Briefe an Aliens

In Briefe an Aliens schlüpft das Künstlerkollektiv Deter/Müller/Martini in die Rolle eines intergalaktischen Postservices. 

In den letzten Wochen sammelten sie mehr als hundert Briefe voller Fragen, die Grundschüler*innen an außerirdische Lebensformen haben und verteilten diese an alle bekannten und unbekannten Planeten entferntester Galaxien. Nun warten alle gespannt auf die Antworten aus dem All.

Während auf der Erde alles geschlossen ist, steppt der Bär im intergalaktischen Raum. Während die Kontakte der Menschen untereinander gerade weniger sind, blüht die Kommunikation zwischen Menschen und Aliens auf allen Kanälen. Im Sinne der außerplanetarischen kulturellen Covid-Hilfe (APKCH) gibt es jetzt dazu exklusive Einblicke.

Hier einige Antworten aus dem All auf die drei brennendsten Fragen von Erdlingen:

Wie heißt du?

Meine Bezeichnung ist Kropax21E, weil ich die einundzwanzigste Kopie von Kropax auf dem Planeten E bin

Mein Name ist ~≈≈≈~

Alle auf unserem Planeten heißen Kx. Auch jedes meiner Kinder und Enkelkinder heißt Kx, auch meine Eltern und meine Geschwister heißen Kx.

Ich heiße Wollimu

Ich heiße FOO900, weil ich 900 Tage alt bin.

Ich habe keinen Namen. Wir haben statt Namen alle eine andere Farbe.

Gestatten, GIPPO

Wie siehst du aus?

Ich bin mit zwei Erden-Zentimeter eher klein. Meine Färbung ist Grau mit grauen Punkten, glauuube ich, aber vielleicht verwechsel ich mich auch mit jemandem.

Wir haben ein großes Auge auf dem Kopf und sind eine bunte Mischung aus festen Körpern und gebeamten Doppelgängern

Unsere „Kleidung“ besteht aus Licht, die wir so gestalten können, wie wir es möchten. Ich habe eine ganz besondere Version, wo sich die Farbe ändert, je nachdem wie mein Gemütszustand ist.

Ich finde, ich sehe prächtig aus, wir alle hier sehen prächtig aus.

Wir haben sehr biegsame Körper, wir können uns gut einrollen und sogar verknoten, auch miteinander.

mein eigenes Aussehen entspricht ungefähr dem, was bei euch auf der Erde eine „Wolke“ ist

Ich habe sehr lange weiße Haare. Meine Haare wachsen an meinen Fußsohlen.

 Woher kommst du?

Ich komme vom Planeten Colup

Mein Zuhause ist das Zartgebirge auf Oxo

Mein Heimatplanet ist Draugr

Ich wohne zu 23% auf dem Planeten lit

Unser Leben findet auf zwei Planeten statt, auf dem Planeten Duk und auf dem T-Planeten

Vom Planeten B

von b567QQ dem mittleren

Von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Fliegen Üben

von Berlocken Theaterkollektiv

*** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Donnerstag, 18. März um 10:00 Uhr
Freitag, 19. März um 10:00 Uhr
Samstag, 20. März um 16:00 Uhr
Sonntag, 21. März um 16:00 Uhr

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

MITGEFÜHL UND OHNE

von Franziska Henschel & Ensemble

*** indoor *** für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden *** Dauer: 50 Minuten

ab 6 Jahren

verlegt auf 15. – 16. Januar 2021

Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

Ein Stück zu Gefühlen und Gefühltem und den Möglichkeiten, sich darüber zu verständigen. Eine spielerische Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance:
Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum, Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.
Kitavorstellung am Freitag, 27. November um 14:30 Uhr gefördert durch Wege ins Theater.

FRAGEN AN ALIENS – Brieffreundschaften aus dem All

von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller

*** indoor *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 45 Minuten

Du wolltest schon immer mal Kontakt mit einem Alien aufnehmen ? Du möchtest wissen was sie denken, wie sie leben, wie sie sich fühlen oder was sie in ihrer Freizeit machen? Das intergalaktische Postteam Deter/Müller/Martini überbringt all Deine Fragen und garantiert, dass jeder Brief beantwortet wird.

Von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller im Rahmen von
KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der
Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

ZUM BEISPIEL BIENEN

von DieOrdnungDerDinge und Kirsten Reese

*** indoor *** Dauer: ca. 50 Minuten

für Menschen, die aus Fallerslebens Summ Summ Summ schon herausgewachsen sind
ab 5 Jahren

Donnerstag, 3. Dezember um 10:00 Uhr
Freitag, 4. Dezember um 14:30 Uhr
Samstag, 5. Dezember um 14:30 Uhr und 16:30 Uhr
Sonntag, 6. Dezember um 11:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember um 14:00 Uhr mit Tastführung und um 15:00 Uhr mit Audiodeskription

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht das Ensemble DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und anderer Insekten und erkundet, wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. ZUM BEISPIEL BIENEN ist ein Stück für Kinder ab fünf Jahren und kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

Die Ordnung der Dinge. Fotograf: Adam Berry photo@adamberry.org
Die Ordnung der Dinge. Fotograf: Adam Berry photo@adamberry.org

Nach „Bestiarium“, das 2018 im HKW uraufgeführt wurde, ist ZUM BEISPIEL BIENEN die zweite Musiktheaterproduktion für Kinder von DieOrdnungDerDinge.

