Zum Beispiel Bienen

von DieOrdnungDerDinge

Ein Musiktheater über Insekten für Kinder ab 5 Jahre

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und Insekten und erkundet wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. Das Stück kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigenes für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

PREMIERE Sa, 26. September um 14:30 & 16:30 Uhr
So, 27. September um 11:00 & 15:00 Uhr

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon), Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard) I Künstlerische Leitung: Meriel Price I Mitarbeit: Cathrin Romeis I Komposition: Kirsten Reese I Choreografie: JosepCaballero Garcia I Kostüme: Katharina Gault und Lisa Nickstat I Bühne: Nele Ahrens I Dramaturgie: Franziska Seeberg I Assistenz: Anne Bickert I Produktionsleitung: Nele Riepl

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

The Walking Project

Vom Gehen und Hoffen


von Jo Parkes

Ab 9 Jahren // ca. 60 min

„WALKING PROJECT“ ist eine Reihe von Eins-zu-eins-Spaziergängen.
Die Praxis des gemeinsamen Gehens, trotz körperlicher Distanz, Nähe
zueinander spüren, teilen was wir vermissen und gehend fragen: Wo
wollen wir gehen? Und wohin? Was war? Ändern wir jetzt die Richtung?
Wir erforschen was auf dem Weg passiert. Kraftvoll und leise,
beschwingt und zögernd, nachdenklich und mutig …  Eine Reise, ganz
nah und ganz fern.

WALKING PROJECT ist eine Aufführung für eine*n Darsteller*in und ein
Gast, die gemeinsam gehen möchten.

PREMIERE am Fr, 4. September um 17:00 & 19:00 Uhr
Sa, 5. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr
So, 6. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr


Fr, 11. September um 17:00 & 19:00 Uhr
Sa, 12. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr
So, 13. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr


Idee, Konzeption und Regie: Jo Parkes
Von und mit: Kaveh Ghaemi, Viviana Defazio, Marcelo Schmittner
Audio: Marcelo Schmittner
Produktionsleitung: Imma Scarpato

Death is certain

von Eva Meyer-Keller

Für alle, mit denen (nicht) gut Kirschen essen ist

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Und wenn man sie behandelt, wie Menschen manchmal Menschen behandeln, so werden sie selber zu Menschen – oder zumindest zu animierten Objekten, die zur Identifikation einladen.

Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal leben und dann eigentlich immer zu Projektionsflächen für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller Süßkirschen zu Protagonisten erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie in 36 Mini-Szenarien von Folter und Hinrichtung getötet.

Nachdem das Stück 18 Jahre lang erfolgreich an weltweit mehr als 200 Orten gezeigt wurde, ist jetzt eine Neu-Inszenierung zu sehen, in dem die 14- und 11jährigen Kinder der Choreografin das Stück aufführen.

Sa, 19. September um 16:00 Uhr
So, 20. September um 16:00 Uhr

Fr, 30. Oktober  um 16:30 Uhr
Sa, 31. Oktober um 16:00 Uhr

Choreografie: Eva Meyer-Keller
Performance: Kajsa Repotente / Otis Repotente
Produktionsleitung: Emilia Schlosser
Gefördert durch: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

Felix Marchand

Eine Ente betritt einen Supermarkt, ein Clown betritt eine Bar, ein Astronaut betritt eine Bank, ein Stand-up-Comedian betritt ein Tanztheater. Er ist verwirrt, er ist irgendwie falsch am Platz. Er ist verloren. Er will fliehen. Der Stand-up-Comedian kann seiner eigene Premiere nicht entfliehen, er ist gefangen. Es ist ein Albtraum. Das Publikum sitzt ruhig da und starrt ihn an. Niemand hat ihn vorgestellt. Der Raum ist zu groß und der Boden zu schwarz. Sein Anzug fühlt sich zu eng an. Wo sind nur seine Trainingsklamotten? Sein Körper verzaubert sic, seine Bewegungen werden zu Witzen und die Gegenstände um ihm herum zu seinem Spielzeug.

