Du gestaltest FELD mit!

Seit Juni 2021 hat das FELD Theater eine Mini-Außenbühne. Dort können in den warmen Monaten Aktionen, Konzerte und  Workshops stattfinden. Wir laden Kinder ein, dieses Tiny House auf unserer FELD Terrasse neu zu gestalten. Der Künstler Diogo deCalle und sein Atelier SER – Spontaneous Art Movement haben hierfür das Kunstprojekt „Wir sind die Stadt, zusammen!“ entwickelt. Dabei geht es um die Frage: „Wie wollen wir in Zukunft leben?“


Zusammen mit Diogo entwickelt ihr in Workshops eigene Illustrationen, die nach einer großen Mal-Aktion unser Tiny House am FELD-Vorplatz schmücken werden.

Workshops:

Montag, 6. Juni & Dienstag, 7. Juni jeweils von 10:30 – 13:30 Uhr

Mal-Aktion:

Freitag, 10. Juni von 15:00 – 18:00 Uhr

Samstag, 11. Juni von 11:00-14:00 Uhr

Sonntag, 12. Juni von 11:00-14:00 Uhr

Hier könnt ihr malbegeisterte Kinder (empfohlen ab 8 Jahren) für die Workshopreihe vormerken: springins@jungesfeld.de

Um die Fassade ganz nach den Ideen der Kinder zu verschönern, brauchen wir Eure Unterstützung: Wir sammeln Spenden für Farben, Mal-Utensilien und die Durchführung von vorbereitenden Workshops. Hier könnt Ihr unsere partizipative Kunst-Aktion mit Eurer Spende ermöglichen.

Herzlichen Dank, Euer FELD-Team!

Gefördert durch KULTUR.GEMEINSCHAFTEN. Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Zeichnung: Diogo deCalle

STREIT_KULTUR#2 – Die Projekte

Mamma Mia!
Die Klasse 4d der Rosa-Parks-Grundschule ist wütend

…Wütend sein! Schimpfworte sagen! Kämpfen! Mamma mia! Auch Kinder einer vierten Klassen teilen schon jede Menge Streiterfahrung miteinander. Meist heißt es dann: Hört auf! Streitet nicht miteinander! Dabei kann streiten so viel Spaß machen. Im Stück „Mamma Mia“ jedenfalls ist das so. Tanzend werden die Fäuste geschwungen und ein bisschen Kung Fu ist auch dabei. Aber Spaß macht so etwas nur eine kleine Weile. Das haben die Kinder im Laufe des Projekts festgestellt und deswegen ist es im Stück jetzt auch so. Erst wird gekämpft und dann ruft ein Junge: „Lasst uns aufhören.“ Hmm, was könnte man miteinander denn noch anderes machen? Spielen zum Beispiel. Miteinander singen. Am Ende ist klar: Es gut miteinander haben ist doch schöner. Und das sagen sich dann alle auch ganz ausgiebig, im Chor, laut und leise: Du bist toll! Du bist phänomenal! Du bist großartig!

(Das Stück wurde als Schulaufführung draußen auf dem Schulhof (es war noch strenge Coronazeit) und in einer Kooperation von Rosa-Parks-Grundschule und dem benachbarten Theater Expedition Metropolis bei dem Theaterfestival Hoffestspiele (ebenfalls draußen) gezeigt.)

Künstler:innen: Lea Martini und Enis Turan
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth

Dare to Share
Ein Film mit dem DS-Kurs der 12. Klasse der Fritz-Karsen-Schule

Würdest du lieber in einem Scheißjob viel Geld verdienen oder eine Arbeit machen, die dir viel bedeutet, aber bei der du dein Leben lang arm bleibst? Im Film „Dare to Share“ stellen sich Schüler*innen der Fritz-Karsen-Schule 40 Minuten lang Entweder-Oder-Fragen zum Thema „Teilen“. Lieber mit jemanden zusammen sein, den man liebt und der einen nicht zurück liebt oder der einen liebt, aber man selbst liebt ihn nicht? Eine schillernde Achterbahnfahrt, in der die Haltungen darüber, wer was mit wem teilt und was nicht, unentwegt freundlich miteinander kollidieren. Der Film fragt dabei nicht nur danach, was Teilen in unterschiedlichsten Lebenslagen bedeuten könnte, er spielt auch damit, was Streitkultur sein kann. In Dialogen, bei denen unterschiedliche Haltungen und Gedanken miteinander in Austausch kommen und auch nebeneinander stehen bleiben dürfen.