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon),
Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert, Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
Vorstellung am Sonntag, 6. Dezember um 15:00 Uhr mit Audiodeskription / 14:00 Uhr Tastführung


Blickefangen

mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

*** Tanz- und Theater-Workshop *** Dauer: 60 Minuten *** Anmeldung erforderlich

für taube und hörende Kinder
ab 6 Jahren

Samstag, 28. November,
Samstag 12. & 19. Dezember 2020
Samstag 9. & 23. Januar 2021

Gruppe 1 um 14 Uhr
Gruppe 2 um 15:30 Uhr
Gruppe 3 um 17:00 Uhr

Der Performer Jan Kress und der Choreograf Gabriel Galindez Cruz laden junges Publikum aus der Gehörlosen- und der Hörenden-Kultur ein, sich künstlerisch in einem Common-Space auszutauschen. In jedem Workshop tanzen und spielen wir und kreieren Miniatur-Theateraufführungen. Poetische Erzählungen entstehen durch unsere Mimik, Gestik und viel Phantasie. Die Beherrschung der Gebärdensprache, die Fähigkeit zu hören oder Lautsprache ist keine Voraussetzung. Wir arbeiten jeweils in Kleingruppen von 3 – 5 Teilnehmer*innen.

ANMELDUNG:
tickets@jungesfeld.de oder 030 92 12 41 50

mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

LICHTGESTÖBER – SCHNEEGEFUNKEL

von Theater Miamou

*** FIGURENTHEATER *** Dauer: 35 Minuten

ab 3 Jahren

Donnerstag, 10. Dezember um 10:00 Uhr
Freitag, 11. Dezember um 10:00 Uhr und 14:30 Uhr
Samstag, 12. Dezember um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

Alles wird weiß! … der Baum … der Wald … – der Winterwald! Sieh dort, der Fuchs. Er springt durch den Schnee und spielt mit den Flocken. Neuschnee … Tiefschnee … Schneedecke. Drinnen beim Wicht ist es warm. Der Tee dampft in der Tasse. Schneewolke … Schneegestöber … Schneesturm! – Wo aber ist der Fuchs?! Zum Glück hält der Wicht Ausschau. In der Kälte lässt er keinen da draußen allein. Schneegebirge … Schneelicht … Schneenacht. Man sagt, wenn der Schnee zu leuchten beginnt, darf man sich etwas wünschen. Ein fantasievolles Spiel mit Materialien und Figuren und live Musik erzählt – mit wenig Sprache – vom Bedürfnis nach Licht, Wärme und Geborgenheit in winterlich kalter Dunkelheit.

Spiel & Figurenbau: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl. Eine Produktion von Theater Miamou. Gefördert vom Kulturinstitut Braunschweig.

Weihnachtskonzert

von IG Blech

*** Open Air zum Mitsingen ***

für alle, die gerne lauthals mitsingen

Samstag, 12. Dezember um 17:00 Uhr 

Heavy-Messing-World-Music nennt die Truppe ihren Stil – ein Mix aus den Klängen der Welt. Samba, Groove, Klezmer, Tarantella, dazwischen heute auch weihnachtliches wie „O du fröhliche“ und der Tannenbaum („O“) schüttelt sich in afrikanischen Rhythmen.

IG Blech weihnachtet

Harald, die Klarinette, geht in die Knie. Die Tuba hält es nicht am Platz, die Posaune neigt sich zur Trompete, die Saxophone schwingen die Beine. Wer bei der IG Blech bläst, trommelt oder das Tambourin schlägt, will Spaß haben – und das Publikum soll sich ebenfalls amüsieren …

SPECTACULAR FAILURES

von performing:group

*** PHYSISCHES THEATER *** Dauer: 50 Minuten

ab 12 Jahren

Freitag, 18. Dezember um 11:00 Uhr und 19:30 Uhr
verlegt auf voraussichtlich 19.-21. Februar

Ein Spektakel des Scheiterns. Warum? Tanz und Schauspiel funktionieren ähnlich wie dieser Ankündigungstext: Man vermittelt dem Publikum das Gefühl, den Karren unter Kontrolle zu haben, während die Proben bis zur Premiere oftmals ein Spektakel des Desasters sind. Ein schönes Desaster zwar, aber ein Desaster. Unser Beruf ist es, nur die besten Ausschnitte unserer Prozesse zu zeigen und zwar so, dass man am EndeApplaus bekommt. Und das nicht mal unbedingt, weil das Publikum applaudieren will. Sie müssen es. Um einen Kölner Autor zu zitieren: “Einen Scheiß muss man!“ Desaster ist das neue Kaffeekränzchen!

