Play Date: Owl & Mack

PLAY DATE Konzert

***inklusives Familienkonzert***

Für Zuhörer*innen mit special needs oder Kids, und alle, die es bluesig und krautig mögen

Samstag, 07. Dezember um 16:00 Uhr
(Einlass 15:00 Uhr)

In Owl & Mack treffen Blues, Drones, Jazz und Psychedelic Krautrock auf die Songtexte von Litó Walkey. In erweiterter Besetzung präsentiert die Gruppe alte und neue Songs.
Das Songprojekt entstand aus der Liebe zu kryptisch-obskuren vampbasierten Blues, Minimal Drone Jazz, experimentaler Improvisation und Free-Form-Singer-Songwriting für nachtaktive Raubvögel und Fuhrwerke mit außerordentlicher Ausdauer und Langlebigkeit.

Hier reinhören …

Boris Hauf (Keyboards, Vocals)
Derek Shirley (Electric Bass)
Steve Heather (Drums)
& Special Guest

Konzept: Boris Hauf
Gefördert durch: Musicboard Berlin GmbH

Zirkusmaria: Die Reise einer Schneeflocke

von Zirkusmaria

*** Musikalische Bilder-Lesung *** ab 3 Jahren***

Für Frostbeulen und Himmelsstürmer*innen

Sonntag, 08. Dezember um 16:00 Uhr
Montag, 09. Dezember um 10:00 Uhr

Eine Schneeflocke fällt aus einer Schneewolke und begibt sich auf eine aufregende Reise auf die Erde. Vorbei an Parks, Spielplätzen, Häusern und Kindern sucht sie nach dem Ort, an dem sie sich niederlassen kann – bis sie das Atelier einer Malerin entdeckt. Gemeinsam mit einem Farbtropfen vollendet sie ihre Reise.
Mit Live-Musik und eindrücklichen Bildern erzählt Zirkus Maria eine Geschichte über Suchen und Finden schon für ganz kleine Kinder.

Die Reise einer Schneeflocke von Zirkusmaria; FELDtheater Berlin

Auf der Bühne: Wiebke Alphei, Julia Brettschneider, Friederike Hellmann,
Fotos: Zirkusmaria.
Eine Produktion von ZIRKUSMARIA.

IG Blech weihnachtet

samstägliches Adventskonzert

*** Theatervorplatz *** um Spende wird gebeten ***

Für Menschen, die Weihnachtslieder schwungvoll und brassig mögen

Samstag, 14. Dezember um ca. 12:00 Uhr

Harald, die Klarinette, geht in die Knie. Die Tuba hält es nicht am Platz, die Posaune neigt sich zur Trompete, die Saxophone schwingen die Beine. Wer bei der IG Blech bläst, trommelt oder das Tambourin schlägt, will Spaß haben – und das Publikum soll sich ebenfalls amüsieren …
Heavy-Messing-World-Music nennt die Truppe ihren Stil – ein Mix aus den Klängen der Welt. Samba, Groove, Klezmer, Tarantella, dazwischen heute auch weihnachtliches wie „O du fröhliche“ und der Tannenbaum („O“) schüttelt sich in afrikanischen Rhythmen.

IG Blech weihnachtet
Foto: IG Blech

Sabine Kolbe: Von Frost und Schnee und warmer Stube

von Theater 7Schuh / Sabine Kolbe

*** Erzähltheater*** ab 5 Jahren***

Für lauschende Familien, die sich lauschig auf den Winter einstimmen möchten

Sonntag, 15. Dezember um 16:00 Uhr

Viele kennen Sabine Kolbe als begnadete Geschichtenerzählerin und Vorleserin von Erzählzeit in Schulen. Mit einem tiefen Gespür für Sprache, mit Papier und minimalen Objekten lässt sie im Theaterraum winterliche Geschichten lebendig werden: Wie der Fuchs bei klirrendem Frost seine Späße treibt, wie ein Zaubertüchlein für einen gefüllten Tisch sorgt, warum der Schnee weiß ist und noch vielem mehr können Familien gemeinsam in gemütlicher Atmosphäre lauschen. Da fehlt nur das Kaminfeuer, aber das gibt es vor dem Haus.

Von Frost und Schnee und warmer Stube, Sabine Kolbe, Foto: G. Waldek, ©dbv Sachsen e.V.

