Residenzen & Internationales Lab

Wir reflektieren unsere Arbeitserfahrungen im letzten Jahr zur Entwicklung von hybriden, nachhaltigen, innovativen Ideen für die Zusammenarbeit in Zukunft, international wie lokal. Es entstehen kurze Video-Tutorials der beteiligten Künstlerinnen zum Thema working together, working apart, die wir als Toolbox für Kolleginnen und Interessierte auf den Websites aller beteiligten Theater in fünf Ländern der Generator Plattorm publizieren werden. Mehr…

Unser Residenzprogramm 2020/21 umfasst zwei jeweils sechswöchige Residenzen von Künstler*innen, die gerade dabei sind in der professionellen Berliner Tanzszene Fuß zu fassen:

Julia Keren Turbahn & Jan Rozman und David Lima, Sofie Neu & Diogo deCalle.

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SHIT! SIND WIR SCHON IN DER ZUKUNFT?

Josep Caballero García

Für queere Kids und Jugendliche sowie queere Erwachsene 60+

Mittwoch, 20. bis Sonntag 24. Oktober
jeweils 14 – 19 Uhr

Wir sind eine Gruppe von Performance-Künstler:innen und möchten mit Menschen arbeiten, die nicht aus der Kunst kommen und ihre eigenen Lebensgeschichten mitbringen. Für unser zukünftiges Stück (Kampnagel Hamburg im Frühjahr 2022) suchen wir nach queeren Kindern und jungen Menschen zwischen 9 und 18 Jahre alt sowie nach queeren Erwachsenen, die über 60 Jahre alt sind, weil wir an den unterschiedlichen Perspektiven auf das Leben interessiert sind: Wie blicke ich in die Zukunft und wie blicke ich zurück?

Ihr seid herzlich eingeladen, euch unseren Workshops anzuschließen:

Darin werden wir uns selbst als schlafende Menschen erforschen und uns fragen, wieviel Lebens- und Zukunftsentwurf in unserem Schlaf steckt. Wer bist Du, wenn Du schläfst? Was träumst du? Was vergißt Du vom Tag, während Du schläfst? Was sind deine Motivationen aufzustehen, wenn Du aufwachst? Wenn du in einer science fiction Hibernation Kapsel wärest, wofür würdest du aufwachen?

Durch Bewegungs- und Stimmarbeit in Gruppe und auch einzeln, wollen wir unsere Schlaf- und Traumerfahrungen teilen und mit Euch über Körper und Biografien der Zukunft nachdenken.

– Der Workshop erfordert keine Vorkenntnisse in Tanz, Schauspiel oder Gesang.

– Man kann zu ein paar Terminen oder zu der ganzen Reihe kommen.

– Alle Workshops sind kostenlos

– Wenn ihr Fragen habt oder euch anmelden wollt, meldet euch bei Josep per Mail oder telefonisch.

Unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

WORTLAUT

von LOUDsoft

*** FAMILIENKONZERTE FÜR ALLE SINNE *** eine musiktheatralische Performance für Familien mit Kindern von 0-2, 2-4 oder 4-6 Jahren *** Einheitspreis 6,- Euro / Karte (für Groß und Klein)

SUMM!
Sonntag, 31. Oktober um 11:00 Uhr (bis 2 Jahre)
BRUMM!
Sonntag, 31. Oktober um 15:00 Uhr (2–4 Jahre)
WUMM!
Sonntag, 31. Oktober um 17:00 Uhr (4–6 Jahre)

Keine Reservierungen. Tickets bitte hier Online kaufen.

Die musiktheatralische Performance „Wortlaut“ verquickt Klangkunst mit Sprachspielen, entdeckt Musik in Sprache und feiert den Nonsens. In der neuesten Produktion des Labels LOUDsoft driftet das Verständnis von Sprache davon, ihre Bedeutung verliert sich und sie wird unversehens zu Musik.

Fümms bö wö tää zää Uu, pögiff, kwii Ee. (Kurt Schwitters: Ursonate, Einleitung) – inspiriert von Kinderbrabbeln, Dadaismus, zeitgenössischer Poesie und den Klängen von Alter wie Neuer Musik deklamieren, singen, flüstern, musizieren und interagieren die vier Musik-Performerinnen mit ihrem Publikum. Wortlaut arbeitet mit Fantasie und Freude am Un-Sinn – und untersucht zugleich die fließende Grenzregion zwischen Musik und Sprache. Gemeinsam mit dem Publikum sitzen die Künstlerinnen in einem Bühnenbild, das zur Spielfläche für alle wird. Es entsteht ein lustvoll-bewegtes Durcheinander von musikalischer Sprache und gesprochenem Laut. Der Drang der Kinder sich zu bewegen, nachzuahmen und mitzumachen ist für die Performance Antrieb, alle in das Geschehen mit einzubeziehen.

