Frederick die Maus

Die Mäusefamilie arbeitet im Sommer hart und hortet Nahrung für den Winter. Frederick jedoch sammelt Sonnenstrahlen, Farben und Wörter. Als dann der lange Winter immer mehr auf die Gemüter der Mäuse drückt, kann Frederick seine Schätze hervorholen und bringt in einem großen Auftritt den Sommer in die kalte Höhle.

Leo Lionnis »Frederick« erzählt vom Wert künstlerischer Arbeit in einer arbeitenden Gesellschaft und von der Kraft dieser Arbeit, ein wohltuender, wenn nicht sogar überlebenswichtiger Teil dieser Gesellschaft zu sein.  Mit vorschlag:hammer wird der Kinderbuchklassiker zum Bühnenstück, denn Fredericks Schätze sind nichts weniger als die Grundelemente des Theaters: Farben, Licht, Wörter und Töne. Mit Hilfe der Kinder bedient Frederick die Theatermaschine und lässt sie auch selbst zu aktiven und kreativen Zuschauer:innen werden, die spielerisch die Mittel der Bühne kennenlernen und so gemeinsam das Theater entstehen lassen.

Trailer

Presse- und Jurystimmen

„In ihrer performativen Bilderbuchadaption von „Frederick die Maus“ ermächtigt das Kollektiv vorschlag:hammer seine jungen Zuschauer*innen durch spielerische Elemente, das Theatererlebnis mitzugestalten. Ob Buzzer oder lautes Rufen, die das Bühnenlicht verändern, Handlungsanweisungen zum Zeitvertreib, Sprachaufnahmen zum Thema Sommer und Winter; die Kinder werden zu Kompliz*innen, die so die Theatermaschinerie am Laufen halten oder Frederick völlig auflaufen lassen können. Diese ernsthafte Ermächtigung, die immer gleichzeitig auch ein Risiko des Scheiterns sein kann, war im Sichtungsprozess herausragend.“
Juryvotum AUGENBLICKMAL! 2023 // Malte Andritter

„Doch die Maus lebt nicht nur vom Essen allein, sondern braucht etwas, um die Dunkelheit und Tristesse des Winters in der Höhle zu vertreiben. Da kam das ins Spiel, was Frederick gesammelt hatte: Farben, Geräusche und Sonnenstrahlen. Für die Kinder, die schon unter ihren Sitzkissen im Foyer Mäuseohren zum Aufsetzen vorgefunden hatten, war das der aufregendste Teil. Denn hier konnten sie sich richtig verausgaben und mitmachen. Unter der Anleitung von Stephan Stock alias Frederick konnten sie so laut rufen, bis die im Winter noch schüchterne Sonne herauskam oder alles blau, grün oder rot leuchtete. Die kabellosen Drücker dafür bekamen die Kinder selbst in der Hand. Genauso konnten sie mithilfe von Früchten allerlei Geräusche machen, die Frederick im Sommer gesammelt hatte. (…) Die Kinder sollen dabei ganz bewusst selbst zu aktiven und kreativen Zuschauern werden, die spielerisch die Mittel der Bühne kennenlernen und so gemeinsam das Theater entstehen lassen. Das hat am Sonntag schon ziemlich gut funktioniert.“ WAZ, 04.10.2021

VON UND MIT Kristofer Gudmundsson, Gesine Hohmann, Stephan Stock / BÜHNE, APPARATE UND LICHT Eva G. Alonso / SOUND UND MUSIK Frieder Hepting / INTERACTION DESIGN Sebastian Arnd / DRAMATURGIE Sascha Bauer / TECHNIK Tim Kesseler / PRODUKTIONSLEITUNG Bernhard la Dous (produktionsDock) / FOTOS Paula Reissig / VIDEOS Paula Reissig und Gernot Wöltjen / NACH DEM BUCH VON LEO LIONNI

Eine Koproduktion von vorschlag:hammer mit dem KOM’MA Theater Duisburg und dem Ballhaus Ost Berlin. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa Berlin, dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen, dem Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und durch das NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste und die Stadt Duisburg.

Gefördert durch den Berliner Senat für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Reihe Entracte.

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