungen, Erlebnisse und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen und uns einen Eindruck von ihrer inneren Welt erlauben.

Künstlerische Leitung und Choreografie: Vivien Roos, Dozenten und Assistenz: Claudia Bechstein, Peyman Ghalambor, Produktion: Peyman Ghalambor, Arnd Siepert, Fotos: Vivien Roos. Eine Produktion im Auftrag von Mahalo gGmbH, in Kooperation mit Albatros gGmbHund FELD Theater für junges Publikum. Im  Rahmen des Programm tanz + theater machen stark des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V. und Kultur Macht Stark. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

OPEN AIR KONZERT

von Atonale mit Claudia Herr, Ulrike Brand, Matthias Bauer und sonic.art

*** NEUE MUSIK *** altersoffen

Samstag, 28. August ab 11:00 Uhr
Samstag, 25. September ab 11:00 Uhr

In den vergangenen Jahren veranstaltete der Atonale e.V. in der Staatsoper Berlin bereits fünfmal ein Festival zeitgenössischer Musik Berliner Komponisten. Da im letzten Jahr kaum noch Konzerte in geschlossenen Räumen stattfinden konnten, hat der Atonale e.V. nach Möglichkeiten gesucht, zumindest ein kleines Festival OPEN AIR gestalten zu können und mit der Terrasse des FELD Theater für junges Publikum direkt in der Nachbarschaft vom Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz einen idealen Ort dafür finden können. Durch kleine Ankündigungsfanfaren der Interpreten an den Rändern des Marktplatzes machen die Musiker vor den Konzerten auf sich aufmerksam und hoffen, so ein neugieriges Publikum zur Terrasse ziehen zu können, das normalerweise selten Berührung mit Neuer Musik hat. Im Anschluss an die Konzerte wird es, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die Möglichkeit geben, mit den Komponisten und Musikern über die Stücke und die speziellen Instrumenteneffekte zu sprechen.

Samstag, 28. August:

Claudia Herr, Ulrike Brand und Matthias Bauer mit Werken aus den Jahren 2010 – 2020 von M. Daske, G. Iranyi, T. Johnson, M. Kubo, S. Lienenkämper. R. Rubbert, L. Schwartz, C. Seither, S. Tramin

Samstag, 25. September:

sonic.art Saxophonquartett mit Werken aus den Jahren 2000 – 2020 von S. Tramin, M. Daske, Th. Hennig, S. Stelzenbach, M. Kubo, I. Amargianaki, H. Zapf, S. Lienenkämper

Foto: Michael Jungblut

Mit Claudia Herr (Mezzosopran), Ulrike Brand (Violoncello) und Matthias Bauer (Kontrabass) und dem sonic.art Saxophonquartett bestehend aus Adrian Tully (Sopransaxophon), Alexander Doroshkevich (Altsaxophon), Claudia Meures (Tenorsaxophon), Annegret Tully (Baritonsaxophon). Eine Veranstaltung der Atonale e.V. in Kooperation mit FELD. Die Konzerte sind gefördert von der initiative neue musik, Berlin e.V.

Generator Platform

INTERNATIONALES LAB – WORKING TOGETHER WORKING APART

30. August – 5. September 2021

Künstler*innen von FELD und dem Netzwerk GENERATOR tauschen sich aus, forschen und gehen in die Nachbarschaft.

Die Künstler*innen der ZIELFELDER-Residenz führen eine Live-Aktion mit Teilnehmenden, Senior*innen und Grundschüler*innen auf dem Marktplatz durch. Wir präsentieren die Produktion DINGE DINGEN ab 6 Jahren als Outdoor-Public-Viewing. Im Rahmen eines Workshops lernen wir neue Tools mit Seppe Baeyens, der zur Förderung des sozialen Austausch in einem Viertel mit heterogenen Zielgruppen arbeitet.

Wir reflektieren unsere Arbeitserfahrungen im letzten Jahr zur Entwicklung von hybriden, nachhaltigen, innovativen Ideen für die Zusammenarbeit in Zukunft, international wie lokal. Es entstehen kurze Video-Tutorials der beteiligten Künstler*innen zum Thema working together, working apart, die wir als Toolbox für Kolleg*innen und Interessierte auf den Websites aller beteiligten Theater in fünf Ländern der Generator Plattorm publizieren werden. Stay tuned!

Eine Veranstaltung zusammen mit Seppe Baeyens, Diogo de Calle, David Lima, Eva Plischke, Gabriele Reuter, Jan Rozmann, Christoph Scheurle, Julia Keren Turbahn und den Teilnehmer*innen der Generator Platform aus Kroatien, Italien, Österreich, Slowenien und Berlin. FELD / Konzept: Gabi dan Droste, Koordination: Verena Lobert in Kooperation mit der Generator Platform / Produktion: Dejan Koczak, Miriam Glöckler. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Pilotprojektes Förderung von Residenzen für Tanz, Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin in Koproduktion mit der Generator Platform statt.

Weitere Infos gibt es hier

UNTEN IM HIMMEL

PREMIERE
Ensemble-Produktion von Gabi dan Droste, Tobias Dutschke, Sabine Hilscher, Lea Martini

*** TANZENDES MUSIKALISCHES OBJEKTTHEATER *** nach der Vorlage „Unterm Kindergarten” von Eirik Fauske *** ab 6 Jahren *** Dauer: ca. 50 min

für alle, die wissen wollen, was drunter ist, was vorher war und was kommen wird

PREMIERE
Samstag, 18. September um 16:00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Sonntag, 19. September um 16:00 Uhr
Montag, 20. September um 10:00 Uhr
Dienstag, 21. September um 10:00 Uhr

Ein kleiner Vogel prallt gegen die Fensterscheibe. Kinder laufen hinaus und finden das tote Vogelkind. Sein Begräbnis wirft Fragen auf: Was passiert jetzt mit dem Tierchen? Was befindet sich eigentlich im Boden? Eine fantastische und skurrile Reise in die Tiefen der Erde startet. Die beiden Spieler*innen führen ihr Publikum zu erstaunlichsten Begegnungen. Welche Geschichten entdecken Archäolog*innen beim Graben und was erleben Vögel beim Fliegen? Wie klingt der Wind, wie bewegt sich eine Giraffe und wie hängt das alles zusammen? Mit viel Humor und ganz und gar nicht linear, entstehen Bilder davon, wie alles auf der Welt zusammenhängt.

