STREIT_RADIO

Das Radio zum Projekt STREIT_KULTUR#2: TEILEN

Die große STREIT_RADIO-Netzwerksendung am 15. Juni von 10:00-10:30 Uhr

Seit dem 1. Juni sendet das Freie Radio Berlin Brandenburg regelmäßig über das Projekt STREIT_KULTUR#2: Teilen.

Am Dienstag, den 15.6. findet von 10:00-10:30 Uhr die große STREIT_RADIO-Netzwerksendung für alle statt. Die Kinder und Jugendlichen aus allen 12 beteiligten Berliner Schulen erzählen darin von ihren Projekten und ihren Ideen zum Thema Teilen. Von ihren Wünschen und Träumen, von Resonanzen, Dissonanzen und neuen, utopischen Ideen.

Wegen Corona konnte die geplante Begegnung im FELD Theater für junges Publikum nicht stattfinden. Aber Austausch gibt es trotzdem! Zeitgleich hören sich die Kinder und Jugendlichen gegenseitig zu. Am 15.6. in zwölf Berliner Klassenzimmern in Marzahn und Charlottenburg-Wilmersdorf, in Schöneberg und Pankow, in Kreuzberg, Neukölln und Mitte.

STREIT_RADIO ist eine Sendung von ColaBoraDio / Freies Radio Berlin Brandenburg
88,4 MHz in Berlin / 90,7 MHz in Potsdam
Stream: 192 kbit/s, 128 kbit/s

STREIT_KULTUR#2: TEILEN ist ein Kooperationsprojekt des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin, dem FELD Theater für junges Publikum und 12 Schulen: Albert-Einstein-Gymnasium (Neukölln), Alfred-Nobel-Schule (Neukölln), Ernst-Adolf-Eschke-Schule – Sonderpädagogisches Förderzentrum „Hören und Kommunikation“ (Charlottenburg), Fritz-Karsen-Schule (Neukölln), Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule (Mitte), Hermann-Ehlers-Gymnasium (Steglitz), Kurt-Tucholsky-Oberschule (Pankow), Nehring-Grundschule (Charlottenburg), Peter-Pan-Grundschule (Marzahn-Hellersdorf), Reinhold-Burger-Schule (Pankow), Robert Blum Gymnasium (Schöneberg), Rosa-Parks-Grundschule (Kreuzberg).

STREIT_KULTUR#2 wird gefördert vom Berliner Projektfonds für Kulturelle Bildung.

ephemere

ein Festivalkonzept vom Masterstudiengang Theaterpädagogik der UdK Berlin

was ist die ephemere?

die ephemere ist ein öffentliches kulturfestival, das sich im besonderen mit neuen und interdisziplinären ansätzen in der vermittlung von künsten beschäftigt. theorien und praxen innerhalb der kulturvermittlung erleben in den letzten jahren viel veränderungen. die ephemere will junge vermittler*innen außerhalb der institutionen stärken, sichtbar machen und vernetzen.

die diesjährige ausgabe der ephemere stellt eine punktspiegelung von künstlerischen programmpunkten her. die zusammenstellung des programmes sollte sich um die besuchenden, anwesenden, zuschauenden, (an-)teilnehmenden drehen. was tun sie bei dem jeweiligen programmpunkt? zu welchen handlungen werden sie eingeladen, welche handlungen und formen der anwesenheit entstehen von selbst? das programm sollte dabei verschiedene möglichkeiten des daseins, teilhabens, aktivseins bieten und direkt oder indirekt ausgewählte zeitgenössischen perspektiven der jungen kulturvermittlung verhandeln.

das programm der diesjährigen ausgabe und die bedingungen von künstlerischen prozessen in dieser zeit werden nun in eine print-version übersetzt.

wir sind neugierig auf ein festival in einem buch, etwas ephemerem auf blatt, etwas dreidimensionalem in flach, etwas sinnlichem in schriftform.

weitere informationen zu dem festival – in buchform – folgen.

Eine Kooperation zwischen FELD und dem Studiengang Theaterpädagogik UdK Berlin.

