Dornröschen

Theater Lakritz

Rasantes Erzähltheater für Märchen- und Puppenfans! – ab 3-9 Jahren – Dauer: 35 Minuten

Donnerstag, 17. März um 10:00 Uhr

Freitag, 18. März um 10:00 Uhr

Samstag, 19. März um 15:00 Uhr

Sonntag, 20. März um 11:00 Uhr

Menschen, die sich lieb haben, streiten sich auch manchmal. Das wissen auch der König und die Königin, die eigentlich alles haben: ein großes Schloss, eine goldene Kutsche, einen Hubschrauberlandeplatz, und noch vieles mehr… Aber eines hatten sie nicht, und das wünschen sie sich am allermeisten: ein Kind! Eines Tages geht ihr größter Wunsch in Erfüllung…

Spiel: Nicole Weißbrodt, Regieberatung: Juliane Solvång.

Wilde (Wahrnehmung von) Welt

Viviana Defazio / Lea Martini / Jo Parkes / Marcelo Schmitter Daza:

Offene Tanzwerkstatt am FELD in Kooperation mit Mobile Dance

Für Menschen von 9-99 Jahren. Wöchentlicher Workshop ab 16.03.2022 immer mittwochs von 18:30-20:30Uhr
(pausiert in den Schulferien). Im Spätsommer erwartet euch eine Workshopintensivwoche und ab dem 10. Oktober geht es dann immer montags weiter!

Wo nehmen wir die Welt wahr – im Kopf, im Herzen, im Knie oder an ganz anderen Stellen im Körper?
Wie lässt sich die Besonderheit dieser Wahrnehmung vermitteln? Wie können verschiedene Wahrnehmungen nebeneinander bestehen?
Auf welche Weisen können wir uns von einer in eine andere Welt bewegen?
Springen, in andere Häute schlüpfen, sich teleportieren, in Zeitlupe gleiten – welche Möglichkeiten der Transformation finden wir gemeinsam?
Und was passiert in den neu entstehenden Zwischenwelten?

Jede*r ist herzlich willkommen, mit und ohne sensorische oder motorische Einschränkungen, mit und ohne Erfahrung. Einstieg jederzeit
möglich. Wir freuen uns über Teilnehmer*innen, die sich nach einer
Probestunde für den ganzen Prozess engagieren. Anmeldung unter
tanzen@jungesfeld.de

Termine bis zur Sommerpause:

Mi, 15. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 22. Juni um 18:30 Uhr

Mi, 29. Juni um 18:30 Uhr

Intensivworkshoptage im Spätsommer:

Montag, 31. August 17:00-20:00 Uhr

Dienstag, 1. Spetember 17:00-20:00 Uhr

Mittwoch, 2. September 17:00-20:00 Uhr

Samstag, 3. September 11:00-14:00 Uhr + abschließendes gemeinsames Showing

Regelmäßige Termine ab dem 10. Oktober:

Mo, 10. Oktober um 18:30 Uhr

Mo, 17. Oktober um 18:30 Uhr

Mo, 7. November um 18:30 Uhr

Mo, 14. November um 18:30 Uhr

Mo, 21. November um 18:30 Uhr

Mo, 28. November um 18:30 Uhr

Mo, 5. Dezember um 18:30 Uhr

Mo, 12. Dezember um 18:30 Uhr

Mo, 19. Dezember um 18:30 Uhr

Unterstützt durch DIEHL+RITTER/TANZPAKT RECONNECT, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Initiative NEUSTART KULTUR. Hilfsprogramm Tanz. Foto: Marta Maluva

Feldmessung

Plus Ou Moins Cirque (POMC) Productions

für Neugierige, Mess- Profis und Werkzeugaffine ab 6 – 12 Jahren * 55 Minuten

Materialtheater mit ein bisschen Zirkus

Mittwoch, 14. September um 10:00 Uhr

Donnerstag, 15. September um 10:00 Uhr

Freitag, 16. September um 10:00 Uhr

Samstag, 17. September um 16:00 Uhr

Donnerstag, 20. Oktober um 10:00 Uhr

Freitag, 21. Oktober um 10:00 Uhr

Samstag, 22. Oktober um 16:00 Uhr

„Feldmessung / Arpentage“ ist eine Performance, die das Messen auf spielerische Weise hinterfragt. Feldmessungen sind zeitlich begrenzt und benutzen spezifische Messtechniken.
Was wollen wir und was können wir überhaupt messen (Orte, Zeit, Körper, Gefühle)? Wie und mit welchen Werkzeugen wird gearbeitet? In dem Stück werden physische Gesetze und räumliche Grenzen durch akrobatische Bewegungen, Lichtexperimente und die musikalische Umnutzung von Werkzeugen untersucht. Die Performerinnen manipulieren Messgeräte, Licht, Sand oder Seile und entwickeln somit ihre eigenen Messtechniken.Dabei vermischt sich Wissenschaft mit Poesie. Auf der Bühne entsteht eine Kartographie des Geschehens, ein Versuch die eigene Position zu bestimmen und Orientierung zu geben. Ungenauigkeiten und eventuelles Scheitern sind möglich und erwünscht.