VON FROST UND SCHNEE UND WARMER STUBE von Theater 7Schuh / Sabine Kolbe; FELDtheater Berlin

Konzept und Erzählerin: Sabine Kolbe, Fotos: G. Waldek, ©dbv Sachsen e.V.

Franziska Henschel: MITGEFÜHL UND OHNE

Premiere

Franziska Henschel und Ensemble

Tanzendes Theaterstück * ab 5 Jahren

Für Menschen, die gern oder auch nie über Gefühle reden wollen mit Tanz, Klang, Worten & Gebärden

Freitag, 29. November um 10 Uhr
Samstag, 30 November um 16 Uhr
Sonntag, 01. Dezember um 16 Uhr

Wie geht es Dir? Schnell oder langsam? Aufrecht oder gebückt? Was hat Gehen mit Fühlen zu tun, Hören mit Tasten, und Schmecken mit Schwingen? Sind Gefühle essbar oder gibt es auch giftige? Eine spielerische Expedition mit tastbaren Objekten, sichtbaren Gebärden und vibrierender Musik für alle wachsenden und erwachsenen Gefühlsforscher*innen.

Ein theatraler Grundkurs in Empathie, der unbedingt auf die Liste der verschreibungswürdigen Veranstaltungen des Kinderarzt- Projekts „Theater auf Rezept“ gehört.

Elena Philipp in Berliner Morgenpost, vom 01.10.2019

Eine Stückentwicklung zu Gefühlen oder Gefühltem und den Möglichkeiten, sich darüber zu verständigen. Die Regisseurin Franziska Henschel lädt Expert*innen verschiedenster künstlerischer Herkunft und Expertise zur gemeinsamen Forschung ein. Gemeinsam mit der Tänzerin und Choreografin Lea Martini, dem Dramaturg und Choreograf Dennis Deter und der Gebärden lernenden Performerin Camilla Vetters entstehen Bewegung, Bilder und Geschichten über die Seltsamkeiten des Fühlens. Die bildende Künstlerin Lynn Pook, Expertin für audio-taktile Installationen baut für das Stück tastbare Forschungsobjekte und verändert den Raum so, dass Klänge und die Musik des Komponisten Boris Hauf auch körperlich erfahrbar werden.

Für alle, die sich für Kommunikation im Allgemeinen und für die Benennung und Beschreibung von Gefühlen und Gefühltem im Speziellen interessieren. Mitgefühl und Ohne. Mit Gehör und Ohne. Mit Kind und Ohne.

Konzept und Regie: Franziska Henschel, Co-Choreografie und Performance: Lea Martini, Dennis Deter, Camilla Vetters, Komposition und Livemusik: Boris Hauf, Raum & Objekte und Kostüm: Lynn Pook, Assistenz Raum und Kostüm: Belinda Masur, Dramaturgie: Gabi dan Droste, Licht: Stefan Neumann, Audiotechnischer Support: Wolfgang Graßhoff / lautsprecher-berlin, Dank an: Andrew Canal
Gefördert durch den Hauptstadtkulturfonds

Berliner Morgenpost, 01.10.2019 von Elena Philipp

Zitronen sind sauer, Kresse ist breit
„Mitgefühl und ohne“ von Franziska Henschel ist die erste Eigenproduktion des neuen Schöeberger Feld Theaters für junges Publikum

In nasse Kresse fassen: Wie fühlt sich das an? Grün oder blau, schnell oder langsam, hoch oder tief? Und wie geht es dir: unsicher trippelnd oder fröhlich hüpfend? Sprache wörtlich und Gefühle ernst nehmen Franziska Henschel und ihr vierköpfiges Ensemble in „Mitgefühl und ohne“. Die erste Eigenproduktion des neuen Feld Theaters für junges Publikum hatte am Sonntagnachmittag Premiere – und zeigt aufs Schönste, mit welchem Programm das neue Team am Winterfeldtplatz angetreten ist.

