Pilotprojekt Residenzförderung Tanz 2020/21

FELD ist Host für zwei Residenzen im Pilotprojekt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und wurde  – neben acht weiteren Berliner Orten – in einem jurierten Verfahren als Produktionshaus ausgewählt.

Unser Residenzprogramm 2020/21 umfasst zwei jeweils sechswöchige Residenzen von Künstler*innen, die gerade dabei sind in der professionellen Berliner Tanzszene Fuß zu fassen. Schwerpunkt unseres Residenzprogramms ist die Entwicklung einer eigenen partizipativen Methodik der künstlerischen Recherche mit dem Ziel, soziale Akteur*innen einzubeziehen. Das kann durch  Beteiligungsprojekte geschehen, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senior*innen selbst künstlerisch aktiv werden, oder durch das Feedback von diesen Akteur*innen im künstlerischen Entwicklungsprozess. Auch Aufführungen, die Zuschauende aktiv involvieren – mental oder in Aktion – können daraus entstehen.

Hier geht’s zu Residenz I: Plastic Fantastic

Hier geht’s zu Residenz II: Zielfelder

Unsere Resident*innen erhalten ein Stipendium und wurden von einem Auswahlkomitee (Gabi dan Droste, Sanja Tropp Frühwald, Barbara Fuchs, Dr. Eva Plischke) in einem Workshop ausgewählt. Während ihrer Residenz werden die Künstler*innen durch das FELD-Team unterstützt: Künstlerische Leitung: Gabi dan Droste // Mentoring: Gabi dan Droste, Dr. Eva Plischke, Gabriel Galindez Cruz // Kommunikation & Kontakte: Verena Lobert, Charlotte Bartesch // Technik: Stefan Neumann // wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Christoph Lutz-Scheuerle.

Die Forschungs- und Entwicklungsprozesse der Resident*innen werden wissenschaftlich begleitet und im Rahmen des INTERNATIONALEN FELD-LABS 29. August – 05. September 2021 zum Thema partizipative Arbeitsweisen im Tanz in der Zeit der Pandemie praktisch und reflexiv präsentiert werden.

Residenz I PLASTIC FANTASTIC Februar-März 2021

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Residenz II ZIELFELDER April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die zwei FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

DINGE DINGEN

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

In unserem Alltag sind wir ständig von unzähligen Dingen umgeben. Die Performance DINGE DINGEN erforscht, was unsere Beziehung zu diesen Dingen wirklich ausmacht. Auf der Bühne begegnen sich Dinge und Mensch und loten permanent ihr Verhältnis zueinander aus. Gemeinsam erforschen sie, wie der Mensch den Dingen ebenso wie die Dinge dem Menschen im Alltag begegnen und wie ihr Zusammenleben in Zukunft aussehen könnte.

Die altersoffene Performance DINGE DINGEN von Jan Rozman und Julia Keren Turbahn lädt Kinder ab 6 Jahren und Erwachsene ein, diesen Fragen gemeinsam nachzugehen.

Bitte fülle den Fragebogen so gut du kannst aus, es ist nicht schlimm, wenn du nicht alles beantworten kannst. Wir freuen uns auf deine Antworten!

Hier kannst du den Fragebogen auch herunterladen.

Regie, Choreographie, künstlerische Leitung, Aufführung: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo Musik / Komposition: Andres Bucci / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Illustration: Matija Medved / Produktionsleitung: Patricia Oldenhave / ausführende Produktionsleitung: Sabrina Železnik.

Eine Produktion von Jan Rozman und Julia Keren Turbahn in Koproduktion mit dem EMANAT Institut Slowenien und Puppentheater Ljubljana in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Ding, Ding, Ding! Wer ist da?

    Wenn du magst kannst die folgenden Fragen alle beantworten oder such dir eine aus:

    WIR SUCHEN DICH!

    für ein

    Tanzprojekt auf dem Tempelhofer Feld

    what lies on the back of your neck?
    what thought is hidden in your chest?
    what moves loudest inside you when you are still?
    and have you ever experienced
    that everything becomes still after everything inside you has been moved? we come in a roundabout way!

    was liegt auf deinem nacken?
    welcher gedanke verbirgt sich in deinem brustkorb?
    was bewegt sich am lautesten in dir, wenn du still bist?
    und hast du schon mal erlebt, dass alles still wird, nachdem alles in dir bewegt wurde?

    I am Christina and I am looking for you, FLINT* (women*, lesbian, inter, nonbinary, trans) human. I want to dance with you on Tempelhofer Feld and with many others until we create a performance in late spring with music, sounds, sunrise and audience.

    Ich bin Christina, UdK-Theaterpädagogikstudierende, und suche dich, FLINT*- mensch jeden Alters, jeder Form. Ich möchte mit dir auf dem Tempelhofer Feld tanzen!

    WHERE / WO
    Tempelhofer Feld (audience/performance on the open field / Publikum/Performance auf dem offenen Feld)

    WHO / WER
    Christina Gabriela Galli (artistic director/künstlerische Leitung) // in the frame of the MA Theatre Education/Drama Studies UdK Berlin / Abschlussprojekt MA Theaterpädagogik Universität der Künste Berlin

    WHEN / WANN
    Premiere end of May (planned) / Premiere Ende Mai (geplant)

    REHEARSAL DATES / PROBEN
    Workshops in the open field/institutions in March, more regular rehearsals from April on, intensive rehearsals mid/end of May / Workshops im offenen Feld/in Institutionen im März, regelmässigere Proben ab April, Intensivproben ab Mitte/Ende Mai

    WITH WHOM / MIT WEM
    as part of EPHEMERE festival in cooperation with FELD Theater / im Rahmen des EPHEMERE Festivals in Kooperation mit FELD Theater in Schöneberg

    If you feel like meeting your body and moving! Get in touch and I’ll keep you up to date! If something moves! No registration/previous experience required!!

