Tanz-Video Workshop

Mit der Performance Gruppe KÖRPER DELUXE * Josep Caballero García

Für Kinder von 11 bis 14 Jahren

25. – 26. Juni 2022 / 10:00-14:00 Uhr

Wenn du ganz tief schläfst, wofür würdest du aufwachen und kämpfen? Und wie würdest du dann wieder verschwinden wollen? Oder wann bist du zum ersten Mal in deinem Leben verschwunden?

Ihr seid herzlich eingeladen zu unserem 2- tätigen Tanz-Video- Workshop: Wir wollen mit euch durch Tanz und Bewegung erforschen, was Aufstand und Verschwinden bedeutet und wie das aussieht.

In dem Workshop entstehen kleine Tanz-Videos von euch, die ihr selbst nutzen könnt und die – in Absprache mit euch – in einer Tanz-Performance auf Kampnagel gezeigt werden können (Oktober 2022).

Der Workshop ist kostenlos und wird per Video dokumentiert.

Wir freuen uns auf Euch!

Körper Deluxe Team

Anmeldung über: josepcaballero@web.de

Gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien und durch den Fonds Soziokultur aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen von NEUSTART KULTUR.

Melde dich: FSJ-Kultur am FELD!

Wir freuen uns sehr, dass wir in der kommenden Spielzeit 2022/23 zum ersten Mal einen FSJ-Kultur Platz im FELD Theater für junges Publikum anbieten können. Bei einem FSJ Kultur im FELD kannst du den Theaterbetrieb eines Hauses in der freien Szene kennenlernen. Dabei kannst du dich tatkräftig in die verschiedene Bereiche unseres Hauses einbringen.

Wir suchen eine Person, die Lust hat:
a) in den Bereich Technik einzutauchen, in Licht- und Tontechnik eingeführt werden möchte, unsere Umbauten zwischen den Stücken unterstützt und ggf. lernt eine Produktion technisch zu betreuen.

ODER
b) in den Bereich Produktion u.a. von audiovisuellen Medien einzutauchen, kleine Videobeiträge schneiden kann und unsere Social-Media Kanäle mitgestaltet.

Außerdem erwarten dich gängige Aufgaben des Theaterbetriebs, wie z.B. Vorstellungsbetreuung, Unterstützung in der Öffentlichkeitsarbeit, Begleitung von theaterpädagogischen Projekten und unseren regelmäßig stattfindenden Vernetzungstreffen für Künstler:innen.

Wir freuen uns auf dich!

Hier kannst du dich für einen FSJ Platz bei uns bewerben.

Das FSJ-Kultur wird durch die Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung (lkj) Berlin e.V. ermöglicht.

STREIT_KULTUR#3 – MITMISCHEN

Streitkultur#3: MITMISCHEN findet als mittlerweile in das dritte Jahr gehende Kooperation von FELD – Theater für junges Publikum und dem Programm Kulturagenten für kreative Schulen Berlin statt.

Für diese Ausgabe fragen sich Kinder, Jugendliche, junge Erwachsene: Wie gehen wir mit der gestiegenen Chancenungleichheit um? Wie können im Kontext Schule verschiedene Interessen sichtbar gemacht werden? Wie kann ein Mitmischen aussehen, das marginalisierten Perspektiven Raum gibt? Denn schnelle Krisen-Entscheidungen von „oben“ anstelle von demokratischer Beteiligung war auch im Mikrokosmos Schule eine häufig gemachte Erfahrung. In unterschiedlichen Formaten zeigen beim FELD-Lager was sie denken, sie zeigen sich gegenseitig und den eingeladenen Erwachsenen ihre Perspektiven.

Hintergrund der Projekte sind die gemeinsamen Befragungen, was die persönlichen und politischen Entwicklungen der Corona-Jahre 2020 und 2021 mit unserer Solidarität, mit unserem Verständnis von sozialer Gerechtigkeit, unserem Gefühl von Gemeinschaft gemacht haben. Schüler:innen von der 1sten bis zur 12ten Klasse von 12 Berliner Schulen haben gemeinsam mit Künstler:innen und ihren unterschiedlichen künstlerischen Herangehensweisen verschiedenes realisiert: Kinder aus der Marzahner Peter-Pan-Grundschule etwa, plakatieren ihre Fragen und Antworten zu „Armut?“ im Stadtraum. Jugendliche des Schöneberger Robert-Blum-Gymnasiums untersuchen, was das Recht auf Demonstration für sie bedeutet und wie sie es nutzen können. Kinder der Kreuzberger Rosa-Parks-Schule bewegen sich in die Welt nonverbaler Kommunikation. Jugendliche der Neuköllner Fritz-Karsen-Schule befragen sich selbst: Wer von ihnen ist bereit, sich wofür zu engagieren – und wo liegen die Unterschiede? Kann Diversität ein Motor sein, um etwas in Bewegung zu bringen?