Tanz: Ying-Yun Chen, Constantin Hochkeppel, Marie-Lena Kaiser, Bianca Sere Pulungan, Stückentwicklung: performing:group und Ensemble, Regie und Choreografie: Leandro Kees, künstlerische Leitung und Dramaturgie: Julia Mota Carvalho, Kostüm & Bühnenbild: Andrea Barba, Musik und Soundcollagen: Martin Rascher, Kulturvermittlung: Laura Cadio, Regieassistenz: Deborah Krönung, dramaturgische Mitarbeit tanzhaus nrw: Mijke Harmsen, dramaturgische Mitarbeit Comedia: Anna Stegherr, Theaterpädagogik Comedia: Sibel Günbatan, Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher. Eine Produktion von performing:group in Koproduktion mit tanzhaus nrw, Comedia Theater und FELD. Gefördert durch take-off: Junger Tanz, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln. Aufführung in Rahmen von KIPPPUNKTE.

ASCHENBRÖDEL

von Helen Schumann / FigurenKombinat

*** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 50 Minuten

ab 4 Jahren

Montag, 21. Dezember um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr
Dienstag, 22.
Dezember um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr

Eine Wäscherei, eine Waschfrau, die lieber Geschichten spinnt, als Wäsche zu kochen. Besonders ein Märchen hat es ihr angetan: das vom Aschenbrödel mit den drei Nüssen. Der Waschsalon wird zur Märchenfabrik, aufgehängte Laken zum weißen Schimmel und alte Kleider zur Ballgesellschaft. So träumt sich die Waschfrau in eine schönere Welt, eine Welt, in der sich ein mutiges Mädchen nicht mit Nüssen, aber mit Zauberknöpfen aus den Fängen von Schmutz und Ungerechtigkeit befreien kann.

Konzept, Figuren und Spiel: Helen Schumann / FigurenKombinat, Piano: Julia Zeeb, Sound: Piotr Niedzwiecki, Choreografie: Jan Burkhardt, Konzeption und Dramaturgie: Veronika Lechner und Kora Tscherning. Eine Produktion von Figurenkombinat.

ICH BIN PINGUIN

von Wera Mahne

*** THEATER *** Dauer: 50 Minuten

für Taube und Hörende, Pinguinfans und Iglu-Camper
ab 4 Jahren

Samstag, 21. November um 16:00 Uhr
Sonntag, 22. November um 16:00 Uhr
verlegt auf den Zeitraum 07. -10. Januar 2021

Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein kleiner Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln… Die taube Schauspielerin Pia Katharina Jendreizik und der hörende Puppenspieler Andreas Pfaffenberger erzählen ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.


Schauspiel: Pia Katharina Jendreizik, Puppenspiel: Andreas Pfaffenberger, Regie: Wera Mahne, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot, Video und Dramaturgie: Declan Hurley, Produktionsleitung: Esther Schneider. Eine Produktion von Wera Mahne in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Vorstellungen im FELD werden unterstützt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien. Mit freundlicher Unterstützung der SALO Bildung und Beruf GmbH.

ZEIT.FENSTER

von FigurenKombinat

*** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 60 Minuten

für Erwachsene

Samstag, 14. November um 19:30 Uhr
Sonntag, 15. November um 15:00 Uhr
verlegt auf Freitag 5. und Samstag 6. März

Das freie Ensemble für zeitgenössisches Figurentheater FigurenKombinat lädt die Zuschauer ein, Teil der künstlerischen Forschung zu werden, und präsentiert kleine Theaterexperimente mit Objekten und Figuren für jeweils 5-6 Personen.

Ausgangspunkt ist die Frage “Wie kann Theater gehen, in Zeiten von Corona?“. Shutdown. Quarantäne. Ausnahmezustand. Entschleunigung. Was ist passiert? Dazwischen, in der Zwischenzeit, zwischen uns Menschen? Schau in die Fenster, die Fenster, die uns trennen, schützen, die Welten sichtbar machen und Ort der Begegnung sein können. Lass Dich kontaktlos berühren. 

Anschließend freuen sich die Künstler über ein Gespräch.

Spiel, Ausstattung und Regie: Anja Müller, Esther Falk, Maik Evers, Benjamin Garcia, Helen Schumann, Mirjam Ellenbroek. Das künstlerische Forschungsprojekt Zeit.Fenster ist gefördert im Programm Reload. Stipendien für Freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes.

STREIT_FELDER #3 ft. KIPPPUNKTE

Wut- ein live Podcast

*** FELDFORSCHUNG ***

Donnerstag, 12. November um 18:30 Uhr

Für die dritte Folge von KIPPPUNKTE – der Podcast möchten wir uns diesmal live im FELD Theater treffen, um über das Thema Wut zu sprechen. Was macht uns wütend? Wo kippt es so weit, dass wir wütend werden? Und was machen wir dann mit dieser Wut? Um uns mit diesen und anderen Fragen zu beschäftigen, laden wir Aktivistinnen der Organisationen Fridays for Future und Migrantifa ein.

Hier geht’s zu Folge 1 und 2

Moderation und Konzept: Emilia Schlosser und Sina Schirling, Audioschnitt & Bearbeitung: Lina Gasenzer. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von KIPPPUNKTE. Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG.

