WORTLAUT

von LOUDsoft

*** FAMILIENKONZERTE FÜR ALLE SINNE *** eine musiktheatralische Performance für Familien mit Kindern von 0-2, 2-4 oder 4-6 Jahren *** Einheitspreis 6,- Euro / Karte (für Groß und Klein)

SUMM!
Sonntag, 31. Oktober um 11:00 Uhr (bis 2 Jahre)
BRUMM!
Sonntag, 31. Oktober um 15:00 Uhr (2–4 Jahre)
WUMM!
Sonntag, 31. Oktober um 17:00 Uhr (4–6 Jahre)

Keine Reservierungen. Tickets bitte hier Online kaufen.

Die musiktheatralische Performance „Wortlaut“ verquickt Klangkunst mit Sprachspielen, entdeckt Musik in Sprache und feiert den Nonsens. In der neuesten Produktion des Labels LOUDsoft driftet das Verständnis von Sprache davon, ihre Bedeutung verliert sich und sie wird unversehens zu Musik.

Fümms bö wö tää zää Uu, pögiff, kwii Ee. (Kurt Schwitters: Ursonate, Einleitung) – inspiriert von Kinderbrabbeln, Dadaismus, zeitgenössischer Poesie und den Klängen von Alter wie Neuer Musik deklamieren, singen, flüstern, musizieren und interagieren die vier Musik-Performerinnen mit ihrem Publikum. Wortlaut arbeitet mit Fantasie und Freude am Un-Sinn – und untersucht zugleich die fließende Grenzregion zwischen Musik und Sprache. Gemeinsam mit dem Publikum sitzen die Künstlerinnen in einem Bühnenbild, das zur Spielfläche für alle wird. Es entsteht ein lustvoll-bewegtes Durcheinander von musikalischer Sprache und gesprochenem Laut. Der Drang der Kinder sich zu bewegen, nachzuahmen und mitzumachen ist für die Performance Antrieb, alle in das Geschehen mit einzubeziehen.

Je ein Auftragswerk der Berliner Lyrikerin Uljana Wolf, die lustvoll die abgelegensten Wortbedeutungen balanciert und zum Klingen bringt sowie der experimentellen Berliner Komponistin und Klangkünstlerin Jessie Marino, die die Grauzonen zwischen Sprache und Geräusch im Echo erkundet, wird im Rahmen von Wortlaut uraufgeführt. Kurt Schwitters kommt zu Wort – aber auch Stücke der Neuen Musik (Caroline Shaw, Heinz Holliger, Enno Poppe), Musik des 20. Jahrhunderts (Bohuslav Martinu, Amy Beach), Alte Musik (William Lawes, Henry Purcell, Etienne du Tertre) und populäre bzw. Volksmusik (Songs von Cab Calloway und R. Krishan/C. Ramchandra, traditionelle Lieder aus England und Irland).

Wortlaut gliedert sich in drei verschiedene Inszenierungen für unterschiedliche Altersgruppen, die sich in Länge und Interaktionsmöglichkeiten unterscheiden:

Wortlaut – Summ!

für Babys bis 2 Jahre, Länge: ca. 35 Minuten

Bei Summ! liegt der Fokus auf den kleinsten Besucher*innen. Die Musiker*innen führen Eltern und Babys durch ein breitgefächertes Programm voller Laute, freudvollem Nonsens, Bewegung und Klang.

Wortlaut – Brumm!

für Kleinkinder von 2 – 4 Jahren, Länge: ca. 45 Minuten

Brumm! konzentriert sich auf das Spiel mit Lauten und Worten, das Kindern in diesem Alter hemmungslos genießen. Reden und Singen werden mit Rennen, Hüpfen und Um-sich-Drehen verbunden. Es wird getrommelt, gezischt, gesungen und gelauscht!

Wortlaut – Wumm!

für Vorschulkinder von 4- 6 Jahren, Länge: ca. 60 Minuten

Bei Wumm! spielt die Sprache selbst und ihre (Un-)verständlichkeit eine Hauptrolle. Hier sind Wortspiele und Ausflüge in Geheimsprachen ausdrücklich erwünscht. Gemeinsam wird aber auch gesungen und gebaut. Klänge werden spielerisch gegeneinander ins Rennen geschickt und das Publikum wird zu einer lebendigen Echowand.