    Wenn du Lust auf Begegnung mit deinem Körper und Bewegungen hast, melde dich und ich halte dich auf dem Laufenden, wie sich die Dinge bewegen.
    Keine Vorerfahrung erforderlich. Offen für alle FLINT* // Frauen/Lesben/inter-/nichtbinär-/trans-Menschen. Einstieg bis Mitte April möglich. 

    Mail to / bei Interesse Mail an christina.galli@hotmail.com
    or come directly to the telegram group / oder komme direkt zur Telegram Gruppe

    Wir SUCHEN DICH!

    für ein

    Performance Kunst Projekt zum Thema Präsenz

    Was passiert, wenn man eine Handlung hundert Mal hintereinander wiederholt? Wie fühlen wir uns vor, während und nachdem wir in Zeitlupe einen Granatapfel auseinander gepult haben? Und wie können wir aus dieser und weiteren Erfahrungen eine Performance erarbeiten und unser Publikum in ähnliche Zustände bringen?Wir laden euch ein innerhalb eines c.a. 2-monatigen Performance Kunst Projekts mit uns performative Antworten auf diese Fragen zu finden. Natürlich werden wir dabei auch spielen, singen und tanzen! In diesem Prozess wollen wir gemeinsam zu Performer*innen, Vermittler*innen und Gastgeber*innen werden. Ende Mai werden unsere Performances im FELD Theater innerhalb eines kleinen Festivals gezeigt. Wir suchen 6 junge Menschen (FLINT* only) von 12 bis 25 Jahren, die Lust auf Performance Kunst und die Suche nach körperlichen Präsenz-Zuständen haben. *Frauen/Lesben/inter-/nichtbinär-/trans-Personen

    WER
    Antonia Wagner (Theaterpädagogik) & Mariella Mayer (Szenische Künste) // Abschlussprojekt MA Theaterpädagogik Universität der Künste Berlin // in Kooperation mit FELD

    WANN
    Die Wochentage in den Osterferien und ein wöchentlicher Abendtermin im April & Mai

    WIE
    Wir werden die jeweils aktuellen Corona-Maßnahmen im gesamten Projektverlauf einhalten.

    Hast du Lust mehr zu erfahren? Dann komm zum Kennenlerntreffen am 14.03.2021 um 14:00 Uhr auf Zoom. Melde dich dafür per : lifeispresence@riseup.net

    Briefe an Aliens

    In Briefe an Aliens schlüpft das Künstlerkollektiv Deter/Müller/Martini in die Rolle eines intergalaktischen Postservices. 

    In den letzten Wochen sammelten sie mehr als hundert Briefe voller Fragen, die Grundschüler*innen an außerirdische Lebensformen haben und verteilten diese an alle bekannten und unbekannten Planeten entferntester Galaxien. Nun warten alle gespannt auf die Antworten aus dem All.

    Während auf der Erde alles geschlossen ist, steppt der Bär im intergalaktischen Raum. Während die Kontakte der Menschen untereinander gerade weniger sind, blüht die Kommunikation zwischen Menschen und Aliens auf allen Kanälen. Im Sinne der außerplanetarischen kulturellen Covid-Hilfe (APKCH) gibt es jetzt dazu exklusive Einblicke.

    Hier einige Antworten aus dem All auf die drei brennendsten Fragen von Erdlingen:

    Wie heißt du?

    Meine Bezeichnung ist Kropax21E, weil ich die einundzwanzigste Kopie von Kropax auf dem Planeten E bin

    Mein Name ist ~≈≈≈~

    Alle auf unserem Planeten heißen Kx. Auch jedes meiner Kinder und Enkelkinder heißt Kx, auch meine Eltern und meine Geschwister heißen Kx.

    Ich heiße Wollimu

    Ich heiße FOO900, weil ich 900 Tage alt bin.

    Ich habe keinen Namen. Wir haben statt Namen alle eine andere Farbe.

    Gestatten, GIPPO

    Wie siehst du aus?

    Ich bin mit zwei Erden-Zentimeter eher klein. Meine Färbung ist Grau mit grauen Punkten, glauuube ich, aber vielleicht verwechsel ich mich auch mit jemandem.

    Wir haben ein großes Auge auf dem Kopf und sind eine bunte Mischung aus festen Körpern und gebeamten Doppelgängern

    Unsere „Kleidung“ besteht aus Licht, die wir so gestalten können, wie wir es möchten. Ich habe eine ganz besondere Version, wo sich die Farbe ändert, je nachdem wie mein Gemütszustand ist.

    Ich finde, ich sehe prächtig aus, wir alle hier sehen prächtig aus.

    Wir haben sehr biegsame Körper, wir können uns gut einrollen und sogar verknoten, auch miteinander.

    mein eigenes Aussehen entspricht ungefähr dem, was bei euch auf der Erde eine „Wolke“ ist

    Ich habe sehr lange weiße Haare. Meine Haare wachsen an meinen Fußsohlen.

     Woher kommst du?

    Ich komme vom Planeten Colup

    Mein Zuhause ist das Zartgebirge auf Oxo

    Mein Heimatplanet ist Draugr

    Ich wohne zu 23% auf dem Planeten lit

    Unser Leben findet auf zwei Planeten statt, auf dem Planeten Duk und auf dem T-Planeten

    Vom Planeten B

    von b567QQ dem mittleren

    Neues aus dem All

    Brief an Fatima von C_A

    Liebe Matilda,
    Vielen Dank für deinen Brief und deine Fragen.

    Sagt man das bei Euch immer noch so ?  Vielen Dank ?