Felix Marchand / LUPITA PULPO ist Choreograf und Tänzer. Er arbeitet und lebt in Berlin seit 2003. In den letzten Jahren hat er sich mehr und mehr dem Kinder und Jugendtheater zugewandt. Es entstanden die Performances: BILLY und Alles kaputt, oder?

www.lupitapulpo.org

KIPPPUNKTE der Podcast

Kipppunkte? Was ist das überhaupt? Und wo kippt es?Im ersten Podcast des FELD-Theaters für junges Publikum machen wir uns auf die Suche nach den kippenden, den wankenden, den stürzenden Momenten. Wir wollen herausfinden, was das kippen für verschiedene Menschen bedeutet und wohin es führen kann. Der Podcast ist eine hörbare Suche nach Stimmen und Klängen die uns helfen, die Punkte, an denen es kippt besser zu verstehen.

Emilia Schlosser studierte Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis in Hildesheim und Stockholm. Sie ist künstlerische Ko-Leiterin und Produktionsleiterin der Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE am FELD.


FOLGE 3 – Wut

Für die dritte Folge von KIPPPUNKTE- der Podcast möchten über das Thema Wut sprechen. Was macht uns wütend? Wo kippt es soweit, dass wir wütend werden? Und was machen wir dann mit dieser Wut? Um uns mit diesen und anderen Fragen zu beschäftigen, laden wir Hanna und Maria ein, die aktivistisch bei Fridays for Future und migrantifa tätig sind. 
Welche Bedeutung hat die Emotion Wut in ihren aktivistischen und privaten Umfeldern? Welche Machtstrukturen ermöglichen oder verdrängen Wut? Wie kann Wut als empowerndes Gefühl genutzt werden, um bestehende Strukturen zu verändern? Wir wollen uns austauschen, diskutieren, (un)einig sein und auch wütend. Und wir wollen uns wieder fragen, wo kippt es…und was dann?

Moderation und Konzept: Emilia Schlosser und Sina Schirling
Zu Gast:  Ines Maria und Hanna Pirot
Audioschnitt & Bearbeitung: Lina Gasenzer
Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von KIPPPUNKTE
Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG


FOLGE 2 – Was heißt hier Kippunkt?

In der zweiten Folge des KIPPPUNKTE-Podcasts geht es weiter mit der Suche nach einer Antwort auf die einfache oder schwere Frage: Kipppunkt – was ist das überhaupt? Hierbei kommen in dieser Folge mal Kinder bzw Jugendliche zu Wort. Kajsa, Max und Jasper haben alle unterschiedliche Ideen davon, was Kipppunkte sind und wie sie klingen. Zudem gibt Kajsa Einblick in ihre Erfahrungen aus den Proben zu DEATH IS CERTAIN, einer Solo-Performance, in welcher sie im  am FELD-Theater auftreten wird. Wir unterhalten uns über das Stück und darüber, wo es da vielleicht auch ein wenig kippt.

Moderation und Konzept: Emilia Schlosser
Gäste : Max, Jasper, Kajsa
Postproduktion und Schnitt: Lina Gasenzer
Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von KIPPPUNKTE
Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG


FOLGE 1 – Vom kippen und hoffen

In der ersten Folge Vom kippen und hoffen sprechen wir mit Gabi dan Droste, der künstlerischen Leitung des FELD-Theaters darüber, wie es überhaupt zu KIPPPUNKTE kam und was am FELD gerade so kippt um danach einen ausgiebigen Spaziergang mit der community-dance Künstlerin Jo Parkes zu machen, in dem es um die Proben zu einem neuen Stück am FELD geht. Das Stück soll vom hoffen und spazieren gehen handeln. Was bedeutet Hoffnung in Zeiten der Kipppunkte und wie können wir sie für uns nutzen?

Moderation und Konzept: Emilia Schlosser
Gäste: Stefan Neumann, Gabi dan Droste, Joanne Parkes
Postproduktion: Lina Gasenzer

Künstlerinnen
Gabi dan Droste: http://www.gabidandroste.de/
Jo Parkes: https://www.joparkes.com/
https://www.mobile-dance.com

Fotocredits
Titelbild: Antje Materna
Portrait: Judith Greitemann

Zitate
Rebecca Solnit, Wanderlust: A History of Walking
Eva Illouz, Trauer und Hoffnung in: Israel

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG

Wie kann ich stehen…?