Hölzerne Fühlboxen, in denen wässrig-kühle Kresse wächst oder feuchter Ton ausgestrichen ist, werden zu „Gefühlen“, die ausgewählte junge Zuschauer ertasten und beschreiben dürfen. Genau hören die vier Performer ihnen zu, wiederholen das Beschriebene – „ich hab das so verstanden“ – und übersetzen es in ihre jeweilige Kunstform. Ein schnelles, ekliges, breites Gefühl tanzt Lea Martini mit wilden Handbewegungen und einem sich langsam ausstreckenden Arm, während sie in den Halbspagat sinkt. Camilla Vetters, die Gefühltes und Gesagtes aus dem Publikum und auf der Bühne in Gebärdensprache übersetzt, verzieht angewidert ihr Gesicht, schließlich war die beschriebene Tastempfindung richtig eklig. Dennis Deter wiederum schnappt sich ein Paar Babyschuhe aus dem Fundus mit Requisiten, trippelt rasant auf die Bühne und zieht die Schühchen dann sacht über den Boden. Erst schnell, dann ganz breit klingt auch, was Musiker Boris Hauf seinem Baritonsaxofon entlockt.
Skurril, fantasievoll und oft sehr lustig ist, was die Combo von „Mitgefühl und ohne“ auf allen Sinnesebenen improvisiert. Bei den „Gefühlsgebern“ auf den Zuschauerbänken versichern sie sich: „Passt’s? Oder hast du einen Verbesserungsvorschlag?“

Ein theatraler Grundkurs in Empathie, der unbedingt auf die Liste der verschreibungswürdigen Veranstaltungen des Kinderarzt- Projekts „Theater auf Rezept“ gehört.

Ergebnisoffen ist die Erforschung von Gefühlen und Sinneseindrücken. Einbezogen wird von den Performern auch die sie umgebende materielle Welt: Was empfindet eine Leiter? Dennis Deter lehnt sich steif und großäugig an die Wand. Oder ein Ventilator? Wild wirbeln Lea Martinis Arme durch die Luft. Aufmunternd besingt Dennis Deter eine saure und darob verstummte Zitrone, die keine Reaktion zeigt. Lea Martini gibt ihr einen vorsichtigen Schubs und kullert neben der gelben Frucht herum, während sich Camilla Vetters mit traurigem, ja depressivem Gesichtsausdruck neben einer Zitrusfrucht auf dem Fensterbrett zusammenrollt. Einfühlung kennt hier keine Grenzen.
Nach der Show dürfen die Zuschauer alle Boxen befühlen und ihre Impressionen mit Kreide auf eine Papierbahn zeichnen. Die Aufführungssituation löst sich auf in zwangloses Zusammensein.

Freuen dürften sich darüber die Feld-Macher, Gabi dan Droste, Susanne Beyer und Martin Nachbar, die vor einem knappen Jahr äußerst kurzfristig den Zuschlag für ihr Konzept erhielten, nachdem die Vorgängerinstitution, die Hans Wurst Nachfahren, aus dem Theaterbusiness gedrängt worden sein soll. Scheiden tut weh, und doch tut der Wandel wohl: Das Feld könnte ein wegweisender Ort werden für ein zeitgenössi-sches, die Künste ebenso wie die Generationen übergreifendes junges Theater.

Turbo Pascal: Die Paten

von Turbo Pascal

*** Theater ab 12 Jahre bzw. Jahrgangsstufe 7 – 13 *** in und mit deutscher und türkischer Sprache *** Turbo Pascal bietet auf Anfrage Nachbereitungs-Workshops im Anschluss einer Vorstellung an.

Für Menschen, die über Herkunft und Familie auf türkisch und auch deutsch sprechen und zuhören möchten

Montag, 04. November um 10:00 und um 15:00 Uhr

Donnerstag, 28. November um 10:00 und um 18:00 Uhr

Freitag, 29. November um 18:00 Uhr
mit Publikumsgespräch (Theaterscoutings)

Montag, 16. Dezember 2019 um 10:00 Uhr

Dienstag, 17. Dezember 2019 um 10:00 Uhr
Dienstag, 17. Dezember 2019 um 14:00 Uhr

Sie kommen aus unterschiedlichen Familien mit anderen Regeln und Gesetzen – und sind sich am Ende vielleicht doch viel ähnlicher als gedacht. Frank, 38, Theatermacher, und Alper, 17, Schüler, wohnen beide in Kreuzkölln und haben sich zufällig kennengelernt. Die Leidenschaft für Coppolas Film-Trilogie „Der Pate“ verbindet sie, aber ihre Blicke darauf sind extrem unterschiedlich. Auf der Bühne verhandeln sie, was die Filme mit ihrem Leben zu tun haben und streiten über Rollen- und Besetzungsfragen: Wer von beiden würde den besseren Paten abgeben? Welche Rolle spielen Familie, Geld, Aufstiegschancen? Und wer hat Erfahrung mit mafiösen Strukturen und parallelen Gesellschaften? Möglicherweise, vielleicht aber auch nie, werden sich die beiden auf der Bühne um einen kleinen Gefallen bitten.