Flankiert wird Streitkultur#3 von mehreren Austausch-Projekten. 3 Radio-Reporter:innen-Teams aus 3 Schulen begleiten mit StreitRADIO die Teilprojekte und entwickeln, unterstützt von Künstler:innen des Kollektivs Cola Bora Dio, aus Soundschnipseln, Interviews und eigenen Reflexionen 3 Radiosendungen, die auf Freie Radios B-B(88,4FM) gesendet werden. In der Zeit vom 13.6. bis zum 24.6.2022 wird das FELD Theater für junges Publikum zum FELDlager und bietet damit Raum für das Finale der diesjährigen Streitkultur. In dieser Zeit gehört das Theater ganz den Schüler:innen. Es wird geprobt, gegenseitig präsentiert und miteinander in Austausch gegangen. Ein jugendliches Kurator:innen-Team entwickelt für den 24. Juni eine Bespielung des gesamten Hauses. Mit Präsentationen aus den Projekten, mit Spielen und Diskussionsrunden.

Streitkultur#3:Mitmischen ist ein Kooperationsprojekt des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin und dem FELD Theater für junges Publikum und wird gefördert vom Berliner Projektfonds für kulturelle Bildung.

Die einzelnen Schulen und Projekte:

Armut?
Peter-Pan-Grundschule (Marzahn)

Künstler*in: Sebastian Wagner
Kulturagent*in: Carsten Cremer

Einfach Aufstehen
Fritz-Karsen-Schule (Neukölln)

Künstler*innen: Gabi dan Droste und Gaetane Douin
Kulturagent*in: Michaela Schlagenwerth

Von Zwischentönen, Kontrapunkten und dem richtigen Garpunkt 
Bettina-von-Arnim Schule (Reinickendorf)

Künstler*in: Nina Behrendt
Kulturagent*in: Stefanie Ippendorf

Unsichtbare Grenzen: Demonstrieren
Robert Blum Gymnasium (Tempelhof-Schöneberg)

Künstler*in: Joao Albertini, Lea Martini
Kulturagent*in: Nadin Reschke

Rosa-Parks-Grundschule (Friedrichshain-Kreuzberg)

Künstler*innen: Jan Kress, Gabriel Galindez Cruz & N.N.
Kulturagent*in: Michaela Schlagenwerth

Über das Stimmgewirr
Hermann-Ehlers-Gymnasium (Steglitz-Zehlendorf)

Künstler*innen: Nina Behrendt
Kulturagent*in: Kristin Reinhardt

Wenn die Wut einen Kopfstand macht
Werbellinsee-Grundschule (Schöneberg)

Künstler*innen: Felix Marchand, Ulrike Ertl
Kulturagent*in: Lena Vorholt

Picture this!
Wedding-Grundschule (Mitte)

Künstler*in: Bastian Sistig
Kulturagent*in: Anne Krause

Rassismus/Antirassismus (AT)
Reinhold-Burger-Schule (Pankow)

Künstler*innen: Heidi Zengerle, Franz-Josef Becker
Kulturagent*in: Karin Schreibeis

Institut für Einsamkeit
Kurt-Tucholsky-Oberschule (Pankow)

Künstler*in: Franz-Josef Becker
Kulturagent*in: Karin Schreibeis

Urban Transformers (AT) 
Fichtelgebirge-Grundschule (Friedrichshain Kreuzberg) 

Künstler*in: N.N.
Kulturagent*in: Kristin Reinhardt 

TANZAKTION ZUM WELTTANZTAG!

mit Lea Martini

Zum Welttanztag am 29. April 2022 lädt das FELD zum gemeinsamen Erkunden der Umgebung ein – tanzend, hüpfend, schlitternd und schwingend! Wir sind eine von sehr vielen Aktionen, die am Welttanztag an verschiedensten Orten der Stadt stattfinden. Später werden die Videos aller Veranstaltungen im Netz zu sehen sein. Was braucht ihr, um teilnzunehmen? Ein aufgeladenes Handy zum Lesen von QR-Codes und vor allem: Lust auf Bewegung!

Wir freuen uns auf euch!

Wenn ihr dabei sein wollt, gebt uns gerne kurz per E-Mail Bescheid: springins@jungesfeld.de

Freitag, 29. April von 16:00 bis 17:00 Uhr

Veranstaltet von FELD, initiiert von Aktion Tanz. Konzeption von Alexandra Benthin.