Radiotheater

„Wie kann ich stehen in einer Welt, die kippt? Fragen an eine Generation, die vor 30 Jahren jung war.“

*** Ab 12 Jahren ***

»Was ist denn mit den Leuten los? Was passiert da gerade, wenn im Fernsehen so viele Menschen gezeigt werden, die demonstrieren und die sich versammeln überall? Was wollen die überhaupt und warum sind die alle so aufgeregt? Es herrscht ein bisschen chaotische Stimmung.«

30 Jahre nach dem Fall der Mauer richtete das Theater o. N. zusammen mit 17 Schüler*innen der Thalia-Grundschule aus Berlin-Friedrichshain in einem forschend-dokumentarischen Theaterprojekt den Blick auf die, die in der damaligen Umbruchsituation 11 bis 15 Jahre alt waren. Aus der Recherche, was die »Erfahrungswucht« im Jahr 1989 mit ihnen und ihrer Suche nach Identität gemacht hatte, entstand eine Inszenierung, die am 7. März 2020 im Theater unterm Dach Berlin uraufgeführt worden wäre. Zwei Tage vor der Premiere mussten die ausverkauften Vorstellungen aufgrund der Covid 19 – Maßnahmen abgesagt werden.

Eine wiederkehrende Frage während des Produktionsprozesses war, wie wir den heute 12jährigen die damals nur sehr vage und subtil wahrgenommene Atmosphäre der gesellschaftlichen Veränderung vergleichbar machen können. Wie fühlt sich das an, wenn sich die Stimmung verändert, wenn etwas kippt? Woran orientiere ich mich, was hindert mein Fallen?

Nun, im Juni 2020, sind wir um einige Erfahrungen reicher. Erfahrungen, die die heute 12jährigen mit ähnlichen Fragen auf ihre Eltern blicken lassen: Was werden sie tun? Wie werden sie sich verhalten? Verändert sich unser Leben? Und wer oder was kann uns Sicherheit geben in dieser wankenden Welt? Das Radiotheater ist unsere auditive Bühne, unser Fenster zur Welt, in die wir unsere Inszenierung nun endlich setzen möchten. Es ist unser Ausweg aus der mit Corona verbundenen Krise der Kunst und Kunstschaffenden. Es ist eine Aufnahme, entstanden im Juni 2020, mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Mauer in einer Zeit, die ebenso eine Zäsur markiert und historisch nachhallen wird.

Sprecherinnen und Sprecher:
Greta Burke, Charlotte Ortgies, Noah Dornbusch, Paul Chalupecky, Finn Röblitz, Elias Domrös, Doreen Kutzke, Steffen Petzold, Heike Krowoza

Sowie die Interviewpartnerinnen und Interviewpartner aus den Original- Interviews

Regie: Cindy Ehrlichmann und Iduna Hegen
Dramaturgie: Dagmar Domrös
Arrangements & Musikalische Bearbeitung: Steffen Petzold, Doreen Kutzke
Aufnahme, Mix und Mastering: Janne Lounatvuori
Ausstattung der Originalproduktion und der Schaufenster: Gwendolyn Noltes
Produktionsleitung: Katharina Bischoff
Pädagogische Begleitung: Heike Krowoza, Beatrice Elsner

Eine Produktion des Theater O.N. mit freundlicher Unterstützung des Theater unterm Dach. Gefördert von: Fonds Soziokultur, Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Tusch Berlin, Projekt „Aufbruch 1989 – Erinnern 2019“, FELD Theater für junges Publikum, Thalia Grundschule Berlin.

Unser Dank gilt allen Menschen die an der Inszenierung beteiligt waren.

