ICH BIN PINGUIN

von Wera Mahne

*** THEATER *** Dauer: 50 Minuten

für Taube und Hörende, Pinguinfans und Iglu-Camper
ab 4 Jahren

Samstag, 21. November um 16:00 Uhr
Sonntag, 22. November um 16:00 Uhr
verlegt auf den Zeitraum 07. -10. Januar 2021

Zwei Eier im Schneesturm der Antarktis. Aus dem einen schlüpft ein Pinguin, aus dem anderen ein kleiner Vogel. Gemeinsam erleben sie viele Abenteuer. Sie sind einander alles, was sie haben und alles, was sie kennen. Der kleine Vogel nimmt den Pinguin als Mutter an, und lernt von ihm alles, was dieser weiß. Das ist nicht so viel! Er hat ja keine Flügel zum Fliegen und kann nur watscheln… Die taube Schauspielerin Pia Katharina Jendreizik und der hörende Puppenspieler Andreas Pfaffenberger erzählen ohne ein gesprochenes Wort diese Geschichte über Unterschiede in Freundschaft und Familie.


Schauspiel: Pia Katharina Jendreizik, Puppenspiel: Andreas Pfaffenberger, Regie: Wera Mahne, Ausstattung und Puppenbau: Anna Siegrot, Video und Dramaturgie: Declan Hurley, Produktionsleitung: Esther Schneider. Eine Produktion von Wera Mahne in Koproduktion mit dem FFT Düsseldorf und Kooperation mit dem FELD Theater für junges Publikum. Gefördert durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf.
Die Vorstellungen im FELD werden unterstützt durch den Projektfonds Kulturelle Bildung, das NATIONALE PERFORMANCE NETZ Gastspielförderung Theater, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, sowie den Kultur- und Kultusministerien. Mit freundlicher Unterstützung der SALO Bildung und Beruf GmbH.

ZEIT.FENSTER

von FigurenKombinat

*** OBJEKT- UND FIGURENTHEATER *** Dauer: 60 Minuten

für Erwachsene

Samstag, 14. November um 19:30 Uhr
Sonntag, 15. November um 15:00 Uhr
verlegt auf Freitag 5. und Samstag 6. März

Das freie Ensemble für zeitgenössisches Figurentheater FigurenKombinat lädt die Zuschauer ein, Teil der künstlerischen Forschung zu werden, und präsentiert kleine Theaterexperimente mit Objekten und Figuren für jeweils 5-6 Personen.

Ausgangspunkt ist die Frage “Wie kann Theater gehen, in Zeiten von Corona?“. Shutdown. Quarantäne. Ausnahmezustand. Entschleunigung. Was ist passiert? Dazwischen, in der Zwischenzeit, zwischen uns Menschen? Schau in die Fenster, die Fenster, die uns trennen, schützen, die Welten sichtbar machen und Ort der Begegnung sein können. Lass Dich kontaktlos berühren. 

Anschließend freuen sich die Künstler über ein Gespräch.

Spiel, Ausstattung und Regie: Anja Müller, Esther Falk, Maik Evers, Benjamin Garcia, Helen Schumann, Mirjam Ellenbroek. Das künstlerische Forschungsprojekt Zeit.Fenster ist gefördert im Programm Reload. Stipendien für Freie Gruppen der Kulturstiftung des Bundes.

STREIT_FELDER #3 ft. KIPPPUNKTE

Wut- ein live Podcast

*** FELDFORSCHUNG ***

Donnerstag, 12. November um 18:30 Uhr

Für die dritte Folge von KIPPPUNKTE – der Podcast möchten wir uns diesmal live im FELD Theater treffen, um über das Thema Wut zu sprechen. Was macht uns wütend? Wo kippt es so weit, dass wir wütend werden? Und was machen wir dann mit dieser Wut? Um uns mit diesen und anderen Fragen zu beschäftigen, laden wir Aktivistinnen der Organisationen Fridays for Future und Migrantifa ein.