    Ich heisse Palimpony25tz und bin als intergalaktische Verbindungsbeauftragte zuständig für Erdlinge. Das bedeutet, dass alles, was an Kontaktanfragen von der Erde kommt, in meiner Arbeitsbubble landet. Falls du nicht weißt, was eine Arbeitsbubble ist, so heissen bei uns die Büros. Das sind kleine, runde, durchsichtige Kugeln, in den wir unsere Denkarbeiten erledigen.  Innerhalb der letzten Lichtjahre haben wir gemerkt, dass rundes, weiches Denken besser funktioniert, in viereckigen Räumen denkt man zuviel um die Ecke. 
    Ich wohne auf einem kleinen Planeten, den wir „Hier“ nennen.
    Ich bin nach euren Berechnungen schon sehr alt : 489 Jahre, nach unseren Berechnungen dagegen eher jung, weil wir fangen das Leben alt an und werden dann immer jünger.
    Frau Stettens Namen kenne ich, weil sie Kontakt aufgenommen hat.
    Es gibt sehr viele Kontaktanfragen von der Erde, mehr als von anderen Planeten,   Ihr seid ganz schön neugierig.
    Hier wird berichtet, dass ihr Raketen und Satelliten ins All schickt, um Kontakt und Wissen über unsere Welten zu bekommen. Gut so, dann können wir uns vielleicht irgendwann einmal treffen. Wir können euren Planeten von hier aus nicht wirklich sehen, zuviel Sternennebel…einfach zu weit entfernt . Und dann kommt ja noch die Krümmung des Universums.
    Vor vielen Lichtjahren hatten wir auch ein Raumfahrtprogramm, um zu erfahren, wer da noch so ist im Weltenraum. Da gibt es noch alte Abbildungen von dieser sehr schönen, runden, blauen Kugel namens Erde.  Ziemlich groß und schön -dieses Ding.
    Ich bin nicht in einer Schule, weil es Schulen bei uns nicht gibt. Unsere Kinder lernen in Lernbubbles, das sind mit Wissen gefüllte durchsichtige Kugeln, die man alles fragen kann, was einen interessiert. Man kann dort allein oder mit anderen lernen, wann immer man Lust dazu hat. Lernbubbles können Filme zeigen, Übungen anbieten, sprechen, tanzen und Witze erzählen. Deshalb nennen die Kinder sie manchmal auch Kicherkugeln.
    Mir hat dein Bild gut gefallen.
    Wir sehen anders aus. Ich bin nicht so groß, wie ein ausgewachsener Erdling, eher so wie ein 10 Jähriges Kind. Wir haben keine Haare und sind leuchtend violett, wenn wir fröhlich sind, dunkeln bei Trauer in ein tiefes Blau und werden durchsichtig, wenn wir schlafen. Wenn eine von uns rot ist, bessser nicht ansprechen, dann sind wir wütend.
    Briefe an die Erde werden von unserem pangalaktischen Übersetzungscomputer  bearbeitet, da wir natürlich nicht eure Sprache sprechen. Das klappt nicht immer gut, deshalb sollte etwas komisch sein, kann es auch an der Übersetzung liegen.

    Mit intergalaktischen Grüßen
    Mögen die Sterne deinen Weg begleiten
    Palimpony25tz (Kommunikationsbeauftragte des außerplanetarischen Hier)

    Von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

    Fliegen Üben

    von Berlocken Theaterkollektiv

    *** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

    Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

    Donnerstag, 18. März um 10:00 Uhr
    Freitag, 19. März um 10:00 Uhr
    Samstag, 20. März um 16:00 Uhr
    Sonntag, 21. März um 16:00 Uhr

    Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

    In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

    Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
    Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

    MITGEFÜHL UND OHNE

    von Franziska Henschel & Ensemble

    *** indoor *** für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden *** Dauer: 50 Minuten

    ab 6 Jahren

    verlegt auf 15. – 16. Januar 2021

    Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

    Ein Stück zu Gefühlen und Gefühltem und den Möglichkeiten, sich darüber zu verständigen. Eine spielerische Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

    Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance:
    Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum, Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD.
    Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.
    Kitavorstellung am Freitag, 27. November um 14:30 Uhr gefördert durch Wege ins Theater.

    FRAGEN AN ALIENS – Brieffreundschaften aus dem All

    von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller

    *** indoor *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 45 Minuten

    Du wolltest schon immer mal Kontakt mit einem Alien aufnehmen ? Du möchtest wissen was sie denken, wie sie leben, wie sie sich fühlen oder was sie in ihrer Freizeit machen? Das intergalaktische Postteam Deter/Müller/Martini überbringt all Deine Fragen und garantiert, dass jeder Brief beantwortet wird.

    Von und mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller im Rahmen von
    KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der
    Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

    ZUM BEISPIEL BIENEN

    von DieOrdnungDerDinge und Kirsten Reese

    *** indoor *** Dauer: ca. 50 Minuten

    für Menschen, die aus Fallerslebens Summ Summ Summ schon herausgewachsen sind
    ab 5 Jahren

    Donnerstag, 3. Dezember um 10:00 Uhr
    Freitag, 4. Dezember um 14:30 Uhr
    Samstag, 5. Dezember um 14:30 Uhr und 16:30 Uhr
    Sonntag, 6. Dezember um 11:00 Uhr Sonntag, 6. Dezember um 14:00 Uhr mit Tastführung und um 15:00 Uhr mit Audiodeskription

    Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

    Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

    Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht das Ensemble DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und anderer Insekten und erkundet, wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. ZUM BEISPIEL BIENEN ist ein Stück für Kinder ab fünf Jahren und kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

    Die Ordnung der Dinge. Fotograf: Adam Berry photo@adamberry.org
    Die Ordnung der Dinge. Fotograf: Adam Berry photo@adamberry.org

    Nach „Bestiarium“, das 2018 im HKW uraufgeführt wurde, ist ZUM BEISPIEL BIENEN die zweite Musiktheaterproduktion für Kinder von DieOrdnungDerDinge.

    Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon),
    Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert, Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.
    Vorstellung am Sonntag, 6. Dezember um 15:00 Uhr mit Audiodeskription / 14:00 Uhr Tastführung


    Blickefangen

    mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

    *** Tanz- und Theater-Workshop *** Dauer: 60 Minuten *** Anmeldung erforderlich

    für taube und hörende Kinder
    ab 6 Jahren

    Samstag, 28. November,
    Samstag 12. & 19. Dezember 2020
    Samstag 9. & 23. Januar 2021

    Gruppe 1 um 14 Uhr
    Gruppe 2 um 15:30 Uhr
    Gruppe 3 um 17:00 Uhr

    Der Performer Jan Kress und der Choreograf Gabriel Galindez Cruz laden junges Publikum aus der Gehörlosen- und der Hörenden-Kultur ein, sich künstlerisch in einem Common-Space auszutauschen. In jedem Workshop tanzen und spielen wir und kreieren Miniatur-Theateraufführungen. Poetische Erzählungen entstehen durch unsere Mimik, Gestik und viel Phantasie. Die Beherrschung der Gebärdensprache, die Fähigkeit zu hören oder Lautsprache ist keine Voraussetzung. Wir arbeiten jeweils in Kleingruppen von 3 – 5 Teilnehmer*innen.

    ANMELDUNG:
    tickets@jungesfeld.de oder 030 92 12 41 50

    mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

    LICHTGESTÖBER – SCHNEEGEFUNKEL

    von Theater Miamou

    *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 35 Minuten

    ab 3 Jahren

    Donnerstag, 10. Dezember um 10:00 Uhr
    Freitag, 11. Dezember um 10:00 Uhr und 14:30 Uhr
    Samstag, 12. Dezember um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

    Alles wird weiß! … der Baum … der Wald … – der Winterwald! Sieh dort, der Fuchs. Er springt durch den Schnee und spielt mit den Flocken. Neuschnee … Tiefschnee … Schneedecke. Drinnen beim Wicht ist es warm. Der Tee dampft in der Tasse. Schneewolke … Schneegestöber … Schneesturm! – Wo aber ist der Fuchs?! Zum Glück hält der Wicht Ausschau. In der Kälte lässt er keinen da draußen allein. Schneegebirge … Schneelicht … Schneenacht. Man sagt, wenn der Schnee zu leuchten beginnt, darf man sich etwas wünschen. Ein fantasievolles Spiel mit Materialien und Figuren und live Musik erzählt – mit wenig Sprache – vom Bedürfnis nach Licht, Wärme und Geborgenheit in winterlich kalter Dunkelheit.

    Spiel & Figurenbau: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl. Eine Produktion von Theater Miamou. Gefördert vom Kulturinstitut Braunschweig.

    Weihnachtskonzert

    von IG Blech

    *** Open Air zum Mitsingen ***

    für alle, die gerne lauthals mitsingen

    Samstag, 12. Dezember um 17:00 Uhr 

    Heavy-Messing-World-Music nennt die Truppe ihren Stil – ein Mix aus den Klängen der Welt. Samba, Groove, Klezmer, Tarantella, dazwischen heute auch weihnachtliches wie „O du fröhliche“ und der Tannenbaum („O“) schüttelt sich in afrikanischen Rhythmen.

    IG Blech weihnachtet

    Harald, die Klarinette, geht in die Knie. Die Tuba hält es nicht am Platz, die Posaune neigt sich zur Trompete, die Saxophone schwingen die Beine. Wer bei der IG Blech bläst, trommelt oder das Tambourin schlägt, will Spaß haben – und das Publikum soll sich ebenfalls amüsieren …

    SPECTACULAR FAILURES

    von performing:group

    *** PHYSISCHES THEATER *** Dauer: 50 Minuten

    ab 12 Jahren

    Freitag, 18. Dezember um 11:00 Uhr und 19:30 Uhr
    verlegt auf voraussichtlich 19.-21. Februar

    Ein Spektakel des Scheiterns. Warum? Tanz und Schauspiel funktionieren ähnlich wie dieser Ankündigungstext: Man vermittelt dem Publikum das Gefühl, den Karren unter Kontrolle zu haben, während die Proben bis zur Premiere oftmals ein Spektakel des Desasters sind. Ein schönes Desaster zwar, aber ein Desaster. Unser Beruf ist es, nur die besten Ausschnitte unserer Prozesse zu zeigen und zwar so, dass man am EndeApplaus bekommt. Und das nicht mal unbedingt, weil das Publikum applaudieren will. Sie müssen es. Um einen Kölner Autor zu zitieren: “Einen Scheiß muss man!“ Desaster ist das neue Kaffeekränzchen!

    Tanz: Ying-Yun Chen, Constantin Hochkeppel, Marie-Lena Kaiser, Bianca Sere Pulungan, Stückentwicklung: performing:group und Ensemble, Regie und Choreografie: Leandro Kees, künstlerische Leitung und Dramaturgie: Julia Mota Carvalho, Kostüm & Bühnenbild: Andrea Barba, Musik und Soundcollagen: Martin Rascher, Kulturvermittlung: Laura Cadio, Regieassistenz: Deborah Krönung, dramaturgische Mitarbeit tanzhaus nrw: Mijke Harmsen, dramaturgische Mitarbeit Comedia: Anna Stegherr, Theaterpädagogik Comedia: Sibel Günbatan, Produktionsleitung: Laura Cadio, Martin Rascher. Eine Produktion von performing:group in Koproduktion mit tanzhaus nrw, Comedia Theater und FELD. Gefördert durch take-off: Junger Tanz, das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, der Kunststiftung NRW und dem Kulturamt der Stadt Köln. Aufführung in Rahmen von KIPPPUNKTE.

    ASCHENBRÖDEL

    von Helen Schumann / FigurenKombinat

    *** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 50 Minuten

    ab 4 Jahren

    Montag, 21. Dezember um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr
    Dienstag, 22.
    Dezember um 10:00 Uhr und 15:00 Uhr

    Eine Wäscherei, eine Waschfrau, die lieber Geschichten spinnt, als Wäsche zu kochen. Besonders ein Märchen hat es ihr angetan: das vom Aschenbrödel mit den drei Nüssen. Der Waschsalon wird zur Märchenfabrik, aufgehängte Laken zum weißen Schimmel und alte Kleider zur Ballgesellschaft. So träumt sich die Waschfrau in eine schönere Welt, eine Welt, in der sich ein mutiges Mädchen nicht mit Nüssen, aber mit Zauberknöpfen aus den Fängen von Schmutz und Ungerechtigkeit befreien kann.