Mal reinschauen …

Am 29. November findet im Anschluss eine Publikumsdiskussion mit Theaterscoutings statt. Zu den Theaterscouts

Regie: Frank Oberhäußer, Eva Plischke, Margret Schütz, Alper Yildiz, mit: Alper Yildiz, Frank Oberhäußer, im Video: Schüler*innen der Hector-Peterson-Oberschule, Musik: Friedrich Greiling, Video: Paula Reissig, Produktionsleitung: Marit Buchmeier, Lisanne Grotz, Fotos: Milan Benak. Eine Produktion von Turbo Pascal gefördert durch den Berliner Projekfonds Kulturelle Bildung. Gefördert durch die Wiederaufnahmeförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

STREIT_FELDER

mit Jo Parkes, Roni Katz und Gabi dan Droste

***offener Diskurs *** Streitgespräch ***

Für Streithähne und Diplomat*innen

Donnerstag, 05. Dezember um 17:30 Uhr

In STREIT_FELDER lädt das junge FELD ein zu einem offenen Diskurs uber die Bedeutung von Streitkultur als Thema fur das künstlerische Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen. Am 05. Dezember werden die Choreografinnen Jo Parkes und Roni Katz Einblicke in ihre Arbeit geben, um anschließend, im Gespräch mit Gabi dan Droste, den Raum fur unterschiedliche Meinungen und Perspektiven zu öffnen.

Welche Bedeutung haben ko-kreative künstlerische Prozesse fur eine Gesellschaft? Können im Prozess entstehende Konflikte sowohl fur die kreative Arbeit, aber auch fur die Verhandlung von Gesellschaft nutzbar gemacht werden? Welche grundlegenden Prinzipien und Werte liegen einer solchen Arbeit zugrunde und welchen Einfluss können diese auf unser aller Zusammenleben haben?

Wir streiten zu wenig. Streit ist ein Prozess der Grenzsetzung. Streits sind Momente des Umbruchs, in denen potentielle Zukünfte verhandelt und die subjektive Wahrnehmung der Streitenden reflektiert wird. Wir fragen nach einer (sprachlichen) Kultur des Streitens, mit Respekt für die Gegner*innen, dem Mut sich zu zeigen und dem Wunsch durch Auseinandersetzung Zukunft zu gestalten. Dies ist der Ausgangspunkt des Projektes STREIT_KULTUR, welches an 6 Berliner Schulen stattfindet.

STREIT_FELDER ist Teil des Projektes STREIT_KULTUR. STREIT_KULTUR ist ein Kooperationsprojekt von FELD Theater fur junges Publikum und Kulturagenten für kreative Schulen.
Das Projekt wird gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

„Kulturagenten für kreative Schulen“ ist ein Programm der MUTIK gGmbH, gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in den Ländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

Hula Hut & The Seven Seas

PLAY DATE Konzert

***inklusives Familienkonzert***

Für Zuhörer*innen mit special needs oder Kids, und solche, die es lebhaft exotisch mögen

Samstag, 21. Dezember um 16:00 Uhr
(Einlass ab 15:00 Uhr)

Um 15:30 Uhr bieten wir für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen und allen sehenden Interessierten eine Tastführung an. Das Konzert findet mit Live-Audiodeskription statt.

Aloha! Hula Hut & The Seven Seas zaubern Sonne ins Herz und ein Lächeln auf die Lippen! Im traditionellen Setup der 1920/30er (Steel Guitar, Gitarre, Ukulele, Bass) spielen Hula Hut längst vergessene Hits aus der Blütezeit der Hawaiianischen Musik. Mit abwechslungsreichem Repertoire spannt die Band den Bogen von mitreißenden Instrumental-Klassikern bis hin zu atemberaubend schönen Vokalnummern, die von Yuko Matsuyama im Stile der großen Hawaiianischen Gesangskünstler vorgetragen werden. Let the sunshine in!

