FELDspiele

Programm zum Download

Über altersoffenes Kooperieren heute

Gabi dan Droste und Martin Nachbar / Künstlerische Leitung FELD und FELDSPIELE 

Das Jahr 2019 hat viel Bemerkenswertes hervorgebracht, darunter Menschen wie Greta Thunberg, die Fridays for Future Demonstrationen und Rezos berühmtes Youtube-Video: Jüngere fordern von den Älteren mit gesellschaftlicher Gestaltungsmacht mehr Zusammenarbeit. Die nicht nur angemessenen Reaktionen sind bekannt. Zentral ist hier die Frage, wie die Anliegen unterschiedlicher Generationen miteinander in Kommunikation kommen können, und wie daraus statt eines widerstreitenden ein spielerischer und produktiver Austausch entstehen kann.

Die erste Ausgabe des Festivals FELDspiele widmet sich dieser Frage und will Dialoge zwischen den Generationen schaffen. Dazu versammelt es Arbeiten aus Berlin und aus Europa, die sich während acht Tagen auf die eine oder andere Weise mit altersoffener Kooperation auseinandersetzen. Gemein ist allen Stücken und Projekten ihre aktionsorientierte, performative und forschende Haltung: Sie sprechen mehrere Sinne zugleich an und geben Raum für eigene Antworten und Assoziationen.
Die Künstlerinnen scheuen dabei keine Unwägbarkeit und keine Art von Material. Und sie tun dies im Dialog und im Austausch mit dem jungen und alten Publikum, das seine je eigene Expertise einbringt und mitforscht.

Damit macht das Festival geballt, was wir von FELD Theater für junges Publikum wichtig finden, wenn wir das Jahres- programm unseres Spielortes gestalten: Kommunikation stiften zwischen Jung und Alt, zwischen Kunst-Profis und Amateurinnen, zwischen dem Theater und der Stadt. Wir tun dies mit einer Mischung aus Workshops, Performances und längerfristigen partizipativen Projekten. Und indem wir uns immer wieder fragen, was sonst noch alles möglich ist.
Kommt vorbei!

Sehr geehrtes Publikum,

Theater für junges Publikum – das bietet Berlin an vielen Orten. Durch die vorläufige Sicherung des Theaters am Winterfeldtplatz ist seit Ende 2018 ein weiteres, großartiges Angebot hinzugekommen: FELD – Zentrale für junge Performance.
In wenig mehr als einem halben Jahr hat es das Team von FELD geschafft, ein vielfältiges Programm auf die Beine zu stellen. Neben einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Performance für junges Publikum ist das Theater offen für viele und Vieles: FELD bietet die ganze Bandbreite von Bühnenstücken zum Angucken bis hin zu partizipativen Projekten zum Ausprobieren und Selbermachen.
Mit ihrem Festival FELDspiele widmet sich FELD nun auch der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt. Die erste Ausgabe des Festivals fokussiert auf das altersoffene Arbeiten in den darstellenden Künsten. Passenderweise nennen es die Macher*innen „ein Festival zwischen den Generationen“. Gerade heute ist es wichtig, den Austausch zwischen Men- schen mit ihren unterschiedlichen Interessen anzuregen und zu fördern: auch und gerade zwischen den Generationen, auch und gerade durch das spielerische Forschen, das die performativen Künste ermöglichen.
In diesem Sinne wünsche ich den Künstler*innen und den Zuschauer*innen in all ihrer Vielfalt und Unterschiedlichkeit eine anregende und inspirierende Woche und einen regen Austausch mit und durch die künstlerischen Arbeiten, die diese Woche im FELD gezeigt und gemeinsam erarbeitet werden.


Dr. Torsten Wöhlert / Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Kultur und Europa des Landes Berlin

Selber Machen, Mitreden, Teilnehmen


Bei Blind Cinema seid ihr (Menschen ab 8 Jahren) Synchronsprecherin, Soufflerin, Übersetzer*in – und erzählt eurem erwachsenen Publikum einen Film, den nur ihr sehen könnt.


Was braucht Berlin, um zeitgenösische Performance altersoffener zu gestalten und diese Arbeit sichtbar zu machen?
Beim OPEN SPACE seid ihr (Menschen ab 16 Jahren, Performanceprofis und andere Experten) eingeladen, eure Meinungen, Ideen und Erfahrungen zum altersoffenen Arbeiten miteinander zu teilen.


Bei unserer Eröffnung könnt ihr Stelzenlaufen und Fliegen lernen (Trampolin) und in der Feldküche vom 14.-22-09. mitkochen, vielleicht auch weiter bauen, auf jeden Fall aber essen.

Dabei sein, Anschauen, Sich Austauschen


PRESSE Kontakt: FELLMEDIA Berlin

Johannes Fellmann
Mobil: 0171 42 73 354
fellmediaberlin@gmail.com

Bilder zum Download hier.



 

 

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