Künstlerische Leitung: LOUDsoft Daniella Strasfogel, Violine & Stimme: Rebecca Beyer, Violine/Viola & Stimme: Vera Kardos, Daniella Strasfogel, Cello & Stimme: Sophie Notte, Auftragskomposition: Jessie Marino, Arrangements: Michael Rauter, Text: Uljana Wolf, Bühnenbild, Requisiten & Kostüme: Miriam Marto, Sofia Vannini. Produktion: Katharina Held, Foto/Dokumentation: Christina Voigt, Grafik: Suse Sebald, Illustration: Laura Merz. Wortlaut ist ein Projekt von LOUDsoft. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa. In Kooperation mit dem Radialsystem V, dem Dock 11, dem FELD Theater für junges Publikum, dem Kinder- und Familienzentrum DAS HAUS und dem Regenbogenfamilienzentrum Berlin.

LOUDsoft entwickelt Musiktheater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Auf der Suche nach neuen Formaten, speziellen Orten und überraschenden Kompositionen schafft das Ensemble um Daniella Strasfogel interaktive und anspruchsvolle Erlebnisse für ein generationenübergreifendes Publikum. LOUDsoft verbindet haptische Klänge mit klingenden Objekten und macht die Türen (und die Ohren) weit auf für neue Zuhörer*innen jeden Alters. https://www.loudsoft.de/

The End Is Not An Option

von B A G

*** GESCHICHTEN FÜR DIE ZUKUNFT *** ab 10 Jahren

Donnerstag, 28. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 29. Oktober 2021 um 19:00 Uhr

In The End Is Not An Option erzählen, erinnern, (ver)sammeln und tragen 6 Performer*innen Wörter, Tänze, Dinge und Orte vom Jetzt in die Vergangenheit und zurück in die Zukunft.

Sie versuchen dabei allgegenwärtigen apokalyptischen Prognosen zu trotzen. Durch Storytelling, ein Weitertragen, Erinnern und Sammeln von Dingen und Anekdoten, sowie das Recyceln und Wiederverwenden von Wörtern und Tänzen fragt das Stück danach, welche neuen und hoffnungsvollen Fiktionen wir finden können, um nach ihnen zu leben. Wie können wir gemeinsam kreative und nachhaltige Formen des Lebens, Arbeitens und Ruhens kultivieren? Wie eine Gruppe von Sammlern oder ein Wanderzirkus reist das Stück an zwei andere Orte vor seiner Ankunft im FELD Theater und transportiert Stimmen und Träumereien von einem Ort zum nächsten. Das Publikum ist eingeladen in einen kaleidoskopischen Raum, in dem Rotationen eine sich fortwährend wandelnde Landschaft aus Farben, Formationen und Reflexionen schaffen.

Von und mit: Lisa Densem, Roni Katz, Manon Parent, Annegret Schalke, Xenia Taniko, Maya Weinberg, Produktionsleitung: Patricia Oldenhave, Annett Hardegen. Eine Produktion von B A G. Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds.

FRAGIL

von Theater o.N.

*** PERFORMANCE *** ab 3 Jahren *** Dauer: 40 Minuten

Endlich groß und stark sein – wie toll haben wir uns als Kinder das Erwachsensein vorgestellt! Doch was heißt schon groß und stark?

Donnerstag, 14. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 15. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 16. Oktober 2021 um 15:00 Uhr
Sonntag, 17. Oktober 2021 um 15:00 Uhr

„Eine wichtige Erkenntnis der Arbeit an fragil ist, dass Zerbrechlichkeit nicht als Gegensatz zu Stabilität gedacht werden muss. In vielen Bereichen des Lebens sind wir gerade erst dann stark, wenn wir uns verletzlich machen.“ Clébio Oliveira

Identität und Selbstbewusstsein stehen bei fragil im Mittelpunkt. Was bedeutet es, älter zu werden? Was tun wir als Kind, aber als Erwachsener nicht mehr? Und was verbindet die verschiedenen Generationen miteinander?

