OPEN CALL

Das FELD Theater für junges Publikum schreibt zwei Stipendien für je eine sechswöchige Residenz im Zeitraum November 2020 – August 2021 aus. Im Anschluss daran findet im Herbst 2021 für die Resident*innen eine zweiwöchige Residenz als international besetztes Lab statt. Der Open Call wendet sich an Künstler*innen, Tänzer*innen und Choreograph*innen, ob Einzelkünstler*in oder Gruppe/Kollektiv, die in Berlin arbeiten und die bislang noch nicht bzw. wenig für junges Publikum gearbeitet haben.

Die Resident*innen entwickeln ein Modell der Partizipation, bei dem sie soziale Akteure einbeziehen. Die hier gemachten Erfahrungen sollen Impulse setzen für die eigene künstlerische Weiterentwicklung.

Der Zeitraum wird in Absprache mit dem FELD als 1 Block oder in mehreren Blöcken über einen längeren Zeitraum organisiert. Die Residenz wird durch Mentorinnen von FELD begleitet. Wir unterstützen ebenfalls bei Kontakten zu Akteur*innen wie z.B. Schule, Kita, Nachbarschaftstreff oder Senior*innenheim.

Voraussetzung für die Bewerbung ist die Beantwortung unseres Fragebogens bis zum 17.08.2020. Wir laden 7 Bewerber*innen zu einem Pitching am 31. August ein. (Zeitraum teilen wir bei Einladung zum Pitching mit.)

Hier geht es zum Fragebogen

GRUNDGEDANKEN ZUM RESIDENZPROGRAMM

PARTIZIPATION

Das FELD Theater versteht Partizipation nicht nur als Vermittlung eines Kunstproduktes in Richtung Publikum, sondern denkt sie als dialogisches, künstlerisches Prinzip in Strukturen und kreativen Prozessen von Anfang an mit. Das FELD Theater vertritt und entwickelt ein Kunstverständnis, bei dem Künstler*innen wie Akteure/Zuschauer*innen kreativ in künstlerischen Formaten miteinander in den Dialog treten. Das können Beteiligungsprojekte sein, in denen Kinder, Jugendliche, Erwachsene oder Senior*innen selbst künstlerisch aktiv sind, oder aber das Einbeziehen von sozialen Akteuren als (Zuschau-)Expert*innen in Entwicklungsphasen von Produktionen. Es sind aber auch Aufführungen, deren Darbietungs- und Kommunikationsstrategien generell Zuschauer*innen aktiv involvieren (mental oder in Aktion).

Ein partizipatives Modell für eine Residenz zu entwickeln bedeutet nicht automatisch, dass die Künstler*innen ein partizipatives Inszenierungsformat kreieren, sondern dass sie in diesen künstlerisch-forschenden Dialog mit anderen Menschen aus ihnen vielleicht auch unbekannten kulturellen Hintergründen oder aber auch in ihnen nicht-vertrauten sozialen Kontexten eingehen. Das Format ist dabei völlig offen.

Gaëtane Douin, Maria Wollny, Jasper Frank, Zizi Nachbar & Eva Günther (v.l.n.r.) in ZUSAMMEN BAUEN Ein Stück Tanzperformance über das altersoffene Kooperieren in Zeiten von Krisen und Transformation von Martin Nachbar und Gabi dan Droste

KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG

Künstlerische Entwicklung im Allgemeinen, insbesondere aber die Entwicklung künstlerischer Projekte für junges Publikum und neuer Formate, wie wir sie anstreben, braucht Raum und Zeit für künstlerische Forschungen, bei denen ohne Produktionsdruck und Erfolgszwang Ideen und Ansätze ausprobiert, weiterentwickelt oder wieder verworfen werden können. Dieser Prozess ist Kern künstlerischen Schaffens. Künstlerische Entwicklung braucht zudem Freiräume, in denen Neues gewagt, ausprobiert und Grenzen ausgelotet werden können, ohne zwangsläufig zu einem sofortigen Ergebnis führen zu müssen.

