Buraya! Oraya! Hierhin! Dorthin!


Zwei Kinder, zwei Epochen, zwei Kulturen und das gleiche Problem.
Ali lebt im alten Istanbul und hat, genau wie Shlomo im Berlin der Gegenwart, Probleme beim Lesenlernen. Auf einer musikalischen Zeitreise durch Istanbul, begleiten wir Ali, der anfangs glaubt sein Problem einfach dadurch lösen zu können, dass ihm Gott hilft. Wo aber ist eigentlich dieser Gott? Auf diese philosophische Frage hat jeder für Ali eine andere Antwort. Gott sei im Garten seiner Schwester, in Opas Moschee, im Bauch seiner Mutter und sein Vater meint ihn im Weltraum zu sehen. Das verwirrt Ali bis er einem Musiker begegnet, dessen Antwort alles erleuchtet. Ali beendet seine Suche, geht nach Hause, macht seine Hausaufgaben und „Wunder was?“: Ali wird besser im Lesen.
 Shlomo ist von Ayshes Geschichte über ihren Ur-ur-ur-Onkel Ali so beeindruckt, dass auch er sich an seine Hausaufgaben setzt. Und so geschieht ein weiteres Wunder: Auch Shlomo wird besser im Lesen und sein Rabbi zeigt sich besser gelaunt.

Ein verträumtes Puppen-Musical, bei dem nur Deutsch- oder nur Türkisch-Kenntnisse ausreichen.

Das Stück feiert am 19.02. Premiere.

TRAILER

Puppenspiel, Regie & Script: Shlomit Tripp; Puppenstimmen: Alexey Kotschetkov, Ömer Tulgan, Yekta Arman, Meltem Poyraz, Tayfun Guttstadt Behcetcan Cetin, Bahar Sari, Shlomit Tripp; Muskalische Leitung: Alexey Kotschetkov mit Geige & Keyboard, Ney: Tayfun Guttstadt, Oud: Ayberk Coskun; Kinder-Chor-Leitung der Oranienburger Synagoge: Esther Kontarsky; Kinder-Chor-Leitung Türkisches Konservatorium Meltem Poyraz; Gefördert durch die Friede Springer Stiftung in Kooperation mit KIgA e.V.