Am Beginn jeder Arbeit von Clébio Oliveira stehen umfangreiche Recherchen und Expertenbefragungen. Für fragil arbeitete er anfangs zusammen mit dem gesamten Ensemble des Theater o.N. Die Tänzer*innen und Künstler*innen im Alter von 20 bis 70 Jahren boten eine Basis für den Erfahrungsaustausch zwischen den Generationen. Im Oktober 2020 feierte die Inszenierung mit den beiden Ensemblemitgliedern Michaela Millar und Olga Ramirez Oferil im Theater o.N. Premiere.

Choreografie: Clébio Oliveira, Spiel: Michaela Millar, Olga Ramirez Oferil, Komposition / Musik: Matresanch, Bühne: Markus Wagner, Kostüme: Atelier Liyanova Migliorati, Produktionsmanagement: Imma Scarpato, Technik: Robert Lange, Künstlerische Leitung: Doreen Markert, Foto: Sebastian Runge, David Beecroft. Eine Produktion von Theater o.N. im Rahmen der »Offensive Tanz für junges Publikum Berlin«, gefördert von TANZPAKT Stadt-Land-Bund und Berliner Senat für Kultur und Europa (Kofinanzierungsfonds) in Kooperation mit FRATZ International.

Das Theater o.N. schafft Kulturangebote für Menschen jeden Alters und unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft. Mit seinen Inszenierungen für ein Publikum von Anfang an sowie den Festivals FRATZ International und Berliner Schaufenster – Darstellende Künste für die Jüngsten setzt das Ensemble seit 2010 international künstlerische Impulse in diesem Feld. Weitere Schwerpunkte liegen in der Stückentwicklung mit Kindern und Jugendlichen mit der Methode des biografischen Theaters. Weitere Infos unter: www.theater-on.de

FLIEGEN ÜBEN

von Berlocken Theaterkollektiv

*** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** 6-99 Jahre *** Dauer: 60 Minuten *** Workshop-Dauer: 90 Minuten

für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Donnerstag, 7. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 8. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 9. Oktober 2021 um 11:00 Uhr und Workshop um 12:30 Uhr
Sonntag, 10. Oktober 2021 um 16:00 Uhr

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich!

In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

Anmeldung für den Workshop bitte direkt beim KinderKulturMonat.


Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting, Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

ZUM BEISPIEL BIENEN

von DieOrdnungDerDinge & Kirsten Reese

*** MUSIKTHEATER über Insekten *** ab 5 Jahren *** Dauer: 50 Minuten *** Vorstellung am Sonntag, 3. Oktober um 15:00 Uhr mit Audiodeskription, um 14:00 Uhr Tastführung *** für die Tastführung bitte anmelden unter tickets@jungesfeld.de

für Menschen, die aus Fallerslebens summ summ summ schon herausgewachsen sind

Donnerstag, 30. September 2021 um 10:00 Uhr
Freitag, 1. Oktober 2021 um 10:00 Uhr
Samstag, 2. Oktober 2021 um 11:00 und um 15:00 Uhr
Sonntag, 3. Oktober 2021 um 11:00 und um 15:00 Uhr (um 15:00 Uhr mit Audiodeskription)

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag? Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon), Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert , Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfond

MITGEFÜHL UND OHNE

von Franziska Henschel & Ensemble

*** TANZENDES THEATER *** ab 6 Jahren *** Dauer: 50 Minuten

für Menschen, die sich gerne oder auch nie über Gefühle austauschen wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden

Donnerstag, 23. September 2021 um 14:30 Uhr

Freitag, 24. September 2021 um 10:00
Freitag, 24. September 2021 um 14:30 Uhr

Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige?

Eine spielerische und humorvolle Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik – für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance: Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum & Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann. Eine Produktion von FELD. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und durch BMBF Kultur macht stark / Assitej Wege ins Theater. Nominiert für den Kinder- und Jugendtheaterpreis IKARUS 2020.

DINGE DINGEN

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

*** PERFORMANCE *** SCREENING *** ab 6 Jahren *** Dauer: 55 Minuten *** im Rahmen der Generator Platform *** kostenlos, kein Ticketverkauf *** das Video wird 2x gezeigt

tanzendes Philosophieren über Dinge für Neugierige

OPEN AIR SCREENING
Montag, 30. August 2021 um 18:00 Uhr
Donnerstag, 2. September 2021 um 18:00 Uhr

Ich wusste nie, dass ein Ding so viel kann. Ich dachte nie, doch nun fange ich an. Was kann ich und was kann der Schwamm? Denk ich noch oder denkt der Kamm?