Hier geht’s zu Folge 1-3

Moderation und Konzept: Emilia Schlosser und Sina Schirling, Audioschnitt & Bearbeitung: Lina Gasenzer. Gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa im Rahmen von KIPPPUNKTE. Dank an die Jugendkunstschule FRI-X BERG.

FRIDA UND DAS WUT

von Vanessa Valk

*** indoor *** FIGURENTHEATER *** Dauer: 45 Minuten

für alle, die ein Alternative zum Türen knallen suchen
ab 4 Jahren bis 2. Klasse Grundschule

Freitag, 9. Oktober um 16:30 Uhr
Samstag, 10. Oktober um 11:00 Uhr und 16:00 Uhr

Nur ein riesiger Pappkarton und ein Schlagzeug stehen auf der Bühne. Papa liest Zeitung. Doch die Ruhe trügt, gleich rappelt es im Karton…! Denn – Mutter, Vater, Kind und Wut – Streit ist in dieser Familie vorprogrammiert: „Nein!“ brüllt das Wut und „Nein!“ brüllt Frida. Wie soll das gut gehen? Wie kann man das Wut loswerden? Und wenn es weg ist, fehlt es dann? Fridas Familie durchlebt emotionale Höhen und Tiefen: wilde Verfolgungen, Wutausbrüche und Schattenspiel-Alpträume wechseln sich mit witzigen Dialogen, Flugkunststücken, Tanzeinlagen und zärtlichen Momenten ab.

„Frida und das Wut“ ist ein turbulentes und doch feinfühliges Figurentheater für grosse und kleine Menschen, detailverliebt arrangiert, mit Livemusik, Gesang, Puppenspiel und dem Herz am rechten Fleck.

Mit Vanessa Valk und Konrad Wiemann, Text und Regie: Mia Grau, Puppenbau: Vanessa Valk und Arne Bustorff, Bühne: Jens Burde, Musik: Konrad Wiemann.
Nach dem gleichnamigen Bilderbuch von Mia Grau. „Frida und das Wut“ ist eine Koproduktion von Figurentheater Vanessa Valk und dem Zeppelin Theater e.V. in Hamburg. Gastspiel im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

Workshop Fliegen Üben

von Berlocken Theaterkollektiv

Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Samstag, 17. Oktober von 14:15 – 16:00 Uhr

Berlocken Theaterkollektiv hilft im Rahmen des Kinderkulturmonats beim Abheben

Drei Künstlerinnen üben mit Körper, Kopf, Musik und Herz ihre Flugversuche vor Publikum und beflügeln Eure Fantasie beim Miterleben. Danach gibt es eine kurze Trainingseinheit mit neuartiger Flugschau für Euch alle!

Von 6 bis12 Jahre
Teilnahme kostenlos – Bitte Meldet Euch an.

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

Premiere Fliegen Üben

von Berlocken Theaterkollektiv

PREMIERE

*** indoor *** POETISCHES TANZTHEATER *** Lustiges, Nachdenkliches und Fantasievolles über die Sehnsucht des Fliegens *** von 6 – 99 Jahren *** Dauer: 60 Minuten

Für alle, die vom Fliegen träumen und es selbst ausprobieren möchten

Donnerstag, 29. Oktober um 10:00 Uhr
Freitag, 30. Oktober um 10:00 Uhr
Samstag, 31. Oktober um 11:00 Uhr
Sonntag, 1. November um 16:00 Uhr

Fliegen? Na klar! Scheitern? Auf jeden Fall! Schweben? Immer! Anlaufnehmen? Selbstverständlich! Papierflieger? Ja, die auch.

In FLIEGEN ÜBEN wird geforscht: Wie kann der eigene Körper fliegen? Welche Bewegungen helfen dabei? Welche Antriebe unterstützen den Körper? Was ist mit technischen Hilfsmitteln? Welche gibt es, und was geht alles durch Flugtechnik? Wer fliegt mit Flugzeugen? Wer muss am Boden bleiben? Welche Grenzen gibt es und kann man über sie rüber fliegen? Wohin fliegen die Menschen morgen? Werden wir mit Hilfe unserer Fantasie an ungeahnte Orte fliegen können? Oder wie ein Vogelschwarm gemeinsam durch die Lüfte jagen?