DER GROßE KÖNIG FERDINAND

Sharon On

Performance auf dem Spielplatz – ab 6-10 Jahren – Dauer: 45 Minuten

Premiere: Samstag, 11. Juni um 15:00 Uhr

„Der große König Ferdinand“ ist eine Theater-Performance für (alle) Kinder auf dem Spielplatz. Drei Performer*innen kommen mit bunten Kostümen auf den Spielplatz und erzählen den Kindern „Die Geschichte vom großen König Ferdinand“ anhand des Buchs von Efreim Sidon: Ferdinand der König war sehr beliebt bei seinem Volk. Nun möchte er testen, wie sehr es ihn wirklich liebt und erlässt komische neue Regeln… So müssen sich auf einmal alle Beamt*innen eine Wäscheklammer auf die Nase setzten. Und das ganze Volk darf nicht mehr auf zwei Beinen, sondern nur noch auf einem stehen. Und schließlich dürfen die Leute die Konsonanten a, e, i und o nicht mehr benutzen! Die Performer*innen laden die Kinder ein, das Geschehen beim Spiel zu unterstützen. Das Ziel ist es, mit Spielfreude das Thema „Regeln“ zu verarbeiten und zu reflektieren, was Regeln mit uns machen.

Nach dem Buch „Der große König Ferdinand“ von Efreim Sidon, übersetzt von Marie S Zwinzscher. Regie: Sharon On. Kostüm und Gestaltung: Julia Kawka. Spiel: Serena Patalano, Natascha Manthe, Raphael Souza Sá. Gefördert vom Berliner Projektfonds für kulturelle Bildung und unterstützt mit dem Stipendium für freischaffende Künstler*innen im Rahmen des Programms für junges Publikum der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin.

Foto: Zeichnung Yossi Abulafia, Grafik Yulia Kawka

FLIP FLOP

Nasheeka Nedsreal & Theater o.N. in Kooperation mit FELD

Premiere im Rahmen des FRATZ-FESTIVALS!

Tanzperformance für Träumer*innen – ab 2 Jahren – Dauer: ca. 30 Minuten + Nachspiel

Freitag, 13. Mai um 9:30 Uhr

Samstag, 14. Mai um 17:30 Uhr

Sonntag, 15. Mai um 17:30 Uhr

Was könnte magischer sein, als seiner Fantasie freien Lauf zu lassen? In dieser Performance nehmen zwei Tänzerinnen die Kinder mit in sichtbare und unsichtbare utopische Traumwelten, wo nichts so ist, wie es scheint. Gemeinsam erleben sie den chaotischen und schönen Prozess der Transformation. Ein Raum entsteht, in dem Dinge, andere Menschen und letztlich das eigene Selbst anders wahrgenommen werden können und Veränderung beginnt.

Tickets bekommt ihr hier über Theater o.N.

Idee, Konzept: Nasheeka Nedsreal. Tanz, Choreografie: Nasheeka Nedsreal, Cíntia Rangel. Dramaturgie: Guilherme Morais. Koproduktion mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert vom Bezirksamt Pankow, Amt für Weiterbildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Kultur. Foto: Theater o.N. Fotos: Zé de Paiva & Kathleen Kunath.

DIORAMA

Hanafubuki

Im Rahmen des FRATZ-FESTIVALS!

Objekttheater für Abenteuerfans – ab 4 Jahren – Dauer: ca. 30 Minuten + Nachspiel

Freitag, 13. Mai um 11:00 Uhr

Samstag, 14. Mai um 15:30 Uhr

Sonntag, 15. Mai um 15:30 Uhr

Die Zuschauer*innen gehen mit »Diorama« auf eine visuelle, poetische und fantastische Reise: In dieser Show werden in einem hölzernen Minitheater Objekte so platziert, dass neue Realitäten entstehen. Die Geschichte beginnt, als an einem schönen Morgen die Sonne nicht – wie sonst – rund aufgeht, sondern als Quadrat. Nun diskutieren die Tiere miteinander, ob sie für oder gegen diese »neue Sonne« sind. In »DIORAMA« wird das Zweidimensionale dreidimensional, geometrische Formen werden zu Tieren, die Oberfläche gewinnt an Tiefe. Eine neue Welt entsteht und führt zu abenteuerlichen, lustigen und berührenden Szenen.

Tickets bekommt ihr hier über das Theater o.N.

Kreation: Sari Veroustraete, Hanne Holvoet, Samuel Baidoo. Spiel: Sari Veroustraete, Samuel Baidoo. Text: Tiemen Hiemstra. Technische Mitarbeit: Joris ‚Sjorre‘ Thiry, Caroline Mathieu. Mit Unterstützung von: Antwerp City Council, Fameus, CC De Kern. Mit Dank an: PodVis Festival Mechelen, Gravenhof Hoboken, Rataplan, De Theatergarage, CoSta, Sven Ronsijn and Marie Luyten. Foto: Hanafubuki

FRATZ INTERNATIOAL 2022: Begegnungen – Symposium – Festival für die Jüngsten

Wir machen mit beim diesjährigen FRATZ-FESTIVAL!