    Konzept, Figuren und Spiel: Helen Schumann / FigurenKombinat, Piano: Julia Zeeb, Sound: Piotr Niedzwiecki, Choreografie: Jan Burkhardt, Konzeption und Dramaturgie: Veronika Lechner und Kora Tscherning. Eine Produktion von Figurenkombinat.

    ICH BIN PINGUIN

    von Wera Mahne

    *** THEATER *** Dauer: 50 Minuten

    für Taube und Hörende, Pinguinfans und Iglu-Camper
    ab 4 Jahren

    Samstag, 21. November um 16:00 Uhr
    Sonntag, 22. November um 16:00 Uhr
    verlegt auf den Zeitraum 07. -10. Januar 2021

    Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein kleiner Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln… Die taube Schauspielerin Pia Katharina Jendreizik und der hörende Puppenspieler Andreas Pfaffenberger erzählen ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.


    Schauspiel: Pia Katharina Jendreizik, Puppenspiel: Andreas Pfaffenberger, Regie: Wera Mahne, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot, Video und Dramaturgie: Declan Hurley, Produktionsleitung: Esther Schneider. Eine Produktion von Wera Mahne in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
    Die Vorstellungen im FELD werden unterstützt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien. Mit freundlicher Unterstützung der SALO Bildung und Beruf GmbH.

    ZEIT.FENSTER

    von FigurenKombinat

    *** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 60 Minuten

    für Erwachsene

    Samstag, 14. November um 19:30 Uhr
    Sonntag, 15. November um 15:00 Uhr
    verlegt auf Freitag 5. und Samstag 6. März

    Das freie Ensemble für zeitgenössisches Figurentheater FigurenKombinat lädt die Zuschauer ein, Teil der künstlerischen Forschung zu werden, und präsentiert kleine Theaterexperimente mit Objekten und Figuren für jeweils 5-6 Personen.

    Ausgangspunkt ist die Frage “Wie kann Theater gehen, in Zeiten von Corona?“. Shutdown. Quarantäne. Ausnahmezustand. Entschleunigung. Was ist passiert? Dazwischen, in der Zwischenzeit, zwischen uns Menschen? Schau in die Fenster, die Fenster, die uns trennen, schützen, die Welten sichtbar machen und Ort der Begegnung sein können. Lass Dich kontaktlos berühren. 

    Anschließend freuen sich die Künstler über ein Gespräch.

    Spiel, Ausstattung und Regie: Anja Müller, Esther Falk, Maik Evers, Benjamin Garcia, Helen Schumann, Mirjam Ellenbroek. Das künstlerische Forschungsprojekt Zeit.Fenster ist gefördert im Programm Reload. Stipendien für Freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes.

    STREIT_FELDER #3 ft. KIPPPUNKTE

    Wut- ein live Podcast

    *** FELDFORSCHUNG ***

    Donnerstag, 12. November um 18:30 Uhr

    Für die dritte Folge von KIPPPUNKTE – der Podcast möchten wir uns diesmal live im FELD Theater treffen, um über das Thema Wut zu sprechen. Was macht uns wütend? Wo kippt es so weit, dass wir wütend werden? Und was machen wir dann mit dieser Wut? Um uns mit diesen und anderen Fragen zu beschäftigen, laden wir Aktivistinnen der Organisationen Fridays for Future und Migrantifa ein.

    Hier geht’s zu Folge 1-3

    Moderation und Konzept: Emilia Schlosser und Sina Schirling, Audioschnitt & Bearbeitung: Lina Gasenzer. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von KIPPPUNKTE. Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG.

    FRIDA UND DAS WUT

    von Vanessa Valk

    *** indoor *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 45 Minuten

    für alle, die ein Alternative zum Türen knallen suchen
    ab 4 Jahren bis 2. Klasse Grundschule

    Freitag, 9. Oktober um 16:30 Uhr
    Samstag, 10. Oktober um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

    Nur ein riesiger Pappkarton und ein Schlagzeug stehen auf der Bühne. Papa liest Zeitung. Doch die Ruhe trügt, gleich rappelt es im Karton…! Denn – Mutter, Vater, Kind und Wut – Streit ist in dieser Familie vorprogrammiert: „Nein!“ brüllt das Wut und „Nein!“ brüllt Frida. Wie soll das gut gehen? Wie kann man das Wut loswerden? Und wenn es weg ist, fehlt es dann? Fridas Familie durchlebt emotionale Höhen und Tiefen: wilde Verfolgungen, Wutausbrüche und Schattenspiel-Alpträume wechseln sich mit witzigen Dialogen, Flugkunststücken, Tanzeinlagen und zärtlichen Momenten ab.

    „Frida und das Wut“ ist ein turbulentes und doch feinfühliges Figurentheater für grosse und kleine Menschen, detailverliebt arrangiert, mit Livemusik, Gesang, Puppenspiel und dem Herz am rechten Fleck.

    Mit Vanessa Valk und Konrad Wiemann, Text und Regie: Mia Grau, Puppenbau: Vanessa Valk und Arne Bustorff, Bühne: Jens Burde, Musik: Konrad Wiemann.
    Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Mia Grau. „Frida und das Wut“ ist eine Koproduktion von Figurentheater Vanessa Valk und dem Zeppelin Theater e.V. in Hamburg. Gastspiel im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

    Workshop Fliegen Üben

    von Berlocken Theaterkollektiv

    Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

    Samstag, 17. Oktober von 14:15 – 16:00 Uhr

    Berlocken Theaterkollektiv hilft im Rahmen des Kinderkulturmonats beim Abheben

    Drei Künstlerinnen üben mit Körper, Kopf, Musik und Herz ihre Flugversuche vor Publikum und beflügeln Eure Fantasie beim Miterleben. Danach gibt es eine kurze Trainingseinheit mit neuartiger Flugschau für Euch alle!

    Von 6 bis12 Jahre
    Teilnahme kostenlos – Bitte Meldet Euch an.

    Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

    Premiere Fliegen Üben

    von Berlocken Theaterkollektiv

    PREMIERE

    *** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

    Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

    Donnerstag, 29. Oktober um 10:00 Uhr
    Freitag, 30. Oktober um 10:00 Uhr
    Samstag, 31. Oktober um 11:00 Uhr
    Sonntag, 1. November um 16:00 Uhr

    Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

    In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

    Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

    Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
    Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

    DEATH IS CERTAIN

    von Eva Meyer-Keller

    *** indoor *** für alle mit denen (nicht) gut Kirschen essen ist *** Dauer: 40 Minuten

    Familienvorstellung ab 6 Jahren

    Freitag, 30. Oktober um 16:30 Uhr
    Samstag, 31. Oktober um 16:00 Uhr

    Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal lebendig und zu Spiegelbildern für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller Süßkirschen zu Hauptfiguren erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie in 36 Mini-Szenarien bearbeitet, mit Salz bedeckt, gegessen, durchbohrt, hingerichtet, zerkleinert, erhitzt, in Marmelade eingetaucht.

    Nachdem das Stück 18 Jahre lang erfolgreich an weltweit mehr als 200 Orten gezeigt wurde, ist jetzt eine Neu-Inszenierung zu sehen, in dem die 14- und 11jährigen Kinder der Choreografin das Stück aufführen.

    „Der Kernprozess oder Streit zwischen Theater und Kinderspiel – die absurde, aber klangvolle und affektive Vorstellung, dass das eine für das andere stehen kann – wird hier immer wieder in buchstäblicher und komischer, einfacher Form wiederholt. Der Wein und die Waffel für das Blut und das Fleisch. Eine Kirsche für einen Menschen. Die Haut der Kirsche für die menschliche Haut, ihr Saft für Blut, ihr Stein für Knochen. Zahnseide für ein Henkersseil. Zuckerwürfel für Steinblöcke. Ein Spielzeugauto für ein echtes und der Rand eines zwei Meter großen Tisches für eine Klippe. Ein Eimer für einen Ozean, etwas gefaltetes Papier für ein Boot und der heiße Knall eines 40w Föns anstelle eines Sturmkraftwindes.“ (Tim Etchells über Death is certain)

    Choreografie: Eva Meyer-Keller, Performance: Kajsa Repotente / Otis Repotente, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Eva Meyer-Keller in Kooperation mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung  Kultur und Europa Berlin.

    SCHNEEKÖNIGIN

    von Theater Miamou

    *** FIGURENTHEATER *** nach einem Märchen von Hans Christian Andersen *** Dauer: 50 Minuten

    für Frostbeulen
    ab 5 Jahren

    Samstag, 7. November um 16:00 Uhr
    Sonntag, 8. November um 16:00 Uhr
    Dienstag, 10. November um 10:00 Uhr

    Täglich spielen Kay und Gerda auf ihrer Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter in Kays Auge fährt – und ihn verändert. Alles langweilt ihn, nichts ist ihm mehr gut genug. Er verfällt der Schneekönigin, die ihn in ihr eisiges Schloss mitnimmt. Kay wird vermisst und für tot erklärt, doch Gerda geht los, ihn zu suchen: Eine Reise voller Überraschungen und Hindernisse, eine Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft.

    Szenografie und Spiel: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl. Eine Produktion des Theater Miamou. Fotos: Theater Miamou

    ONONON

    Gastspiel von Clément Layes

    *** TANZ *** ab 6 Jahren

    Voraussichtlich zwischen 20. – 24. Januar 2021

    Zipp, Krap, Bang, tschhhh… Eine riesige Holzkiste! Drumherum, drinnen und darauf entfaltet sich eine rhythmische und klangvolle Geschichte. Da entdeckt man eine Hand, hier sieht man einen Kopf. Ist er schon wieder verschwunden? Was verbirgt sich in der Kiste? Und was genau entfaltet sich daraus? Bewegungen und Geräusche wiederholen sich, bauen aufeinander auf und verschwinden wieder. Und doch bevor man es bemerkt, hat uns der Rhythmus in eine andere Schleife mitgenommen.

    Clément Layes entwickelt das erste Pop-Up im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum. Das Pop-Up versteht sich als ein mobiles Stück, das sowohl in Klassenzimmern als auch im öffentlichen Raum plötzlich auftauchen kann. Der Choreograph beendet mit ONONON eine Performancereihe, in der er das Erscheinen und Verschwinden den daraus entstehenden Rhythmus erforscht. Clement lud Kinder der Freien Schule Potsdam ein, mit ihm und seinem Team in einen künstlerischen Dialog zu treten und sich über Gedanken und Ideen auszutauschen.

    Konzept, Choreografie: Clément Layes, Performance: Cécile Bally, Nir Vidan, Mentorin: Gabi dan Droste. ONONON ist Teil des langfristigen Projektes ONON von Public in Private / Clément Layes. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, in Koproduktion mit Plattform 0090 Belgium.

    Eine Produktion von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, einem Kooperationsprojekt von fabrik moves Potsdam, Fokus Tanz / Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Vielen Dank an den Kunstraum c/o Waschhaus. Gastspiel im Rahmen von KIPPPUNKTE.

    EXIT PLANET EARTH

    mit Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller

    *** ZUKUNFTSWORKSHOP *** Dauer: 120 Min.

    Dienstag, 1. Dezember um 17:00 Uhr / für Senioren
    Mittwoch, 2. Dezember
    um 17:00 Uhr / 12 – 16 Jahre

    Dieser Workshop ist ein Testgelände für kollektive Imaginationen, die mutig und neugierig auf das machen, was kommen kann und soll. Die Zukunft. Welche Geschichten über mögliche und unmögliche Zukünfte können wir uns zusammen ausdenken, zuflüstern, besingen? Aus welchem Material ist die Zukunft gebaut? Und können wir schon mal mit dem Bauen anfangen? Gemeinsam machen wir uns auf die Suche nach neuartigen Gerüchen, Farben und Worten.