Sebastian Müller (Acoustic/Electric Steel Guitar)
Patrick Arp (Ukelele, Flattop Acoustic Guitar)
Taylor Savvy (Parlor Acoustic Guitar)
Yuko Matsuyama (Vocals, Ukele)
Derek Shirley (Acoustic Bass)

Viele Kinder, eine Band und für alle Menschen eine Chance, gemeinsam Musik live zu erleben.
Bei PLAY DATE präsentieren wir Konzerte verschiedener Stilrichtungen für Musikbegeisterte jeden Alters, ob mit oder ohne sichtbarer oder unsichtbarer Beeinträchtigung. Garantiert ist neben richtig guter Musik eine entspannte Atmosphäre, bei der wir versuchen, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und wo alle auf ihre Kosten kommen.
Für sensible Ohren wird Gehörschutz bereitgestellt, Rolli-Fahrer*innen erhalten Betreuung, auf Sehbeeinträchtigte wird eingegangen. Jede Art von Besonderheit ist hier willkommen.
Musik für wirklich Alle, solange sie Spaß daran haben!

Konzept: Boris Hauf
Gefördert durch: Musicboard Berlin GmbH

Frohes Fest

Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht.
Joachim Ringelnatz

Martin Nachbar: Einfach Tanzen

von Martin Nachbar

***Bewegter Dialog*** ab 8 Jahren***

Für alle, die sich trauen (wollen) auch ungewöhnliche Wege tanzend zu gehen

Mittwoch, 18. Dezember um 10:00 Uhr
mit David Bloom und Kaveh Ghaemi

Donnerstag, 19. Dezember um 10:00 Uhr
mit Kaveh Ghaemi ud Eva Günther

Freitag, 27. Dezember um 16:00 Uhr
mit David Bloom und Eva Günther

Samstag, 28. Dezember um 16:00 Uhr
mit David Bloom und Andy Edelblut

Sonntag, 29. Dezember um 16:00 Uhr
mit Kaveh Ghaemi und Andy Edelblut

Zwei Menschen erzählen, wie sie angefangen haben zu tanzen. Was oder wen mussten sie überwinden? Und warum haben sie Tanzen schließlich ernst genug genommen, um daraus ihren Beruf zu machen?
In Einfach Tanzen sprechen drei Tänzer und eine Tänzerin in unterschiedlichen Duetten über ihre Beweggründe: mal synchron oder kontrapunktisch, in körperlichem Kontakt oder getrennt voneinander tanzend und auch still stehend, sitzend oder liegend. Wie hat alles angefangen? Warum? Wieso haben wir weitergemacht? Was bewegt uns jetzt, Tänze zu machen und damit auf die Bühne zu gehen? Lohnt sich das? Was macht man, wenn man älter wird? Und vor allem: Macht das überhaupt Spaß, so vor Leuten auf der Bühne herumzuhüpfen?

Ursprünglich choreografiert und aufgeführt im Rahmen von Tanzkomplizen mit dem Titel Männer tanzen zeigen wir das Stück nun in einem Reigen mit Tänzer*innen zwischen 35 und 65 Jahren.
Es geht nicht mehr allein um tanzende Männer. Es handelt auch und vor allem von der Lust zum Tanzen, von Schüchternheit, von Unterstützung und davon, wie wir unsere Wünsche wahr machen können. Deshalb heißt Männer tanzen jetzt Einfach Tanzen.

Nach der Vorstellung können alle Zuschauer*innen in einem kurzen Workshop, einzelne Szenen des Stückes gemeinsam mit Martin Nachbar ausprobieren. Nutzt die Gelegenheit: schenkt euch und uns gegenseitig einen Tanz, verbrennt die angefutterten Plätzchenkalorien und übt schon für Silvester!

Choreografie: Martin Nachbar gemeinsam mit Felix Marchand

Tanz: David Bloom, Andy Edelblut, Kaveh Ghaemi, Eva Günther
Fotos: René Löffler.

Einfach Tanzen ist eine Weiterentwicklung von Männer tanzen einer Produktion von TANZKOMPLIZEN – Tanz für junges Publikum. Gefördert durch die Wiederaufnahmeförderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa.