DINGE DINGEN – weißt du was das ist? Hast du das schon einmal gehört? DINGEN?! Ist Dingen ein Ding? Oder ist Dingen mehrere Dinge? Welche Dinge gibt es überhaupt um uns herum und was kann man mit Dingen alles so machen? Und vor allem: was können Dinge so alles mit uns machen? Können Dinge eigentlich denken und Gedanken dingen?

Mit DINGE DINGEN laden Julia Keren Turbahn und Jan Rozman in eine übervolle Welt der Dinge ein. In eine Welt der Möglichkeiten, in der sie den Dingen und die Dinge ihnen auf unterschiedliche Weisen begegnen. Ist das dein Ding? Dann sei dabei: In einer spielerischen Performance lassen Julia und Jan Raum für Interpretation, Entdeckung und Begegnung und laden alle ab sechs Jahren zum Dingen ein.

Konzept, Choreografie, Performance: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo, Jan Rozman / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Musik, Komposition: Andres Bucci/Future Legend / Komposition, Text ‚Dinge Dingen‘: Alexander Patzelt / Übersetzung, Gesang ‚Reči, reči‘: Manca Trampuš / Illustration: Matija Medved / Mentoring: Gabi dan Droste / ausführende Produktion (Deutschland): Patricia Oldenhave / ausführende Produktion (Slowenien): Sabrina Železnik. Eine Produktion von emanat, in Koproduktion mit dem Puppentheater Ljubljana und in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Entwicklung des Begleitplakates gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland.

ONONON

von Clément Layes / Public in Private

*** POP-UP TANZ *** ab 6 Jahren *** Dauer: 30 Minuten
schulinterne Termine in der Rosa-Parks-Grundschule

Montag, 16. August 2021 um 10:00 und um 12:00 Uhr
Dienstag, 17. August 2021 um 10:00 Uhr

Zipp, Krap, Bang, Tschhhh… Eine riesige Holzkiste! Drumherum, drinnen und darauf entfaltet sich eine rhythmische und klangvolle Geschichte. Da entdeckt man eine Hand, hier sieht man einen Kopf. Ist er schon wieder verschwunden? Was verbirgt sich in der Kiste? Und was genau entfaltet sich daraus? Bewegungen, Geräusche und Objekte erscheinen, bauen aufeinander auf und verschwinden wieder. Und doch, bevor man es bemerkt, hat uns der Rhythmus in eine andere Schleife mitgenommen. Clément Layes entwickelte gemeinsam mit Kindern der Freien Schule Potsdam das erste Pop-Up im Rahmen von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum. Das Pop-Up versteht sich als mobiles Stück, das außerhalb des Theaterraums gezeigt werden kann. explore dance wurde mit dem Perspektivpreis DER FAUST 2019 ausgezeichnet.

Von: Clément Layes, mit: Clément Layes, Cécile Bally, Asaf Aharonson, Mentoring: Gabi dan Droste. ONONON ist Teil des langfristigen Projektes ONON von Public in Private / Clément Layes, Fotos: Elise Scheider, gefördert durch die Senatverwaltung für Kultur und Europa, in Koproduktion mit Plattform 0090 Belgium. Eine Produktion von explore dance – Netzwerk Tanz für junges Publikum, einem Kooperationsprojekt von fabrik moves Potsdam, Fokus Tanz / Tanz und Schule e.V. München und K3 | Tanzplan Hamburg. Es wird gefördert durch TANZPAKT Stadt-Land-Bund aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, die Behörde für Kultur und Medien der Freien und Hansestadt Hamburg, das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und den Bayerischen Landesverband für zeitgenössischen Tanz aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, sowie die Landeshauptstadt Potsdam und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Mit Dank an Kunstraum c/o Waschhaus.