PARTIZIPATIVE KÜNSTLERISCHE FORSCHUNG

Dieser Freiraum ist gerade für die Arbeit mit jungem Publikum zentral: Mit seinen von Erwachsenen abweichenden Zugängen und manchmal auch unerwarteten, überraschenden Reaktionen auf ästhetische Angebote fordern junge Zuschauer*innen die erwachsenen Künstler*innen häufig zum Umdenken und Umarbeiten ihrer Ideen auf. Dieser offene Experimentierraum ist aber auch für Künstler*innen essenziell, die aus ihrem gewohnten Arbeits- und Wirkungsfeldern herausgehen und alternativen Publika und sozialen Akteuren begegnen möchten.

Andreas Edelblut, Kaveh Ghaemi, Maria Wollny, Eva Günther, Hannah Pirot, Gaëtane Douin, Niklas Schüler (v) & Erik Leuthäuser (v.l.n.r.) in ZUSAMMEN BAUEN Ein Stück Tanzperformance über das altersoffene Kooperieren in Zeiten von Krisen und Transformation von Martin Nachbar und Gabi dan Droste

REPARATUR – partizpatives Bauprojekt: Recherche zur Stückentwicklung ZUSAMMEN BAUEN von Gabi dan Droste,
Sabine Hilscher, Martin Nachbar, David Reuter

TERMINE und KONTAKT

Deadline Bewerbung: 17.08.2020

Zum Bewerbungs-Fragebogen

Pitching: 31. August, Zeitraum bei Einladung
Kontakt: residenz@jungesfeld.de, an: Gabi dan Droste, Stichwort: Residenz in FELD

Die Residenzstipendien sind Bestandteil des Pilotprojektes Residenzförderung Tanz – Weitere Informationen hier

Erik Leuthäuser: SOLO

Solokonzert

*** outdoor ***

Für alle

Samstag, 29. August um 18:00 Uhr und 20:00 Uhr
Sonntag, 30. August um 12:00 Uhr

Erik Leuthäuser ist ein renommierter junger Sänger, der die deutsche Sprache als auch electronics nutzt, um sein einzigartiges musikalisches Konzept irgendwo zwischen modern jazz und experimental pop umzusetzen. Ehrlich und frei von Klischees, inspiriert von seinen Erfahrungen als junger schwuler Mann in der Großstadt Berlin.

Spielzeiteröffnung mit ANIMAL DANCES

von Martin Nachbar

*** outdoor *** Dauer: 40 Minuten

für Familien oder Solitäre, die das Tier in sich entdecken wollen

Samstag, 29. August um 15:00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Samstag, 29. August um 19:00 Uhr
Sonntag, 30. August um 11:00 Uhr

Tiere können nicht reden, aber miteinander kommunizieren. Und das erinnert oft an Tänze – man denke nur an die Balz von Vögeln. Gemeinsam mit einem Musiker und einer Kostümbildnerin entwirft der Tänzer und Choreograf Martin Nachbar ritualhafte Tiertänze, die im urbanen Parkraum stattfinden. Humorvoll zeigen sie, welche Beziehungen und Bezüge wir, die städtischen Tiere des 21. Jahrhunderts, zu anderen Tieren haben. Was ist an uns tierlich bzw. nicht-menschlich? Und: Könnte es sein, dass Tanz das beste Mittel ist, nach Möglichkeiten zu suchen, sich so zu verhalten, zu fühlen und zu denken wie Tiere es eventuell auch tun?

Choreografie und Tanz: Martin Nachbar, Musik: Boris Hauf, Kostüm in Berlin: Aline Landreau, Kostümdesign: Marion Montel. Eine Produktion von Up to Nature (brut Wien, In Between Time Bristol, Blackbox Theater Oslo, Anti Festival Kuopio). Mit Dank an Dock 11/Eden.

PREMIERE THE WALKING PROJECT

von Jo Parkes & Ensemble

*** outdoor *** vom Gehen und Hoffen *** Dauer: 90 Minuten

ab 10 Jahren

PREMIERE
Freitag, 4. September um 17:00 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Freitag, 4. September um 19:00 Uhr
Samstag, 5. September um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Sonntag, 6. September um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr

Freitag 11. September um 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Samstag, 12. September
um 15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr
Sonntag, 13. September um
15:00 Uhr, 17:00 Uhr und 19:00 Uhr

THE WALKING PROJECT erforscht die Praxis des gemeinsamen (spazieren) Gehens: Trotz körperlicher Distanz Nähe zueinander spüren, teilen was wir vermissen und gehend fragen: Wo wollen wir gehen? Und wohin? Was war? Ändern wir jetzt die Richtung? Wir erforschen was auf dem Weg
passiert.