Dokumentation

LIFE IS PRESENCE

MA Abschlussprojekt von Toni Wagner

Premiere 25.-28. Mai 2021

In dem Performance-Kunst Projekt „Life Is Presence“ haben sich 4 junge Frauen (14-26 Jahre) mit Präsenzzuständen auseinandergesetzt und diese in Performances übersetzt. Sie haben die für Performance-Kunst unerlässlichen Zugänge wie Zeit, Raum, Körper, Handlung und Publikum kennengelernt und mit von der bekannten Performancekünstlerin Marina Abramović inspirierten Präsenztrainings ihre eigene Präsenz im Hier&Jetzt erfahren und gesteigert. Daraus ist die 4-tägige Performance-Reihe „Life Is Presence“ entstanden, in denen die 4 Performerinnen jeweils einen gesamten Tag eine Einzelperformances gezeigt haben (siehe Fotos). Das Besondere daran war, dass auch das Publikum bevor es die Einzelperformances gesehen hat, durch bestimmte Handlungsanweisungen in Präsenzzustände gebracht wurde. Da wurde z.B. in slow motion ein Raum durchquert, oder schweigend Granatapfel gepult und im Anschluss im wunderschönen Galerieraum des FELD-Theaters die feingegliederten und sehr reduzierten Performances der jungen Frauen angeschaut.

Mit: Havana Braun, Iasmim Fernandez, Idil Deniz Sakar, Kioma Palmen / Konzept und Produktionsleitung: Toni Wagner / Künstlerisches Team & Kuration: Toni Wagner & Mariella Mayer / Fotos: Daniela Wagner. Gefördert von der Udk Berlin, Fakultät Darstellende Künste und dem Deutschen Bühnenverein, in Kooperation mit FELD.

CYBERSEXHIBITION

Online-Performance über Sexualität, Geschlecht und Identität

von Jakob & Schleiff / feelings.mem

*** für Jugendliche ab 13 Jahren *** Dauer: 90 Minuten *** im Rahmen des Performing Arts Festival Berlin / 25.–30.Mai 2021 / www.performingarts-festival.de

Mittwoch, 26. Mai 2021 um 18:30 Uhr
Donnerstag, 27. Mai 2021 um 18:30 Uhr
Freitag, 28. Mai 2021 um 18:30 Uhr
Samstag, 29. Mai 2021 um 18:30 Uhr

Wie Sex funktioniert, ist irgendwie klar. Aber dann gibt’s doch so viele Fragen: Wie stelle ich es am allerbesten an? Was wenn es so für mich nicht so funktioniert, wie ich gedacht hätte? Wie geht’s den anderen? Mit wem will ich ins Bett und – wer bin ich überhaupt selbst? In der Cybersexhibition denken wir drüber nach. Du kannst dich anonym durch verschiedene Themenfelder bewegen, ausprobieren, zocken und Fragen stellen.

Aufklärung als Eigenermächtigung: Eine Online-Ausstellung für einen unbeschwerten und spielerischen Einstieg ins Erleben von Sexualität. In einem geschützten und moderierten Raum werden Jugendliche ermutigt und gestärkt, sexuelle Identitäten in ihrer Diversität zu erforschen.

Tickets und Infos gibt es hier

Um direkt Fragen zu stellen oder schon Tickets für euch oder eure Schulklasse zu reservieren schreibt gerne direkt an: cybersexhibition@posteo.net.

Entwicklung: Jil Dreyer, Josef Mehling, Elisabeth Jakob und Christopher Schleiff / Performer*innen: Jil Dreyer, Josef Mehling, Elisabeth Jakob und Christopher Schleiff / Dramaturgische Beratung: Christian Müller / Grafik/Animation: Valentin Peter Eisele / Videodesign: Jones Seitz / Produktionsleitung: Helena Bschaden / Sexualpädagogische / Beratung: Souzan AlSabah / Social Media, Öffentlichkeitsarbeit: Jasmin Elliott / Server Admin Beratung: Sebastian Sangervasi / Kulturmanagementberatung: Elisa Bilko. In Kooperation mit FELD. Gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Performing Arts Festival Berlin