Fotos: Barbara Fuchs

Konzept, Performance: Claire Terrien, Live-Projektion, Kostüme: Lena Gätjens, Musik: Bianca Iannuzzi, Dramaturgische Begleitung: Barbara Fuchs, Outside Eyes & Ears: Estelle Jullian, Olivia Jenks, Blandine Casen, Musik, Klang, Recherche: Caroline Tallone. Eine Koproduktion von Plus Ou Moins Cirque Productions (POMC) und FELD Theater für junges Publikum. Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds und Fonds Transfabrik.

Mit Unterstützung von Cube-Studio Théâtre de Hérisson, Arts Printing House Vilnius (Residenz). Die Recherchearbeit wurde gefördert durch das Programm #takecare der Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Schloss Bröllin (Residenz).

Männer Tanzen

Martin Nachbar

Tanz * 35 Minuten *von 6-16 Jahren*

Ein bewegter Dialog für Pirouettendreher*innen, Breakdancer*innen und alle Menschen

Donnerstag, 28. April um 10:00 Uhr
Freitag, 29. April um 10:00 Uhr
Samstag, 30. April um 16:00 Uhr

Wieso tanzen Männer eigentlich? Abgesehen davon, dass diese Frage für alle Menschen, auch Frauen, interessant ist: Was bringt Männer dazu, sich in diesem immer noch mehrheitlich von Frauen aufgesuchten Berufsfeld zu bewegen? Zwei Tänzer stellen sich der Herausforderung. Synchron oder kontrapunktisch, tanzend und auch still stehend sprechen sie über ihre Beweggründe zu tanzen: Wie fing alles an? Wie geht es weiter? Und vor allem: Macht das überhaupt Spaß, so als Mann auf der Bühne herumzuhüpfen?

Choreografie: Martin Nachbar und Felix Marchand
Tanz: David Bloom und Kaveh Ghaemi,
Dramaturgie/Assistenz: Zoe Knights, Benjamin Pohlig und Gabi dan Droste
Kostümberatung: Erika del Pino

Eine Produktion von TANZKOMPLIZEN im Rahmen der Tanzspielzeit Podewil.

Fotos: Charlotte Bartesch

Residenz II: ZIELFELDER

April-Mai 2021

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Von April bis Mitte Mai 2021 übernehmen David Lima (Choreograf), Sofie Neu (Dramaturgin) und Diogo deCalle (Bildender Künstler) unser Studio, den Vorplatz und von dort aus den ganzen Kiez: „Wir werden an unserem partizipativen Stadtraumprojekt ZIELFELDER forschen. Wir arbeiten künstlerisch interdisziplinär mit Tanz, Bewegung, Musik, Theater und visueller Kunst mit dem Ziel, Menschen zusammenzubringen und die Nachhaltigkeitsentwicklung bekannter zu machen. Das Besondere dabei ist, dass wir die – in Piktogrammen dargestellten – 17 nachhaltigen Entwicklungsziele der UN als künstlerische Inspiration und Ausgangspunkt von Assoziationen und Improvisationen verstehen. Während der Residenz im FELD möchten wir die verschiedenen Teile des Winterfeldtplatzes erkunden und verschiedene Gruppen (Kinder, Senior*innen, Passant*innen, Anwohner*innen) einbinden – in jedem Fall unter Einhaltung aller dann geltenden Hygieneregeln – und in einer Mischung aus analogen und digitalen Mitteln, sowohl draußen im Freien als auch über räumliche Distanz. Wir lassen uns inspirieren von den Situationisten, von Flaneur*innen, Minimalist*innen, Graswurzelbewegungen, von Alltagschoreografie, utopischen Narrationen und allem, was wir draußen im Stadtraum beobachten können.“

David Lima (*1990) bewegt sich in co-kreativen partizipativen (Tanz-)Projekten. Nach diversen Abschlüssen u.a. in Danceability-Tanzpädagogik und Musik im Krankenhaus, absolvierte er den MA in Choreografie am HZT Berlin. Seine künstlerische Arbeit setzt an der Verbindung von Kunst und Gemeinschaft in integrativen, interdisziplinären und Generationenübergreifenden Projekten an. Er ist Mitbegründer von Manta de Retalhos – PT (2015), einem Kollektiv, das Menschen durch künstlerisch-kreative Projekte über sozial-politische Themen zusammenbringt. Er beschäftigt sich mit der politischen, ethischen und sozialen Ebene des Themas Nachhaltigkeit.