Ausgehend von Eirik Fauskes Stücktext „Unterm Kindergarten“ hat das Ensemble ein Stück rund um die große Frage des Werdens und Vergehens kreiert. Wohin drehen sich die Jahrhunderte, die Erde und unsere Gedanken. Und wo stehen wir, die Menschen, dabei?

Mit viel Bewegung, einem sich drehenden Raum und wundersamen Klängen bringen ein Musiker und eine Tänzerin die Geschichte eines Vogelkindes auf die Bühne. Dabei graben sie sich auf der Suche nach dem Gang des Lebens durch die Luft, durch die Erde, durch das Wasser und durch die ein oder andere Fensterscheibe.

Performance, Musik und Tanz: Tobias Dutschke, Lea Martini / Idee, Konzept, Regie: Gabi dan Droste, Sabine Hilscher / Dramaturgie: Gabi dan Droste / Komposition: Tobias Dutschke / Raum: Sabine Hilscher / Choreografie: Lea Martini / Licht: Stefan Neumann. Eine Ensembleproduktion am FELD von Gabi dan Droste, Tobias Dutschke, Sabine Hilscher und Lea Martini. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Premiere und Aufführungen im Rahmen des „Berliner Schaufenster 09.2021 – Berühren & Bewegen. Theater und Tanz für die Jüngsten“. Das Berliner Schaufenster 2021 ist eine Kooperation von Theater o.N., FELD Theater für junges Publikum, Schlossplatztheater Köpenick, Tanzhalle Wiesenburg, Schaubude Berlin. Das Projekt „Berühren & Bewegen“ (Theater o.N. und Helios Theater) wird gefördert durch den Fonds Daku e.V. im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR #TakeNote.

STREIT_RADIO

Das Radio zum Projekt STREIT_KULTUR#2: TEILEN

Die große STREIT_RADIO-Netzwerksendung am 15. Juni von 10:00-10:30 Uhr

Seit dem 1. Juni sendet das Freie Radio Berlin Brandenburg regelmäßig über das Projekt STREIT_KULTUR#2: Teilen.

Am Dienstag, den 15.6. findet von 10:00-10:30 Uhr die große STREIT_RADIO-Netzwerksendung für alle statt. Die Kinder und Jugendlichen aus allen 12 beteiligten Berliner Schulen erzählen darin von ihren Projekten und ihren Ideen zum Thema Teilen. Von ihren Wünschen und Träumen, von Resonanzen, Dissonanzen und neuen, utopischen Ideen.

Wegen Corona konnte die geplante Begegnung im FELD Theater für junges Publikum nicht stattfinden. Aber Austausch gibt es trotzdem! Zeitgleich hören sich die Kinder und Jugendlichen gegenseitig zu. Am 15.6. in zwölf Berliner Klassenzimmern in Marzahn und Charlottenburg-Wilmersdorf, in Schöneberg und Pankow, in Kreuzberg, Neukölln und Mitte.

STREIT_RADIO ist eine Sendung von ColaBoraDio / Freies Radio Berlin Brandenburg
88,4 MHz in Berlin / 90,7 MHz in Potsdam
Stream: 192 kbit/s, 128 kbit/s

STREIT_KULTUR#2: TEILEN ist ein Kooperationsprojekt des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin, dem FELD Theater für junges Publikum und 12 Schulen: Albert-Einstein-Gymnasium (Neukölln), Alfred-Nobel-Schule (Neukölln), Ernst-Adolf-Eschke-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum „Hören und Kommunikation“ (Charlottenburg), Fritz-Karsen-Schule (Neukölln), Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule (Mitte), Hermann-Ehlers-Gymnasium (Steglitz), Kurt-Tucholsky-Oberschule (Pankow), Nehring-Grundschule (Charlottenburg), Peter-Pan-Grundschule (Marzahn-Hellersdorf), Reinhold-Burger-Schule (Pankow), Robert Blum Gymnasium (Schöneberg), Rosa-Parks-Grundschule (Kreuzberg).

STREIT_KULTUR#2 wird gefördert vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung.

ephemere

ein Festivalkonzept vom Masterstudiengang Theaterpädagogik der UdK Berlin

was ist die ephemere?

die ephemere ist ein öffentliches kulturfestival, das sich im besonderen mit neuen und interdisziplinären ansätzen in der vermittlung von künsten beschäftigt. theorien und praxen innerhalb der kulturvermittlung erleben in den letzten jahren viel veränderungen. die ephemere will junge vermittler*innen außerhalb der institutionen stärken, sichtbar machen und vernetzen.

die diesjährige ausgabe der ephemere stellt eine punktspiegelung von künstlerischen programmpunkten her. die zusammenstellung des programmes sollte sich um die besuchenden, anwesenden, zuschauenden, (an-)teilnehmenden drehen. was tun sie bei dem jeweiligen programmpunkt? zu welchen handlungen werden sie eingeladen, welche handlungen und formen der anwesenheit entstehen von selbst? das programm sollte dabei verschiedene möglichkeiten des daseins, teilhabens, aktivseins bieten und direkt oder indirekt ausgewählte zeitgenössischen perspektiven der jungen kulturvermittlung verhandeln.

das programm der diesjährigen ausgabe und die bedingungen von künstlerischen prozessen in dieser zeit werden nun in eine print-version übersetzt.

wir sind neugierig auf ein festival in einem buch, etwas ephemerem auf blatt, etwas dreidimensionalem in flach, etwas sinnlichem in schriftform.

weitere informationen zu dem festival – in buchform – folgen.

