Generator Platform

Die Generator Platform trifft sich online! Eine Woche lang tauschen sich Tänzer*innen und Choreograf*innen aus 5 Ländern Europas aus. Ihr Thema: Partizipation im Dialog, virtuell und analog, tanzend und sprechend.

Wir freuen uns auf die beteiligten Künstler*innen aus Deutschland, Italien, Kroatien, Österreich und Slowenien. Und auf die Beiträge unserer Gäste: Seppe Bayens (Brüssel), Kerstin Evert (K3 Hamburg), Sanja Tropp Frühwald (Wien), ZIELFELDER, Eva Günther und von Gabi dan Droste (alle FELD, Berlin).

Weitere Infos gibt es hier

STREIT_RADIO

Das Radio zum Projekt STREIT_KULTUR#2: TEILEN

Die große STREIT_RADIO-Netzwerksendung am 15. Juni von 10:00-10:30 Uhr

Seit dem 1. Juni sendet das Freie Radio Berlin Brandenburg regelmäßig über das Projekt STREIT_KULTUR#2: Teilen.

Am Dienstag, den 15.6. findet von 10:00-10:30 Uhr die große STREIT_RADIO-Netzwerksendung für alle statt. Die Kinder und Jugendlichen aus allen 12 beteiligten Berliner Schulen erzählen darin von ihren Projekten und ihren Ideen zum Thema Teilen. Von ihren Wünschen und Träumen, von Resonanzen, Dissonanzen und neuen, utopischen Ideen.

Wegen Corona konnte die geplante Begegnung im FELD Theater für junges Publikum nicht stattfinden. Aber Austausch gibt es trotzdem! Zeitgleich hören sich die Kinder und Jugendlichen gegenseitig zu. Am 15.6. in zwölf Berliner Klassenzimmern in Marzahn und Charlottenburg-Wilmersdorf, in Schöneberg und Pankow, in Kreuzberg, Neukölln und Mitte.

STREIT_RADIO ist eine Sendung von ColaBoraDio / Freies Radio Berlin Brandenburg
88,4 MHz in Berlin / 90,7 MHz in Potsdam
Stream: 192 kbit/s, 128 kbit/s

STREIT_KULTUR#2: TEILEN ist ein Kooperationsprojekt des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin, dem FELD Theater für junges Publikum und 12 Schulen: Albert-Einstein-Gymnasium (Neukölln), Alfred-Nobel-Schule (Neukölln), Ernst-Adolf-Eschke-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum „Hören und Kommunikation“ (Charlottenburg), Fritz-Karsen-Schule (Neukölln), Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule (Mitte), Hermann-Ehlers-Gymnasium (Steglitz), Kurt-Tucholsky-Oberschule (Pankow), Nehring-Grundschule (Charlottenburg), Peter-Pan-Grundschule (Marzahn-Hellersdorf), Reinhold-Burger-Schule (Pankow), Robert Blum Gymnasium (Schöneberg), Rosa-Parks-Grundschule (Kreuzberg).

STREIT_KULTUR#2 wird gefördert vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung.

ephemere

ein Festivalkonzept vom Masterstudiengang Theaterpädagogik der UdK Berlin

was ist die ephemere?

die ephemere ist ein öffentliches kulturfestival, das sich im besonderen mit neuen und interdisziplinären ansätzen in der vermittlung von künsten beschäftigt. theorien und praxen innerhalb der kulturvermittlung erleben in den letzten jahren viel veränderungen. die ephemere will junge vermittler*innen außerhalb der institutionen stärken, sichtbar machen und vernetzen.

die diesjährige ausgabe der ephemere stellt eine punktspiegelung von künstlerischen programmpunkten her. die zusammenstellung des programmes sollte sich um die besuchenden, anwesenden, zuschauenden, (an-)teilnehmenden drehen. was tun sie bei dem jeweiligen programmpunkt? zu welchen handlungen werden sie eingeladen, welche handlungen und formen der anwesenheit entstehen von selbst? das programm sollte dabei verschiedene möglichkeiten des daseins, teilhabens, aktivseins bieten und direkt oder indirekt ausgewählte zeitgenössischen perspektiven der jungen kulturvermittlung verhandeln.

das programm der diesjährigen ausgabe und die bedingungen von künstlerischen prozessen in dieser zeit werden nun in eine print-version übersetzt.

wir sind neugierig auf ein festival in einem buch, etwas ephemerem auf blatt, etwas dreidimensionalem in flach, etwas sinnlichem in schriftform.

weitere informationen zu dem festival – in buchform – folgen.