THE WALKING PROJECT ist eine Aufführung für eine*n Darsteller*in und einen Gast, die gemeinsam gehen möchten.

Weitere Infos unter: www.mobile-dance.com, www.joparkes.com

Wegen des Formats der Eins-zu-eins-Spaziergänge und auf Grund der
Hygienevorschriften können Tickets für THE WALKING PROJECT nur im
Vorverkauf gekauft werden.

Hier geht es zum Ticketkauf

Konzept, künstlerische Leitung, Choreografie: Jo Parkes, choreografische Mitarbeit: Viviana Defazio, Kaveh Ghaemi, Musik und Sound Design: Marcelo Schmittner, von und mit: Aymara von Borries, Viviana Defazio, Toby Foerster, Ziv Frenkel, Kaveh Ghaemi, Hannah Pirot, Marcelo Schmittner, Maria Wollny, Bühne und Kostüme: Nora Jentzsch, Produktionsleitung: Imma Scarpato, dramaturgische Beratung: Gabi dan Droste. Eine Koproduktion von FELD mit mobile dance im Rahmen von KIPPPUNKTE. Die Veranstaltungsreihe KIPPPUNKTE wird gefördert von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

PREMIERE ZUM BEISPIEL BIENEN

von DieOrdnungDerDinge

*** indoor *** Dauer: ca. 50 Minuten

für Menschen, die aus Fallerslebens Summ Summ Summ schon herausgewachsen sind
ab 5 Jahren

PREMIERE
Samstag, 26. September um 14:30 Uhr

WEITERE VORSTELLUNGEN
Samstag, 26. September um 16:30 Uhr
Sonntag, 27. September um 11.00 Uhr und 15:00 Uhr

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht das Ensemble DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und anderer Insekten und erkundet, wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. ZUM BEISPIEL BIENEN ist ein Stück für Kinder ab fünf Jahren und kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigens für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

Nach „Bestiarium“, das 2018 im HKW uraufgeführt wurde, ist ZUM BEISPIEL BIENEN die zweite Musiktheaterproduktion für Kinder von DieOrdnungDerDinge.

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon),
Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard), künstlerische Leitung: Meriel Price, Mitarbeit: Cathrin Romeis, Komposition: Kirsten Reese, Choreografie: Josep Caballero Garcia, Kostüme: Katharina Gault, Lisa Nickstat, Bühne: Nele Ahrens, Dramaturgie: Franziska Seeberg, Assistenz: Anne Bickert, Produktionsleitung: Nele Ana Riepl. Eine Produktion von DieOrdnungDerDinge in Koproduktion mit FELD im Rahmen von KIPPPUNKTE. Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds.


Zum Beispiel Bienen

von DieOrdnungDerDinge

Ein Musiktheater über Insekten für Kinder ab 5 Jahre

Worüber unterhalten sich Bienen, wenn sie unter sich sind? Welche Sprache sprechen sie dabei? Und was machen sie eigentlich den ganzen Tag?

Wir tauchen ein in den Alltag eines Bienenvolkes. Hier leben sie: Jungbiene, Ammenbiene, Baubiene, Wächterbiene, Flugbiene und natürlich – die Königin! Gemeinsam mit ihnen begeben wir uns auf eine Reise und begegnen zauberhaften Wesen aus der Welt der Insekten.

Mit der Produktion ZUM BEISPIEL BIENEN erforscht DieOrdnungDerDinge auf musikalische Weise die Welt der Bienen und Insekten und erkundet wie sie sich durch Klänge, Musik und Tänze untereinander austauschen. Das Stück kombiniert auf spielerische Weise Elemente von Musiktheater, Soundinstallation und Tanz. Aus Tonaufnahmen von Insekten und live mit Instrumenten gespielten Klängen entwickelt die Komponistin Kirsten Reese eigenes für diese Produktion eine „Insektenmusik“.