Eine Kooperation zwischen FELD und dem Studiengang Theaterpädagogik UdK Berlin.

Dokumentation

LIFE IS PRESENCE

MA Abschlussprojekt von Toni Wagner

Premiere 25.-28. Mai 2021

In dem Performance-Kunst Projekt „Life Is Presence“ haben sich 4 junge Frauen (14-26 Jahre) mit Präsenzzuständen auseinandergesetzt und diese in Performances übersetzt. Sie haben die für Performance-Kunst unerlässlichen Zugänge wie Zeit, Raum, Körper, Handlung und Publikum kennengelernt und mit von der bekannten Performancekünstlerin Marina Abramović inspirierten Präsenztrainings ihre eigene Präsenz im Hier&Jetzt erfahren und gesteigert. Daraus ist die 4-tägige Performance-Reihe „Life Is Presence“ entstanden, in denen die 4 Performerinnen jeweils einen gesamten Tag eine Einzelperformances gezeigt haben (siehe Fotos). Das Besondere daran war, dass auch das Publikum bevor es die Einzelperformances gesehen hat, durch bestimmte Handlungsanweisungen in Präsenzzustände gebracht wurde. Da wurde z.B. in slow motion ein Raum durchquert, oder schweigend Granatapfel gepult und im Anschluss im wunderschönen Galerieraum des FELD-Theaters die feingegliederten und sehr reduzierten Performances der jungen Frauen angeschaut.

Mit: Havana Braun, Iasmim Fernandez, Idil Deniz Sakar, Kioma Palmen / Konzept und Produktionsleitung: Toni Wagner / Künstlerisches Team & Kuration: Toni Wagner & Mariella Mayer / Fotos: Daniela Wagner. Gefördert von der Udk Berlin, Fakultät Darstellende Künste und dem Deutschen Bühnenverein, in Kooperation mit FELD.

CYBERSEXHIBITION

Online-Performance über Sexualität, Geschlecht und Identität

von Jakob & Schleiff / feelings.mem

*** für Jugendliche ab 13 Jahren *** Dauer: 90 Minuten *** im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin / 25.–30.Mai 2021 / www.performingarts-festival.de

Mittwoch, 26. Mai 2021 um 18:30 Uhr
Donnerstag, 27. Mai 2021 um 18:30 Uhr
Freitag, 28. Mai 2021 um 18:30 Uhr
Samstag, 29. Mai 2021 um 18:30 Uhr

Wie Sex funktioniert, ist irgendwie klar. Aber dann gibt’s doch so viele Fragen: Wie stelle ich es am allerbesten an? Was wenn es so für mich nicht so funktioniert, wie ich gedacht hätte? Wie geht’s den anderen? Mit wem will ich ins Bett und – wer bin ich überhaupt selbst? In der Cybersexhibition denken wir drüber nach. Du kannst dich anonym durch verschiedene Themenfelder bewegen, ausprobieren, zocken und Fragen stellen.

Aufklärung als Eigenermächtigung: Eine Online-Ausstellung für einen unbeschwerten und spielerischen Einstieg ins Erleben von Sexualität. In einem geschützten und moderierten Raum werden Jugendliche ermutigt und gestärkt, sexuelle Identitäten in ihrer Diversität zu erforschen.

Tickets und Infos gibt es hier

Um direkt Fragen zu stellen oder schon Tickets für euch oder eure Schulklasse zu reservieren schreibt gerne direkt an: cybersexhibition@posteo.net.

Entwicklung: Jil Dreyer, Josef Mehling, Elisabeth Jakob und Christopher Schleiff / Performer*innen: Jil Dreyer, Josef Mehling, Elisabeth Jakob und Christopher Schleiff / Dramaturgische Beratung: Christian Müller / Grafik/Animation: Valentin Peter Eisele / Videodesign: Jones Seitz / Produktionsleitung: Helena Bschaden / Sexualpädagogische / Beratung: Souzan AlSabah / Social Media, Öffentlichkeitsarbeit: Jasmin Elliott / Server Admin Beratung: Sebastian Sangervasi / Kulturmanagementberatung: Elisa Bilko. In Kooperation mit FELD. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Performing Arts Festival Berlin

25.–30. Mai 2021

Berlins (un)bekannte Räume erkunden und die Freie Szene entdecken! Rund 100 Produktionen aus allen Genres der freien darstellenden Künste laden zu einer Entdeckungsreise in eine lebendige Freie Szene Berlins ein! Zu aktuellen Themen wie Distanz und Isolation, Selbstwahrnehmung und Fremdzuschreibungen, Digitalität, Schutzbedürftigkeit und Queerfeminismus kann am Bildschirm und unter den Kopfhörern mitgefiebert werden. Digitale Formate, Audiowalks, Workshops, eine Audio-Spielstätten-Tour und vieles mehr ermöglichen das Erkunden von Spielstätten und (un)bekannten Orten und bieten pandemiesichere Begegnungen im digitalen Raum. Der Eintritt zu vielen Veranstaltungen ist kostenlos. Für kostenpflichtige Veranstaltungen ist der Ticketkauf über die jeweiligen Spielstätten oder Künstler:innen möglich. Programm & weitere Informationen unter: www.performingarts-festival.de

DINGE DINGEN

LIVE-STREAM
Mittwoch, 02. Juni 2021 um 18:00 Uhr

Performance

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

*** tanzendes Philosophieren über Dinge *** für Neugierige ab 6 Jahren *** Dauer: ca. 55 Minuten

Ich wusste nie, dass ein Ding so viel kann. Ich dachte nie, doch nun fange ich an. Was kann ich und was kann der Schwamm? Denk ich noch oder denkt der Kamm?

DINGE DINGEN – weißt du was das ist? Hast du das schon einmal gehört? DINGEN?! Ist Dingen ein Ding? Oder ist Dingen mehrere Dinge? Welche Dinge gibt es überhaupt um uns herum und was kann man mit Dingen alles so machen? Und vor allem: was können Dinge so alles mit uns machen? Können Dinge eigentlich denken und Gedanken dingen?

