Kinder wachsen oft in einer Welt auf, die nach Alter getrennt ist. Kita, Schule und Freizeit finden meist getrennt von den Orten statt, an denen Erwachsene oder ältere Menschen ihre Zeit verbringen – wie Arbeitsplätze, Seniorenangebote oder Pflegeheime.
Theater kann hier eine besondere Rolle spielen: Es schafft Räume, in denen verschiedene Generationen miteinander ins Gespräch kommen und gemeinsame Erlebnisse teilen. Dabei werden künstlerische Prozesse so gestaltet, dass sie die unterschiedlichen Stärken und Bedürfnisse von Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senior*innen einbeziehen.
Das führt zu neuen Ideen: Es entstehen Fragen zu Themen wie Selbstständigkeit und Unterstützung. Gleichzeitig entwickeln sich neue Arbeitsweisen, die die verschiedenen Lebenserfahrungen berücksichtigen. Auch die Kunst selbst profitiert – durch die Vielfalt der beteiligten Körper und Rhythmen.
Interessierte sind eingeladen, gemeinsam über offene Fragen, Thesen und weiterführende Ideen zu sprechen.
Thementische:
#1 Eva Günther und Lea Martini: Vorstellung ihres Forschungsvorhabens „ein kreis. fast rund“ mit Kita-Kindern und Senior:innen von Dance On Lab (Residenz 2026-27 der Offensive Tanz in Kooperation mit FELD Theater)
#2 Gabi dan Droste / FELD Theater: Begegnungsräume von Menschen unterschiedlichen Alters: Was die Kunst und das Arbeiten in künstlerischen und forschenden Kontexten sichtbar werden lässt.
#3 Julie Peters & Andreas Pichler (Ensemble Theater o.N.): Ein Forschungslabor für Babys und ihre Begleiter:innen: Beobachten, Machen und Dasein (Teil des Programms von FRATZ International 2026)
#4 Vera Strobel (Künstlerische Leitung Theater o.N. / FRATZ Festival): Senior:inneneinrichtungen als Theaterorte
Termin
Samstag, 10. Oktober um 12 Uhr im Podewil (Probebühne) in Berlin-Mitte.
Kartenverkauf direkt über FRATZ International.
Eine Veranstaltung der Offensive Tanz für Junges Publikum im Rahmen von FRATZ International 2026. In Kooperation mit FELD Theater.