FRIDA UND DAS WUT

von Vanessa Valk

*** indoor *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 45 Minuten

für alle, die ein Alternative zum Türen knallen suchen
ab 4 Jahren bis 2. Klasse Grundschule

Freitag, 9. Oktober um 16:30 Uhr
Samstag, 10. Oktober um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

Nur ein riesiger Pappkarton und ein Schlagzeug stehen auf der Bühne. Papa liest Zeitung. Doch die Ruhe trügt, gleich rappelt es im Karton…! Denn – Mutter, Vater, Kind und Wut – Streit ist in dieser Familie vorprogrammiert: „Nein!“ brüllt das Wut und „Nein!“ brüllt Frida. Wie soll das gut gehen? Wie kann man das Wut loswerden? Und wenn es weg ist, fehlt es dann? Fridas Familie durchlebt emotionale Höhen und Tiefen: wilde Verfolgungen, Wutausbrüche und Schattenspiel-Alpträume wechseln sich mit witzigen Dialogen, Flugkunststücken, Tanzeinlagen und zärtlichen Momenten ab.

„Frida und das Wut“ ist ein turbulentes und doch feinfühliges Figurentheater für grosse und kleine Menschen, detailverliebt arrangiert, mit Livemusik, Gesang, Puppenspiel und dem Herz am rechten Fleck.

Mit Vanessa Valk und Konrad Wiemann, Text und Regie: Mia Grau, Puppenbau: Vanessa Valk und Arne Bustorff, Bühne: Jens Burde, Musik: Konrad Wiemann.
Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Mia Grau. „Frida und das Wut“ ist eine Koproduktion von Figurentheater Vanessa Valk und dem Zeppelin Theater e.V. in Hamburg. Gastspiel im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Workshop Fliegen Üben

von Berlocken Theaterkollektiv

Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Samstag, 17. Oktober von 14:15 – 16:00 Uhr

Berlocken Theaterkollektiv hilft im Rahmen des Kinderkulturmonats beim Abheben

Drei Künstlerinnen üben mit Körper, Kopf, Musik und Herz ihre Flugversuche vor Publikum und beflügeln Eure Fantasie beim Miterleben. Danach gibt es eine kurze Trainingseinheit mit neuartiger Flugschau für Euch alle!

Von 6 bis12 Jahre
Teilnahme kostenlos – Bitte Meldet Euch an.

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

Premiere Fliegen Üben

von Berlocken Theaterkollektiv

PREMIERE

*** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Donnerstag, 29. Oktober um 10:00 Uhr
Freitag, 30. Oktober um 10:00 Uhr
Samstag, 31. Oktober um 11:00 Uhr
Sonntag, 1. November um 16:00 Uhr

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

DEATH IS CERTAIN

von Eva Meyer-Keller

*** indoor *** für alle mit denen (nicht) gut Kirschen essen ist *** Dauer: 40 Minuten

Familienvorstellung ab 6 Jahren

Freitag, 30. Oktober um 16:30 Uhr
Samstag, 31. Oktober um 16:00 Uhr

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal lebendig und zu Spiegelbildern für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller Süßkirschen zu Hauptfiguren erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie in 36 Mini-Szenarien bearbeitet, mit Salz bedeckt, gegessen, durchbohrt, hingerichtet, zerkleinert, erhitzt, in Marmelade eingetaucht.

Nachdem das Stück 18 Jahre lang erfolgreich an weltweit mehr als 200 Orten gezeigt wurde, ist jetzt eine Neu-Inszenierung zu sehen, in dem die 14- und 11jährigen Kinder der Choreografin das Stück aufführen.

„Der Kernprozess oder Streit zwischen Theater und Kinderspiel – die absurde, aber klangvolle und affektive Vorstellung, dass das eine für das andere stehen kann – wird hier immer wieder in buchstäblicher und komischer, einfacher Form wiederholt. Der Wein und die Waffel für das Blut und das Fleisch. Eine Kirsche für einen Menschen. Die Haut der Kirsche für die menschliche Haut, ihr Saft für Blut, ihr Stein für Knochen. Zahnseide für ein Henkersseil. Zuckerwürfel für Steinblöcke. Ein Spielzeugauto für ein echtes und der Rand eines zwei Meter großen Tisches für eine Klippe. Ein Eimer für einen Ozean, etwas gefaltetes Papier für ein Boot und der heiße Knall eines 40w Föns anstelle eines Sturmkraftwindes.“ (Tim Etchells über Death is certain)

Choreografie: Eva Meyer-Keller, Performance: Kajsa Repotente / Otis Repotente, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Eva Meyer-Keller in Kooperation mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung  Kultur und Europa Berlin.

SCHNEEKÖNIGIN

von Theater Miamou

*** FIGURENTHEATER *** nach einem Märchen von Hans Christian Andersen *** Dauer: 50 Minuten

für Frostbeulen
ab 5 Jahren

Samstag, 7. November um 16:00 Uhr
Sonntag, 8. November um 16:00 Uhr
Dienstag, 10. November um 10:00 Uhr

Täglich spielen Kay und Gerda auf ihrer Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter in Kays Auge fährt – und ihn verändert. Alles langweilt ihn, nichts ist ihm mehr gut genug. Er verfällt der Schneekönigin, die ihn in ihr eisiges Schloss mitnimmt. Kay wird vermisst und für tot erklärt, doch Gerda geht los, ihn zu suchen: Eine Reise voller Überraschungen und Hindernisse, eine Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft.