Mit DINGE DINGEN laden Julia Keren Turbahn und Jan Rozman in eine übervolle Welt der Dinge ein. In eine Welt der Möglichkeiten, in der sie den Dingen und die Dinge ihnen auf unterschiedliche Weisen begegnen. Ist das dein Ding? Dann sei dabei: In einer spielerischen Performance lassen Julia und Jan Raum für Interpretation, Entdeckung und Begegnung und laden alle ab sechs Jahren zum Dingen ein.

Tickets: 5 Euro
Hier geht’s zur Buchung

Beim Kauf hinterlegt ihr eine E-Mailadresse in das Ticketsystem. Am Tag der Aufführung wird der Link zum Stream automatisch an diese E-Mailadresse geschickt. Hilfe beim Ticketerwerb unter info@emanat.si Der Stream erfolgt in Kooperation mit emanat, institute for development and affirmation of dance and contemporary art.

Video: Philipp Weinreich

Konzept, Choreografie, Performance: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo, Jan Rozman / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Musik, Komposition: Andres Bucci/Future Legend / Komposition, Text Dinge Dingen: Alexander Patzelt / Übersetzung, Gesang ‚Reči, reči‘: Manca Trampuš / Illustration: Matija Medved / Mentoring: Gabi dan Droste / ausführende Produktion (Deutschland): Patricia Oldenhave / ausführende Produktion (Slowenien): Sabrina Železnik.

Eine Produktion von emanat, in Koproduktion mit dem Puppentheater Ljubljana und in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Entwicklung des Begleitplakates gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland

Pilotprojekt Residenzförderung Tanz 2020/21

FELD ist Host für zwei Residenzen im Pilotprojekt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und wurde  – neben acht weiteren Berliner Orten – in einem jurierten Verfahren als Produktionshaus ausgewählt.

Unser Residenzprogramm 2020/21 umfasst zwei jeweils sechswöchige Residenzen von Künstler*innen, die gerade dabei sind in der professionellen Berliner Tanzszene Fuß zu fassen. Schwerpunkt unseres Residenzprogramms ist die Entwicklung einer eigenen partizipativen Methodik der künstlerischen Recherche mit dem Ziel, soziale Akteur*innen einzubeziehen. Das kann durch  Beteiligungsprojekte geschehen, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senior*innen selbst künstlerisch aktiv werden, oder durch das Feedback von diesen Akteur*innen im künstlerischen Entwicklungsprozess. Auch Aufführungen, die Zuschauende aktiv involvieren – mental oder in Aktion – können daraus entstehen.

Hier geht’s zu Residenz I: Plastic Fantastic

Hier geht’s zu Residenz II: Zielfelder

Unsere Resident*innen erhalten ein Stipendium und wurden von einem Auswahlkomitee (Gabi dan Droste, Sanja Tropp Frühwald, Barbara Fuchs, Dr. Eva Plischke) in einem Workshop ausgewählt. Während ihrer Residenz werden die Künstler*innen durch das FELD-Team unterstützt: Künstlerische Leitung: Gabi dan Droste // Mentoring: Gabi dan Droste, Dr. Eva Plischke, Gabriel Galindez Cruz // Kommunikation & Kontakte: Verena Lobert, Charlotte Bartesch // Technik: Stefan Neumann // wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheuerle.

Die Forschungs- und Entwicklungsprozesse der Resident*innen werden wissenschaftlich begleitet und im Rahmen des INTERNATIONALEN FELD-LABS 29. August – 05. September 2021 zum Thema partizipative Arbeitsweisen im Tanz in der Zeit der Pandemie praktisch und reflexiv präsentiert werden.

Residenz I PLASTIC FANTASTIC Februar-März 2021

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Residenz II ZIELFELDER April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die zwei FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

Ding, Ding, Ding! Wer ist da?

    Wenn du magst kannst die folgenden Fragen alle beantworten oder such dir eine aus:

    WIR SUCHEN DICH!

    für ein

    Tanzprojekt auf dem Tempelhofer Feld

    what lies on the back of your neck?
    what thought is hidden in your chest?
    what moves loudest inside you when you are still?
    and have you ever experienced
    that everything becomes still after everything inside you has been moved? we come in a roundabout way!

    was liegt auf deinem nacken?
    welcher gedanke verbirgt sich in deinem brustkorb?
    was bewegt sich am lautesten in dir, wenn du still bist?
    und hast du schon mal erlebt, dass alles still wird, nachdem alles in dir bewegt wurde?

    I am Christina and I am looking for you, FLINT* (women*, lesbian, inter, nonbinary, trans) human. I want to dance with you on Tempelhofer Feld and with many others until we create a performance in late spring with music, sounds, sunrise and audience.

    Ich bin Christina, UdK-Theaterpädagogikstudierende, und suche dich, FLINT*- mensch jeden Alters, jeder Form. Ich möchte mit dir auf dem Tempelhofer Feld tanzen!

    WHERE / WO
    Tempelhofer Feld (audience/performance on the open field / Publikum/Performance auf dem offenen Feld)

    WHO / WER
    Christina Gabriela Galli (artistic director/künstlerische Leitung) // in the frame of the MA Theatre Education/Drama Studies UdK Berlin / Abschlussprojekt MA Theaterpädagogik Universität der Künste Berlin

    WHEN / WANN
    Premiere end of May (planned) / Premiere Ende Mai (geplant)

    REHEARSAL DATES / PROBEN
    Workshops in the open field/institutions in March, more regular rehearsals from April on, intensive rehearsals mid/end of May / Workshops im offenen Feld/in Institutionen im März, regelmässigere Proben ab April, Intensivproben ab Mitte/Ende Mai

    WITH WHOM / MIT WEM
    as part of EPHEMERE festival in cooperation with FELD Theater / im Rahmen des EPHEMERE Festivals in Kooperation mit FELD Theater in Schöneberg

    If you feel like meeting your body and moving! Get in touch and I’ll keep you up to date! If something moves! No registration/previous experience required!!

