Feldmessung

„Feldmessung / Arpentage“ ist eine Performance, die das Messen auf spielerische Weise hinterfragt. Feldmessungen sind zeitlich begrenzt und benutzen spezifische Messtechniken.
Was wollen wir und was können wir überhaupt messen (Orte, Zeit, Körper, Gefühle)? Wie und mit welchen Werkzeugen wird gearbeitet? In dem Stück werden physische Gesetze und räumliche Grenzen durch akrobatische Bewegungen, Lichtexperimente und die musikalische Umnutzung von Werkzeugen untersucht. Die Performerinnen manipulieren Messgeräte, Licht, Sand oder Seile und entwickeln somit ihre eigenen Messtechniken.Dabei vermischt sich Wissenschaft mit Poesie. Auf der Bühne entsteht eine Kartographie des Geschehens, ein Versuch die eigene Position zu bestimmen und Orientierung zu geben. Ungenauigkeiten und eventuelles Scheitern sind möglich und erwünscht.

Fotos: Barbara Fuchs

Konzept, Performance: Claire Terrien, Live-Projektion, Kostüme: Lena Gätjens, Musik: Bianca Iannuzzi, Dramaturgische Begleitung: Barbara Fuchs, Outside Eyes & Ears: Estelle Jullian, Olivia Jenks, Blandine Casen, Musik, Klang, Recherche: Caroline Tallone.

Eine Koproduktion von Plus Ou Moins Cirque Productions (POMC) und FELD Theater für junges Publikum. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und Fonds Transfabrik. Mit Unterstützung von Cube-Studio Théâtre de Hérisson, Arts Printing House Vilnius (Residenz). Die Recherchearbeit wurde gefördert durch das Programm #takecare der Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Schloss Bröllin (Residenz).