Sofie Neu (*1992) studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Wien mit Schwerpunkt auf Bildwissenschaft, Medien und Gender Studies sowie Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Nach Arbeitserfahrungen in Galerien, der Museumspädagogik und im kuratorischen Team des ZKM Karlsruhe führte ihr Weg über Regie- (Schauspiel Stuttgart) und Dramaturgie-Hospitanzen (Werk X Wien) in die Produktion der Sendung Karambolage bei Arte France. Aktuell ist sie als Vorlesepatin in Kitas, im Tape Art Kollektiv Klebebande sowie als Dramaturgin in freien Projekten im Bereich partizipatives Theater, Tanz und Figurentheater aktiv.

Foto: Marie Haefner

Diogo deCalle stammt aus Lissabon und lebt und arbeitet als multidisziplinärer Künstler zwischen Farbstiften, Papieren, Drucken und Zeichnungen in Berlin. Aus seinen Zeichen-, Illustrations- und Drucktechniken entwickelt er auch Verfahrensweisen für den Einsatz im sozialen Bereich. 2016 gründete Diogo zusammen mit anderen Künstlern das „Atelier SER – Spontaneous Art Movement“. Dieses preisgekrönte, mit Stipendien unterstützte Kunstkollektiv hat seinen Sitz in Lissabon und Berlin und hat es sich zum Ziel gesetzt  öffentliche Plätze und Straßen durch Kunst in einen gemeinsamen Raum zu verwandeln.

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

Residenz I: PLASTIC FANTASTIC

Februar-März 2021

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Julia Keren Turbahn und Jan Rozman sind mit der Weiterentwicklung ihrer Objekt-Tanz-Performance (Thinging, 2018) für ein Kinderpublikum bereits im November 2020 gestartet. Um auch ohne Präsenz-Begegnungen mit Kindern in Kontakt zu kommen, haben die beiden einen online-Workshop entwickelt und gehen über einen Fragebogen in Austausch mit Kindern ab sechs Jahren. Im Anschluss an Ihre Residenz entwickeln sie seit Mitte März 2021 – ebenfalls bei uns im FELD – die Produktion DINGE DINGEN, die im April in Ljubljana zur Aufführung kommt und am 15. Mai 2021 im FELD ihre Berlin Premiere feiert.

„Wir sind ständig von unzähligen Gegenständen umgeben. In der Residenz gehen wir der Frage nach, was unsere Beziehung zu Dingen eigentlich ausmacht. Wie begegnet der Mensch den Dingen und wie begegnen die Dinge dem Menschen im Alltag? Können wir mit den Dingen dingen? In der Fähigkeit des jungen Publikums das scheinbar Selbstverständliche als fragwürdig, rätselhaft und staunenswert zu betrachten, sehen wir ein großes Potential, um über den Umgang mit Objekten zu philosophieren und darüber zu fantasieren, wie ein Zusammenleben von Mensch und Dingen in Zukunft aussehen könnte.“

Julia Keren Turbahn (*1990) studierte Medien- und Kulturwissenschaft in Düsseldorf und schloss 2019 ein Studium in Tanz, Kontext, Choreografie am HZT (UdK) in Berlin ab. Ihr Interesse am bewegten Körper als inhärenter Teil ihrer künstlerischen Praxis spiegelt sich in vielen Projekten auch in der Bewegung zwischen verschiedenen Positionen (als Dramaturgin, Tänzerin und Choreografin) und unterschiedlichen Räumen (wie Museen, Theatern oder im öffentlichen Raum) wider. Darüber hinaus setzt sie ihr Verständnis von Wissensproduktion durch physische und andere künstlerische Praktiken in ihrer Arbeit als Vermittlerin u.a. in Tanzworkshops in Unterkünften für Geflüchtete oder als Kunstvermittlerin im Museum ein.
https://www.juliakeren.com

Jan Rozman (*1991) ist freischaffender Tänzer, Choreograf, Performer und Improvisateur, der in Ljubljana und Berlin arbeitet. In seiner künstlerischen Praxis beschäftigt er sich mit erweiterten Körpern, materieller Semiotik, Lücken und Irrtümern. Themen wie Ökologie, Imagination, (Science-)Fiction und Humor sind dabei sein Antrieb auf der Suche nach relevanten performativen Artikulationen für das Post-Internet-Zeitalter. Jan studierte Choreografie an der SNDO (AHK), Amsterdam und erwarb einen Master in Solo/Tanz/Autorenschaft am HZT (UdK), Berlin. Er erhielt 2019 das danceWEB-Stipendium und wurde im selben Jahr mit dem Ksenija Hribar promising choreographer award ausgezeichnet. 2020 war er Resident des GPS-Programms bei Movement Research in NYC.
https://janrozman.link

Die FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.