    Wenn du Lust auf Begegnung mit deinem Körper und Bewegungen hast, melde dich und ich halte dich auf dem Laufenden, wie sich die Dinge bewegen.
    Keine Vorerfahrung erforderlich. Offen für alle FLINT* // Frauen/Lesben/inter-/nichtbinär-/trans-Menschen. Einstieg bis Mitte April möglich. 

    Mail to / bei Interesse Mail an christina.galli@hotmail.com
    or come directly to the telegram group / oder komme direkt zur Telegram Gruppe

    Wir SUCHEN DICH!

    für ein

    Performance Kunst Projekt zum Thema Präsenz

    Was passiert, wenn man eine Handlung hundert Mal hintereinander wiederholt? Wie fühlen wir uns vor, während und nachdem wir in Zeitlupe einen Granatapfel auseinander gepult haben? Und wie können wir aus dieser und weiteren Erfahrungen eine Performance erarbeiten und unser Publikum in ähnliche Zustände bringen?Wir laden euch ein innerhalb eines c.a. 2-monatigen Performance Kunst Projekts mit uns performative Antworten auf diese Fragen zu finden. Natürlich werden wir dabei auch spielen, singen und tanzen! In diesem Prozess wollen wir gemeinsam zu Performer*innen, Vermittler*innen und Gastgeber*innen werden. Ende Mai werden unsere Performances im FELD Theater innerhalb eines kleinen Festivals gezeigt. Wir suchen 6 junge Menschen (FLINT* only) von 12 bis 25 Jahren, die Lust auf Performance Kunst und die Suche nach körperlichen Präsenz-Zuständen haben. *Frauen/Lesben/inter-/nichtbinär-/trans-Personen

    WER
    Antonia Wagner (Theaterpädagogik) & Mariella Mayer (Szenische Künste) // Abschlussprojekt MA Theaterpädagogik Universität der Künste Berlin // in Kooperation mit FELD

    WANN
    Die Wochentage in den Osterferien und ein wöchentlicher Abendtermin im April & Mai

    WIE
    Wir werden die jeweils aktuellen Corona-Maßnahmen im gesamten Projektverlauf einhalten.

    Hast du Lust mehr zu erfahren? Dann komm zum Kennenlerntreffen am 14.03.2021 um 14:00 Uhr auf Zoom. Melde dich dafür per : lifeispresence@riseup.net

    Briefe an Aliens

    In Briefe an Aliens schlüpft das Künstlerkollektiv Deter/Müller/Martini in die Rolle eines intergalaktischen Postservices. 

    In den letzten Wochen sammelten sie mehr als hundert Briefe voller Fragen, die Grundschüler*innen an außerirdische Lebensformen haben und verteilten diese an alle bekannten und unbekannten Planeten entferntester Galaxien. Nun warten alle gespannt auf die Antworten aus dem All.

    Während auf der Erde alles geschlossen ist, steppt der Bär im intergalaktischen Raum. Während die Kontakte der Menschen untereinander gerade weniger sind, blüht die Kommunikation zwischen Menschen und Aliens auf allen Kanälen. Im Sinne der außerplanetarischen kulturellen Covid-Hilfe (APKCH) gibt es jetzt dazu exklusive Einblicke.

    Hier einige Antworten aus dem All auf die drei brennendsten Fragen von Erdlingen:

    Wie heißt du?

    Meine Bezeichnung ist Kropax21E, weil ich die einundzwanzigste Kopie von Kropax auf dem Planeten E bin

    Mein Name ist ~≈≈≈~

    Alle auf unserem Planeten heißen Kx. Auch jedes meiner Kinder und Enkelkinder heißt Kx, auch meine Eltern und meine Geschwister heißen Kx.

    Ich heiße Wollimu

    Ich heiße FOO900, weil ich 900 Tage alt bin.

    Ich habe keinen Namen. Wir haben statt Namen alle eine andere Farbe.

    Gestatten, GIPPO

    Wie siehst du aus?

    Ich bin mit zwei Erden-Zentimeter eher klein. Meine Färbung ist Grau mit grauen Punkten, glauuube ich, aber vielleicht verwechsel ich mich auch mit jemandem.

    Wir haben ein großes Auge auf dem Kopf und sind eine bunte Mischung aus festen Körpern und gebeamten Doppelgängern

    Unsere „Kleidung“ besteht aus Licht, die wir so gestalten können, wie wir es möchten. Ich habe eine ganz besondere Version, wo sich die Farbe ändert, je nachdem wie mein Gemütszustand ist.

    Ich finde, ich sehe prächtig aus, wir alle hier sehen prächtig aus.

    Wir haben sehr biegsame Körper, wir können uns gut einrollen und sogar verknoten, auch miteinander.

    mein eigenes Aussehen entspricht ungefähr dem, was bei euch auf der Erde eine „Wolke“ ist

    Ich habe sehr lange weiße Haare. Meine Haare wachsen an meinen Fußsohlen.

     Woher kommst du?

    Ich komme vom Planeten Colup

    Mein Zuhause ist das Zartgebirge auf Oxo

    Mein Heimatplanet ist Draugr

    Ich wohne zu 23% auf dem Planeten lit

    Unser Leben findet auf zwei Planeten statt, auf dem Planeten Duk und auf dem T-Planeten

    Vom Planeten B

    von b567QQ dem mittleren

    Neues aus dem All

    Brief an Fatima von C_A

    Liebe Matilda,
    Vielen Dank für deinen Brief und deine Fragen.

    Sagt man das bei Euch immer noch so ?  Vielen Dank ?

