Josep Garcia Cabalero

Josep Caballero studierte zeitgenössischen Tanz in Barcelona (Spanien), an der CNDC d’Angers (Frankreich) und an der Folkwang-Hochschule Essen (Deutschland), wo er sein Studium abschloss.

Ab 1994 arbeitete er als professioneller Tänzer für verschiedene Choreographen, u.a. für Pina Bausch, Urs Dietrich, Doris Stelzer und Xavier le Roy, mit denen er sich mit verschiedenen Ästhetiken auseinandersetzte.

Seit 2006 lebt Josep Caballero in Berlin und arbeitet als freischaffender Tänzer und Choreograf.  Er entwickelt bereits seit 2013 Stücke für Kampnagel und dem Hebbel Theater in Berlin. In seinen Choreografien setzt er sich stark für die Auflösung ausgrenzender und diskriminierender Wertevorstellungen ein. Mit seinen Bühnenstücken und seinen zahlreichen Vermittlungsangeboten an Jugendliche und Erwachsene sucht Josep Caballero nach einem offenen Dialog über aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen und hinterfragt die lauter werdenden Forderungen nach einer Rückkehr zu homogenen Gesellschaften. 

Seit 2016 kollaboriert Caballero García als Choreograph mit der transnationale Performancegruppe Hajusom in Hamburg. Sie entwickeln zahlreiche Formate zu Themen wie Transkulturalität, Kolonialismus, Klimawandel, Migration und Flucht.

Und seit 2019 er nimmt an das Projekt „Tischgesellschaften“ von Antje Pfundtner

als Gast Künstler teil. Eine Versammlungsinitiative zur Vernetzung, Ressourcenteilung und Verstetigung von Wissensaustausch.

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