GESEHEN WERDEN

von Vivien Roos

*** TANZ *** Eintritt frei *** ab 6 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

für Menschen, die Gemeinschaft, Zusammenhalt und Vielfalt wichtig finden

Freitag, 6. August 2021 um 16:00 Uhr
Samstag, 7. August 2021 um 16:00 Uhr

„Und wenn sie tanzt, ist sie wer anderes; ist sie woanders…“– und doch im Hier und Jetzt. Dieses Andere und Woanders sind Orte und Geschichten aus dem Leben von Mädchen aus Berliner Flüchtlingsunterkünften im Alter von 6-12 Jahren. Sie mussten einst ihre Heimat und Familien verlassen und sich auf eine ungewisse Reise in eine neue Welt begeben: auf der Flucht sein, auf einem unbekanntem Weg sein, das Vertraute verlassen, im Fremden das Vertraute finden und etwas Neuem begegnen.

Diese Kernerfahrungen übersetzt die Choreografin und Tänzerin Vivien Roos gemeinsam mit den Mädchen in zeitgenössischen Tanz. Die Tänzerinnen kommen aus Syrien, Afghanistan, Dagestan, Tschetschenien, Iran, Irak, Italien und England.

Als Kollektiv finden sie eine gemeinsame Sprache, in der sie ihre Einzigartigkeit sowie ihre individuellen Erfahrungen, Erlebnisse und Sehnsüchte zum Ausdruck bringen und uns einen Eindruck von ihrer inneren Welt erlauben.

Künstlerische Leitung und Choreografie: Vivien Roos, Dozenten und Assistenz: Claudia Bechstein, Peyman Ghalambor, Produktion: Peyman Ghalambor, Arnd Siepert, Fotos: Vivien Roos. Eine Produktion im Auftrag von Mahalo gGmbH, in Kooperation mit Albatros gGmbHund FELD Theater für junges Publikum. Im  Rahmen des Programm tanz + theater machen stark des Bundesverbands Freie Darstellende Künste e.V. und Kultur Macht Stark. Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

ATONALE OPEN AIR KONZERTE

mit sonic.art und Claudia Herr, Ulrike Brand, Matthias Bauer

*** NEUE MUSIK *** altersoffen

Samstag, 28. August 2021 ab 11:00 Uhr
Samstag, 25. September 2021 ab 11:00 Uhr

In den vergangenen Jahren veranstaltete der Atonale e.V. in der Staatsoper Berlin bereits fünfmal ein Festival zeitgenössischer Musik Berliner Komponisten. Da im letzten Jahr kaum noch Konzerte in geschlossenen Räumen stattfinden konnten, hat der Atonale e.V. nach Möglichkeiten gesucht, zumindest ein kleines Festival OPEN AIR gestalten zu können und mit der Terrasse des FELD Theater für junges Publikum direkt in der Nachbarschaft vom Wochenmarkt auf dem Winterfeldtplatz einen idealen Ort dafür finden können. Durch kleine Ankündigungsfanfaren der Interpreten an den Rändern des Marktplatzes machen die Musiker vor den Konzerten auf sich aufmerksam und hoffen, so ein neugieriges Publikum zur Terrasse ziehen zu können, das normalerweise selten Berührung mit Neuer Musik hat. Im Anschluss an die Konzerte wird es, insbesondere für Kinder und Jugendliche, die Möglichkeit geben, mit den Komponisten und Musikern über die Stücke und die speziellen Instrumenteneffekte zu sprechen.

Samstag, 28. August: SONIC.ART SAXOPHONQUARTETT

mit Werken aus den Jahren 2000 – 2020 von S. Tramin, M. Daske, Th. Hennig, S. Stelzenbach, M. Kubo, I. Amargianaki, H. Zapf, S. Lienenkämper

Foto: Michael Jungblut

Samstag, 25. September : Claudia Herr, Ulrike Brand und Matthias Bauer

mit Werken aus den Jahren 2010 – 2020 von M. Daske, G. Iranyi, T. Johnson, M. Kubo, S. Lienenkämper. R. Rubbert, L. Schwartz, C. Seither, S. Tramin

Mit Claudia Herr (Mezzosopran), Ulrike Brand (Violoncello) und Matthias Bauer (Kontrabass) und dem sonic.art Saxophonquartett bestehend aus Adrian Tully (Sopransaxophon), Alexander Doroshkevich (Altsaxophon), Claudia Meures (Tenorsaxophon), Annegret Tully (Baritonsaxophon). Eine Veranstaltung der Atonale e.V. in Kooperation mit FELD. Die Konzerte sind gefördert von der initiative neue musik, Berlin e.V.