Szenografie und Spiel: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl. Eine Produktion des Theater Miamou. Fotos: Theater Miamou

ONONON

Gastspiel von Clément Layes

*** TANZ *** ab 6 Jahren

Voraussichtlich zwischen 20. – 24. Januar 2021

Zipp, Krap, Bang, tschhhh… Eine riesige Holzkiste! Drumherum, drinnen und darauf entfaltet sich eine rhythmische und klangvolle Geschichte. Da entdeckt man eine Hand, hier sieht man einen Kopf. Ist er schon wieder verschwunden? Was verbirgt sich in der Kiste? Und was genau entfaltet sich daraus? Bewegungen und Geräusche wiederholen sich, bauen aufeinander auf und verschwinden wieder. Und doch bevor man es bemerkt, hat uns der Rhythmus in eine andere Schleife mitgenommen.

Clément Layes entwickelt das erste Pop-Up im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum. Das Pop-Up versteht sich als ein mobiles Stück, das sowohl in Klassenzimmern als auch im öffentlichen Raum plötzlich auftauchen kann. Der Choreograph beendet mit ONONON eine Performancereihe, in der er das Erscheinen und Verschwinden den daraus entstehenden Rhythmus erforscht. Clement lud Kinder der Freien Schule Potsdam ein, mit ihm und seinem Team in einen künstlerischen Dialog zu treten und sich über Gedanken und Ideen auszutauschen.

Konzept, Choreografie: Clément Layes, Performance: Cécile Bally, Nir Vidan, Mentorin: Gabi dan Droste. ONONON ist Teil des langfristigen Projektes ONON von Public in Private / Clément Layes. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, in Koproduktion mit Plattform 0090 Belgium.

Eine Produktion von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, einem Kooperationsprojekt von fabrik moves Potsdam, Fokus Tanz / Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Vielen Dank an den Kunstraum c/o Waschhaus. Gastspiel im Rahmen von KIPPPUNKTE.

EXIT PLANET EARTH

mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller

*** ZUKUNFTSWORKSHOP *** Dauer: 120 Min.

Dienstag, 1. Dezember um 17:00 Uhr / für Senioren
Mittwoch, 2. Dezember
um 17:00 Uhr / 12 – 16 Jahre

Dieser Workshop ist ein Testgelände für kollektive Imaginationen, die mutig und neugierig auf das machen, was kommen kann und soll. Die Zukunft. Welche Geschichten über mögliche und unmögliche Zukünfte können wir uns zusammen ausdenken, zuflüstern, besingen? Aus welchem Material ist die Zukunft gebaut? Und können wir schon mal mit dem Bauen anfangen? Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach neuartigen Gerüchen, Farben und Worten.

Von und mit: Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller, Fotocollage by Anja Müller. Findet im Rahmen von KIPPPUNKTE statt. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

TANZ UND GEBÄRDEN

mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

*** indoor *** Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer*innenzahl *** Dauer: 150 Minuten ***

für Grundschulkinder – taube und hörende

Freitag, 25. September um 16:30 Uhr

Achtung! Geänderte Zeiten!

In diesem Workshop werden wir kreativ tanzen und lernen grundlegende Vokabeln der deutschen Gebärdensprache kennen. Durch Improvisation und Spiel wird jedes Kind seine eigene Tanzart entwickeln.

ANMELDUNG unter info@jungesfeld.de oder 030 92 12 41 50

Tanz und Gebärden ist ein Workshop im Rahmen der Bildungswoche „Zurück in Zukunft Bildung“

*** 18. – 25. September *** für Kinder, Eltern und Familien ***

Welche bunten Facetten kann die oft als trocken beschriebene Bildung in Zukunft haben? So vielfältig wie der angebotene Mix aus Theater, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Mitmachaktionen, Ausstellungen, Kursen und Tag der offenen Türen sind auch die Themen der Veranstaltungen, die in der Bildungswoche angeboten werden. Lernt unsere Angebote und uns Menschen im Schöneberger Norden kennen.

Die Bildungswoche ist eine Veranstaltungsreihe des Bildungsnetzwerks Schöneberg Nord. In Kooperation mit Camino gGmbH.

Spiel und Bewegung

mit Gabriel Galindez Cruz

*** outdoor *** keine Anmeldung erforderlich *** fällt bei Regen aus *** Dauer: 120 Minuten ***

Für alle / für Familien

Samstag, 19. September um 14:00 Uhr 
Sonntag, 20. September um 14:00 Uhr

Auf dem Platz vor dem FELD Theater werden wir verschiedene Spiele aus der ganzen Welt spielen. Konzentrationsspiele, Bewegungsspiele, Teamspiele, Fadenspiele. Wir werden von Livemusik begleitet.