Tuki im FELD

„Wir sind durch diesen Karton gegangen. Wir waren Ameisen. Der Tunnel und wir haben immer um den Kreis gegangen. Und da mussten wir über das Glas gehen. Grau, viereckig, das ist nicht kaputt, da muss man dem Körper rüberklettern. Mit dem Oberschenkel darüberklettern und dann mussten wir durch den Kreis durchkrabbeln und durch den Tunnel gehen. Ein Karton – braun – da muss man noch über das Blonde gehen.“  – Amira (4Jahre)

Mit TUKI – Theater und Kindergarten agiert FELD in der Kita Reuterstraße in Neukölln im Sinne des Forschenden Tanz-Theaters.

Unser Thema: Schlupf-Löcher!

Das interdisziplinäre Projekt bewegte sich an der Schnittstelle von Bildender und Darstellender Kunst. Kinder erforschten und erschlossen sich Eigenschaften, Beschaffenheiten und Funktionen von Objekten und Materialien, zu denen ein Bezug zu Öffnungen und Löchern hergestellt werden konnte. Sie übertragen ihre Eindrücke und Erkenntnisse auf ihren Körper und drücken sich durch Bewegung und Tanz aus. Improvisationsaufgaben und Tanz-Spiele stärken ihr Körperbewusstsein und Selbstvertrauen.

Wie geht das?


Im Januar 2020 sahen die TUKI-Kinder der Kita Reuterstraße im FELD Theater das Theaterstück „Schlupf – Eine Entdeckungsreise“. Es ist ein philosophisches Theaterstück, ein spielerisches Forschungslabor für die Allerkleinsten. Es geht um eines der seltsamsten Dinge der Welt: Löcher. Überall tauchen sie auf. Aber was genau ist so ein Loch eigentlich– und was verbirgt sich dahinter?

Wir griffen zunächst Inhalte, Requisiten und Bühnenbilder auf und probierten darauf Bezug nehmend Bewegungs- und Tanzelemente aus. Doch hier blieben wir nicht stehen: wir erforschten noch ganz andere Loch-Objekte und Materialien, die wir mit unserem Körper in unterschiedliche tänzerische Formen, Dynamiken, Raumebenen und Stimmungen umwandelten. Die Kinder tauchten in Gefühlswelten ein: Wie ist es, in ein Loch zu steigen und nicht zu wissen, was auf der anderen Seite ist? Gibt es lustige und traurige, nützliche und unnütze Löcher? Unsichtbare und nicht erreichbare?


Ein Reifen hat ein Loch, durch das wir hindurchsteigen können. Denn auf der anderen Seite ist Luft. Legt man den Reifen auf die Erde, hat das Loch einen festen Untergrund. Wir können in den Reifen hineinsteigen. Ein Loch kann sich verändern!

Viele Reifen aneinandergelegt ergeben einen Weg. Doch er ist nicht lang genug! Wie gut, dass wir jetzt schon wissen: Löcher sind flexibel! Wir finden eine Möglichkeit, den Weg zu verlängern. Nun ratet: Wie geht das?


Überraschungsbeutel. Was ist drin?

Wir greifen in den Überraschungsbeutel hinein – natürlich durch ein Loch – und finden: Murmeln, Bälle und Sand und einen langen, durchsichtigen Schlauch. Was hat das mit Löchern zu tun? Wir probieren aus: die Bälle sind zu groß für das Eingangsloch des Schlauches. Murmeln und Sand passen rein. Wir hören unterschiedliche Geräusche, wenn sie den Schlauch durchlaufen. Auf der anderen Seite kommen sie durch ein Loch wieder heraus.

Im Originalkostüm und mit Requisiten aus dem Theaterstück besuchte die Schauspielerin Almut Wedekind die Nachbereitungsstunde. Einige Szenen wiederholte sie – und die Kinder spielten mit!


Durchkommen!

Mit Körperkraft oder verschiedenen Materialien wie Schere, Handbohrer, Holzstäbchen oder Zange schlugen, schnitten, bohrten und knipsten wir Löcher, durch die wir hindurch- kriechen konnten.

Durchhalten!