25.–30. Mai 2021

Berlins (un)bekannte Räume erkunden und die Freie Szene entdecken! Rund 100 Produktionen aus allen Genres der freien darstellenden Künste laden zu einer Entdeckungsreise in eine lebendige Freie Szene Berlins ein! Zu aktuellen Themen wie Distanz und Isolation, Selbstwahrnehmung und Fremdzuschreibungen, Digitalität, Schutzbedürftigkeit und Queerfeminismus kann am Bildschirm und unter den Kopfhörern mitgefiebert werden. Digitale Formate, Audiowalks, Workshops, eine Audio-Spielstätten-Tour und vieles mehr ermöglichen das Erkunden von Spielstätten und (un)bekannten Orten und bieten pandemiesichere Begegnungen im digitalen Raum. Der Eintritt zu vielen Veranstaltungen ist kostenlos. Für kostenpflichtige Veranstaltungen ist der Ticketkauf über die jeweiligen Spielstätten oder Künstler:innen möglich. Programm & weitere Informationen unter: www.performingarts-festival.de

DINGE DINGEN

LIVE-STREAM
Mittwoch, 02. Juni 2021 um 18:00 Uhr

Performance

von Jan Rozman & Julia Keren Turbahn

*** tanzendes Philosophieren über Dinge *** für Neugierige ab 6 Jahren *** Dauer: ca. 55 Minuten

Ich wusste nie, dass ein Ding so viel kann. Ich dachte nie, doch nun fange ich an. Was kann ich und was kann der Schwamm? Denk ich noch oder denkt der Kamm?

DINGE DINGEN – weißt du was das ist? Hast du das schon einmal gehört? DINGEN?! Ist Dingen ein Ding? Oder ist Dingen mehrere Dinge? Welche Dinge gibt es überhaupt um uns herum und was kann man mit Dingen alles so machen? Und vor allem: was können Dinge so alles mit uns machen? Können Dinge eigentlich denken und Gedanken dingen?

Mit DINGE DINGEN laden Julia Keren Turbahn und Jan Rozman in eine übervolle Welt der Dinge ein. In eine Welt der Möglichkeiten, in der sie den Dingen und die Dinge ihnen auf unterschiedliche Weisen begegnen. Ist das dein Ding? Dann sei dabei: In einer spielerischen Performance lassen Julia und Jan Raum für Interpretation, Entdeckung und Begegnung und laden alle ab sechs Jahren zum Dingen ein.

Tickets: 5 Euro
Hier geht’s zur Buchung

Beim Kauf hinterlegt ihr eine E-Mailadresse in das Ticketsystem. Am Tag der Aufführung wird der Link zum Stream automatisch an diese E-Mailadresse geschickt. Hilfe beim Ticketerwerb unter info@emanat.si Der Stream erfolgt in Kooperation mit emanat, institute for development and affirmation of dance and contemporary art.

Video: Philipp Weinreich

Konzept, Choreografie, Performance: Jan Rozman, Julia Keren Turbahn / Outside Eye: Sanja Tropp Frühwald / Bühnenbild: Dan Pikalo, Jan Rozman / Lichtdesign: Annegret Schalke / Kostümbild: Tanja Padan/Kiss the Future / Musik, Komposition: Andres Bucci/Future Legend / Komposition, Text Dinge Dingen: Alexander Patzelt / Übersetzung, Gesang ‚Reči, reči‘: Manca Trampuš / Illustration: Matija Medved / Mentoring: Gabi dan Droste / ausführende Produktion (Deutschland): Patricia Oldenhave / ausführende Produktion (Slowenien): Sabrina Železnik.

Eine Produktion von emanat, in Koproduktion mit dem Puppentheater Ljubljana und in Kooperation mit FELD. Gefördert durch den Fonds Darstellende Künste mit Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und des Kulturministerium RS, Magistrat der Stadt Ljubljana. DINGE DINGEN ist ermöglicht durch die FELD Residenz im Rahmen des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz 2020/2021 der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa. Entwicklung des Begleitplakates gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien im Programm NEUSTART KULTUR, Hilfsprogramm DIS-TANZEN des Dachverband Tanz Deutschland

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