Residenz II: ZIELFELDER

April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

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*** 3G-Regel entfällt - Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske bleibt bestehen***
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