Das Theater o.N. veranstaltet das FRATZ International 2022! Vom 13. bis 19. Mai werden wieder neueste internationale Inszenierungen für die Jüngsten (1-6 Jahre) präsentiert. Getreu dem Motto, das Theater in die Kieze zu den Kindern zu bringen, wird FRATZ wieder an Spielorten in mehreren Berliner Bezirken zu Gast sein. Einer davon ist das FELD, wo das Gastspiel DIORAMA gezeigt wird und FLIP FLOP, eine Koproduktion mit FELD feiert Premiere! Wir freuen uns außerdem auf FRATZ Begegnungen mit Kitas in den Stadtteilen. Auch Forschungslabore und ein Symposium wird es bei FRATZ 2022 wieder geben.

Tickets könnt ihr euch hier übers Theater o.N. holen! Mehr Infos und das ganze Festivalprogramm hier.

FRATZ International wird veranstaltet vom Theater o.N. In Kooperation mit Kulturprojekte Berlin, FELD Theater für junges Publikum, GRIPS Theater Berlin, TANZKOMPLIZEN, Wiesen55 e.V., oyoun StadtNeuDenken, blu:boks und Offensive Tanz für junges Publikum. Gefördert durch das Land Berlin – Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Förderung von stadtpolitisch relevanten Festivals 2020 bis 2023.

Männer Tanzen

Martin Nachbar

Tanz * 35 Minuten *von 6-16 Jahren*

Ein bewegter Dialog für Pirouettendreher*innen, Breakdancer*innen und alle Menschen

Donnerstag, 28. April um 10:00 Uhr
Freitag, 29. April um 10:00 Uhr
Samstag, 30. April um 16:00 Uhr

Wieso tanzen Männer eigentlich? Abgesehen davon, dass diese Frage für alle Menschen, auch Frauen, interessant ist: Was bringt Männer dazu, sich in diesem immer noch mehrheitlich von Frauen aufgesuchten Berufsfeld zu bewegen? Zwei Tänzer stellen sich der Herausforderung. Synchron oder kontrapunktisch, tanzend und auch still stehend sprechen sie über ihre Beweggründe zu tanzen: Wie fing alles an? Wie geht es weiter? Und vor allem: Macht das überhaupt Spaß, so als Mann auf der Bühne herumzuhüpfen?

Choreografie: Martin Nachbar und Felix Marchand
Tanz: David Bloom und Kaveh Ghaemi,
Dramaturgie/Assistenz: Zoe Knights, Benjamin Pohlig und Gabi dan Droste
Kostümberatung: Erika del Pino

Eine Produktion von TANZKOMPLIZEN im Rahmen der Tanzspielzeit Podewil.

Fotos: Charlotte Bartesch

Residenz II: ZIELFELDER

April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

Residenz I: PLASTIC FANTASTIC

Februar-März 2021

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Taube:r Performer:in für die Produktion SNITMONSTER gesucht!

Für die Tanzproduktion „Snitmønster“ für junges hörendes und taubes Publikum ab 6 Jahren suchen wir eine*n Taube Performer*in/Tänzer*in. Gerne: Hintergrund in Tanz/ Performance.

Probezeiten (können je nach Verfügbarkeiten auch anders aufgeteilt/gebündelt werden):
15.11.2021-17.12.2021 und 02.01.-20.01.2022, Ort: FELD Theater Berlin
5-6 Stunden pro Wochentag

Über die Choreographin:
Teresa Hoffmann lebt und arbeitet in Hamburg als Choreographin und Tanzvermittlerin und mit der Ilan-Lev-Körperarbeit. In ihrer künstlerischen Arbeit beschäftigte sie sich bisher mit der Abstraktion von Körperformen, so wie wir sie kennen und ist im allgemeinen an einem suchenden, sich selbst fremd und immer wieder neuartig erscheinendem Körper interessiert. Seit 2017 liegt ihr Schwerpunkt auf der Produktion von Arbeiten für junges und generationenübergreifendes Publikum. Einsichten: https://vimeo.com/user73976358

Team:
4 Performer*innen: Christine Börsch-Supan (Musik und Tanz), Teresa Hoffmann, Gaetane Douin (Tanz) & N.N.
Bühne und Kostüm: Nadine Goepfert und Julia Riedel
Dramaturgie: Elisabeth Leopold und Claude Jansen Licht- und Sounddesign: Rica Zinn
Beratung und Outside Eye: Jan Kress und Gabi dan Droste

Über das Stück:
Snitmønster ist eine Welt, in der Kleidungsstücke viel zu sagen haben: über Gestirne, Tiere, Menschen und Fantasiewesen.
Die Performerinnen tauchen unter in übergroßen Frotteepantoffeln, wobei sie die räumliche Orientierung verlieren und nur noch hoffen können von einer vier Meter langen Socke gerettet und wieder hervor geangelt zu werden, während ein überdimensionaler Sonnenhut als Mond am Himmel steht.
Snitmønster ist inspiriert von Schnittmuster-Teilen aus der Nähkunst. Die Schnittmuster – als zerlegte, noch unfertige Kleidungsstücke – werden zum Sinnbild für eine Atmosphäre, in der noch nichts zusammengefunden hat und in der nichts zusammenbleiben will. Menschen, Objekte, Bilder, Schnittmuster und Lichtstrahlen flattern frei durch den Raum, immer auf der Suche nach dem richtigen Ort, nach etwas, an das sie andocken können. In der Fragmentierung und Neuanordnung sind eine ungeahnte Vielzahl an Geschichten zu entdecken.
Snitmønster ist ein Stück über Zerfall und Neubeginn und der Freude an immer neuen Zusammensetzungen.