Spiel und Bewegung ist ein Workshop im Rahmen der Bildungswoche „Zurück in Zukunft Bildung“

*** 18. – 25. September *** für Kinder, Eltern und Familien ***

Welche bunten Facetten kann die oft als trocken beschriebene Bildung in Zukunft haben? So vielfältig wie der angebotene Mix aus Theater, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Mitmachaktionen, Ausstellungen, Kursen und Tag der offenen Türen sind auch die Themen der Veranstaltungen, die in der Bildungswoche angeboten werden. Lernt unsere Angebote und uns Menschen im Schöneberger Norden kennen.

Die Bildungswoche ist eine Veranstaltungsreihe des Bildungsnetzwerks Schöneberg Nord. In Kooperation mit Camino gGmbH.

MITGEFÜHL UND OHNE

von Franziska Henschel & Ensemble

*** indoor *** für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden *** Dauer: 50 Minuten

ab 6 Jahren

Freitag, 27. November um 10:00 Uhr und 14:30 Uhr
Samstag, 28. November um 16:00 Uhr

verlegt auf 15. / 16. Januar 2021

Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

Ein Stück zu Gefühlen und Gefühltem und den Möglichkeiten, sich darüber zu verständigen. Eine spielerische Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance:
Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum, Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD.
Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.
Kitavorstellung am Freitag, 27. November um 14:30 Uhr gefördert durch Wege ins Theater.

THE WALKING PROJECT

Vom Gehen und Hoffen

Teilnehmer*innen gesucht

Wir wollen trotz körperlicher Distanz gemeinsam zusammenlaufen, uns einander näher fühlen und miteinander teilen, was wir vermissen. Wir werden gehen und uns fragen: Wohin wollen wir jetzt gehen? Was ist passiert? Ändern wir jetzt die Richtung? Wir werden erforschen, was auf dem Weg geschieht. Kraftvoll und ruhig, beschwingt und zögerlich, nachdenklich und mutig … Eine Reise, sehr nah und sehr fern.

Wir bieten eine Serie von kostenfreien Workshops für alle an, die mit uns gemeinsam auf die Reise gehen möchten. Innerhalb dieser Workshops finden am 5., 6., 7. und 12., 13., 14. August Spaziergänge zu diesem Thema statt.

Die Spaziergänge finden eins-zu-eins mit dem Künstlerteam des Walking Projects statt: Jo Parkes, Kaveh Ghaemi, Viviana Defazio, Marcelo Schmittner und Nora Jentzsch. Nach den Spaziergängen werden wir uns in einer kleinen Gruppe treffen, um unsere Erfahrungen zu reflektieren. Von diesen Spaziergängen ausgehend werden wir beginnen, unser neues Stück zu kreieren: Aufgaben ausprobieren, kleine Choreografien entstehen lassen, Geschichten und Impulse sammeln.

Hier kannst du einen Spaziergang buchen

WICHTIG: Um einen frei buchbaren Platz zu finden, wähle bitte den Monat August. Klicke auf das Datum, an dem Du teilnehmen möchtest. Du siehst unten auf der Seite die freien Plätze, klicke auf den Platz, den Du reservieren möchtest, da kannst Du dann Deinen Namen und Deine Kontaktdaten eingeben.

Wir treffen uns vor dem FELD Theater, Gleditschstraße 5, 10781 Berlin.

Zum Ablauf: Wir machen zuerst einen 60-minütigen eins-zu-eins Workshop in Form eines Spaziergangs, es folgt ein 60-minütiger Feedback-Workshop in der Gruppe. Wir werden die “social distancing” Regeln beachten und achten darauf, dass wir besonders vorsichtig sind, wenn Du zu einer Risikogruppe gehörst. Bring bitte dein Nasen-Mundschutz mit. „THE WALKING PROJECT“ wird bei jedem Wetter stattfinden, also sei vorbereitet…

Imma Scarpato ist unsere Produktionsleiterin und beantwortet alle Fragen: mobiledanceproducer@gmx.de

Wir freuen uns auf Dich!
Jo, Viviana, Kaveh, Marcelo, Nora und Imma

Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE

OPEN CALL

Das FELD Theater für junges Publikum schreibt zwei Stipendien für je eine sechswöchige Residenz im Zeitraum November 2020 – August 2021 aus. Im Anschluss daran findet im Herbst 2021 für die Resident*innen eine zweiwöchige Residenz als international besetztes Lab statt. Der Open Call wendet sich an Künstler*innen, Tänzer*innen und Choreograph*innen, ob Einzelkünstler*in oder Gruppe/Kollektiv, die in Berlin arbeiten und die bislang noch nicht bzw. wenig für junges Publikum gearbeitet haben.

Die Resident*innen entwickeln ein Modell der Partizipation, bei dem sie soziale Akteure einbeziehen. Die hier gemachten Erfahrungen sollen Impulse setzen für die eigene künstlerische Weiterentwicklung.

Der Zeitraum wird in Absprache mit dem FELD als 1 Block oder in mehreren Blöcken über einen längeren Zeitraum organisiert. Die Residenz wird durch Mentorinnen von FELD begleitet. Wir unterstützen ebenfalls bei Kontakten zu Akteur*innen wie z.B. Schule, Kita, Nachbarschaftstreff oder Senior*innenheim.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die Beantwortung unseres Fragebogens bis zum 17.08.2020. Wir laden 7 Bewerber*innen zu einem Pitching am 31. August ein. (Zeitraum teilen wir bei Einladung zum Pitching mit.)