    Ich heisse Palimpony25tz und bin als intergalaktische Verbindungsbeauftragte zuständig für Erdlinge. Das bedeutet, dass alles, was an Kontaktanfragen von der Erde kommt, in meiner Arbeitsbubble landet. Falls du nicht weißt, was eine Arbeitsbubble ist, so heissen bei uns die Büros. Das sind kleine, runde, durchsichtige Kugeln, in den wir unsere Denkarbeiten erledigen.  Innerhalb der letzten Lichtjahre haben wir gemerkt, dass rundes, weiches Denken besser funktioniert, in viereckigen Räumen denkt man zuviel um die Ecke. 
    Ich wohne auf einem kleinen Planeten, den wir „Hier“ nennen.
    Ich bin nach euren Berechnungen schon sehr alt : 489 Jahre, nach unseren Berechnungen dagegen eher jung, weil wir fangen das Leben alt an und werden dann immer jünger.
    Frau Stettens Namen kenne ich, weil sie Kontakt aufgenommen hat.
    Es gibt sehr viele Kontaktanfragen von der Erde, mehr als von anderen Planeten,   Ihr seid ganz schön neugierig.
    Hier wird berichtet, dass ihr Raketen und Satelliten ins All schickt, um Kontakt und Wissen über unsere Welten zu bekommen. Gut so, dann können wir uns vielleicht irgendwann einmal treffen. Wir können euren Planeten von hier aus nicht wirklich sehen, zuviel Sternennebel…einfach zu weit entfernt . Und dann kommt ja noch die Krümmung des Universums.
    Vor vielen Lichtjahren hatten wir auch ein Raumfahrtprogramm, um zu erfahren, wer da noch so ist im Weltenraum. Da gibt es noch alte Abbildungen von dieser sehr schönen, runden, blauen Kugel namens Erde.  Ziemlich groß und schön -dieses Ding.
    Ich bin nicht in einer Schule, weil es Schulen bei uns nicht gibt. Unsere Kinder lernen in Lernbubbles, das sind mit Wissen gefüllte durchsichtige Kugeln, die man alles fragen kann, was einen interessiert. Man kann dort allein oder mit anderen lernen, wann immer man Lust dazu hat. Lernbubbles können Filme zeigen, Übungen anbieten, sprechen, tanzen und Witze erzählen. Deshalb nennen die Kinder sie manchmal auch Kicherkugeln.
    Mir hat dein Bild gut gefallen.
    Wir sehen anders aus. Ich bin nicht so groß, wie ein ausgewachsener Erdling, eher so wie ein 10 Jähriges Kind. Wir haben keine Haare und sind leuchtend violett, wenn wir fröhlich sind, dunkeln bei Trauer in ein tiefes Blau und werden durchsichtig, wenn wir schlafen. Wenn eine von uns rot ist, bessser nicht ansprechen, dann sind wir wütend.
    Briefe an die Erde werden von unserem pangalaktischen Übersetzungscomputer  bearbeitet, da wir natürlich nicht eure Sprache sprechen. Das klappt nicht immer gut, deshalb sollte etwas komisch sein, kann es auch an der Übersetzung liegen.

    Mit intergalaktischen Grüßen
    Mögen die Sterne deinen Weg begleiten
    Palimpony25tz (Kommunikationsbeauftragte des außerplanetarischen Hier)

    Von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

    Fliegen Üben

    von Berlocken Theaterkollektiv

    *** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

    Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

    Donnerstag, 18. März um 10:00 Uhr
    Freitag, 19. März um 10:00 Uhr
    Samstag, 20. März um 16:00 Uhr
    Sonntag, 21. März um 16:00 Uhr

    Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

    In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

    Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
    Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

    MITGEFÜHL UND OHNE

    von Franziska Henschel & Ensemble

    *** indoor *** für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden *** Dauer: 50 Minuten

    ab 6 Jahren

    verlegt auf 15. – 16. Januar 2021

    Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

    Ein Stück zu Gefühlen und Gefühltem und den Möglichkeiten, sich darüber zu verständigen. Eine spielerische Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

    Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance:
    Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum, Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD.
    Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.
    Kitavorstellung am Freitag, 27. November um 14:30 Uhr gefördert durch Wege ins Theater.

    ZUM BEISPIEL BIENEN

    von DieOrdnungDerDinge und Kirsten Reese

    *** indoor *** Dauer: ca. 50 Minuten

    für Menschen, die aus Fallerslebens Summ Summ Summ schon herausgewachsen sind
    ab 5 Jahren

    Donnerstag, 3. Dezember um 10:00 Uhr
    Freitag, 4. Dezember um 14:30 Uhr
    Samstag, 5. Dezember um 14:30 Uhr und 16:30 Uhr
    Sonntag, 6. Dezember um 11:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember um 14:00 Uhr mit Tastführung und um 15:00 Uhr mit Audiodeskription

    Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

    Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

    Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht das Ensemble DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und anderer Insekten und erkundet, wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. ZUM BEISPIEL BIENEN ist ein Stück für Kinder ab fünf Jahren und kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

    Die Ordnung der Dinge. Fotograf: Adam Berry photo@adamberry.org
    Die Ordnung der Dinge. Fotograf: Adam Berry photo@adamberry.org

    Nach „Bestiarium“, das 2018 im HKW uraufgeführt wurde, ist ZUM BEISPIEL BIENEN die zweite Musiktheaterproduktion für Kinder von DieOrdnungDerDinge.

    Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon),
    Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert, Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
    Vorstellung am Sonntag, 6. Dezember um 15:00 Uhr mit Audiodeskription / 14:00 Uhr Tastführung


    Blickefangen

    mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

    *** Tanz- und Theater-Workshop *** Dauer: 60 Minuten *** Anmeldung erforderlich

    für taube und hörende Kinder
    ab 6 Jahren

    Samstag, 28. November,
    Samstag 12. & 19. Dezember 2020
    Samstag 9. & 23. Januar 2021

    Gruppe 1 um 14 Uhr
    Gruppe 2 um 15:30 Uhr
    Gruppe 3 um 17:00 Uhr

    Der Performer Jan Kress und der Choreograf Gabriel Galindez Cruz laden junges Publikum aus der Gehörlosen- und der Hörenden-Kultur ein, sich künstlerisch in einem Common-Space auszutauschen. In jedem Workshop tanzen und spielen wir und kreieren Miniatur-Theateraufführungen. Poetische Erzählungen entstehen durch unsere Mimik, Gestik und viel Phantasie. Die Beherrschung der Gebärdensprache, die Fähigkeit zu hören oder Lautsprache ist keine Voraussetzung. Wir arbeiten jeweils in Kleingruppen von 3 – 5 Teilnehmer*innen.