Streitkultur eben. Zu sehen ist der Film und eine filmische Anleitung für ein eigenes Projekt zum Thema Streitkultur:
https://kp-materialbox.de/dare-to-share/

Regie: Uta Plate, Bildregie/Schnitt: Aaike Stuart, Künstlerische Mitarbeit / DS-Lehrerin: Sandra Pauly, Tonassistenz: Mercan Güzel, Alexander Maulwurf, Sandra Pauly

Mitwirkende: Maja Ahlvers als Daisy/Maja, Kaan Anac als Zekeriya / Kaan, Mehdi Aubeidy als Thiago Torres Junior / Mehdi, Nour Barjawi als Jennifer / Nour, Andre Emonds als Adam / Andre, Mercan Güzel als Ava / Mercan, Aziz Isa als Murtaza / Aziz, Mohammed Kallam als Wolfgang / Mohammed, Gizem Lapcin als Melike / Gizem, Barney Lubina als Tom (Sunny Boy) / Barney, Katharina Puik, Feres Benzarti

Special Appearance: Veronika Hempe – Foodsharing & Nikolai Wolfert – Leila Leihladen
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth

Teilen und Nicht-Teilen
Die 5c der Rosa-Parks-Grundschule verwandelt sich in tanzende Teilchen

Manchmal können ein paar Bäume schon fast so etwas wie ein kleiner Wald sein. In der Rosa-Parks-Grundschule ist das so. Wenn 25 Kinder genau da an ein paar heißen Sommertagen im Schatten zusammenkommen und sich über das Thema Streitkultur: Teilen tanzend Gedanken machen, dann verändern die Bäume einiges. Sie sind einzeln und trotzdem irgendwie zusammen. Bei Menschen ist das auch so, wir sind auch einzeln und gleichzeitig zusammen. Aber wir können uns bewegen! Uns hinter Bäumen verstecken und auch wieder hervortreten. Wir können zusammenkommen. In Kreisen. In Linien. In merkwürdigen Ketten aus lauter Körpern. Hier geht es hoch und da geht es lang und immer wieder zwischen die Bäume. Sich aneinander und an den Bäumen anlehnen. Ich kann einen Kreis um mich selbst ziehen. Das ist meine Wolke. Ihr bleibt draußen. Ich kann ein Geheimnis für mich behalten oder es teilen, aber nur mit ganz wenigen. Ein Junge trommelt den Takt. Die Sonne stiehlt sich mit kleinen Strahlen zwischen die Blätter. Irgendwie schwebend wirkt alles. Oder schwimmend. Lauter kleine Inseln, die zusammenkommen und genauso schnell wieder auseinanderdriften.

Foto: Michaela Schlagenwerth

Künstler:innen: Viviana Defazio und Kaveh Ghaemi
Lehrerin: Christin Oertel
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth

Wer kriegt das Kuscheltier?
STREITEN und…. zer-TEILEN, auf-TEILEN, zu-TEILEN ver-TEILEN, mit-TEILEN:

Davon erzählen Schüler:innen des Robert-Blum-Gymnasiums mittels inszenierter Fotografie. Zunächst wurde mit der Fotografin Victoria Tomaschko die handwerkliche Basis gelegt. Aus ihren kreativen Impulsen haben die Schüler*innen der Kulturklasse 7a dann ihre ganz eigenen Bildgeschichten entwickelt, in denen sie sich selbst performativ in Szene setzen. Wem gehört die Decke? Wer kriegt das Kuscheltier? Ist Teilen immer die beste Lösung? In fotografischen Sequenzen erzählen die Jugendlichen von der Zuschreibung von Gender-Rollen, vom Streit unter Geschwistern, von der Einigung unter Freund*innen und von Kämpfen verschiedenster Art, die – vielleicht – durch das TEILEN eine Lösung finden.

Künstlerin: Victoria Tomaschko
Lehrer*innen: Armgard von Trotha, Alexandra Mittelstraß
Kulturagent*in: Annika Niemann

Soups and Stories. Streiten früher und heute.

Das Konzept von Soups and Stories war einfach und einfach genial: Während sich Kinder und ältere Menschen in der Fußgängerzone über das Thema „Streiten früher und heute“ unterhalten, löffeln sie einen Teller Suppe. Ein Tauschhandel, Suppe gegen Geschichte. Und daraus machen wir eine Radiosendung!

Leider machte uns das Corona-Virus einen dicken Strich durch die Rechnung, und die Suppe musste entfallen. Trotzdem setzten 30 Kinder einer 6. Klasse der Peter-Pan-Grundschule die Idee um. In der Fußgängerzone vor der Eastgate-Mall und vor der Seniorenwohnwelt Zühlsdorfer Straße interviewten sie ältere Menschen: War Streit früher anderes? Heftiger? Gab es auch Mobbing?