Unter größtem körperlichen Einsatz und mit viel Entdeckerfreude eröffnet das Schöneberger Theaterkollektiv Berlocken einen Raum, in dem in poetischen Bildern Technisches und Politisches befragt und bestaunt werden kann.

Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

Fliegen üben im FELD Theater für junges Publikum in Berlin, Foto: Claudius Dorner

Konzept, Regie, künstlerische Leitung: Berlocken Theaterkollektiv (Brütting,
Hagemann, Herzberg), Performance: Meriel Brütting, Laura Hagemann, Bühne: Jan Bernstein, Kostüme: Carolin Herzberg, Maske: Luzie Milena Weigelt, Musik: Jonathan Reiter, Licht: Stefan Neumann, dramaturgische Beratung: Martin Nachbar, Beratung partizipative Recherche: Gabi dan Droste, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Berlocken Theaterkollektiv in Koproduktion mit FELD. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin. Mit Dank an die Werbellinsee-Grundschule.

DEATH IS CERTAIN

von Eva Meyer-Keller

*** indoor *** für alle mit denen (nicht) gut Kirschen essen ist *** Dauer: 40 Minuten

Familienvorstellung ab 6 Jahren

Freitag, 30. Oktober um 16:30 Uhr
Samstag, 31. Oktober um 16:00 Uhr

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal lebendig und zu Spiegelbildern für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller Süßkirschen zu Hauptfiguren erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie in 36 Mini-Szenarien bearbeitet, mit Salz bedeckt, gegessen, durchbohrt, hingerichtet, zerkleinert, erhitzt, in Marmelade eingetaucht.

Nachdem das Stück 18 Jahre lang erfolgreich an weltweit mehr als 200 Orten gezeigt wurde, ist jetzt eine Neu-Inszenierung zu sehen, in dem die 14- und 11jährigen Kinder der Choreografin das Stück aufführen.

„Der Kernprozess oder Streit zwischen Theater und Kinderspiel – die absurde, aber klangvolle und affektive Vorstellung, dass das eine für das andere stehen kann – wird hier immer wieder in buchstäblicher und komischer, einfacher Form wiederholt. Der Wein und die Waffel für das Blut und das Fleisch. Eine Kirsche für einen Menschen. Die Haut der Kirsche für die menschliche Haut, ihr Saft für Blut, ihr Stein für Knochen. Zahnseide für ein Henkersseil. Zuckerwürfel für Steinblöcke. Ein Spielzeugauto für ein echtes und der Rand eines zwei Meter großen Tisches für eine Klippe. Ein Eimer für einen Ozean, etwas gefaltetes Papier für ein Boot und der heiße Knall eines 40w Föns anstelle eines Sturmkraftwindes.“ (Tim Etchells über Death is certain)

Choreografie: Eva Meyer-Keller, Performance: Kajsa Repotente / Otis Repotente, Produktionsleitung: Emilia Schlosser. Eine Produktion von Eva Meyer-Keller in Kooperation mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung  Kultur und Europa Berlin.

SCHNEEKÖNIGIN

von Theater Miamou

*** FIGURENTHEATER *** nach einem Märchen von Hans Christian Andersen *** Dauer: 50 Minuten

für Frostbeulen
ab 5 Jahren

Samstag, 7. November um 16:00 Uhr
Sonntag, 8. November um 16:00 Uhr
Dienstag, 10. November um 10:00 Uhr

Täglich spielen Kay und Gerda auf ihrer Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter in Kays Auge fährt – und ihn verändert. Alles langweilt ihn, nichts ist ihm mehr gut genug. Er verfällt der Schneekönigin, die ihn in ihr eisiges Schloss mitnimmt. Kay wird vermisst und für tot erklärt, doch Gerda geht los, ihn zu suchen: Eine Reise voller Überraschungen und Hindernisse, eine Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft.

Szenografie und Spiel: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl. Eine Produktion des Theater Miamou. Fotos: Theater Miamou

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