    ANMELDUNG:
    tickets@jungesfeld.de oder 030 92 12 41 50

    mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

    LICHTGESTÖBER – SCHNEEGEFUNKEL

    von Theater Miamou

    *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 35 Minuten

    ab 3 Jahren

    Donnerstag, 10. Dezember um 10:00 Uhr
    Freitag, 11. Dezember um 10:00 Uhr und 14:30 Uhr
    Samstag, 12. Dezember um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

    Alles wird weiß! … der Baum … der Wald … – der Winterwald! Sieh dort, der Fuchs. Er springt durch den Schnee und spielt mit den Flocken. Neuschnee … Tiefschnee … Schneedecke. Drinnen beim Wicht ist es warm. Der Tee dampft in der Tasse. Schneewolke … Schneegestöber … Schneesturm! – Wo aber ist der Fuchs?! Zum Glück hält der Wicht Ausschau. In der Kälte lässt er keinen da draußen allein. Schneegebirge … Schneelicht … Schneenacht. Man sagt, wenn der Schnee zu leuchten beginnt, darf man sich etwas wünschen. Ein fantasievolles Spiel mit Materialien und Figuren und live Musik erzählt – mit wenig Sprache – vom Bedürfnis nach Licht, Wärme und Geborgenheit in winterlich kalter Dunkelheit.

    Spiel & Figurenbau: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl. Eine Produktion von Theater Miamou. Gefördert vom Kulturinstitut Braunschweig.

    Weihnachtskonzert

    von IG Blech

    *** Open Air zum Mitsingen ***

    für alle, die gerne lauthals mitsingen

    Samstag, 12. Dezember um 17:00 Uhr 

    Heavy-Messing-World-Music nennt die Truppe ihren Stil – ein Mix aus den Klängen der Welt. Samba, Groove, Klezmer, Tarantella, dazwischen heute auch weihnachtliches wie „O du fröhliche“ und der Tannenbaum („O“) schüttelt sich in afrikanischen Rhythmen.

    IG Blech weihnachtet

    Harald, die Klarinette, geht in die Knie. Die Tuba hält es nicht am Platz, die Posaune neigt sich zur Trompete, die Saxophone schwingen die Beine. Wer bei der IG Blech bläst, trommelt oder das Tambourin schlägt, will Spaß haben – und das Publikum soll sich ebenfalls amüsieren …

    SPECTACULAR FAILURES

    von performing:group

    *** PHYSISCHES THEATER *** Dauer: 50 Minuten

    ab 12 Jahren

    Freitag, 18. Dezember um 11:00 Uhr und 19:30 Uhr
    verlegt auf voraussichtlich 19.-21. Februar

    Ein Spektakel des Scheiterns. Warum? Tanz und Schauspiel funktionieren ähnlich wie dieser Ankündigungstext: Man vermittelt dem Publikum das Gefühl, den Karren unter Kontrolle zu haben, während die Proben bis zur Premiere oftmals ein Spektakel des Desasters sind. Ein schönes Desaster zwar, aber ein Desaster. Unser Beruf ist es, nur die besten Ausschnitte unserer Prozesse zu zeigen und zwar so, dass man am EndeApplaus bekommt. Und das nicht mal unbedingt, weil das Publikum applaudieren will. Sie müssen es. Um einen Kölner Autor zu zitieren: “Einen Scheiß muss man!“ Desaster ist das neue Kaffeekränzchen!

    Tanz: Ying-Yun Chen, Constantin Hochkeppel, Marie-Lena Kaiser, Bianca Sere Pulungan, Stückentwicklung: performing:group und Ensemble, Regie und Choreografie: Leandro Kees, künstlerische Leitung und Dramaturgie: Julia Mota Carvalho, Kostüm & Bühnenbild: Andrea Barba, Musik und Soundcollagen: Martin Rascher, Kulturvermittlung: Laura Cadio, Regieassistenz: Deborah Krönung, dramaturgische Mitarbeit tanzhaus nrw: Mijke Harmsen, dramaturgische Mitarbeit Comedia: Anna Stegherr, Theaterpädagogik Comedia: Sibel Günbatan, Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher. Eine Produktion von performing:group in Koproduktion mit tanzhaus nrw, Comedia Theater und FELD. Gefördert durch take-off: Junger Tanz, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln. Aufführung in Rahmen von KIPPPUNKTE.

    ASCHENBRÖDEL

    von Helen Schumann / FigurenKombinat

    *** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 50 Minuten

    ab 4 Jahren

    Montag, 21. Dezember um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr
    Dienstag, 22.
    Dezember um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr

    Eine Wäscherei, eine Waschfrau, die lieber Geschichten spinnt, als Wäsche zu kochen. Besonders ein Märchen hat es ihr angetan: das vom Aschenbrödel mit den drei Nüssen. Der Waschsalon wird zur Märchenfabrik, aufgehängte Laken zum weißen Schimmel und alte Kleider zur Ballgesellschaft. So träumt sich die Waschfrau in eine schönere Welt, eine Welt, in der sich ein mutiges Mädchen nicht mit Nüssen, aber mit Zauberknöpfen aus den Fängen von Schmutz und Ungerechtigkeit befreien kann.

    Konzept, Figuren und Spiel: Helen Schumann / FigurenKombinat, Piano: Julia Zeeb, Sound: Piotr Niedzwiecki, Choreografie: Jan Burkhardt, Konzeption und Dramaturgie: Veronika Lechner und Kora Tscherning. Eine Produktion von Figurenkombinat.