Während der Corona-Zeit haben wir per Post mit den Kindern Kontakt gehalten. Hier geht´s zu unserem Brief an die Kinder, der sich natürlich auch mit Löchern beschäftigt.


TUKI – Theater & Kita Partnerschaften in Berlin (Logo)

TUKI setzt sich seit 2011 dafür ein, frühkindliche kulturelle und ästhetische Bildung in Berliner Kitas nachhaltig zu stärken. Künstler*innen, Theater- und Tanzpädagog*innen arbeiten regelmäßig vor Ort in der Kita mit festen Gruppen, jeweils 2 pädagogische Fachkräfte werden in die Arbeit mit einbezogen. Es gibt in Berlin 14 Partnerschaften, sogenannte Tandems, die 3 Jahre lang zusammenarbeiten.

FELD arbeitet seit September 2019 regelmäßig im Tandem mit 4 Erzieher*innen in der Kita Reuterstraße in Neukölln.


Erzieher*innen
Michaela Damnitz
Steffi Bekurz
Marcus Mahling
Gabi Mross
Beate Mutschler

Tanzpädagog*innen
Gabriel Galindez Cruz
Jutta Polić
Zoe Weber

Leitungsteam
TUKI – Isabell Feifel, Ann-Marleen Stöckert
Kita Reuterstraße – Sabrina Kluge
FELD – Gabi dan Droste

Farbfelder

FARBFELDER ist ein Projekt an den Schnittstellen von Natur, Darstellenden  Künsten, Klangforschung, Bildender Kunst und dem urbanen Raum. Es verknüpft die uralte Technik der Farbgewinnung aus Pflanzen und deren künstlerischer Verarbeitung mit den performativen Mitteln des Theaters wie der Nutzung des öffentlichen Raums für Aktionen.

Färberpflanzen

Bei der Arbeit mit Färberpflanzen (Färbergärten) geht es um die umweltschonende Gewinnung von Naturfarben. Mit diesen können die Kinder selbst malen, spielen und frei experimentieren. Im Rahmen des Projekts können die Kinder Materialien und Objekte einfärben, welche in der späteren Abschlusspräsentation wieder auftauchen. 

Zu Beginn des Projekts, versuchen die Kinder mittels eines Sinnesparcours den pflanzlichen Rohstoffen näher zu kommen: Welche Farbe können wir erkennen? Wie fühlt sich die Pflanze an und wie riecht sie? Erinnert sie uns an etwas Bestimmtes aus unserem Alltag?

Projekttage und Selbsterfahrung

An mehreren Projekttagen haben die Kinder die Möglichkeit sich mit den Farben auszuprobieren, um dann selbstständig zu entscheiden, ob sie an der darauffolgenden Intensivphase teilnehmen.

Die Kinder werden zum eigenen Tun/Ausprobieren ermuntert. Sie sollen in ihrem eigenen Erleben bestärkt werden und ihre Selbstwirksamkeit erfahren. Besonderen Wert legen wir auf die gegenseitige Akzeptanz der Schüler*innen untereinander und die gleichberechtigte Teilhabe.

Dank der Verknüpfung verschiedener künstlerischer Tätigkeiten wechseln die Einheiten zwischen energetischen und ruhigen Phasen. 

Spielen

Wie heißt du? Was ist deine Lieblingsfarbe? Wo an deiner Kleidung ist welche Farbe? Trägst du deine Lieblingsfarbe?

Die Kinder lernen sich durch Namens- und Farbspiele kennen. Sie haben Spaß an der neuen Interpretation von alten Spielen:

„Mein rechter rechter Platz ist leer, Ich wünsche mir ein Blau her.“ Obstsalat mit Farben! Ein Farbwürfel wird hin- und her gerollt.

Klangfaden.

Klangwelten

Neben dem Experimentieren mit Färberpflanzen, tauchen die Kinder auch in die Welt der Klänge ein. Einstieg für den Umgang mit der bildenden und ästhetischen Gestaltung von Klängen ist die Sensibilisierung des Hörens.