Aufführungen:
Berlin, FELD, 4 Aufführungen, 20.1. – 23.1. 2022
Hamburg, FUNDUS, 4 Aufführungen im Frühjahr 2022 (genaue Daten stehen wegen Umzug des Theaters noch nicht fest)

Bewerbungs-Video:
Ein 1-minütiges Video, bei dem du mit einem Objekt deiner Wahl interagierst.
Bitte schicke es an: teresahoffmann@hotmail.com

Honorar: 3500 Euro

SPECTACULAR FAILURES

von performing:group

PHYSISCHES THEATER – für Gescheiterte und Erfolgreiche, die noch nicht aufgegeben haben – Dauer: 60 Minuten

ab 13 Jahren

Freitag, 12. November um 09:30 Uhr und 11:30 Uhr
Samstag, 13. November um 18:00 Uhr

Ein Spektakel des Scheiterns. Warum? Tanz und Schauspiel funktionieren ähnlich wie dieser Ankündigungstext: Man vermittelt dem Publikum das Gefühl, den Karren unter Kontrolle zu haben, während die Proben bis zur Premiere oftmals ein Spektakel des Desasters sind. Ein schönes Desaster zwar, aber ein Desaster. Unser Beruf ist es, nur die besten Ausschnitte unserer Prozesse zu zeigen und zwar so, dass man am EndeApplaus bekommt. Und das nicht mal unbedingt, weil das Publikum applaudieren will. Sie müssen es. Um einen Kölner Autor zu zitieren: “Einen Scheiß muss man!“ Desaster ist das neue Kaffeekränzchen!

Tanz: Ying-Yun Chen, Constantin Hochkeppel, Marie-Lena Kaiser, Bianca Sere Pulungan, Stückentwicklung: performing:group und Ensemble, Regie und Choreografie: Leandro Kees, künstlerische Leitung und Dramaturgie: Julia Mota Carvalho, Kostüm & Bühnenbild: Andrea Barba, Musik und Soundcollagen: Martin Rascher, Kulturvermittlung: Laura Cadio, Regieassistenz: Deborah Krönung, dramaturgische Mitarbeit tanzhaus nrw: Mijke Harmsen, dramaturgische Mitarbeit Comedia: Anna Stegherr, Theaterpädagogik Comedia: Sibel Günbatan, Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher. Eine Produktion von performing:group in Koproduktion mit tanzhaus nrw, Comedia Theater und FELD. Gefördert durch take-off: Junger Tanz, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln. Aufführung in Rahmen von KIPPPUNKTE.

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum

Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.
Foto: Christopher Horne.

FERNE GEFÄHRTEN

von Uta Plate und Aaike Stuart

für alle

DREI NAHAUFNAHMEN IN EINEM FILM – für alle – Die Sichtbaren und die Unsichtbaren – Dauer: 40 Minuten

Freitag, 19. November 2021 um 19:00 Uhr PREMIERE mit Filmteam
Samstag, 20. November 2021 um 19:00 Uhr

Mariam, Milan und Chantal sind in der Pandemie ganz auf sich zurückgeworfen – keine Schule, keine Freunde, Isolation. Doch dann knüpft jedes Kind Bande zu fernen Wesen, um ihre Gedanken und Sehnsüchte zu teilen. In dem Film begleitet das Publikum die drei auf Entdeckungsreisen während einer Zeit, in der Kinderstimmen wenig gehört wurden.

Konzept, Regie: Uta Plate, Regie, Kamera, Ton, Schnitt: Aaike Stuart, Kostümdesign: Lea Sovso, Regieassistenz und Produktionsleitung: Charlotte Bartesch. Es spielen: Chantal, Mariam und Milan. Initiiert von FELD als konzeptionelles Vorhaben zum Thema Kinderarmut unterstützt durch das NATIONALE PERFORMANCE NETZ – STEPPING OUT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz.