PREMIERE Sa, 26. September um 14:30 & 16:30 Uhr
So, 27. September um 11:00 & 15:00 Uhr

Von und mit DieOrdnungDerDinge: Meriel Price (Perfomance, Saxophon), Cathrin Romeis (Perfomance, Cello), Vera Kardos (Perfomance, Geige), Iñigo Giner Miranda (Performance, Keyboard) I Künstlerische Leitung: Meriel Price I Mitarbeit: Cathrin Romeis I Komposition: Kirsten Reese I Choreografie: JosepCaballero Garcia I Kostüme: Katharina Gault und Lisa Nickstat I Bühne: Nele Ahrens I Dramaturgie: Franziska Seeberg I Assistenz: Anne Bickert I Produktionsleitung: Nele Riepl

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds

LBGTQRSTUVW….. Welcher Buchstabe muss sich outen?

Ein Projekt von der Fritz-Karsen-Schule zum Thema „Anders sein“

Text von von Emilia Schlosser

„Anders sein“ ist das Thema des Kunst Kurses der 11. Klasse der Fritz-Karsen-Schule. Und das Projekt an sich ist schon etwas anders als die anderen Projekte der Streit_Kultur. An vier Tagen proben und entwickeln sie gemeinsam im FELD-Theater für junges Publikum verschieden künstlerische Arbeiten, die in den Räume des Hauses als Stationentheater aufgeführt werden sollen. Es gibt eine unsichtbare Theaterszene im Café des Hauses, einen ballroom im Stil der 80er Jahre in New York, ein interaktives Spiel über Privilegien, eine Performance über Ausgrenzung und einen performativen Schminkraum in der Garderobe des Theaters. „Unser ballroom war ein Raum für jeden, der sich ein bisschen anders fühlt und wo man sich präsentieren kann und man selbst sein, ohne sich dafür schämen zu müssen“, sagen die Schüler*innen. Die Gruppen von 3-6 Personen haben die Projekte entwickelt mit unterschiedlichen Zugängen und Ideen.

anders sein_Fritz-Karsen-Schule Berlin, Foto: FELD Theater für junges Publikum

„Wir wollten zeigen, das anders sein auch schön ist.“

Schüler*innen der Fritz-Karsen-Schule

Anders sein kann viel bedeuten

Ist man anders oder wird man als anders markiert, zum Beispiel weil man andere Kleidung trägt? Ist es möglich, Menschen überhaupt nicht anhand ihrer Kleidung zu bewerten, wenn man sie nicht kennt? Ist man anders oder wird man nur anders, weil einen andere ausgrenzen? Können wir das verhindern, indem wir uns auf die Seite von den Menschen stellen, die Unterstützung brauchen? Ist es denn schlimm, anders zu sein? Oder kann anders sein auch schön sein?

anders sein_Fritz-Karsen-Schule Berlin, Foto: FELD Theater für junges Publikum

„Wir sind nicht alle gleich reich oder gleich stark aber wir bluten alle gleich. Äußerlich sind wir alle unterschiedlich aber das ist auch gut so, denn wenn wir alle gleich wären, wären wir nicht einzigartig. Und so sind wir alle auf unsere Weise einzigartig und wunderschön. Wir haben alle ein Herz das schlägt.“

Schüler*innen der Fritz-Karsen-Schule

Sind wir vielleicht alle ein bisschen anders und gerade deshalb schön?

Die Projekte beschäftigen sich viel mit diesen Fragen. Während eine Gruppe mit einem kleinen Theaterstück darauf hinweisen will, dass man vom Aussehen eines Menschen nicht wirklich auf dessen Leben und Charakter schließen kann und man daher auch nicht urteilen sollte, versuchen andere Projekte genau diesen Mechanismus zur Ermächtigung zu nutzen. Indem sie dazu aufrufen sich zu schminken oder zu verkleiden, aufzufallen und neues auszuprobieren, riskieren sie, ausgelacht oder nicht ernst genommen zu werden. ‚Wir sahen auch außergewöhnlich aus‘ reflektiert ein Schüler über die vergangene Probe. In einer gespielten Pressekonferenz befragen wir die Schüler*innen über ihre künstlerischen Arbeiten und was sie damit erreichen wollen:

anders sein_Fritz-Karsen-Schule Berlin, Foto: FELD Theater für junges Publikum

„Wir wollten erreichen, das die Menschen sehen wie es anderen Menschen geht und das man sich keine Vorurteile bilden sollte, ohne den Menschen zu kennen.“