Je ein Auftragswerk der Berliner Lyrikerin Uljana Wolf, die lustvoll die abgelegensten Wortbedeutungen balanciert und zum Klingen bringt sowie der experimentellen Berliner Komponistin und Klangkünstlerin Jessie Marino, die die Grauzonen zwischen Sprache und Geräusch im Echo erkundet, wird im Rahmen von Wortlaut uraufgeführt. Kurt Schwitters kommt zu Wort – aber auch Stücke der Neuen Musik (Caroline Shaw, Heinz Holliger, Enno Poppe), Musik des 20. Jahrhunderts (Bohuslav Martinu, Amy Beach), Alte Musik (William Lawes, Henry Purcell, Etienne du Tertre) und populäre bzw. Volksmusik (Songs von Cab Calloway und R. Krishan/C. Ramchandra, traditionelle Lieder aus England und Irland).

Wortlaut gliedert sich in drei verschiedene Inszenierungen für unterschiedliche Altersgruppen, die sich in Länge und Interaktionsmöglichkeiten unterscheiden:

Wortlaut – Summ!

für Babys bis 2 Jahre, Länge: ca. 35 Minuten

Bei Summ! liegt der Fokus auf den kleinsten Besucher*innen. Die Musiker*innen führen Eltern und Babys durch ein breitgefächertes Programm voller Laute, freudvollem Nonsens, Bewegung und Klang.

Wortlaut – Brumm!

für Kleinkinder von 2 – 4 Jahren, Länge: ca. 45 Minuten

Brumm! konzentriert sich auf das Spiel mit Lauten und Worten, das Kindern in diesem Alter hemmungslos genießen. Reden und Singen werden mit Rennen, Hüpfen und Um-sich-Drehen verbunden. Es wird getrommelt, gezischt, gesungen und gelauscht!

Wortlaut – Wumm!

für Vorschulkinder von 4- 6 Jahren, Länge: ca. 60 Minuten

Bei Wumm! spielt die Sprache selbst und ihre (Un-)verständlichkeit eine Hauptrolle. Hier sind Wortspiele und Ausflüge in Geheimsprachen ausdrücklich erwünscht. Gemeinsam wird aber auch gesungen und gebaut. Klänge werden spielerisch gegeneinander ins Rennen geschickt und das Publikum wird zu einer lebendigen Echowand.

Künstlerische Leitung: LOUDsoft Daniella Strasfogel, Violine & Stimme: Rebecca Beyer, Violine/Viola & Stimme: Vera Kardos, Daniella Strasfogel, Cello & Stimme: Sophie Notte, Auftragskomposition: Jessie Marino, Arrangements: Michael Rauter, Text: Uljana Wolf, Bühnenbild, Requisiten & Kostüme: Miriam Marto, Sofia Vannini. Produktion: Katharina Held, Foto/Dokumentation: Christina Voigt, Grafik: Suse Sebald, Illustration: Laura Merz. Wortlaut ist ein Projekt von LOUDsoft. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Radialsystem V, dem Dock 11, dem FELD Theater für junges Publikum, dem Kinder- und Familienzentrum DAS HAUS und dem Regenbogenfamilienzentrum Berlin.

LOUDsoft entwickelt Musiktheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auf der Suche nach neuen Formaten, speziellen Orten und überraschenden Kompositionen schafft das Ensemble um Daniella Strasfogel interaktive und anspruchsvolle Erlebnisse für ein generationenübergreifendes Publikum. LOUDsoft verbindet haptische Klänge mit klingenden Objekten und macht die Türen (und die Ohren) weit auf für neue Zuhörer*innen jeden Alters. https://www.loudsoft.de/

The End Is Not An Option

von B A G

*** GESCHICHTEN FÜR DIE ZUKUNFT *** ab 10 Jahren

Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 29. Oktober 2021 um 19:00 Uhr

Eintritt frei

Bitte Anmeldung unter tickets@jungesfeld.de

In The End Is Not An Option erzählen, erinnern, (ver)sammeln und tragen 6 Performer*innen Wörter, Tänze, Dinge und Orte vom Jetzt in die Vergangenheit und zurück in die Zukunft.

Sie versuchen dabei allgegenwärtigen apokalyptischen Prognosen zu trotzen. Durch Storytelling, ein Weitertragen, Erinnern und Sammeln von Dingen und Anekdoten, sowie das Recyceln und Wiederverwenden von Wörtern und Tänzen fragt das Stück danach, welche neuen und hoffnungsvollen Fiktionen wir finden können, um nach ihnen zu leben. Wie können wir gemeinsam kreative und nachhaltige Formen des Lebens, Arbeitens und Ruhens kultivieren? Wie eine Gruppe von Sammlern oder ein Wanderzirkus reist das Stück an zwei andere Orte vor seiner Ankunft im FELD Theater und transportiert Stimmen und Träumereien von einem Ort zum nächsten. Das Publikum ist eingeladen in einen kaleidoskopischen Raum, in dem Rotationen eine sich fortwährend wandelnde Landschaft aus Farben, Formationen und Reflexionen schaffen.

Von und mit: Lisa Densem, Roni Katz, Manon Parent, Annegret Schalke, Xenia Taniko, Maya Weinberg, Produktionsleitung: Patricia Oldenhave, Annett Hardegen. Eine Produktion von B A G. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

Bildcredits
Design by: Gretchen Blegen
Image Credit © Tabita Hub
Photo by: Federica Teti

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