    Von und mit: Dennis Deter, Lea Martini und Anja Müller, Fotocollage by Anja Müller. Findet im Rahmen von KIPPPUNKTE statt. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

    TANZ UND GEBÄRDEN

    mit Jan Kress und Gabriel Galindez Cruz

    *** indoor *** Anmeldung erforderlich, begrenzte Teilnehmer*innenzahl *** Dauer: 150 Minuten ***

    für Grundschulkinder – taube und hörende

    Freitag, 25. September um 16:30 Uhr

    Achtung! Geänderte Zeiten!

    In diesem Workshop werden wir kreativ tanzen und lernen grundlegende Vokabeln der deutschen Gebärdensprache kennen. Durch Improvisation und Spiel wird jedes Kind seine eigene Tanzart entwickeln.

    ANMELDUNG unter info@jungesfeld.de oder 030 92 12 41 50

    Tanz und Gebärden ist ein Workshop im Rahmen der Bildungswoche „Zurück in Zukunft Bildung“

    *** 18. – 25. September *** für Kinder, Eltern und Familien ***

    Welche bunten Facetten kann die oft als trocken beschriebene Bildung in Zukunft haben? So vielfältig wie der angebotene Mix aus Theater, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Mitmachaktionen, Ausstellungen, Kursen und Tag der offenen Türen sind auch die Themen der Veranstaltungen, die in der Bildungswoche angeboten werden. Lernt unsere Angebote und uns Menschen im Schöneberger Norden kennen.

    Die Bildungswoche ist eine Veranstaltungsreihe des Bildungsnetzwerks Schöneberg Nord. In Kooperation mit Camino gGmbH.

    Spiel und Bewegung

    mit Gabriel Galindez Cruz

    *** outdoor *** keine Anmeldung erforderlich *** fällt bei Regen aus *** Dauer: 120 Minuten ***

    Für alle / für Familien

    Samstag, 19. September um 14:00 Uhr 
    Sonntag, 20. September um 14:00 Uhr

    Auf dem Platz vor dem FELD Theater werden wir verschiedene Spiele aus der ganzen Welt spielen. Konzentrationsspiele, Bewegungsspiele, Teamspiele, Fadenspiele. Wir werden von Livemusik begleitet.

    Spiel und Bewegung ist ein Workshop im Rahmen der Bildungswoche „Zurück in Zukunft Bildung“

    *** 18. – 25. September *** für Kinder, Eltern und Familien ***

    Welche bunten Facetten kann die oft als trocken beschriebene Bildung in Zukunft haben? So vielfältig wie der angebotene Mix aus Theater, Vorträgen, Diskussionsveranstaltungen, Mitmachaktionen, Ausstellungen, Kursen und Tag der offenen Türen sind auch die Themen der Veranstaltungen, die in der Bildungswoche angeboten werden. Lernt unsere Angebote und uns Menschen im Schöneberger Norden kennen.

    Die Bildungswoche ist eine Veranstaltungsreihe des Bildungsnetzwerks Schöneberg Nord. In Kooperation mit Camino gGmbH.

    MITGEFÜHL UND OHNE

    von Franziska Henschel & Ensemble

    *** indoor *** für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden *** Dauer: 50 Minuten

    ab 6 Jahren

    Freitag, 27. November um 10:00 Uhr und 14:30 Uhr
    Samstag, 28. November um 16:00 Uhr

    verlegt auf 15. / 16. Januar 2021

    Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

    Ein Stück zu Gefühlen und Gefühltem und den Möglichkeiten, sich darüber zu verständigen. Eine spielerische Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

    Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance:
    Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum, Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD.
    Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.
    Kitavorstellung am Freitag, 27. November um 14:30 Uhr gefördert durch Wege ins Theater.

    THE WALKING PROJECT

    Vom Gehen und Hoffen

    Teilnehmer*innen gesucht

    Wir wollen trotz körperlicher Distanz gemeinsam zusammenlaufen, uns einander näher fühlen und miteinander teilen, was wir vermissen. Wir werden gehen und uns fragen: Wohin wollen wir jetzt gehen? Was ist passiert? Ändern wir jetzt die Richtung? Wir werden erforschen, was auf dem Weg geschieht. Kraftvoll und ruhig, beschwingt und zögerlich, nachdenklich und mutig … Eine Reise, sehr nah und sehr fern.

    Wir bieten eine Serie von kostenfreien Workshops für alle an, die mit uns gemeinsam auf die Reise gehen möchten. Innerhalb dieser Workshops finden am 5., 6., 7. und 12., 13., 14. August Spaziergänge zu diesem Thema statt.

    Die Spaziergänge finden eins-zu-eins mit dem Künstlerteam des Walking Projects statt: Jo Parkes, Kaveh Ghaemi, Viviana Defazio, Marcelo Schmittner und Nora Jentzsch. Nach den Spaziergängen werden wir uns in einer kleinen Gruppe treffen, um unsere Erfahrungen zu reflektieren. Von diesen Spaziergängen ausgehend werden wir beginnen, unser neues Stück zu kreieren: Aufgaben ausprobieren, kleine Choreografien entstehen lassen, Geschichten und Impulse sammeln.

    Hier kannst du einen Spaziergang buchen

    WICHTIG: Um einen frei buchbaren Platz zu finden, wähle bitte den Monat August. Klicke auf das Datum, an dem Du teilnehmen möchtest. Du siehst unten auf der Seite die freien Plätze, klicke auf den Platz, den Du reservieren möchtest, da kannst Du dann Deinen Namen und Deine Kontaktdaten eingeben.

    Wir treffen uns vor dem FELD Theater, Gleditschstraße 5, 10781 Berlin.