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum

OTTO AUGENMERK – Ein Mensch von Welt

von Jan Kress & Gabriel Galindez Cruz

*** TANZENDES THEATER *** ab 6 Jahren ***

für Taube und hörende Freitaucher*innen in der Welt der visuellen Kommunikation – ab 6 Jahren – Dauer: Vorstellung 40 Minuten + Workshop 20 Minuten

Donnerstag, 2. Juni 2022 um 10:00 Uhr

Freitag, 3. Juni 2022 um 10:00 Uhr

Samstag, 4. Juni 2022 um 16:00 Uhr

Sonntag, 5. Juni 2022 um 16:00 Uhr

In Otto Augenmerks Welt ist es ganz leise. Aber: es gibt viel zu sehen! Er teilt seine Abenteuergeschichten, fantastischen Gedanken und Gefühle mit seinem Körper, seinem Gesicht und seinen Händen mit. Mit Otto Augenmerk erfahren Kinder, wie schnell sich Sehgewohnheiten ändern können und wie ausdrucksreich ungewohnte Kommunikation sein kann. Jeder Aufführung schließt sich ein Kurz-Workshop an, in dem alle ausprobieren können, ohne Lautsprache und nur mit dem Körper und verschiedenen bunten Klebebändern etwas zu erzählen.

Fotos: Luna Zscharnt

Idee, Konzept, Choreographie: Gabriel Galindez Cruz. Co-Choreografie, Bühnenbild, Tanz: Jan Kress. Co-Choreografie, 2. Besetzung: Kaveh Ghaemi. Beratung Visual Vernacular, Outside Eye: Ace Mahbaz. Bühnenbild, Kostüme: Federico Polucci. Soundscape: Jonas Meyer. Assistenz: Valeria Oviedo Garcia. Lichtdesign: Stefan Neumann. Produktionsleitung: Jutta Polić. Koproduktion von Gabriel Galindez Cruz und FELD. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragen der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm Tanz.

LET´S TALK ABOUT … INKLUSION

von FIPs: Feld Important Persons

Samstag, 2. April ab 16:00 Uhr

Seit 2019 entstehen bei uns inklusive Produktionen für taube und hörende Kinder, seit 2020 ist der taube Tänzer und Theaterpädagoge Jan Kress Teil unsres festen Teams. Zeit sich auszutauschen und breiter zu vernetzen! Nach einem sehr schönen und dichten ersten Treffen im Dezember mit
einem Feuerwerk spannender Inputs von den Künstler:innen und Speaker:innen: Jan Kress, Gabriel Galindez Cruz, Anne Rieger, Wera Mahne, Camilla Vetters und Franzsika Winkler laden wir Euch herzlich zum zweiten Treffen im FELD Theater ein.

Wir starten wieder mit der Möglichkeit einer gemeinsamen Seh-Erfahrung und laden Euch ein um 16Uhr die FELD-Produktion „Dinge Dingen – tanzendes Philosophieren über Dinge“ für Kinder ab 6 Jahren von Julia Keren Turbahn und Jan Rozman anzuschauen. Das Nachgespräch wird moderiert von Jan Kress. 

Um 18Uhr freuen wir uns über den Input von Michaelea Caspar und Guiseppe Giuranna, die uns eine Einblick in ihre Arbeitsweise der Taub-hörenden Co-Regie geben.

Eure Anmeldung zum Treffen und die Kartenreservierungen für „Dinge Dingen“ gerne an:
verena@jungesfeld.de

Wir freuen uns auf Euch!

Gastgeber*innen: Gabi dan Droste, Jan Kress, Koordination: Verena Lobert, Haus & Technik: Stefan Neumann.

DINGE DINGEN

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

*** PERFORMANCE *** ab 5 Jahren *** Dauer: 55 Minuten ***

tanzendes Philosophieren über Dinge für Neugierige

Donnerstag, 9. Dezember um 10:00 Uhr

Freitag, 10. Dezember um 10:00 Uhr

Samstag, 11. Dezember um 16:00 Uhr

Sonntag, 12. Dezember um 16:00 Uhr

Ich wusste nie, dass ein Ding so viel kann. Ich dachte nie, doch nun fange ich an. Was kann ich und was kann der Schwamm? Denk ich noch oder denkt der Kamm?

DINGE DINGEN – weißt du was das ist? Hast du das schon einmal gehört? DINGEN?! Ist Dingen ein Ding? Oder ist Dingen mehrere Dinge? Welche Dinge gibt es überhaupt um uns herum und was kann man mit Dingen alles so machen? Und vor allem: was können Dinge so alles mit uns machen? Können Dinge eigentlich denken und Gedanken dingen?

Mit DINGE DINGEN laden Julia Keren Turbahn und Jan Rozman in eine übervolle Welt der Dinge ein. In eine Welt der Möglichkeiten, in der sie den Dingen und die Dinge ihnen auf unterschiedliche Weisen begegnen. Ist das dein Ding? Dann sei dabei: In einer spielerischen Performance lassen Julia und Jan Raum für Interpretation, Entdeckung und Begegnung und laden alle ab sechs Jahren zum Dingen ein.