My funny Valentine

von Martin Nachbar

*** Tanz mit Jazz und Experimental Pop *** ab 9 Jahren***

Für Queere, Hetereos, LGBTIA+ und alle, die sich dem Schubladendenken entziehen (wollen)

Mittwoch, 8. Januar um 10 Uhr

Mittwoch, 8. Januar um 18 Uhr

Donnerstag, 9. Januar um 10 Uhr

Aufwachen, raus aus dem Bett. Schnell etwas im Kleiderschrank finden: Was ziehe ich an? Wer wird mich heute sehen?
Viele solcher Entscheidungen machen uns zu dem, was wir sind. Doch wie frei entscheidet eigentlich jede*r für sich? Und was für Erwartungen haben Freunde, Familie oder die Gesellschaft, wenn es um das Aussehen, das Geschlecht oder die sexuelle Orientierung geht?

In »My funny Valentine« werfen zwei Menschen gängige Normen über Bord und begeben sich spielerisch auf die Suche nach neuen Identitäten.

Diana Treder zeigt in ihrer tänzerischen Performance zwischen großer und kleiner Gebärde, voller Enttäuschung und auch voll Hoffnung die Dialektik unserer Welt. Schwarz-weiße Denkkategorien sind es auch, die die Schauspieler aufzubrechen trachten.

Mannheimer Morgen, 08.05.2018

Musikalisch ist er Erik Leuthäuser spitze mit einer expressiven Stimmführung und gekonnt eingesetzten elektronischen Effekten. Leuthäuser kann noch viel mehr als singen und Musik gestalten: Im Duett mit der Tänzerin in unterschiedlichen Stilen tanzen. Schauspielern wie ein Profi und in den Argumentations- und Bekennerpassagen, die ein wesentlicher Bestandteil des Stücks sind, so authentisch sprechen, als spiele er nicht nur eine Rolle, sondern das Leben.

Die Rheinpfalz, 08.05.2018

Regie und Choreografie: Martin Nachbar, Gesang: Erik Leuthäuser, Tanz: Diana Treder, Fotos: Christian Kleiner. Eine Kooperation mit dem Jungen Nationaltheater Mannheim.

Schneekönigin

von Theater Miamou

*** Nach einem Märchen von Hans Chris an Andersen*** ab 5 Jahren***

Für Frostbeulen

Sonntag, 24. November um 16:00 Uhr

Dienstag, 26. November um 10:00 Uhr
keine Vorstellung um 15 Uhr

Mittwoch, 27. November um 10:00 Uhr

Täglich spielen Kay und Gerda auf ihrer Dachterrasse, bis eines Tages ein Splitter in Kay’s Auge fährt – und ihn verändert. Die gemeinsamen Spielen langweilen ihn jetzt und nichts ist ihm mehr gut genug. So verfällt er der Schneekönigin, die ihn mitnimmt in ihr eisiges Schloss hoch im Norden. Zu Hause wird Kay vermisst und schließlich für tot erklärt, doch Gerda gibt nicht auf und geht los, ihn zu suchen: Eine Reise voller Überraschungen und Hindernissen und zugleich eine Geschichte über die Kraft einer großen Freundschaft .

„Mirjam Hesse reichen ein paar Utensilien, um die Geschichte der Schneekönigin faszinierend zu erzählen. Atemlose Spannung.“

Süddeutsche Zeitung


Szenografie und Spiel: Mirjam Hesse, Regie: Enno Podehl, Fotos: Theater Miamou . Eine Produktion des Theater Miamou.

Die Weihnachtsgans Auguste

von die Artisanen

***Eine turbulente Weihnachtsgeschichte frei nach Friedrich Wolf*** ab 4 Jahren

Für Menschen, die jetzt noch nicht wissen, was sie an Heiligabend kochen sollen. Oder essen wollen

Donnerstag, 21. November um 15:00 Uhr

Freitag, 22. November um 10:00 Uhr

Samstag, 23. November um 16:00 Uhr

Der Kammersänger Ludwig Löwenhaupt kauft eine lebendige Gans, die am Weihnachtsabend mit Rotkraut und gedünsteten Äpfeln auf den Tisch kommen soll. Bis dahin soll die Gans in einer Kiste im Kartoffelkeller ihr Quartier haben. Die Kinder Peter und Ellie versorgen die Gans und taufen sie Auguste (Gustje). Der kleine Peter besteht sogar darauf, dass Auguste im Kinderzimmer schlafen darf, und nimmt sie heimlich mit ins Bett. Als der Vater kurz vor Weihnachten Auguste in den Gänsehimmel schicken will, schreit nicht nur die Gans Zeter und Mordio.