Die Antworten reichten von „früher wurde ehrlich mit der Faust gekämpft“ bis zu „wir haben nie gestritten“. Aus den Interviews entstand eine Radiosendung, die hier zu hören ist.

Die Themen „Umgang mit Konflikten“, Streit schlichten“ und „Zuhören“ wurde im Unterricht vorbereitet. Die Schauspielerin Anja Scheffer führte an zwei Tagen einen Kurs durch zu „Hochstatus“ und „Tiefstatus“ als Vorbereitung für szenisches Spiel zum Thema Streit. Fotos der Szenen wurden den Interviewten Bewohner*innen Marzahns vorgelegt und leiteten durch das Interview.

Künstler*innen: Anja Scheffer, sideviews e.V.
Kulturagent: Carsten Cremer

Rassismus in unserem Alltag
Streitkultur an der Reinhold-Burger-Schule

Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe setzten sich mit dem Thema Teilen auf der Ebene von (Alltags-) Rassismus auseinander: Inwieweit ist jeder von uns rassistisch?

Um sich dem Thema anzunähern, betrachteten wir die Geschichte Deutschlands während der Zeit des Kolonialismus‘ und ihre Auswirkungen am aktuellen Beispiel der Straßenumbenennung der „Mohrenstraße“. Schaffen wir durch Straßenumbenennungen antirassistisches Bewusstsein oder entledigen wir uns damit nur einem Teil unrühmlicher Geschichte?

Kontrovers wurden Pro und Contra diskutiert und Alternativvorschläge zusammengetragen.Auf die Ausgangsfrage eingehend, benannte jede*r reflektierend erlebtes oder eigenes rassistisches Verhalten. Während des Austausches darüber kam die Frage auf, ob als privilegierte(r) „Weiße(r)“ Rassismus-Erfahrungen überhaupt möglich sind. Beispielsweise:

Wenn beim internationalen Online-Gaming Jugendliche deutscher Herkunft als „Nazis“ beschimpft und verunglimpft werden (Hate Speech), gilt das als rassistisch?

Mit dieser Frage haben sich die Schüler in einem Podcast auseinandergesetzt.

Zudem nahmen die Schüler*innen in Bezug auf manipulative Einflussnahme rechtsextremen Gedankenguts in Videospielen an einem Experiment der Game-Entwickler Caspar Weimann und Enya Zengin (onlinetheater.live) teil und tauschen sich über ihre Erfahrungen während des Spielens aus. Zur Weiterentwicklung des Spiels wurden von den Schülern*innen Verbesserungsvorschläge angeregt.

Künstler*innen: Heidi Zengerle, Franz-Josef Becker
Kulturagent*in: Karin Schreibeis

Internationaler Kinder- und Jugendtheatertag 20. März 2022

Am 20. März ist es wieder soweit: der internationale Welttag für Kinder- und Jugendtheater findet statt. Jedes Jahr ruft die ASSITEJ International die Kinder- und Jugendtheater in aller Welt zum Aktionstag „Take a Child to the Theatre today“ auf.

In diesem Sinne laden wir euch alle zu einem bunten Tag im FELD Theater ein: Wir starten um 11 Uhr mit der Vorstellung „Dornröschen“ vom Theater Lakritz.

Um 12.15 Uhr geht es weiter auf unserem Vorplatz, wo der Künstler Diogo deCalle mit seiner mobilen Druckmaschine schon auf euch wartet. Das Kunstprojekt „Wir sind die Stadt, zusammen!“ wurde anlässlich der Neugestaltung unseres Schaukastens von Diogo und seinem Atelier SER – Spontaneous Art Movement entwickelt. Hierbei nimmt Diogo euch mit in die Welt des Siebdrucks und eure Kreationen kommen auf die Rückseite unseres Schaukastens.

Währenddessen gibt es jede Menge Waffeln und Kaffee. Denn am 20. März feiern wir zudem die Neueröffnung unseres Cafés! Coffee Cult by FELD wird mit leckerem Angebot für euch seine Türen öffnen!

Keine Anmeldung für die Aktionen auf dem Vorplatz erforderlich. Kommt einfach bei uns vorbei!

Wir freuen uns auf euch!

Spenden für die Bemalungs-Aktion des FELD Tiny House gesucht! Diogo deCalle und Atelier SER – Spontaneous Art Movement werden auch zukünftig am FELD künstlerisch mit Kindern arbeiten: beim TINY HOUSE Projekt wird die Fassade des Tiny House auf der FELD Terrasse in Workshops neu gestaltet werden. Hierfür brauchen wir eure Unterstützung und sammeln Spenden für Farben, Mal-Utensilien und die Durchführung der vorbereitenden Workshops. Wenn ihr Spenden wollt, könnt ihr das hier tun.
Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Diogo deCalle & Atelier SER – Spontaneous Art Movement stellen sich vor!