Mit verbundenen Augen lernen die Kinder Stille, wie auch Geräusche neu zu hören. Wir machen einen Sound-Spaziergang durch die Nachbarschaft und nähern uns spielerisch Alltags- und Naturgeräuschen. Diese Sensibilisierung dient als Ausgangspunkt für die Herstellung eigener Klangfäden für die Abschlusspräsentation.

Die Abschlusspräsentation

Für die Abschlusspräsentation werden die Farbbahnen und Klangfäden im Theaterraum aufgehängt, weitere Instrumente werden im Raum verteilt. Der Raum wird so zur Bühne. Die Schüler*innen können zunächst alle Klangelemente ausprobieren, um sich im Anschluss für eines zu entscheiden. Nach einer Begrüßung des Publikums führen die Kinder eine „Ohrenmassage“ bei ihren Gäst*innen durch. Ohne die Ohren zu berühren, schmeicheln die Kinder ihrem/ihrer Lauschpartner*in mit sanften Klängen und einer Mischung aus nahen und entfernten Geräuschen. Alle Kinder sind aufmerksam und entspannt.

Mit den Instrumenten geben die Kinder ein Konzert. In einer finalen Abschlussrunde erzählen sie von ihren persönlichen Erlebnissen im Projekt.


Beteiligte und Texte:
Anna Maria Mintsi-Scholze, Gabi dan Droste, Stefan Weber, Kerstin Wiehe
Fotos: Anna Maria Mintsi-Scholze, Stefan Weber, Kerstin Wiehe

Eine Kooperation mit Schüler*innen der Spreewaldgrundschule, Kulturkontakte.e.V., sevengardens Berlin und FELD Theater für junges Publikum.

FARBFELDER ist gefördert durch den Bundesverband freie darstellende Künste im Rahmen des Programms »tanz + theater machen stark/ Kultur macht Stark – Bündnisse für Bildung Bundesministerium für Bildung und Forschung.

KAPUTT – die Werkstatt der Zerstörung

FUNDUS THEATER (Hamburg)

Interaktive Performance *** ab 9 Jahren

Für Kinder, die wissen, dass Neues besser wird, wenn das Alte erstmal weg ist. Und für Upcyclinge

Donnerstag, 24. Oktober um 09:30 Uhr
Donnerstag, 24. Oktober um 15:00 Uhr

Freitag, 25. Oktober um 09:30 Uhr

Samstag, 26. Oktober um 10:00 Uhr
Samstag, 26. Oktober um 15:00 Uhr

In dieser Werkstatt werden die Dinge nicht heil gemacht. Stattdessen nutzt das Team vom FUNDUS THEATER den Rahmen des Theaters und die Mittel der Performance, um Zerstörung anders zu erleben: als etwas, das erlaubt ist, das laut, aber auch ganz leise sein kann, das heftige Gefühle auslösen und am Anfang von etwas ganz Neuem stehen kann. So entstehen zahlreiche Ideen und Praktiken des kreativen Zerstörens und Versatzstücke einer Didaktik der Zerstörung.

Wichtig: Die Besucher*innen sind eingeladen, eigene Objekte mitzubringen, die sie gerne zerstören möchten. Wir empfehlen Kleidung, bei der eine mögliche Verschmutzung unproblematisch ist.

»Theater der Dinge« beschäftigt sich in diesem Jahr unter dem Themenschwerpunkt »Kaputt« mit destruktiven und produktiven Zerstörungsprozessen. Neben einer Eigenproduktion für das junge Publikum werden Gastspielproduktionen aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Großbritannien, Frankreich, Kanada, Kroatien, Litauen, Katalonien, Norwegen, Tschechien und Deutschland an fünf Spielorten in Berlin zu erleben sein.

Tickets ausschließlich über die Schaubude Berlin

Reservierungen per Telefon unter 030.4234314 oder per Mail
Tickets direkt online kaufen hier:
Online-Ticket-Shop

Der Workshop ist eine Weiterentwicklung von »Kaputt: Akademie der Zerstörung«, einem Projekt von Sibylle Peters, FUNDUS THEATER | Theatre of Research, in Kooperation mit der Live Art Development Agency London und ein Beitrag zum Collaborative Arts Partnership Programm.