Für ihre Stücke nutzen die artisanen Formen des Objekt- und Materialtheaters genauso wie Elemente aus Schauspiel und Performance, bildender Kunst und Musik, um eigene Theaterformen zu entwickeln.

Konzeption: Artisanen, Regie: Wiebke Alphei, Spiel und Puppenbau: Inga Schmidt, Stefan Spitzer, Animationsfilm: Thurit Antonia Kremer, Musik: Inga Schmidt, Bühnenbild: Stefan Spitzer, Puppenkostüm und Schneiderei: Nicole Reinbold, Sabine Strelecky, Aufführungsrechte: Henschel – Schauspiel Verlag Berlin, Fotos: Sandra Hermannsen. Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, Schaubude Berlin, USCHI nation

ECHTES RECHT

von Eva Plischke und Julia Schreiner

*** FELDFORSCHUNG ***

Für FELDforscher*innen

Mittwoch, 20. November um 18:00 Uhr

FELDFORSCHUNG – ECHTES RECHT

Dass die Kinderrechte in Deutschland anerkannt sind, heißt nicht, dass sie auch vollständig verwirklicht sind. Wie können Kinderrechte von Erwachsenen, im alltäglichen Leben von Kindern oder in einem Theater wie dem FELD ‚echter‘ gemacht werden? Zu dieser Frage haben Schüler*innen der St. Franziskus-Schule geforscht. Und sind damit auch zu FELD-Mitarbeiter*innen, zu Erwachsenen auf der Straße und einem Bundestagsabgeordneten gegangen. Zum Abschluss laden sie Euch und das FELD-Team zu einer echten Party, auf der sie ihre Erfahrungen, Fragen und Forderungen auf der Tanzfläche und an der Bar mit allen teilen.

Von und mit: Klasse 5MD der St. Franziskus-Schule, Projektleitung: Eva Plischke, Co-Leitung: Julia Schreiner, Koordination und Mitarbeit: Anne Bickert, Hospitanz: Zoë Weber, Licht: Stefan Neumann. In Kooperation mit der St. Franziskus-Schule. Gefördert durch den Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung.

Eintritt frei, Reservierung auf der Gästeliste erwünscht!

Parade LIGHTS FOR RIGHTS!

von Eva Plischke & Julia Schreiner / FRI-X BERG Jugendkunstschule / FELD

*** SPRINGINSFELD – LIGHTS FOR RIGHTS ***Parade von Kreuzberg nach Schnöneberg***

Für Licht ins Dunkelbringer*innen

Mittwoch, 20. November um 16:07 Uhr

Kennt ihr die Kinderrechte? Am 20. November wird weltweit der 30. Jahrestag der internationalen UN-Kinderrechte-Konvention gefeiert. Auch die Jugendkunstschule FRI-X BERG in Kreuzberg und das FELD – Theater für junges Publikum in Schöneberg feiern diesen Tag mit einer Parade. Diese Parade soll bunt und leuchtend werden. Wir laufen mit möglichst vielen Kindern von Kreuzberg nach Schöneberg. Lau mit und bringt Euch selbst oder Euer wichtigstes Recht zum Leuchten. Mit Kopflampen, Lichterketten, Laternen, LED-Ballons, Wunderkerzen oder was Euch noch einfällt.

Wer Leuchtobjekte für die Parade unter Anleitung bauen möchte, kann sich für eine LED- Werkstatt im FRI-X BERG anmelden: Am 8. und 9. November. Mehr Infos unter: anmeldung@frixberg.de

Start: 20. November, bei Sonnenuntergang um 16:07 Uhr, Jungendkunstschule FRI-X BERG in Kreuzberg
Ziel: FELD – Theater für junges Publikum in Schöneberg, dort gibt es ein warmes Welcome und wer will, kann die Präsentation ECHTES RECHT um 18:00 Uhr besuchen.