    Zum Ablauf: Wir machen zuerst einen 60-minütigen eins-zu-eins Workshop in Form eines Spaziergangs, es folgt ein 60-minütiger Feedback-Workshop in der Gruppe. Wir werden die “social distancing” Regeln beachten und achten darauf, dass wir besonders vorsichtig sind, wenn Du zu einer Risikogruppe gehörst. Bring bitte dein Nasen-Mundschutz mit. „THE WALKING PROJECT“ wird bei jedem Wetter stattfinden, also sei vorbereitet…

    Imma Scarpato ist unsere Produktionsleiterin und beantwortet alle Fragen: mobiledanceproducer@gmx.de

    Wir freuen uns auf Dich!
    Jo, Viviana, Kaveh, Marcelo, Nora und Imma

    Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen der Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE

    OPEN CALL

    Das FELD Theater für junges Publikum schreibt zwei Stipendien für je eine sechswöchige Residenz im Zeitraum November 2020 – August 2021 aus. Im Anschluss daran findet im Herbst 2021 für die Resident*innen eine zweiwöchige Residenz als international besetztes Lab statt. Der Open Call wendet sich an Künstler*innen, Tänzer*innen und Choreograph*innen, ob Einzelkünstler*in oder Gruppe/Kollektiv, die in Berlin arbeiten und die bislang noch nicht bzw. wenig für junges Publikum gearbeitet haben.

    Die Resident*innen entwickeln ein Modell der Partizipation, bei dem sie soziale Akteure einbeziehen. Die hier gemachten Erfahrungen sollen Impulse setzen für die eigene künstlerische Weiterentwicklung.

    Der Zeitraum wird in Absprache mit dem FELD als 1 Block oder in mehreren Blöcken über einen längeren Zeitraum organisiert. Die Residenz wird durch Mentorinnen von FELD begleitet. Wir unterstützen ebenfalls bei Kontakten zu Akteur*innen wie z.B. Schule, Kita, Nachbarschaftstreff oder Senior*innenheim.

    Voraussetzung für die Bewerbung ist die Beantwortung unseres Fragebogens bis zum 17.08.2020. Wir laden 7 Bewerber*innen zu einem Pitching am 31. August ein. (Zeitraum teilen wir bei Einladung zum Pitching mit.)

    Hier geht es zum Fragebogen

    GRUNDGEDANKEN ZUM RESIDENZPROGRAMM

    PARTIZIPATION

    Das FELD Theater versteht Partizipation nicht nur als Vermittlung eines Kunstproduktes in Richtung Publikum, sondern denkt sie als dialogisches, künstlerisches Prinzip in Strukturen und kreativen Prozessen von Anfang an mit. Das FELD Theater vertritt und entwickelt ein Kunstverständnis, bei dem Künstler*innen wie Akteure/Zuschauer*innen kreativ in künstlerischen Formaten miteinander in den Dialog treten. Das können Beteiligungsprojekte sein, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senior*innen selbst künstlerisch aktiv sind, oder aber das Einbeziehen von sozialen Akteuren als (Zuschau-)Expert*innen in Entwicklungsphasen von Produktionen. Es sind aber auch Aufführungen, deren Darbietungs- und Kommunikationsstrategien generell Zuschauer*innen aktiv involvieren (mental oder in Aktion).

    Ein partizipatives Modell für eine Residenz zu entwickeln bedeutet nicht automatisch, dass die Künstler*innen ein partizipatives Inszenierungsformat kreieren, sondern dass sie in diesen künstlerisch-forschenden Dialog mit anderen Menschen aus ihnen vielleicht auch unbekannten kulturellen Hintergründen oder aber auch in ihnen nicht-vertrauten sozialen Kontexten eingehen. Das Format ist dabei völlig offen.

    Gaëtane Douin, Maria Wollny, Jasper Frank, Zizi Nachbar & Eva Günther (v.l.n.r.) in ZUSAMMEN BAUEN Ein Stück Tanzperformance über das altersoffene Kooperieren in Zeiten von Krisen und Transformation von Martin Nachbar und Gabi dan Droste

    KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG

    Künstlerische Entwicklung im Allgemeinen, insbesondere aber die Entwicklung künstlerischer Projekte für junges Publikum und neuer Formate, wie wir sie anstreben, braucht Raum und Zeit für künstlerische Forschungen, bei denen ohne Produktionsdruck und Erfolgszwang Ideen und Ansätze ausprobiert, weiterentwickelt oder wieder verworfen werden können. Dieser Prozess ist Kern künstlerischen Schaffens. Künstlerische Entwicklung braucht zudem Freiräume, in denen Neues gewagt, ausprobiert und Grenzen ausgelotet werden können, ohne zwangsläufig zu einem sofortigen Ergebnis führen zu müssen.

    PARTIZIPATIVE KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG

    Dieser Freiraum ist gerade für die Arbeit mit jungem Publikum zentral: Mit seinen von Erwachsenen abweichenden Zugängen und manchmal auch unerwarteten, überraschenden Reaktionen auf ästhetische Angebote fordern junge Zuschauer*innen die erwachsenen Künstler*innen häufig zum Umdenken und Umarbeiten ihrer Ideen auf. Dieser offene Experimentierraum ist aber auch für Künstler*innen essenziell, die aus ihrem gewohnten Arbeits- und Wirkungsfeldern herausgehen und alternativen Publika und sozialen Akteuren begegnen möchten.

    Andreas Edelblut, Kaveh Ghaemi, Maria Wollny, Eva Günther, Hannah Pirot, Gaëtane Douin, Niklas Schüler (v) & Erik Leuthäuser (v.l.n.r.) in ZUSAMMEN BAUEN Ein Stück Tanzperformance über das altersoffene Kooperieren in Zeiten von Krisen und Transformation von Martin Nachbar und Gabi dan Droste

    REPARATUR – partizpatives Bauprojekt: Recherche zur Stückentwicklung ZUSAMMEN BAUEN von Gabi dan Droste,
    Sabine Hilscher, Martin Nachbar, David Reuter

    TERMINE und KONTAKT

    Deadline Bewerbung: 17.08.2020

    Zum Bewerbungs-Fragebogen

    Pitching: 31. August, Zeitraum bei Einladung
    Kontakt: residenz@jungesfeld.de, an: Gabi dan Droste, Stichwort: Residenz in FELD

    Die Residenzstipendien sind Bestandteil des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz – Weitere Informationen hier

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