Neueröffnung: Coffee Cult by Feld

Dornröschen

Theater Lakritz

Rasantes Erzähltheater für Märchen- und Puppenfans! – ab 3-9 Jahren – Dauer: 35 Minuten

Donnerstag, 17. März um 10:00 Uhr

Freitag, 18. März um 10:00 Uhr

Samstag, 19. März um 15:00 Uhr

Sonntag, 20. März um 11:00 Uhr

Menschen, die sich lieb haben, streiten sich auch manchmal. Das wissen auch der König und die Königin, die eigentlich alles haben: ein großes Schloss, eine goldene Kutsche, einen Hubschrauberlandeplatz, und noch vieles mehr… Aber eines hatten sie nicht, und das wünschen sie sich am allermeisten: ein Kind! Eines Tages geht ihr größter Wunsch in Erfüllung…

Spiel: Nicole Weißbrodt, Regieberatung: Juliane Solvång.

Wilde (Wahrnehmung von) Welt

Viviana Defazio / Lea Martini / Jo Parkes / Marcelo Schmitter Daza:

Offene Tanzwerkstatt am FELD in Kooperation mit Mobile Dance

Für Menschen von 9-99 Jahren. Wöchentlicher Workshop ab 16.03.2022 immer mittwochs von 18:30-20:30Uhr
(pausiert in den Schulferien)

Wo nehmen wir die Welt wahr – im Kopf, im Herzen, im Knie oder an ganz anderen Stellen im Körper?
Wie lässt sich die Besonderheit dieser Wahrnehmung vermitteln? Wie können verschiedene Wahrnehmungen nebeneinander bestehen?
Auf welche Weisen können wir uns von einer in eine andere Welt bewegen?
Springen, in andere Häute schlüpfen, sich teleportieren, in Zeitlupe gleiten – welche Möglichkeiten der Transformation finden wir gemeinsam?
Und was passiert in den neu entstehenden Zwischenwelten?

Jede*r ist herzlich willkommen, mit und ohne sensorische oder motorische Einschränkungen, mit und ohne Erfahrung. Einstieg jederzeit
möglich. Wir freuen uns über Teilnehmer*innen, die sich nach einer
Probestunde für den ganzen Prozess engagieren. Anmeldung unter
tanzen@jungesfeld.de

Mi, 27. April um 18:30 Uhr

Mi, 04. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 11. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 18. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 25. Mai um 18:30 Uhr

Mi, 01. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 08. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 15. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 22. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 29. Juni um 18:30 Uhr

Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Foto: Marta Maluva

Feldmessung

Plus Ou Moins Cirque (POMC) Productions

für Neugierige, Mess- Profis und Werkzeugaffine ab 6 – 12 Jahren * 55 Minuten

Materialtheater mit ein bisschen Zirkus

Freitag, 11. März um 10:00 Uhr

Samstag, 12.März um 16:00 Uhr

Sonntag, 13. März um 16:00 Uhr

Montag, 14. März um 10:00 Uhr

„Feldmessung / Arpentage“ ist eine Performance, die das Messen auf spielerische Weise hinterfragt. Feldmessungen sind zeitlich begrenzt und benutzen spezifische Messtechniken.
Was wollen wir und was können wir überhaupt messen (Orte, Zeit, Körper, Gefühle)? Wie und mit welchen Werkzeugen wird gearbeitet? In dem Stück werden physische Gesetze und räumliche Grenzen durch akrobatische Bewegungen, Lichtexperimente und die musikalische Umnutzung von Werkzeugen untersucht. Die Performerinnen manipulieren Messgeräte, Licht, Sand oder Seile und entwickeln somit ihre eigenen Messtechniken.Dabei vermischt sich Wissenschaft mit Poesie. Auf der Bühne entsteht eine Kartographie des Geschehens, ein Versuch die eigene Position zu bestimmen und Orientierung zu geben. Ungenauigkeiten und eventuelles Scheitern sind möglich und erwünscht.

Fotos: Barbara Fuchs

Konzept, Performance: Claire Terrien, Live-Projektion, Kostüme: Lena Gätjens, Musik: Bianca Iannuzzi, Dramaturgische Begleitung: Barbara Fuchs, Outside Eyes & Ears: Estelle Jullian, Olivia Jenks, Blandine Casen, Musik, Klang, Recherche: Caroline Tallone. Eine Koproduktion von Plus Ou Moins Cirque Productions (POMC) und FELD Theater für junges Publikum. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und Fonds Transfabrik.