Die Wortfängerin

von Theater 7Schuh Sabine Kolbe

***Performatives Sprachspiel und Erzähltheater*** ab 5 Jahren***

Für Sprachspielerinnen, Wortwitzereißer und Schnickschnacks

Montag, 11. November um 15:00 Uhr

Dienstag, 12. November um 10:00 Uhr

Wenn sich auf scheinbar chaotische Weise Texte von Morgenstern, Fühmann, Jandl, Petri, Brecht, Zungenbrecher. Abzählreime, Kinderlieder und Nonsens aneinanderreihen, dann hat man es mit Sabine Kolbe zu tun, die ihre Vorleserolle aus ErzählZeit verlassen hat und sta dessen mit viel Körpereinsatz und ganz wenigen Requisiten die Lebendigkeit der kompliziertesten Satzkonstruktionen auf die Bühne bringt. Ottos Mops trifft den Mops in der Küche, das ,,K(I)eine Und“ findet seinen Platz und lechts und rinks wird man danach garantiert nicht mehr velwechsern.

Idee und Spiel: Sabine Kolbe, Bühne und Regie: Marianne Fritz. Gefördert durch die Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Berlin.

Ercklentz Neumann

PLAY DATE Konzert

***inklusives Familienkonzert***

Für Zuhörer*innen, Groß und Klein, und alle, die es etwas experimenteller mögen

Samstag, 09. November um 16:00 Uhr
(Einlass ab 15:00 Uhr)

Das zweite Play Date im FELD präsentiert das elektro-akustische Duo Ercklentz Neumann. In verschiedenen Formationen (N.E.W., Asteroseismology, Contagious, TriTop) forschen die beiden Musikerinnen bereits seit Ende der 90er Jahre nach der Poesie in Geräusch und Lärm. Experimentelle Instrumentalklänge in Verbindung mit analoger Elektronik treffen auf Alltagsgeräusche unter der Lupe extremer elektronischer Verstärkung. Die Eigendynamik ihrer Maschinen wird dabei bewusst genutzt, um neue Strukturen zu generieren.

Sabine Ercklentz (Trompete, Electronics)
Andrea Neumann (Innenklavier, Electronics)

Viele Kinder, eine Band und für alle Menschen eine Chance, gemeinsam Musik live zu erleben.
Bei PLAY DATE präsentieren wir Konzerte verschiedener Stilrichtungen für Musikbegeisterte jeden Alters, ob mit oder ohne sichtbarer oder unsichtbarer Beeinträchtigung. Garantiert ist neben richtig guter Musik eine entspannte Atmosphäre, bei der wir versuchen, auf individuelle Bedürfnisse einzugehen und wo alle auf ihre Kosten kommen.
Für sensible Ohren wird Gehörschutz bereitgestellt, Rolli-Fahrer*innen erhalten Betreuung, auf Sehbeeinträchtigte wird eingegangen. Jede Art von Besonderheit ist hier willkommen.
Musik für wirklich Alle, solange sie Spaß daran haben!

Konzept: Boris Hauf
Gefördert durch: Musicboard Berlin GmbH

Schlupf – eine Entdeckungsreise

von [naɪ̯n] theaterCoLaborativ

***Materialtheater*** von 3 bis 5 Jahren***

Für kleine Nihilisten

Freitag, 17. Januar um 10:00 Uhr

Samstag, 18. Januar um 16:00 Uhr

Sonntag, 19. Januar um 16:00 Uhr

Überall tauchen sie auf. In der Socke, im Käse und sogar im Weltall. Da sind sie dann schwarz. Es geht um eines der seltsamsten Dinge der Welt: Löcher. Aber was genau ist so ein Loch eigentlich? Ist es ein Ding? Was verbirgt sich hinter einem Loch? Sind Löcher immer rund? Wie sähe eine Welt ohne Löcher aus? Und wie viele Löcher sind eigentlich ein Himmel?
Aus Gesprächen und Geschichten von Kindern ist ein philosophisches Theaterstück für die Allerkleinsten entstanden. Ein spielerisches Forschungslabor.

Schlupf, FELDTheater Berlin, Foto: Michael Isenberg

Von und mit: Michael Isenberg, Laura Parker, Almut Wedekind, Florian Wessels, musikalische Beratung: Anton Berman, Fotos: Michael Isenberg. Gefördert durch den Berliner Kultursenat.

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