Schüler*innen der Fritz-Karsen-Schule

Anders sein bedeutet im wesentlichen vielleicht ja erstmal, unterschiedlich sein. Es sind fünf sehr unterschiedliche Arbeiten, durch die das Publikum geführt wird und ich bin mir sicher, dass alle sich irgendwo in den Arbeiten auch selbst wiederfinden werden. Denn so unterschiedlich sind wir dann vielleicht doch nicht.

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Projekttitel: „LBGTQRSTUVW….. Welcher Buchstabe muss sich outen?“
Schule: Fritz-Karsen-Schule, Berlin-Neukölln
Klasse / Jg.: 11. Jg, Kunstkurs
Künstler*innen: Roni Katz, Birgit Neppl
Pädagogin: Marta Díez Amate
Kulturagentin: Michaela Schlagenwerth
Fotos: Antje Materna

STREIT_KULTUR ist ein Kooperationsprojekt des Programms Kulturagenten für kreative Schulen Berlin und dem FELD Theater für junges Publikum.

Gefördert durch:

The Walking Project

Vom Gehen und Hoffen


von Jo Parkes

Ab 9 Jahren // ca. 60 min

„WALKING PROJECT“ ist eine Reihe von Eins-zu-eins-Spaziergängen.
Die Praxis des gemeinsamen Gehens, trotz körperlicher Distanz, Nähe
zueinander spüren, teilen was wir vermissen und gehend fragen: Wo
wollen wir gehen? Und wohin? Was war? Ändern wir jetzt die Richtung?
Wir erforschen was auf dem Weg passiert. Kraftvoll und leise,
beschwingt und zögernd, nachdenklich und mutig …  Eine Reise, ganz
nah und ganz fern.

WALKING PROJECT ist eine Aufführung für eine*n Darsteller*in und ein
Gast, die gemeinsam gehen möchten.

PREMIERE am Fr, 4. September um 17:00 & 19:00 Uhr
Sa, 5. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr
So, 6. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr


Fr, 11. September um 17:00 & 19:00 Uhr
Sa, 12. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr
So, 13. September um 15:00 & 17:00 & 19:00 Uhr


Idee, Konzeption und Regie: Jo Parkes
Von und mit: Kaveh Ghaemi, Viviana Defazio, Marcelo Schmittner
Audio: Marcelo Schmittner
Produktionsleitung: Imma Scarpato

Death is certain

von Eva Meyer-Keller

Für alle, mit denen (nicht) gut Kirschen essen ist

Kirschen haben eine zarte Haut, Fleisch und in ihrer Mitte eine Art Knochen. Ihr Saft ist rot wie Blut. Und wenn man sie behandelt, wie Menschen manchmal Menschen behandeln, so werden sie selber zu Menschen – oder zumindest zu animierten Objekten, die zur Identifikation einladen.

Inspiriert von Märchen, in denen Objekte manchmal leben und dann eigentlich immer zu Projektionsflächen für eigene Erfahrungen und Fantasien werden, hat Eva Meyer-Keller Süßkirschen zu Protagonisten erhoben. Die Früchte werden zwar noch entstielt, aber nicht mehr gewaschen und entkernt. Stattdessen werden sie in 36 Mini-Szenarien von Folter und Hinrichtung getötet.

Nachdem das Stück 18 Jahre lang erfolgreich an weltweit mehr als 200 Orten gezeigt wurde, ist jetzt eine Neu-Inszenierung zu sehen, in dem die 14- und 11jährigen Kinder der Choreografin das Stück aufführen.

Sa, 19. September um 16:00 Uhr
So, 20. September um 16:00 Uhr

Fr, 30. Oktober  um 16:30 Uhr
Sa, 31. Oktober um 16:00 Uhr

Choreografie: Eva Meyer-Keller
Performance: Kajsa Repotente / Otis Repotente
Produktionsleitung: Emilia Schlosser
Gefördert durch: Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa

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