WORKING TOGETHER WORKING APART

INTERNATIONALES LAB

30. August – 5. September 2021

Präsentationen, Austausch und Forschung. FELD ist wieder da mit einer Live-Aktion auf dem Marktplatz, Open Air Screenings von DINGE DINGEN, einem Open Air Konzert von Erik Leuthäuser und einem öffentlichen STREIT_FELD zum Thema des LABs in englischer Sprache.

Die Künstler*innen der ZIELFELDER-Residenz führen eine Live-Aktion mit Teilnehmenden, Senior*innen und Grundschüler*innen auf dem Marktplatz durch. Wir präsentieren die Produktion DINGE DINGEN ab 6 Jahren als Open-Air-Screening. Im Rahmen eines Workshops lernen wir neue Tools mit Seppe Baeyens, der zur Förderung des sozialen Austausch in einem Viertel mit heterogenen Zielgruppen arbeitet. Und am Freitag diskutieren wir bei den STREIT_FELDERN #4 mit Seppe Baeyens, Gabriele Reuter, Christoph Lutz-Scheurle, u.a. darüber, wie wir nach der Pandemie arbeiten werden (open for professionals, in englischer Sprache).

Wir reflektieren unsere Arbeitserfahrungen im letzten Jahr zur Entwicklung von hybriden, nachhaltigen, innovativen Ideen für die Zusammenarbeit in Zukunft, international wie lokal. Es entstehen kurze Video-Tutorials der beteiligten Künstler*innen zum Thema working together, working apart, die wir als Toolbox für Kolleg*innen und Interessierte auf den Websites aller beteiligten Theater in fünf Ländern der Generator Plattorm publizieren werden. Stay tuned!

Wir laden euch herzlich zu den öffentlich zugänglichen Veranstaltungen des LABs ein! Der Eintritt ist frei, wir bitten um Reservierung per Mail oder telefonisch 030 92124150.


DINGE DINGEN

OPEN AIR SCREENING
am Montag, 30.08 und Donnerstag, 02.09. um 18:00 Uhr

ein Theatermitschnitt des tanzenden Philosphierens über Dinge von Julia Keren Trubahn und Jan Rozman für alle Neugierigen ab 6 Jahren


WORKING TOGETHER WORKING APART

STREIT_FELDER #4
am Freitag, 03.09 um 18:00 Uhr

Wie arbeiten wir in und nach der Pandemie? Was bedeuten Kontaktbeschränkungen für Tanzer*innen und ihre Arbeit? Was für die Begegnung von Publikum und Peformer*innen? Nach über einem Jahr des Arbeitens unter Pandemiebedingungen halten wir inne und erproben partizipative Formate, neu. Wir tauschen unsere Fragen und Einsichten aus – Was haben wir gelernt, wo wollen wir hin, können wir einen Neubeginn starten und wieder auf dem Marktplatz mit allen tanzen? Was wird in der nächsten Zukunft gebraucht? Von jedem einzelnen. 
Seppe Baeyens, Christoph Lutz-Scheurle, Gabriele Reuter, Sanja Tropp Frühwald im Gespräch mit Gabi dan Droste und Verena Lobert.


ERIK LEUTHÄUSER

OPEN AIR KONZERT
am Samstag, 04.09 um 18:00 Uhr

Solokonzert irgendwo zwischen Modern Jazz und Experimental Pop von Erik Leuthäuser.

Eine Veranstaltung zusammen mit Seppe Baeyens, Diogo de Calle, David Lima, Eva Plischke, Gabriele Reuter, Christoph Lutz-Scheurle, Sanja Tropp Frühwald, Julia Keren Turbahn und den Teilnehmer*innen der Generator Platform aus Kroatien, Italien, Österreich, Slowenien und Berlin. FELD / Konzept: Gabi dan Droste, Koordination: Verena Lobert in Kooperation mit der Generator Platform / Produktion: Dejan Koczak, Miriam Glöckler. Gefördert durch Neustart Kultur – Junges Publikum, findet in Kooperation mit dem Pilotprojekt Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa und mit Generator Platform vom 30. August – 05. September 2021 statt.