Hier geht es zum Fragebogen

GRUNDGEDANKEN ZUM RESIDENZPROGRAMM

PARTIZIPATION

Das FELD Theater versteht Partizipation nicht nur als Vermittlung eines Kunstproduktes in Richtung Publikum, sondern denkt sie als dialogisches, künstlerisches Prinzip in Strukturen und kreativen Prozessen von Anfang an mit. Das FELD Theater vertritt und entwickelt ein Kunstverständnis, bei dem Künstler*innen wie Akteure/Zuschauer*innen kreativ in künstlerischen Formaten miteinander in den Dialog treten. Das können Beteiligungsprojekte sein, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senior*innen selbst künstlerisch aktiv sind, oder aber das Einbeziehen von sozialen Akteuren als (Zuschau-)Expert*innen in Entwicklungsphasen von Produktionen. Es sind aber auch Aufführungen, deren Darbietungs- und Kommunikationsstrategien generell Zuschauer*innen aktiv involvieren (mental oder in Aktion).

Ein partizipatives Modell für eine Residenz zu entwickeln bedeutet nicht automatisch, dass die Künstler*innen ein partizipatives Inszenierungsformat kreieren, sondern dass sie in diesen künstlerisch-forschenden Dialog mit anderen Menschen aus ihnen vielleicht auch unbekannten kulturellen Hintergründen oder aber auch in ihnen nicht-vertrauten sozialen Kontexten eingehen. Das Format ist dabei völlig offen.

Gaëtane Douin, Maria Wollny, Jasper Frank, Zizi Nachbar & Eva Günther (v.l.n.r.) in ZUSAMMEN BAUEN Ein Stück Tanzperformance über das altersoffene Kooperieren in Zeiten von Krisen und Transformation von Martin Nachbar und Gabi dan Droste

KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG

Künstlerische Entwicklung im Allgemeinen, insbesondere aber die Entwicklung künstlerischer Projekte für junges Publikum und neuer Formate, wie wir sie anstreben, braucht Raum und Zeit für künstlerische Forschungen, bei denen ohne Produktionsdruck und Erfolgszwang Ideen und Ansätze ausprobiert, weiterentwickelt oder wieder verworfen werden können. Dieser Prozess ist Kern künstlerischen Schaffens. Künstlerische Entwicklung braucht zudem Freiräume, in denen Neues gewagt, ausprobiert und Grenzen ausgelotet werden können, ohne zwangsläufig zu einem sofortigen Ergebnis führen zu müssen.

PARTIZIPATIVE KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG

Dieser Freiraum ist gerade für die Arbeit mit jungem Publikum zentral: Mit seinen von Erwachsenen abweichenden Zugängen und manchmal auch unerwarteten, überraschenden Reaktionen auf ästhetische Angebote fordern junge Zuschauer*innen die erwachsenen Künstler*innen häufig zum Umdenken und Umarbeiten ihrer Ideen auf. Dieser offene Experimentierraum ist aber auch für Künstler*innen essenziell, die aus ihrem gewohnten Arbeits- und Wirkungsfeldern herausgehen und alternativen Publika und sozialen Akteuren begegnen möchten.

Andreas Edelblut, Kaveh Ghaemi, Maria Wollny, Eva Günther, Hannah Pirot, Gaëtane Douin, Niklas Schüler (v) & Erik Leuthäuser (v.l.n.r.) in ZUSAMMEN BAUEN Ein Stück Tanzperformance über das altersoffene Kooperieren in Zeiten von Krisen und Transformation von Martin Nachbar und Gabi dan Droste

REPARATUR – partizpatives Bauprojekt: Recherche zur Stückentwicklung ZUSAMMEN BAUEN von Gabi dan Droste,
Sabine Hilscher, Martin Nachbar, David Reuter

TERMINE und KONTAKT

Deadline Bewerbung: 17.08.2020

Zum Bewerbungs-Fragebogen

Pitching: 31. August, Zeitraum bei Einladung
Kontakt: residenz@jungesfeld.de, an: Gabi dan Droste, Stichwort: Residenz in FELD

Die Residenzstipendien sind Bestandteil des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz – Weitere Informationen hier

Erik Leuthäuser: SOLO

Solokonzert

*** outdoor ***

Für alle

Samstag, 29. August um 18:00 Uhr und 20:00 Uhr
Sonntag, 30. August um 12:00 Uhr

Erik Leuthäuser ist ein renommierter junger Sänger, der die deutsche Sprache als auch electronics nutzt, um sein einzigartiges musikalisches Konzept irgendwo zwischen modern jazz und experimental pop umzusetzen. Ehrlich und frei von Klischees, inspiriert von seinen Erfahrungen als junger schwuler Mann in der Großstadt Berlin.