Residenz III: Zeitreise

Cathy Walsh und Cécile Bally

Wir freuen uns auf das Choreografinnen & Performance Duo Cathy Walsh und Cécile Bally, die sich durch ihre Residenz in FELD herausfordern lassen, eine eigene partizipative Methodik zu entwickeln um Kinder an ihrem künstlerischen Entwicklungsprozess zu beteiligen.

Cathy Walsh (Berlin) ist eine Choreografin, Performerin und Lichttechnikerin aus Irland. Sie hat ihr Bachelorstudium in Theaterwissenschaften an der University College Cork abgeschlossen und einen Master in zeitgenössischem Tanz an der University of Limerick gemacht. Ihre Praxis ist geprägt von dem Wunsch, interaktive Erfahrungen mit dem Publikum zu schaffen. Sie kombiniert Tanz, Improvisation und spielerische Konversation, wobei der Körper die treibende Kraft ist. Sie hat ihre eigenen Arbeiten international präsentiert und arbeitet gerne mit anderen Künstlern zusammen. Sie freut sich sehr darauf, bei FELD neue Zukünfte zu erforschen und zu schaffen.

Cécile Bally (Berlin) ist Choreografin und Performerin mit Abschlüssen in Tanz (HZT Berlin) und Wirtschaft (École Normale Supérieure de Paris-Saclay). Ihre künstlerische Arbeit schafft Verbindungen zwischen diesen beiden Milieus und hinterfragt auf humorvolle Weise den Platz von Rationalität und magischem Realismus in der Performance. Cécile Bally verankert ihre Arbeit in der Welt des Science-Fiction als Gesellschaftskritik und setzt sich mit den vorherrschenden Entitäten der aktuellen Populärkultur auseinander, die gleichzeitig Träume und Alpträume hervorrufen. Die kollaborative Komponente steht im Mittelpunkt ihrer Arbeit.

Cécile Bally und Cathy Walsh über ihr Vorhaben:
Unsere Residenz ZEITREISE hat das Ziel Material für eine Performance für Kinder (ab 5 Jahren) zu entwickeln und zu erforschen, in der positive Zukunfts-Szenarien vorgestellt werden. Kleine Kinder verstehen das Konzept Zeit anders als Erwachsene.

Wir werden Zukunftstänze entwickeln, die von Tänzen aus Science-Fiction-Filmen inspiriert sind. Aus einer Science-Fiction-Perspektive ergeben sich spannende alternative Möglichkeiten,wie wir uns in die Zukunft bewegen können!
Mit eigens erarbeiteten und bizarren Bewegungseigenschaften werden wir eine Welt mit besonderen Regeln und Verhaltensweisen schaffen und wir möchten beobachten, ob die unserem jungem Publikum absurd und unterhaltsam erscheinen. 
Wir werden uns von Märchen inspirieren lassen und sie in einer hoffnungsvollen Zukunft neu interpretieren, indem wir die traditionellen Erzählungen unter Berücksichtigung einer feministischen Perspektive und ökologischer Nachhaltigkeit aktualisieren. Wie empfinden Kinder diese Erzählungen?
Unser Projekt spielt mit einer Ästhetik der Metamorphose. Welche Ideen haben die Kinder zu diesem Konzept? Wie können wir Bühnenbild und Kostüme nutzen, um eine Welt zu erschaffen, in der unmögliche Dinge möglich werden?

Unsere Resident*innen erhalten ein Stipendium und werden durch das FELD-Team unterstützt: Künstlerische Leitung & Mentoring: Gabi dan Droste// Kommunikation & Mentoring: Verena Lobert// Kontakte & Betreuung: Charlotte Bartesch // Öffentlichkeitsarbeit: Nuria Zechlin // Technik: Stefan Neumann // Wissenschaftliche Begleitung: Prof. Dr. Maren Witte

FELD ist seit 2020 Host für Tanz-Residenzen im Pilotprojekt der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in einem Netzwerk von acht weiteren Berliner Orten. Wir freuen uns sehr, dass nach zwei erfolgreichen Residenzen in 2020/21 (plastic fantastic, Zielfelder) nun die dritte Residenz mit Cécile Bally und Cathy Walsh bei uns stattfinden kann.

Die zwei FELD Residenzen werden durch das Pilotprojekt Residenzförderung Tanz der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa gefördert.
Die Residenz ZIELFELDER wird zudem von der Regionalkasse Tempelhof-Schöneberg gefördert.

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*** 3G-Regel entfällt - Pflicht zum durchgehenden Tragen einer FFP2-Maske bleibt bestehen***
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