    ICH BIN PINGUIN

    von Wera Mahne

    *** THEATER *** Dauer: 50 Minuten

    für Taube und Hörende, Pinguinfans und Iglu-Camper
    ab 4 Jahren

    Samstag, 21. November um 16:00 Uhr
    Sonntag, 22. November um 16:00 Uhr
    verlegt auf den Zeitraum 07. -10. Januar 2021

    Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein kleiner Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln… Die taube Schauspielerin Pia Katharina Jendreizik und der hörende Puppenspieler Andreas Pfaffenberger erzählen ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.


    Schauspiel: Pia Katharina Jendreizik, Puppenspiel: Andreas Pfaffenberger, Regie: Wera Mahne, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot, Video und Dramaturgie: Declan Hurley, Produktionsleitung: Esther Schneider. Eine Produktion von Wera Mahne in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
    Die Vorstellungen im FELD werden unterstützt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien. Mit freundlicher Unterstützung der SALO Bildung und Beruf GmbH.

    ZEIT.FENSTER

    von FigurenKombinat

    *** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 60 Minuten

    für Erwachsene

    Samstag, 14. November um 19:30 Uhr
    Sonntag, 15. November um 15:00 Uhr
    verlegt auf Freitag 5. und Samstag 6. März

    Das freie Ensemble für zeitgenössisches Figurentheater FigurenKombinat lädt die Zuschauer ein, Teil der künstlerischen Forschung zu werden, und präsentiert kleine Theaterexperimente mit Objekten und Figuren für jeweils 5-6 Personen.

    Ausgangspunkt ist die Frage “Wie kann Theater gehen, in Zeiten von Corona?“. Shutdown. Quarantäne. Ausnahmezustand. Entschleunigung. Was ist passiert? Dazwischen, in der Zwischenzeit, zwischen uns Menschen? Schau in die Fenster, die Fenster, die uns trennen, schützen, die Welten sichtbar machen und Ort der Begegnung sein können. Lass Dich kontaktlos berühren. 

    Anschließend freuen sich die Künstler über ein Gespräch.

    Spiel, Ausstattung und Regie: Anja Müller, Esther Falk, Maik Evers, Benjamin Garcia, Helen Schumann, Mirjam Ellenbroek. Das künstlerische Forschungsprojekt Zeit.Fenster ist gefördert im Programm Reload. Stipendien für Freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes.

    STREIT_FELDER #3 ft. KIPPPUNKTE

    Wut- ein live Podcast

    *** FELDFORSCHUNG ***

    Donnerstag, 12. November um 18:30 Uhr

    Für die dritte Folge von KIPPPUNKTE – der Podcast möchten wir uns diesmal live im FELD Theater treffen, um über das Thema Wut zu sprechen. Was macht uns wütend? Wo kippt es so weit, dass wir wütend werden? Und was machen wir dann mit dieser Wut? Um uns mit diesen und anderen Fragen zu beschäftigen, laden wir Aktivistinnen der Organisationen Fridays for Future und Migrantifa ein.

    Hier geht’s zu Folge 1-3

    Moderation und Konzept: Emilia Schlosser und Sina Schirling, Audioschnitt & Bearbeitung: Lina Gasenzer. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von KIPPPUNKTE. Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG.

    FRIDA UND DAS WUT

    von Vanessa Valk

    *** indoor *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 45 Minuten

    für alle, die ein Alternative zum Türen knallen suchen
    ab 4 Jahren bis 2. Klasse Grundschule

    Freitag, 9. Oktober um 16:30 Uhr
    Samstag, 10. Oktober um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

    Nur ein riesiger Pappkarton und ein Schlagzeug stehen auf der Bühne. Papa liest Zeitung. Doch die Ruhe trügt, gleich rappelt es im Karton…! Denn – Mutter, Vater, Kind und Wut – Streit ist in dieser Familie vorprogrammiert: „Nein!“ brüllt das Wut und „Nein!“ brüllt Frida. Wie soll das gut gehen? Wie kann man das Wut loswerden? Und wenn es weg ist, fehlt es dann? Fridas Familie durchlebt emotionale Höhen und Tiefen: wilde Verfolgungen, Wutausbrüche und Schattenspiel-Alpträume wechseln sich mit witzigen Dialogen, Flugkunststücken, Tanzeinlagen und zärtlichen Momenten ab.

    „Frida und das Wut“ ist ein turbulentes und doch feinfühliges Figurentheater für grosse und kleine Menschen, detailverliebt arrangiert, mit Livemusik, Gesang, Puppenspiel und dem Herz am rechten Fleck.

    Mit Vanessa Valk und Konrad Wiemann, Text und Regie: Mia Grau, Puppenbau: Vanessa Valk und Arne Bustorff, Bühne: Jens Burde, Musik: Konrad Wiemann.
    Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Mia Grau. „Frida und das Wut“ ist eine Koproduktion von Figurentheater Vanessa Valk und dem Zeppelin Theater e.V. in Hamburg. Gastspiel im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

    Workshop Fliegen Üben

    von Berlocken Theaterkollektiv

    Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

    Samstag, 17. Oktober von 14:15 – 16:00 Uhr

    Berlocken Theaterkollektiv hilft im Rahmen des Kinderkulturmonats beim Abheben

    Drei Künstlerinnen üben mit Körper, Kopf, Musik und Herz ihre Flugversuche vor Publikum und beflügeln Eure Fantasie beim Miterleben. Danach gibt es eine kurze Trainingseinheit mit neuartiger Flugschau für Euch alle!

    Von 6 bis12 Jahre
    Teilnahme kostenlos – Bitte Meldet Euch an.

    Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

    Premiere Fliegen Üben

    von Berlocken Theaterkollektiv

    PREMIERE

    *** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

    Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

    Donnerstag, 29. Oktober um 10:00 Uhr
    Freitag, 30. Oktober um 10:00 Uhr
    Samstag, 31. Oktober um 11:00 Uhr
    Sonntag, 1. November um 16:00 Uhr

    Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

    In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

    Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
    Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

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