Spielzeiteröffnung mit ANIMAL DANCES

von Martin Nachbar

*** outdoor *** Dauer: 40 Minuten

für Familien oder Solitäre, die das Tier in sich entdecken wollen

Samstag, 29. August um 15:00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Samstag, 29. August um 19:00 Uhr
Sonntag, 30. August um 11:00 Uhr

Tiere können nicht reden, aber miteinander kommunizieren. Und das erinnert oft an Tänze – man denke nur an die Balz von Vögeln. Gemeinsam mit einem Musiker und einer Kostümbildnerin entwirft der Tänzer und Choreograf Martin Nachbar ritualhafte Tiertänze, die im urbanen Parkraum stattfinden. Humorvoll zeigen sie, welche Beziehungen und Bezüge wir, die städtischen Tiere des 21. Jahrhunderts, zu anderen Tieren haben. Was ist an uns tierlich bzw. nicht-menschlich? Und: Könnte es sein, dass Tanz das beste Mittel ist, nach Möglichkeiten zu suchen, sich so zu verhalten, zu fühlen und zu denken wie Tiere es eventuell auch tun?

Choreografie und Tanz: Martin Nachbar, Musik: Boris Hauf, Kostüm in Berlin: Aline Landreau, Kostümdesign: Marion Montel. Eine Produktion von Up to Nature (brut Wien, In Between Time Bristol, Blackbox Theater Oslo, Anti Festival Kuopio). Mit Dank an Dock 11/Eden.

Bewerbung – OPEN CALL

INFORMATIONEN

Eine Bewerbung ist NUR über den, während der Bewerbungsfrist auf der Website abrufbaren Bogen möglich. Alternativ kann untenstehendes Onlineformular ausgefüllt werden. Der/Die Antragsteller*in muss nachweislich in Berlin leben und arbeiten.

Download des Fragebogens zur Bewerbung hier

Bitte den ausgefüllten Bogen spätestens bis zum Bewerbungsschluss am 17. August 2020 (Datum des elektronischen Posteingangs!) per E-Mail schicken an: residenz@jungesfeld.de

Das finale Pitching für die Endauswahl findet am 31. August in FELD statt. Zeitraum wird bei Zusage zum Pitching mitgeteilt.

Antragsformular

Titel deiner/eurer Idee für eine Residenz im FELD:

*=(Pflichtfeld)

Es werden im ersten Bewerbungsschritt keine weiteren Anlagen ergänzend zum Bogen angefügt.

PREMIERE THE WALKING PROJECT

von Jo Parkes & Ensemble

*** outdoor *** vom Gehen und Hoffen *** Dauer: 90 Minuten

ab 10 Jahren

PREMIERE
Freitag, 4. September um 17:00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Freitag, 4. September um 19:00 Uhr
Samstag, 5. September um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Sonntag, 6. September um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr

Freitag 11. September um 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Samstag, 12. September
um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Sonntag, 13. September um
15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr

THE WALKING PROJECT erforscht die Praxis des gemeinsamen (spazieren) Gehens: Trotz körperlicher Distanz Nähe zueinander spüren, teilen was wir vermissen und gehend fragen: Wo wollen wir gehen? Und wohin? Was war? Ändern wir jetzt die Richtung? Wir erforschen was auf dem Weg
passiert.

THE WALKING PROJECT ist eine Aufführung für eine*n Darsteller*in und einen Gast, die gemeinsam gehen möchten.

Weitere Infos unter: www.mobile-dance.com, www.joparkes.com

Wegen des Formats der Eins-zu-eins-Spaziergänge und auf Grund der
Hygienevorschriften können Tickets für THE WALKING PROJECT nur im
Vorverkauf gekauft werden.

Hier geht es zum Ticketkauf

Konzept, künstlerische Leitung, Choreografie: Jo Parkes, choreografische Mitarbeit: Viviana Defazio, Kaveh Ghaemi, Musik und Sound Design: Marcelo Schmittner, von und mit: Aymara von Borries, Viviana Defazio, Toby Foerster, Ziv Frenkel, Kaveh Ghaemi, Hannah Pirot, Marcelo Schmittner, Maria Wollny, Bühne und Kostüme: Nora Jentzsch, Produktionsleitung: Imma Scarpato, dramaturgische Beratung: Gabi dan Droste. Eine Koproduktion von FELD mit mobile dance im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

PREMIERE ZUM BEISPIEL BIENEN

von DieOrdnungDerDinge

*** indoor *** Dauer: ca. 50 Minuten

für Menschen, die aus Fallerslebens Summ Summ Summ schon herausgewachsen sind
ab 5 Jahren

PREMIERE
Samstag, 26. September um 14:30 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Samstag, 26. September um 16:30 Uhr
Sonntag, 27. September um 11.00 Uhr und 15:00 Uhr

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht das Ensemble DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und anderer Insekten und erkundet, wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. ZUM BEISPIEL BIENEN ist ein Stück für Kinder ab fünf Jahren und kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

Nach „Bestiarium“, das 2018 im HKW uraufgeführt wurde, ist ZUM BEISPIEL BIENEN die zweite Musiktheaterproduktion für Kinder von DieOrdnungDerDinge.

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon),
Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert, Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


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