Werkstattleiterinnen, Performerinnen: Hanno Krieg, Sibylle Peters, Christopher Weymann

Theater der Dinge wird gefördert durch:

There is a noise

Hestnes / Popović (Norwegen)

Biografisches Erzähltheater

Für diejenigen, die gerne in andere Leben und Atmosphären eintauchen

Sonntag, 27. Oktober um 17:00 Uhr
Sonntag, 27. Oktober um 20:00 Uhr

Montag, 28. Oktober um 11:00 Uhr
Montag, 28. Oktober um 19:00 Uhr

Was wissen wir, was haben wir nur gehört und woran erinnert uns ein bestimmter Geruch? Wie passen die Geschichten aus dem Tagebuch, das die Großmutter 1945 geschrieben hat, zur Flucht eines Kindes von Sarajevo nach Norwegen in den 90er Jahren? Freya Sif Hestnes und Marina Popović verbinden persönliche mit kollektiver Geschichte und laden das Publikum an einen Tisch, auf dem eine Kriegslandschaft aus Plastikfiguren zu sehen ist. Sie erzählen von Kindheit und Krieg, Vertreibung und Flucht, laden die Zuschauer*innen zum Waffelessen ein – bis plötzlich das Kriegsspielzeug zu einem düsteren Panorama vergangener und gegenwärtiger Kriege wird.

»Theater der Dinge« beschäftigt sich in diesem Jahr unter dem Themenschwerpunkt »Kaputt« mit destruktiven und produktiven Zerstörungsprozessen. Neben einer Eigenproduktion für das junge Publikum werden Gastspielproduktionen aus den Niederlanden, der Schweiz, aus Großbritannien, Frankreich, Kanada, Kroatien, Litauen, Katalonien, Norwegen, Tschechien und Deutschland an fünf Spielorten in Berlin zu erleben sein.

Tickets ausschließlich über die Schaubude Berlin

Reservierungen per Telefon unter 030.4234314 oder per Mail
Tickets direkt online kaufen hier:
Online-Ticket-Shop


Gefördert von: Fritt Ord
Unterstützt von: Norwegian Theatre Academy
Regie, Spiel, Text, Dramaturgie: Freya Sif Hestnes, Marina Popović
Sounddesign: Marianna Sangita RøeGastspiel mit freundlicher Unterstützung durch Performing Arts Hub Norway und dem norwegischen Ministerium für auswärtige Angelegenheiten

Theater der Dinge wird gefördert durch:

Die Welt steht fpok

Teresa Hoffmann & Marc Carrera

Tanz und Musiktheater *** ab 4 Jahren

Für Kinder, die alles auf den Kopf stellen und Erwachsene, die ihre Perspektive wechseln möchten

Samstag, 19. Oktober um 16 Uhr
Sonntag, 20. Oktober um 16 Uhr
Montag, 21. Oktober um 10 Uhr – ausverkauft
Dienstag, 22. Oktober um 10 Uhr

fpoK: das ist ein Universum mit eigentümlicher Atmosphäre und unbekannten, neuen Gesetzen. Ohne Requisiten und große Effekte – allein mit ihren Körpern und ihrem Instrument – erschaffen zwei Tänzer*innen und ein Musiker ein Stück über Verwandlungen und einen geklauten Kontrabass. Sie entführen uns in Unterwasserwelten und zu fernen Planeten, hin zu Orten, die wir uns nur in Momenten kühnster Fantasie vorstellen können.

Ausgezeichnet mit dem 7. Hamburger Kindertheaterpreis, mit dem die Hamburgische Kulturstiftung herausragende Produktionen der freien Hamburger Kindertheaterszene würdigt, die durch Originalität und Qualität überzeugen und neue künstlerische Impulse setzen.

Choreografie und Performance: Marc Carrera, Teresa Hoffmann, Musik: Kilian Müller. Gefördert von der Behörde Kultur und Medien Hamburg, Hamburgischen Kulturstiftung, Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und Wege ins Theater.

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