Konzept, Choreografie, Performance: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo, Jan Rozman / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Musik, Komposition: Andres Bucci/Future Legend / Komposition, Text ‚Dinge Dingen‘: Alexander Patzelt / Übersetzung, Gesang ‚Reči, reči‘: Manca Trampuš / Illustration: Matija Medved / Mentoring: Gabi dan Droste / ausführende Produktion (Deutschland): Patricia Oldenhave / ausführende Produktion (Slowenien): Sabrina Železnik. Eine Produktion von emanat, in Koproduktion mit dem Puppentheater Ljubljana und in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Entwicklung des Begleitplakates gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum


ICH BIN PINGUIN

von Leute wie die

*** THEATER *** Dauer: 50 Minuten

für Taube und Hörende, Pinguinfans und Iglu-Camper
ab 4 Jahren

Samstag, 18. Dezember um 16:00 Uhr

Sonntag, 19. Dezember um 11:00 Uhr

Zusatzvorstellung vormittags am 18.12.21 auf Anfrage für Gruppen möglich

Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein kleiner Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln… Die taube Schauspielerin Pia Katharina Jendreizik und der hörende Puppenspieler Andreas Pfaffenberger erzählen ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.


Schauspiel: Pia Katharina Jendreizik, Puppenspiel: Andreas Pfaffenberger, Regie: Wera Mahne, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot, Video und Dramaturgie: Declan Hurley, Produktionsleitung: Esther Schneider. Eine Produktion von Wera Mahne in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Vorstellungen im FELD werden unterstützt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien. Mit freundlicher Unterstützung der SALO Bildung und Beruf GmbH

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum

DREI ERDBEEREN IM SCHNEE

von Kristina Feix

PUPPENTHEATER – für schneebegeisterte Märchenfans – ab 5 Jahren – Dauer: 45 Minuten

Dienstag, 21. Dezember um 10:00 Uhr (Uhrzeit geändert!)

Mittwoch, 22. Dezember um 10:00 Uhr

Donnerstag, 23. Dezember um 10:00 Uhr

Zusatzvorstellungen am 22.12. und 23.12. um 14:30 auf Anfrage für Gruppen möglich.

Ein Märchen über Missgunst, Neid und die Macht verborgener Kräfte. Im tiefsten Winter schickt die Stiefmutter die Tochter in den Wald, um Erdbeeren zu holen. Ein Kleid aus Papier und ein Stück trocken Brot ist alles, was das Kind mit auf den Weg bekommt. Es werden Gift und Galle, Gold und Kröten bespuckt. Doch es wäre kein Märchen, wenn nicht am Ende das Böse bestraft und das Gute belohnt würde.

Spiel: Kristina Feix, Regie, Ausstattung: Mo Bunte. Nach dem Märchen der Brüder Grimm: Drei Männlein im Walde.

Gefördert durch NEUSTART KULTUR – Junges Publikum

MITGEFÜHL UND OHNE

von Franziska Henschel & Ensemble

*** TANZENDES THEATER *** ab 6 Jahren *** Dauer: 50 Minuten

für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden

Donnerstag, 23. September 2021 um 14:30 Uhr

Freitag, 24. September 2021 um 10:00
Freitag, 24. September 2021 um 14:30 Uhr

Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

Eine spielerische und humorvolle Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance: Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum & Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch BMBF Kultur macht stark / Assitej Wege ins Theater. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.

ATONALE OPEN AIR KONZERTE

mit sonic.art und Claudia Herr, Ulrike Brand, Matthias Bauer

*** NEUE MUSIK *** altersoffen

Samstag, 28. August 2021 ab 11:00 Uhr
Samstag, 25. September 2021 ab 11:00 Uhr

In den vergangenen Jahren veranstaltete der Atonale e.V. in der Staatsoper Berlin bereits fünfmal ein Festival zeitgenössischer Musik Berliner Komponisten. Da im letzten Jahr kaum noch Konzerte in geschlossenen Räumen stattfinden konnten, hat der Atonale e.V. nach Möglichkeiten gesucht, zumindest ein kleines Festival OPEN AIR gestalten zu können und mit der Terrasse des FELD Theater für junges Publikum direkt in der Nachbarschaft vom Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz einen idealen Ort dafür finden können. Durch kleine Ankündigungsfanfaren der Interpreten an den Rändern des Marktplatzes machen die Musiker vor den Konzerten auf sich aufmerksam und hoffen, so ein neugieriges Publikum zur Terrasse ziehen zu können, das normalerweise selten Berührung mit Neuer Musik hat. Im Anschluss an die Konzerte wird es, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die Möglichkeit geben, mit den Komponisten und Musikern über die Stücke und die speziellen Instrumenteneffekte zu sprechen.