Mit Unterstützung von Cube-Studio Théâtre de Hérisson, Arts Printing House Vilnius (Residenz). Die Recherchearbeit wurde gefördert durch das Programm #takecare der Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Schloss Bröllin (Residenz).

Residenz III: Zeitreise

Cathy Walsh und Cécile Bally

Wir freuen uns auf das Choreografinnen & Performance Duo Cathy Walsh und Cécile Bally, die sich durch ihre Residenz in FELD herausfordern lassen, eine eigene partizipative Methodik zu entwickeln um Kinder an ihrem künstlerischen Entwicklungsprozess zu beteiligen.

Cathy Walsh (Berlin) ist eine Choreografin, Performerin und Lichttechnikerin aus Irland. Sie hat ihr Bachelorstudium in Theaterwissenschaften an der University College Cork abgeschlossen und einen Master in zeitgenössischem Tanz an der University of Limerick gemacht. Ihre Praxis ist geprägt von dem Wunsch, interaktive Erfahrungen mit dem Publikum zu schaffen. Sie kombiniert Tanz, Improvisation und spielerische Konversation, wobei der Körper die treibende Kraft ist. Sie hat ihre eigenen Arbeiten international präsentiert und arbeitet gerne mit anderen Künstlern zusammen. Sie freut sich sehr darauf, bei FELD neue Zukünfte zu erforschen und zu schaffen.

Cécile Bally (Berlin) ist Choreografin und Performerin mit Abschlüssen in Tanz (HZT Berlin) und Wirtschaft (École Normale Supérieure de Paris-Saclay). Ihre künstlerische Arbeit schafft Verbindungen zwischen diesen beiden Milieus und hinterfragt auf humorvolle Weise den Platz von Rationalität und magischem Realismus in der Performance. Cécile Bally verankert ihre Arbeit in der Welt des Science-Fiction als Gesellschaftskritik und setzt sich mit den vorherrschenden Entitäten der aktuellen Populärkultur auseinander, die gleichzeitig Träume und Alpträume hervorrufen. Die kollaborative Komponente steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Cécile Bally und Cathy Walsh über ihr Vorhaben:
Unsere Residenz ZEITREISE hat das Ziel Material für eine Performance für Kinder (ab 5 Jahren) zu entwickeln und zu erforschen, in der positive Zukunfts-Szenarien vorgestellt werden. Kleine Kinder verstehen das Konzept Zeit anders als Erwachsene.

Wir werden Zukunftstänze entwickeln, die von Tänzen aus Science-Fiction-Filmen inspiriert sind. Aus einer Science-Fiction-Perspektive ergeben sich spannende alternative Möglichkeiten,wie wir uns in die Zukunft bewegen können!
Mit eigens erarbeiteten und bizarren Bewegungseigenschaften werden wir eine Welt mit besonderen Regeln und Verhaltensweisen schaffen und wir möchten beobachten, ob die unserem jungem Publikum absurd und unterhaltsam erscheinen. 
Wir werden uns von Märchen inspirieren lassen und sie in einer hoffnungsvollen Zukunft neu interpretieren, indem wir die traditionellen Erzählungen unter Berücksichtigung einer feministischen Perspektive und ökologischer Nachhaltigkeit aktualisieren. Wie empfinden Kinder diese Erzählungen?
Unser Projekt spielt mit einer Ästhetik der Metamorphose. Welche Ideen haben die Kinder zu diesem Konzept? Wie können wir Bühnenbild und Kostüme nutzen, um eine Welt zu erschaffen, in der unmögliche Dinge möglich werden?

Unsere Resident*innen erhalten ein Stipendium und werden durch das FELD-Team unterstützt: Künstlerische Leitung & Mentoring: Gabi dan Droste// Kommunikation & Mentoring: Verena Lobert// Kontakte & Betreuung: Charlotte Bartesch // Öffentlichkeitsarbeit: Nuria Zechlin // Technik: Stefan Neumann // Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Maren Witte

FELD ist seit 2020 Host für Tanz-Residenzen im Pilotprojekt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in einem Netzwerk von acht weiteren Berliner Orten. Wir freuen uns sehr, dass nach zwei erfolgreichen Residenzen in 2020/21 (plastic fantastic, Zielfelder) nun die dritte Residenz mit Cécile Bally und Cathy Walsh bei uns stattfinden kann.

Die zwei FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

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*** 3G-Regel entfällt - Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske bleibt bestehen***
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