Eine Kooperation zwischen FELD und dem Studiengang Theaterpädagogik UdK Berlin.

Dokumentation

LIFE IS PRESENCE

MA Abschlussprojekt von Toni Wagner

Premiere 25.-28. Mai 2021

In dem Performance-Kunst Projekt „Life Is Presence“ haben sich 4 junge Frauen (14-26 Jahre) mit Präsenzzuständen auseinandergesetzt und diese in Performances übersetzt. Sie haben die für Performance-Kunst unerlässlichen Zugänge wie Zeit, Raum, Körper, Handlung und Publikum kennengelernt und mit von der bekannten Performancekünstlerin Marina Abramović inspirierten Präsenztrainings ihre eigene Präsenz im Hier&Jetzt erfahren und gesteigert. Daraus ist die 4-tägige Performance-Reihe „Life Is Presence“ entstanden, in denen die 4 Performerinnen jeweils einen gesamten Tag eine Einzelperformances gezeigt haben (siehe Fotos). Das Besondere daran war, dass auch das Publikum bevor es die Einzelperformances gesehen hat, durch bestimmte Handlungsanweisungen in Präsenzzustände gebracht wurde. Da wurde z.B. in slow motion ein Raum durchquert, oder schweigend Granatapfel gepult und im Anschluss im wunderschönen Galerieraum des FELD-Theaters die feingegliederten und sehr reduzierten Performances der jungen Frauen angeschaut.

Mit: Havana Braun, Iasmim Fernandez, Idil Deniz Sakar, Kioma Palmen / Konzept und Produktionsleitung: Toni Wagner / Künstlerisches Team & Kuration: Toni Wagner & Mariella Mayer / Fotos: Daniela Wagner. Gefördert von der Udk Berlin, Fakultät Darstellende Künste und dem Deutschen Bühnenverein, in Kooperation mit FELD.

Pilotprojekt Residenzförderung Tanz 2020/21

FELD ist Host für zwei Residenzen im Pilotprojekt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und wurde  – neben acht weiteren Berliner Orten – in einem jurierten Verfahren als Produktionshaus ausgewählt.

Unser Residenzprogramm 2020/21 umfasst zwei jeweils sechswöchige Residenzen von Künstler*innen, die gerade dabei sind in der professionellen Berliner Tanzszene Fuß zu fassen. Schwerpunkt unseres Residenzprogramms ist die Entwicklung einer eigenen partizipativen Methodik der künstlerischen Recherche mit dem Ziel, soziale Akteur*innen einzubeziehen. Das kann durch  Beteiligungsprojekte geschehen, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senior*innen selbst künstlerisch aktiv werden, oder durch das Feedback von diesen Akteur*innen im künstlerischen Entwicklungsprozess. Auch Aufführungen, die Zuschauende aktiv involvieren – mental oder in Aktion – können daraus entstehen.

Hier geht’s zu Residenz I: Plastic Fantastic

Hier geht’s zu Residenz II: Zielfelder

Unsere Resident*innen erhalten ein Stipendium und wurden von einem Auswahlkomitee (Gabi dan Droste, Sanja Tropp Frühwald, Barbara Fuchs, Dr. Eva Plischke) in einem Workshop ausgewählt. Während ihrer Residenz werden die Künstler*innen durch das FELD-Team unterstützt: Künstlerische Leitung: Gabi dan Droste // Mentoring: Gabi dan Droste, Dr. Eva Plischke, Gabriel Galindez Cruz // Kommunikation & Kontakte: Verena Lobert, Charlotte Bartesch // Technik: Stefan Neumann // wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheuerle.

Die Forschungs- und Entwicklungsprozesse der Resident*innen werden wissenschaftlich begleitet und im Rahmen des INTERNATIONALEN FELD-LABS 29. August – 05. September 2021 zum Thema partizipative Arbeitsweisen im Tanz in der Zeit der Pandemie praktisch und reflexiv präsentiert werden.

Residenz I PLASTIC FANTASTIC Februar-März 2021

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Residenz II ZIELFELDER April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die zwei FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

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