Samstag, 28. August: SONIC.ART SAXOPHONQUARTETT

mit Werken aus den Jahren 2000 – 2020 von S. Tramin, M. Daske, Th. Hennig, S. Stelzenbach, M. Kubo, I. Amargianaki, H. Zapf, S. Lienenkämper

Foto: Michael Jungblut

Samstag, 25. September : Claudia Herr, Ulrike Brand und Matthias Bauer

mit Werken aus den Jahren 2010 – 2020 von M. Daske, G. Iranyi, T. Johnson, M. Kubo, S. Lienenkämper. R. Rubbert, L. Schwartz, C. Seither, S. Tramin

Mit Claudia Herr (Mezzosopran), Ulrike Brand (Violoncello) und Matthias Bauer (Kontrabass) und dem sonic.art Saxophonquartett bestehend aus Adrian Tully (Sopransaxophon), Alexander Doroshkevich (Altsaxophon), Claudia Meures (Tenorsaxophon), Annegret Tully (Baritonsaxophon). Eine Veranstaltung der Atonale e.V. in Kooperation mit FELD. Die Konzerte sind gefördert von der initiative neue musik, Berlin e.V.

ZUM BEISPIEL BIENEN

von DieOrdnungDerDinge & Kirsten Reese

*** MUSIKTHEATER über Insekten *** ab 5 Jahren *** Dauer: 50 Minuten *** Vorstellung am Sonntag, 3. Oktober um 15:00 Uhr mit Audiodeskription, um 14:00 Uhr Tastführung *** für die Tastführung bitte anmelden unter tickets@jungesfeld.de

für Menschen, die aus Fallerslebens summ summ summ schon herausgewachsen sind

Donnerstag, 30. September 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 1. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 2. Oktober 2021 um 11:00 und um 15:00 Uhr
Sonntag, 3. Oktober 2021 um 11:00 und um 15:00 Uhr (um 15:00 Uhr mit Audiodeskription)

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon), Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert , Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfond

FLIEGEN ÜBEN

von Berlocken Theaterkollektiv

*** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** 6-99 Jahre *** Dauer: 60 Minuten *** Workshop-Dauer: 90 Minuten

für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Donnerstag, 7. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 8. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 9. Oktober 2021 um 11:00 Uhr und Workshop um 12:30 Uhr
Sonntag, 10. Oktober 2021 um 16:00 Uhr

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich!

In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

Anmeldung für den Workshop bitte direkt beim KinderKulturMonat.


Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting, Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

FRAGIL

von Theater o.N.

*** PERFORMANCE *** ab 3 Jahren *** Dauer: 40 Minuten

Endlich groß und stark sein – wie toll haben wir uns als Kinder das Erwachsensein vorgestellt! Doch was heißt schon groß und stark?

Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 15. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 16. Oktober 2021 um 15:00 Uhr
Sonntag, 17. Oktober 2021 um 15:00 Uhr

„Eine wichtige Erkenntnis der Arbeit an fragil ist, dass Zerbrechlichkeit nicht als Gegensatz zu Stabilität gedacht werden muss. In vielen Bereichen des Lebens sind wir gerade erst dann stark, wenn wir uns verletzlich machen.“ Clébio Oliveira

Identität und Selbstbewusstsein stehen bei fragil im Mittelpunkt. Was bedeutet es, älter zu werden? Was tun wir als Kind, aber als Erwachsener nicht mehr? Und was verbindet die verschiedenen Generationen miteinander?

Am Beginn jeder Arbeit von Clébio Oliveira stehen umfangreiche Recherchen und Expertenbefragungen. Für fragil arbeitete er anfangs zusammen mit dem gesamten Ensemble des Theater o.N. Die Tänzer*innen und Künstler*innen im Alter von 20 bis 70 Jahren boten eine Basis für den Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen. Im Oktober 2020 feierte die Inszenierung mit den beiden Ensemblemitgliedern Michaela Millar und Olga Ramirez Oferil im Theater o.N. Premiere.

Choreografie: Clébio Oliveira, Spiel: Michaela Millar, Olga Ramirez Oferil, Komposition / Musik: Matresanch, Bühne: Markus Wagner, Kostüme: Atelier Liyanova Migliorati, Produktionsmanagement: Imma Scarpato, Technik: Robert Lange, Künstlerische Leitung: Doreen Markert, Foto: Sebastian Runge, David Beecroft. Eine Produktion von Theater o.N. im Rahmen der »Offensive Tanz für junges Publikum Berlin«, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund und Berliner Senat für Kultur und Europa (Kofinanzierungsfonds) in Kooperation mit FRATZ International.

Das Theater o.N. schafft Kulturangebote für Menschen jeden Alters und unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft. Mit seinen Inszenierungen für ein Publikum von Anfang an sowie den Festivals FRATZ International und Berliner Schaufenster – Darstellende Künste für die Jüngsten setzt das Ensemble seit 2010 international künstlerische Impulse in diesem Feld. Weitere Schwerpunkte liegen in der Stückentwicklung mit Kindern und Jugendlichen mit der Methode des biografischen Theaters. Weitere Infos unter: www.theater-on.de

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*** 3G-Regel entfällt - Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske bleibt bestehen***
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