Weitere Infos gibt es hier

UNTEN IM HIMMEL

Originaltitel: „Unterm Kindergarten“ von Eirik Fauske, aus dem Norwegischen von Geesche Wartemann

PREMIERE
Ensemble-Produktion von Gabi dan Droste, Tobias Dutschke, Sabine Hilscher, Lea Martini

*** TANZENDES MUSIKALISCHES OBJEKTTHEATER *** nach der Vorlage „Unterm Kindergarten” von Eirik Fauske *** ab 5 Jahren *** Dauer: ca. 50 min

für alle, die wissen wollen, was drunter ist, was vorher war und was kommen wird

PREMIERE
Samstag, 18. September 2021 um 16:00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Sonntag, 19. September 2021 um 16:00 Uhr
Montag, 20. September 2021 um 10:00 Uhr
Dienstag, 21. September 2021 um 10:00 Uhr

Ein kleiner Vogel prallt gegen die Fensterscheibe. Kinder laufen hinaus und finden das tote Vogelkind. Sein Begräbnis wirft Fragen auf: Was passiert jetzt mit dem Tierchen? Was befindet sich eigentlich im Boden? Eine fantastische und skurrile Reise in die Tiefen der Erde startet. Die beiden Spieler*innen führen ihr Publikum zu erstaunlichsten Begegnungen. Welche Geschichten entdecken Archäolog*innen beim Graben und was erleben Vögel beim Fliegen? Wie klingt der Wind, wie bewegt sich eine Giraffe und wie hängt das alles zusammen? Mit viel Humor und ganz und gar nicht linear, entstehen Bilder davon, wie alles auf der Welt zusammenhängt.

Ausgehend von Eirik Fauskes Stücktext „Unterm Kindergarten“ hat das Ensemble ein Stück rund um die große Frage des Werdens und Vergehens kreiert. Wohin drehen sich die Jahrhunderte, die Erde und unsere Gedanken. Und wo stehen wir, die Menschen, dabei?

Mit viel Bewegung, einem sich drehenden Raum und wundersamen Klängen bringen ein Musiker und eine Tänzerin die Geschichte eines Vogelkindes auf die Bühne. Dabei graben sie sich auf der Suche nach dem Gang des Lebens durch die Luft, durch die Erde, durch das Wasser und durch die ein oder andere Fensterscheibe.

Performance, Musik und Tanz: Tobias Dutschke, Lea Martini / Idee, Konzept, Regie: Gabi dan Droste, Sabine Hilscher / Dramaturgie: Gabi dan Droste / Komposition: Tobias Dutschke / Raum: Sabine Hilscher / Choreografie: Lea Martini / Licht: Stefan Neumann / Theaterpädagogische Begleitung: Charlotte Bartesch /
Öffentlichkeitsarbeit: Nuria Zechlin / Grafik und Illustration Plakat:
Gabi Altevers

Eine Ensembleproduktion von Gabi dan Droste, Tobias Dutschke, Sabine Hilscher und Lea Martini / Produktion: FELD Zentrale für junge
Performance e.V. / Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und
Europa Berlin. / Aufführungsrechte: Verlag der Autoren, Frankfurt am
Main. Originaltitel: „Unterm Kindergarten“ von Eirik Fauske, aus dem
Norwegischen von Geesche Wartemann.

Premiere und Aufführungen im Rahmen des „Berliner Schaufenster
09.2021 – Berühren & Bewegen. Theater und Tanz für die Jüngsten“. Das
Berliner Schaufenster 2021 ist eine Kooperation von Theater o.N., FELD
Theater für junges Publikum, Schlossplatztheater Köpenick, Tanzhalle
Wiesenburg, Schaubude Berlin und blu:boks. Das Projekt „Berühren &
Bewegen“ (Theater o.N. und Helios Theater) wird gefördert durch den
Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der
Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen des Programms NEUSTART KULTUR #TakeNote.

Newsletter zur FELDbeobachtung


Alle Newsletter anzeigen